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Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Deckelschildläuse an Opuntie und Weihnachtskaktus!

By On 10:49
Schildläuse können zu einem wahren Problem werden, wenn man sie übersieht. Diese Erfahrung musste ich schon im Zusammenhang mit meiner Clementine machen, die durch diese Schädlinge fast eingegangen wäre. Über den Sommer hatte es meine Opuntie erwischt. Auch sie wurde wie die Zitruspflanze erbarmungslos Stück für Stück eingenommen und war am Ende dick mit Deckelschildläusen überzogen - also was tun? Die Opuntie ist eine Zierpflanze, man will von ihr ohnehin nichts essen, daher fiel der Griff zu den Axoris Insekten-frei Sticks von Compo nicht schwer. Bei der Clementine versuchte ich ja zuerst alles Mögliche, doch am Ende war auch nur die Chemiekeule der einzige Ausweg um die Pflanze zu retten. Die Sticks taten ihre Wirkung - die Schildläuse gingen alle ein und mussten nur noch mit einem scharfen Wasserstrahl abgeduscht werden. Laut Wikipedia produzieren Deckelschildläuse keinen Honigtau, das war wohl der Grund, warum ich die Schädlinge an der Opuntie so lange nicht entdeckte. Im Unterschied dazu war die Clementine durch die Schildläuse voll und ganz mit Honigtau verklebt und musste mit Schmierseife abgewaschen werden.

tote Schildläuse an Opuntie (Deckelschildläuse)


nach dem ersten Abbrausen - darunter ist alles grün


Schildlaus an Weihnachtskaktus


Den Weihnachtskaktus werde ich genauso behandeln wie die Opuntie, Sticks rein und fertig. Das Problem liegt nämlich darin, dass, wenn man nicht wirklich alle Läuse - inklusive diesen in Ritzen und Verzweigungen - erwischt, die Pflanze jedes Mal wieder befallen wird. Ich habe schon einige Hausmittelchen probiert, zum Beispiel hochprozentigen Alkohol, Neem-Öl oder Teebaum-Öl, sie helfen gut, allerdings nur an diesen Stellen, die man damit erreicht, einige Läuse sitzen aber an Orten, wo man nicht hin kommt, ganz davon abgesehen, dass man nie alle findet, und schon beginnt das Spiel von vorne. Die Sticks wirken systemisch, das heißt, die Pflanzen nehmen den Wirkstoff über die Wurzeln auf und transportieren ihn über den Pflanzensaft bis in die äußerte Spitze, somit erreicht das Mittel jeden saugenden Schädling - egal wo er sitzt.

Übrigens konnte ich damit meine Banane auch erfolgreich von Schildläusen befreien, sie hatte sich im Winterquartier bei den Zitruspflanzen angesteckt. Allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass ich die Schildäuse mit irgendeiner Pflanze in den Garten eingeschleppt habe, da ich diese Biester vorher nie hatte und aus dem Nichts können sie nun ja auch nicht auftauchen.

Sanierung unseres Wohnzimmers - Teil 5!

By On 09:41
Lange haben wir darauf gewartet und nun ist es endlich so weit - zum einen hat Jakob vergangenes Wochenende unseren Kaminofen angeschlossen und seit gestern haben wir unser Wohnzimmer wieder. Der Anschluss des Kaminofens gestaltete sich schwieriger als erwartet, da das eingebaute Rohr eine leicht ovale Form aufwies (leider wurde hier nicht ordentlich gearbeitet), das Anschlussstück hingegen der Norm (= kreisrund) (Durchmesser 15 cm) entsprach. Um beide Teile miteinander verbinden zu können, musste Jakob daher ein wenig improvisieren. Er "ovalisierte" ganz einfach ein bisschen das Anschlussstück und half beim Zusammenstecken der beiden Teile mit dem Hammer nach. Mittlerweile haben wir den Kaminofen schon ein paar Mal eingeheizt und sind davon begeistert. Er ist sehr schnell warm, gibt viel Wärme ab und verleiht dem Wohnzimmer ein ganz romantisches Ambiente. Auch die Mehrkosten für die Specksteinverkleidung haben sich ausgezahlt, denn der Ofen ist selbst Stunden nach dem Anheizen noch warm.


Mittwoch, 13. Oktober 2010

Umpflanzen der bewurzelten Brombeer-Ruten (Vermehrung von Brombeeren)!

By On 08:55
Bevor es so richtig frostig wird, setzte ich meine bewurzelten Brombeer-Ruten noch in passende Tontöpfe um, denn die Überwinterung in Kunststoffgefäßen ist mir etwas suspekt. Warum? Weil Kunststoff keinen Feuchtigkeitsaustausch  im Gegensatz zu Ton zulässt, welcher überschüssiges Wasser aufsaugt und durch Verdunstung wieder abgibt. So kann es fast nicht passieren, dass es die Wurzeln über zu lange Zeit viel zu feucht bzw zu nass haben, dadurch zu faulen beginnen und die Pflanze deswegen eingeht. Im Tontopf ist die Überwinterung meiner selbst vermehrten Brombeeren wahrscheinlich einfacher und erfolgversprechender, denn mein Ziel ist es ja irgendwann so viele Beerensträucher zu besitzen, dass ich mit der Ernte auch etwas anfangen kann. Aber bis dahin wird es wohl noch ein breiter weg sein!

meine bewurzelte Brombeere-Rute (Vermehrung durch Eingraben der Rutenspitze in Erde vor einigen Wochen)


ein gut durchwurzelter Ballen


hoffentlich fit für den Winter

Aufräumarbeiten - 1

By On 08:22
Gestern war es endlich so weit, der Kaminsanierer hat das neue Rohr eingebaut, nachdem er es beim ersten Mal zu kurz bestellt hatte. Damit wurde auch das letzte Loch in der Mauer wieder geschlossen. Nun wartet unser Kaminofen nur noch darauf angeschlossen zu werden, allerdings wird das wohl bis zum Wochenende dauern, da wir noch das Wohnzimmer ausmalen  und vor allem auch die Rigipsplatten an der Decke verspachteln sowie ebenfalls weißeln müssen. Immerhin sind wir mit unserem Schrankraum so gut wie fertig, denn man sieht kaum noch die Spuren von der vielen Dreckarbeit, die darin stattfand. Einziges Manko ist momentan, dass aufgrund der Arbeiten in diesem Zimmer noch mehr Zeugs in der Gegend rumsteht und darauf wartet wieder an seinen Platz zurückgeräumt zu werden.




Samstag, 9. Oktober 2010

Sanierung unseres Wohnzimmers - Teil 4!

By On 22:46
Die Decke ist fertig und alle Kabel sind verlegt - Jakob hat das wirklich super gemacht.





die Reste der alten Decke


Herbstschale mit Erika, Silberdraht und Silberblatt!

By On 22:24
Mittlerweile sieht man den meisten Sommerblumen die kalten Nächte schon deutlich an. Sie sehen einfach nicht mehr schön aus, überall braune Flecken, keine neuen Blütenstände mehr usw. Ein Häufchen Elend halt. Aber der Herbst bietet auch sehr viel, so dass es nicht schwer fällt sich von den Pelargonien und Co zu verabschieden. Meine Herbstschalen für die kleine Mauer, welche die Terrasse von der Wiese trennt, gestaltete ich heuer mit jeweils einem bunten Erika, welchen ich mit je einem Silberdraht und Silberblatt kombinierte. Das schaut so aus (leider sind die Fotos in der Dämmerung nicht so gut geworden):


Der lateinische Name von Silberdraht ist übrigens Calocephalus Brownii, es gehört im weiteren Sinn zur Familie der Korbblütler. Näheres findet sich auf Wikipedia. Laut meinem Pflanzenbuch sind Leucophyta-Arten, zu denen der Silberdraht zählt, frostempfindlich und setzen eine Mindesttemperatur um die 10°C voraus. Er ist somit nicht winterhart! Dennoch wird er gerade im Herbst verkauft und liegt momentan sogarvoll im Trend. Der Grund ist wohl der, dass er selbst nach dem Kältetod, der wohl zwangsläufig im Winter eintreten wird, noch schön aussehen soll. Zugegeben, darum habe auch ich ihn gekauft.


Das Silberblatt oder "Weißfilziges Greiskraut", lateinisch Senecio, gehört ebenfalls wie der Silberdraht zur Familie der Korbblütler, die eigentlich aus den mediterranen Küstengebieten stammt. Die Gattung cineraria, die gerade bei uns zur Herbstzeit überall angeboten wird, ist allerdings auch nur bedingt frosthart. Sie blüht von Frühling bis Herbst gelb. Eigentlich wäre es einen Versuch wert, eine Pflanze im Haus zu überwintern um sie im nächsten Jahr mal in Blüte sehen zu können.


Zu den Heidekräutern gehören die gesetzen Erika-Pflanzen. Diese sind im Gegensatz zu ihren beiden Topfgenossen wirklich winterhart.

Ein vertrockneter Zitronensteckling!

By On 22:15
Heute Nachmittag räumte ich mein Folienhaus. Die Chilis und Paprika mussten auf die Blumentreppe umziehen, da diese mittlerweile mehr Sonne abbekommt, als ihr derzeitiger Standort. Die Tomaten traten ihre letzte Reise zum Komposthaufen an - ich darf nicht meckern, sie hatten sich im geschützten Häuschen wirklich gut gehalten, allerdings sind nun die Nächte und leider auch die Tage bereits zu kühl um wirklich noch Erwartungen an die Pflanzen stellen zu können. Nachdem ich den ganzen Urwald endlich entfernt hatte, reichte ich wieder an jene Stelle, wo ich im Sommer meine Zitrusstecklinge hingestellt hatte. Nur mittlerweile waren sie tot - vertrocknet, weil ich sie in letzter Zeit nie mehr gegossen hatte, denn ich konnte ja wegen der Tomaten nicht mehr bis zu ihnen vordringen. Aber jetzt kommts, einer dieser Stecklinge war wirklich angewurzelt! Ich hatte es schon so oft erfolglos versucht und kaum klappt es einmal, lasse ich das Ding sterben. Einfach nur ärgerlich. Foto von diesem jämmerlich geendeten Steckling gibt es keines.

Vermehrung von Brombeeren über Stecklinge und Absenker - Experiment hat geklappt!

By On 22:05

Vermehrung von Brombeeren über Stecklinge und Absenker - so geht's!

Vor ein paar Wochen versuchte ich meinen dornenlosen Brombeerstrauch mittels Stecklingen und Absenkern zu vermehren. Als Absenker verwendete ich einfach die Enden der Ruten, welche ich in Erde eingrub und als Steckling musste die Spitze einer jungen Rute herhalten. Beides hat wunderbar geklappt. Der Steckling verfügt bereits über ein paar feine Wurzeln, die Absenker sind mittlerweile sogar richtig gut angewurzelt. In beiden Fällen waren sie Wind und Wetter ausgesetzt und mussten auch Dauerregen überstehen.
Ich habe zwar keine Ahnung, ob ich die "neuen" Pflanzen über den Winter bringen werde, aber ich bin immerhin um die Erfahrung reicher, dass es geht und werde damit nächstes Jahr bestimmt früher beginnen, damit die jungen Pflänzchen mehr Zeit zum Anwachsen haben.


Brombeeren durch Absenker und Stecklinge vermehren

Wann sollte man mit Absenkern und Stecklingen beginnen?

Die beste Zeit um mit Absenkern und Stecklingen zu beginnen ist wohl der Frühsommer, ansonsten fehlt der Pflanze die notwendige Zeit genügend Wurzelwerk zu bilden und somit auch fit für den Winter zu werden. Meine aus Absenkern und Stecklingen vermehrte Pflanzen wuchsen ca. 3 Jahre lang gut in ihren Töpfen dahin. Leider wurden sie schlußendlich vom Dickmaulrüssler dahingerafft. Dessen Nachkommen machten es sich vorwiegend im Wurzelbereich gemütlich und knabberten alle Wurzeln ab.



Bis bald und baba!

Chilipulver!

By On 21:54
Von meinen Erlebnissen im Umgang mit Chilis habe ich ja bereits berichtet. Es war eine äußerst scharfe Sache!
Mein Ziel  war es aus den geernteten Chilis Pulver zum Würzen von diversen Saucen herzustellen. Dafür mussten zuerst die Schoten im Dörrgerät getrocknet werden, wobei dies bei Chilis relativ schnell geht. Danach zerkleinerte ich die getrockneten Schoten mit einem Kräuter-Wiege-Messer und verarbeitete diese Stückchen im Mörser zu Pulver. Da ich für die Pulverherstellung nur die milden Chilis verwendete, gab es keine Nebenwirkungen und bösen Überraschungen. Die scharfen Chilis ließ ich, nur grob gehackt, rasch im Gewürzglas verschwinden, obwohl sie vom Geruch her im getrockneten Zustand nicht mehr so scharf waren wie davor, aber wie ich jetzt weiß, wird das Capsaicin dadurch nicht zerstört oder gemildert, daher ist bei der Verwendung Vorsicht angebracht.

getrocknete Chilis 


kleingehackte Chilis



Fertig!


Pilze, Pilze, überall Pilze!

By On 21:19
In der letzten Woche war es meistens regnerisch, aber nicht kalt - perfektes Wetter für alle möglichen Pilze und Schwammerl. Auch im Garten zeigte sich daher ein reges Kommen und Gehen diverser Pilzsorten. Vorweg, ich bin kein Experte was die Pilzbestimmung betrifft, aber ich gebe mir Mühe die gefundenen Exemplare so gut wie möglich einer Gruppe zuzordnen. Sollte jemand einen Fehler bemerken, bitte sofort melden!

Der weiße, filzige Pilz, welcher auf einem Stück Totholz im Garten wächst, ist wohl ein Gemeiner Spaltblättling - einer der häufigsten Totholzpilze, die es gibt, wenn man den Quellen im Internet Glauben schenken darf. Wissenswertes gibt es auf Wikipedia zu lesen.



Zu welcher Pilzart dieser eher ins rötliche gehende Kollege gehört, weiß ich noch nicht...



Noch ein weiterer Pilz lebt auf diesem verrottenden Ast, wahrscheinlich ist er schon länger da, doch erst jetzt sind mir diese oragenen kugelartigen Gebilde aufgefallen. Es handelt sich dabei um Gallerttränen. Auch hierbei handelt es sich um einen Holz zersetzenden Pilz. Weitere Informationen gibt es hier.


Weiters finden bzw fanden sich im Garten Tintlinge. Das besondere an diesen Pilzen ist laut Wikipedia, dass sie quasi ihren Hut selbst verdauen und das Verdaute als schwarze, tintige Flüssigkeit zu Boden tropft. Es ist ihre Art der Vermehrung, denn dieser "Schleim" enthält die Sporen. Früher verwendete man sie wirklich zum Schreiben, man stellte daraus Tinte her. Allerdings hat der Pilz keine lange Lebensdauer, denn schon noch zwei, drei Tagen war er dahin.
Wahrscheinlich war dieses Exemplar ein Schopftintling, welcher aber leicht mit dem Faltentintling zu verwechseln ist - egal, jedenfalls ein Tintling.

Schopftintling (?)




der Tintling nach ein paar Tagen


Daneben habe ich noch ein paar andere Pilze gefunden, wo ich aber nicht annäherend eine Ahnung habe, worum es sich dabei handeln könnte.

Eventuell wieder eines von diesen dreien (Schwefelkopf, Gifthäuptling, Stockschwämmchen) - wächst jedenfalls an derselben Stelle wie letztens


hier schon etwas ältere Exemplare



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Dienstag, 5. Oktober 2010

Von der Chiliernte und den Gefahren dabei!

By On 09:17
Nachdem es bei uns keine Aussicht auf besseres Wetter gibt und im Grunde nur noch eine generell feuchte Witterung mit Hochnebel präsent ist, war es an der Zeit die abgereiften Chilis zu ernten. Viele hängen noch grün an den Stauden, doch ich habe so meine Zweifel, dass die heuer noch abreifen. Trotzdem kann ich mich nicht beschweren, die Ernte fiel recht gut aus - ein ganzer Suppenteller voll mit würzigen Früchtchen. Eigentlich habe ich nur milde Chilis angezogen bzw gekauft, allerdings entpuppten sich die eher kurzen gelben Chilis bereits beim verarbeiten als "rattenscharf".
Meine Chilis verarbeite ich nämlich zu Pulver und muss sie daher zuvor gut trocknen, was am Besten mit einem Dörrgerät funktioniert. Dazu schneide ich die Früchte klein und entferne dabei die Kerne. Bei den roten, langen Chilis kein Problem, aber bei den gelben, kurzen wurde dieser Arbeitsschritt fast zur Qual. Schon  zwei, drei Schoten genügten um die Luft mit einer gewissen Schärfe zu erfüllen, die im Hals kratzte. Nun gut, ich hielt bis ans bittere Ende durch, aber was dann kam hätte ich mir nie, nie im Leben gedacht. Kurz nachdem ich mit der Arbeit fertig war, begannen mir die Hände zu brennen. Nicht nur ein bisschen, sondern richtig heftig. Alles Waschen mit Seife brachte kaum eine Linderung, selbst eine Milchdusche versagte. Nun musste Tante Google helfen. Auf Gutefrage.net entdeckte ich den Tip, die Hände gut mit Öl oder Butter einzureiben, anschließend mit Küchenrolle abzureiben und erst dann die Pfoten gründlich mit Seife zu waschen. Der Grund dafür liegt darin, dass Capsaicin, jener Stoff, welcher Chilis scharf macht, nur in Fett löslich ist, nicht aber in Wasser. Eine weitere Wirkung ist, dass durch diesen Stoff die rektale Schmerzempfindlichkeit des Dickdarms erhöht wird - jetzt weiß ich warum es heißt, scharfe Sachen brennen zweimal! Natürlich je mehr eine Frucht Capsaicin enthält desto schärfer ist sie.
Was ich auch nicht wusste ist, dass Chilis gerade durch das Capsaicin, welches durchblutungsanregend ist, so vielseitig einsetzbar sind. Sie können zu Salben und Cremes verarbeitet werden, die Linderung bei Schmerzen des Bewegungsapparats und bei Abnützungen von Gelenken bringen.

Die Behandlung mit dem Öl hat ein wenig Abhilfe gebracht, aber das Brennen hat so richtig erst nach ein paar Stunden von alleine aufgehört. Für das nächste Mal gilt, keine Verarbeitung von Chilis mehr ohne Einweghandschuhe.



Sanierung unseres Wohnzimmers - Teil 3

By On 08:47
Vergangenen Samstag konnten wir unseren Kaminofen gemeinsam mit den benötigten Rigipsplatten für die Decke vom Baumax mit einem ausgeliehnen Pritschenwagen abholen. Vor Ort wurden die nicht zu verachtend schweren Dinge natürlich mit einem Stapelgerät auf den Klein-LKW geladen, doch zu Hause mussten wir uns etwas einfallen lassen, damit wir vorallem den 200 kg schweren Ofen vom Laster wieder herunterbrachten. Die ebenfalls ausgeliehene Sackrodel war nur auf ein Gewicht von 150 kg ausgelegt, daher musste der Ofen um alles was ging erleichtert werden - Specksteinplatten, Gußeisenteile und Schamottsteine wurden von Jakob herausmontiert. Mit Hilfe von Freunden und Jakobs Familie konnten wir den Ofen über eine provisorische Rampe direkt vom Auto ins Haus rollen und am Zielort - Wohnzimmer - abladen. Juhu, lange hatten wir auf ihn gewartet und nun war er endlich da!
Die Rigipsplatten ließen sich dafür recht unkompliziert, wenn auch nur zu  zweit, ins Haus tragen. Bei ihnen besteht halt nur die Gefahr, dass sie abbrechen oder an den Kanten eindellen, falls man nicht genut aufpasst.

Mittlerweile sind wir mit den Renovierungsarbeiten schon ziemlich weit gekommen. Die meisten Rigipsplatten wurden bereits von Jakob an der Decke befestigt und zwar mit Hilfe von Gerüststützen, die von mir immer rechtzeitig unter die besagten Platten gestellt werden mussten, wenn er sie hochgehieft hatte. Dies gleicht jeweils einem Drahtseilakt, da die Dinger recht schwer sind und man auf der Leiter ja nicht die Balance verlieren darf.

Bisher geschah:
  • Anlieferung des Ofens
  • Montage fast aller Rigipsplatten
  • Installation einer Lampe über dem Couchtisch
  • Einsetzen einer Kontrollklappe für die Elektrik in der Decke
  • Verlegen von Kabeln
  • Zuerst muss der Ofen von seiner Verpackung befreit werden
    ... eine Heidenarbeit
    ...zudem ist er auch noch unten festgeschraubt
    endlich am richtigen Platz
    ...das Innenleben
    die nackte Stahlbetondecke
    ...doch, die erste Platte wird schon montiert
    ...und es werden immer mehr!
    jetzt auch noch die Kabel verlegen
    ...und die Position der Lampe markieren