Enter your keyword

Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Dienstag, 30. November 2010

Graz - meine Heimatstadt/my hometown!

By On 21:46
Nachdem im Garten gerade nicht viel los ist - die letzten Blüten sind durch den ersten, richtigen Frost erfroren; der Miniteich ist noch nicht zugefroren; den restlichen Pflanzen geht es noch ganz gut - dachte ich mir es ist doch ein guter Zeitpunkt meinen Bloglesern Graz vorzustellen. Wer von Euch kannte Graz bereits? Ward Ihr schon einmal hier, wenn ja, hat es Euch gefallen?
Graz ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Steiermark im Süden von Österreich. Es ist die zweitgrößte Stadt Österreichs, aber wesentlich weniger bekannt als Wien, Innsbruck oder Salzburg - tja, Mozart war nie hier, auch die Habsburger fanden Graz nicht ganz so spannend und es ist nicht von so hohen Bergen umgeben wie Innsbruck. Aber dennoch kann Graz auf eine lange Geschichte zurückblicken, Höhen und Tiefen inklusive.
Übrigens Graz ist geprägt von einer Inversionswetterlage, dass heißt bei uns ist es zwar deutlich milder als im Umland, aber dafür ist die Luftqualität schlechter, weil kaum Wind geht. Andererseits wachsen dadurch am Schloßberg Pflanzen, die man sonst erst viel weiter südlich findet. Ausgepflanzte Feigenbäume stellen hier keine Seltenheit dar.
Momentan ist Graz mehr oder weniger tief verschneit und ich nehme Euch jetzt mit auf einen kleinen Spaziergang durch die Stadt:

At the moment nothing quite exciting is happening in my garden - the last flowers freezed to death by the first frost;  my mini-pond hasn't freezed up until now; the rest of my plants, which are staying outside through the winter, are still fine. So I thought it would be a good time to tell my blog-readers something about Graz. Did someone  know Graz before? Have you ever been in Graz? If you did so, did you enjoy it?
Graz is the capital of the province Styria in the south of Austria. It's the second biggest city in Austria, but not so famous like Vienna, Innsbruck or Salzburg - well, Mozart had never been there, also the Habsburgs were not so interested in that town and it's not surrounded by high mountains like Innsbruck. Anyway Graz can look back to a long history, including ups and downs.
By the way Graz is embossed by an inversion, that means here the weather is warmer than in the surroundings, therefor the air quality is worse, because there is nearly no wind. Otherwise, benefited by that weather, there grow plants at the Schlossberg, that actually prefer southernly regions. Bedded out figtrees are not so seldom.
Now I will take you on a short trip across Graz:

Wahrzeichen der Stadt: der Uhrturm
the town's landmark: the Clocktower


über den Dächern von Graz - links die Stiegenkirche
above the rooftops - on the left the "Stiegenkirche"


die Herz-Jesu-Kirche, das höchste Gebäude von Graz
Herz-Jesu-Church, the highest building in Graz


cathedral



Uhrturm
clocktower




Sporgasse


Herrengasse


Hauptplatz - links das Rathaus
main square - on the left the guildhall

Montag, 29. November 2010

Roter Brenner oder doch Milben am Ritterstern ... does my Amaryllis suffer from red blotch or mites?

By On 13:38
Vor einigen Tagen habe ich bei Hofer (Aldi) verschiedene Rittersterne gekauft. Einige der angetriebenen Zwiebeln im Geschäft zeigten rote Streifen an den Stängeln und Knospen (Blätter sind ja noch keine da), obwohl ich damals noch nichts von speziellen Pilzkrankheiten oder Schädlingen an diesen Pflanzen wusste, ließ ich die Finger von diesen Exemplaren. Mittlerweile bin ich gerade in solchen Fällen sehr vorsichtig geworden, denn man kann sich so vieles zu Hause einschleppen, was man Ende nur wieder schwer oder gar nicht los wird. Kurz nach dem Kauf fand ich einen Artikel über Hippeastrum in einer Gartenzeitschrift, welcher darauf hinwies, dass gerade Rittersterne gerne am "Roten Brenner", ausgelöst durch den Pilz Stagonospora curtisii, leiden, welcher sich anfangs durch rote/bräunlich rote Streifen/Flecken  an den Blütenstielen oder sonstigen Pflanzenteilen inklusive der Zwiebel selbst zeigt und mit der Zeit das befallene Gewebe zum Absterben bringt. Übrigens der "Rote Brenner" beim Wein wird durch einen anderen Pilz ausgelöst, nämlich diesen: Pseudopezicula tracheiphila - also nicht verwechseln!

Leider hatte ich mich zu früh gefreut, denn eine meiner drei gekauften, anscheinend gesunden, Pflanzen zeigte nun auch diese "typischen" roten Streifen an der Blütenknospe. Daraufhin machte ich  mich auf die Suche um vielleicht ausführlichere Informationen über diese Pilzerkrankung zu finden. Dabei zeigte sich schon bald die Komplexität dieses Themas. So können neben dem Roten Brenner auch Milben ein ähnliches Schadbild hervorrufen. Außerdem ist es möglich, dass die Milben die Pflanze überhaupt erst mit dem Roten Brenner infizieren. Will man daher bei der Bekämpfung erfolgreich sein, muss man zum einen den Pilz bekämpfen und zum anderen die Milben, tut man dies nicht, ist ein erneuter Befall sehr wahrscheinlich.

Als Gegenmaßnahme wird häufig ein Heißwasserbad für die Zwiebeln empfohlen, anschließendes einsprühen mit einem gegen Milben wirksamen Mittel und diverse Anti-Pilzpräperate. Alles zusammen wahrscheinlich wesentlich teurer als eine neue Zwiebel - sie kosteten mich gerade mal Euro 3,99 samt Topf pro Stück. Doch ist dies eigentlich sofort notwendig, wenn man nur einzelne rote Flecken an der Amaryllis findet?

Nein, wohl nicht, denn auf jede Verletzung, die ihr zugefügt wird, reagiert die Pflanze mit roten Flecken/Streifen bzw "Narben". Dies ist vollkommen normal und muss nicht sofort ein Anzeichen für den Roten Brenner samt oder ohne Milben sein. Eine Infektion mit dem Roten Brenner liegt aber sehr wohl dann vor, wenn sich die Flecken zu vergrößern beginnen, mehr werden, später ineinander verfließen und betroffene Pflanzenteile absterben oder nur noch kümmerlich vor sich hinwachsen.
Eine einfache Verletzung kann in meinem Fall durchaus möglich sein, denn im Geschäft gehen oftmals die Kunden selbst nicht sehr sorgsam mit den angebotenen Artikeln um. Daher werde ich meine betroffene Pflanze erst einmal gut beobachten, bis jetzt sind die zwei Flecken weder größer geworden, noch haben sie sich, zumindest für mich wahrnehmbar, in der Farbe (jetzt sind sie ja hellrot) verändert. Es zeigen sich auch keine Wachstumsstockungen noch Deformierungen. Sollte sich dies ändern, werde ich ein Update machen.

Was meint Ihr?
-----

A few days ago I bought at Hofer (Aldi) some differently blooming kinds of Amaryllis. Some of the bulbs in the store - where you could already see the tops of their buds and in some cases even parts of the stems - had strange red stripes or spots. At that time I didn't know anything about special fungal diseases or vermins that can be found on those plants. As a precaution I didn't take one of those "infected" ones, because in the meantime I have become very carefully about things like that - nothing is easier than to bring in deseases that you hardly or even never can get rid of. A short time later I found an articel in a garden journal  about Hippeastrum. It pointed out, that Amaryllis plants often get infected by the "Red Blotch", which is caused by a fungus called Stagonospora curtisii. Characteristic indications of the existence of the fungus are exactly these red/red brown stripes or spots on stems, buds, leaves or the bulbs themselves.  They become bigger and elapse into each other and the upgrowth of the plant is just beggarly. In the end the infected tissue dies off. If you get a bad break, you have to dispose the bulbs/plants. 
Unfortunately one of my Amyrillis also showed  some red spots - I found them on the bud. What a bummer! Have I got up my hopes to soon? Didn't I buy just healthy bulbs? I thought, I had scrutinized all my plants before buying them. Now it was to late, wasn't it? So I tried to find out some more information about the Red Blotch. That issue was more complicated in the end than I have thought at first, because also mites can cause such a damage. Furthermore it is possible that in the first place the mites have infected the Amaryllis with the fungus. So you have to fight against the mites and the fungus, otherwise a new infection is pre-programmed. Therefore you can put the bulbs into hot water at first, when they are dry again you can inject the bulbs with a pesticide that is good for mites. For the fungus itself you can buy an effective fungicide. Probably all these tings are more expensive than to buy a new bulb - I have paid just Euro 3,99 for one - the pot included. But in fact, is it necessary to be afraid of the Red Blotch immediately? No, because every simple injury that is caused to the Amaryllis shows up in red stripes or spots - comparable to scars. 

In my own case a simple injury is easily possible, because in the supermarket not every customer takes care about the things around him. So, at first I just will watch my Amaryllis. If something changes, i will post an update.

Mittwoch, 17. November 2010

Vermehrung von Verpiss-Dich-Pflanzen durch Ableger!

By On 21:14

Vegetative Vermehrung von Verpiss-Dich-Pflanzen

Die "Verpiss-Dich-Pflanze", welche zur Gattung Plecthrantus gehört, ist leider nicht winterhart. Glaubt mir, ich habe die Überwinterung sogar einer geschützten Stelle versucht, sie überlebt es nicht. Da, die im Garten gesetzten Pflanzen jedoch über den Sommer ziemlich stark gewachsen sind und somit eine Überwinterung aller Verpiss-Dich-Pflanzen nicht in Frage kam, musste eine andere Lösung gefunden werden, um nicht im kommenden Jahr neue Exemplare kaufen zu müssen. 

Verpiss-Dich-Pflanzen Stecklinge

Im Internet bin ich über zahlreiche Artikel gestoßen, welche jeweils zu einer relativ einfachen Vermehrung via Stecklinge rieten (= vegetative Vermehrung). Nun gut, ich habe eine handvoll Stecklinge abgeschnitten, diese für ein paar Wochen in ein Glas mit Wasser gestellt, gewartet und heute perfekt bewurzelte Pflänzchen eingesetzt. Als Steckling habe ich einfach die jüngeren, etwas dickeren Triebe verwendet - nicht die bereits verholzten Teile.Wenn sich die Pflanze weiterhin als so pflegeleicht erweist wie bisher, sollte es kein großer Aufwand sein, sie auch noch über den restlichen Winter zu bringen.

Natürlich ist es auch möglich, von frisch gekauften Pflanzen Stecklinge abzunehmen und diese über den Sommer zu ziehen. So bekommt man aus einem Exemplar mit Glück vielleicht gleich zwei oder drei. Ein Teilen der Pflanze war bislang bei mir noch nie möglich, da sie meist nur mit einem Hauptstamm verkauft wird.

Verpiss-Dich-Pflanzen und Katzen

Die exotische Pflanze hilft mehr oder minder gut gegen Katzen, wenn man genug Exemplare davon pflanzt. Die Tiere mögen den Geruch nicht. Ich persönlich, finde ihn nicht schlimm und schon gar nicht störend. Es ist ein etwas herberer, spezieller Duft. Wenn man die Verpiss-Dich-Pflanze in Beete setzt, sollte man jedoch bereits im Vorfeld beachten, dass diese recht wüchsig ist und über einen stolzen Ausbreitungsdrang verfügt.

Verpiss-Dich-Pflanzen und Schnecken

Wirklich erfolgreich kultivieren konnte ich den Katzenschreck nur, wenn ein ausreichender Schneckenschutz vorhanden war. Die kleinen Schleimer haben eine große Vorliebe für diese Pflanze und raspeln sie innerhalb weniger Tage völlig kahl. Wer keine Lust hat sie mit Hilfe von Schneckenkorn am Leben zu halten, sollte sie eher hinter einem Schneckenzaun pflanzen.

Bis bald und baba!

Sonntag, 7. November 2010

Gestaltung und Bau der Sumpfbeete!

By On 00:32
Nachdem das Wetter nach wie vor schön und frostfrei ist, konnte mich nichts mehr halten, musste ich einfach mit dem Bau der Sumpfbeete, ich bezeichne sie einfach mal so, loslegen. Zuerst wollte ich nur eines in einem 40l Mörteleimer anlegen, doch diese Größe war in keinem der Baumärkte meiner Umgebung zu finden, so entschloss ich mich für zwei 20l Mörteleimer. Nachträglich betrachtet wäre der 40l Eimer auch viel zu groß gewesen und hätte nicht gut neben den bereits bestehenden Miniteich gepasst. Die zwei leicht höhenversetzt eingegrabenen kleineren Gefäße sehen da schon um einiges besser aus.

Ausgerüstet mit Spaten und Hacke ging es ans Werk. Erst einmal musste ich ein ausreichend tiefes Loch ausheben,  wo die zwei Kübel Platz fanden - puh, das war ganz schön anstregend. Damit sie später auch gerade stehen, kieste ich den Untergrund ein. Anschließend befüllte ich die Eimer, in deren Böden ich Löcher gebohrt hatte, bis etwa zur Hälfte mit groben Blähton, welchen ich von der Teicherde mit einer Schicht Vlies und perforierten Plastik abtrennte. Doch wozu die Drainage? Ganz einfach, es sollte das Wasser ablaufen können, aber langsam, damit sich zwar der gewünschte Effekt (vernässter Boden) einstellt, jedoch "absaufen" sollten die Pflanzen auch nicht, denn gerade die Gewächse, die mir vorschweben (zB Sumpfdotterblume), wollen zwar oft nassen Boden haben, aber nicht ständig.
Ganz wichtig ist es außerdem, genau darauf zu achten, dass kein mit Nährstoffen angereichertes Wasser aus der Sumpfzone in den Teich bzw Miniteich schwappen kann, ansonsten ist die Algenbildung vorprogrammiert.

Die größte Schwierigkeit an der ganzen Sache ist wohl die, dass die Abgrenzung zwischen Sumpf, Feuchtboden, Nassboden und Seichtwasser selbst in der Natur recht unscharf ist, weil immer ein fließender Übergang zwischen diesen verschiedenen Zonen vorliegt. Will man nun etwas Vergleichbares künstlich anlegen, wird es mitunter richtig kompliziert, denn auch in einem solchen Beet sollte später einmal ein Gleichgewicht entstehen.

Laut Wikipedia ist die Sumpfdotterblume, eine von mir gewünschte Pflanze, ein typischer Nässezeiger, welcher sich auf einer 12-stufigen Skala von Ellenberg auf Position 8 befindet und somit für einen oft durchnässten Boden steht. In die gleiche Kategorie fallen Sumpfvergissmeinnicht, Blutweiderich und einige andere Gewächse mit traumhaften Blüten - für diese habe ich hoffentlich heute zwei adäquate Beete gebaut. Aber erst einmal kommt der Winter - wie ich nun den Miniteich und die Beete genau gestalten werde, überlege ich mir dann im Frühling. Eines steht aber jetzt schon fest, für das Rundherum werde ich Flußsteine verwenden und keine Palisade mehr.

erste Schritte


... noch nicht wirklich perfekt


sieht schon viel besser aus


Blähton


Vlies


perforiertes Plastik


Erde


so sieht das Ganze im Moment aus - Pflanzen kommen erst im Frühjahr


Quellen:
Siehe auch: Überwinterung des Miniteiches und Verbesserungen für das nächste Jahr!


Nachtrag

Heute habe ich den Miniteich endgültig eingewintert. Das Wasser werde ich im Kübel belassen, es ist zumindest einen Versuch wert. Ob der Mörteleimer den Frost unbeschadet übersteht oder nicht, wird sich spätestens im Frühjahr zeigen. Im Internet habe ich diesbezüglich nur sehr widersprüchliche Berichte gefunden, die einen schreiben, dass man das Wasser bei in der Erde eingegrabenen Gefäßen bedenkenlos drinnen lassen kann, die anderen jedoch raten selbst in diesem Fall dazu, das Wasser auszuleeren. Bei freistehenden Gefäßen stellt sich diese Frage überhaupt nicht, da das Wasser ohnehin raus muss, wenn man nicht will, dass es zu Frostschäden kommt.
Weiters habe ich noch abgestorbene Pflanzenteile und in den Teich reingefallene Blätter entfernt - eine richtige Aufräumaktion also. Damit nun nichts mehr reinfallen kann, habe ich den gesamten Miniteich mit Vlies abgedeckt.


Dienstag, 2. November 2010

Einen Miniteich richtig überwintern!

By On 22:55
Der Miniteich war wohl jenes Projekt im Garten, wofür ich heuer wohl am meisten Lehrgeld bezahlen musste. Rückblick: Ende April versenkte ich einen 90l Mörteleimer im Blumenbeet und bepflanzte ihn mit den verschiedensten Gewächsen. Anfangs entwickelte sich alles nach meinen Vorstellungen, doch dann kam die große Hitze und damit die Algen, am Ende waren viele der Pflanzen tot. Zuerst war ich davon überzeugt, dass es allein an der Hitze und den Algen lag, doch daran alleine konnte es einfach nicht gescheitert sein, denn selbst zu jener Zeit als noch alles im Gleichgewicht war, begannen manche Pflanzen schon vor sich hin zu mickern.
Das Grundproblem lag wohl darin, dass ich nicht unbedingt die richtigen Pflanzen für die geschaffenen Bedingugen ausgewählt hatte. Sumpf-Vergissmeinnicht, Gauklerblume, Blutweiderich und Sumpfdotterblume gehören wohl nicht in eine ständige Wassertiefe von etwa 15-20cm, sondern in eine nährstoffreiche Sumpflandschaft oder Feuchtwiese, die sich durch einen varierenden Wasserstand auszeichnet und wo das Wasser auch kurzfristig mal verdunsten und die Erde somit abtrocknen kann.

Daher habe ich mir überlegt, für diese Pflanzen ein Sumpfbeet in einem eigen Kübel anzulegen. Der Mörteleimer für das Sumpfbeet sollte kleiner sein, anstatt 90l nur 40l bis 60l fassen und mit einer "Drainageschicht" versehen sein, damit es zu keiner ständigen Staunässe kommt. Dies möchte ich damit erreichen, dass der Mörtelkübel mit einem Abflussloch versehen wird, darüber eine Schicht Kies oder Blähton kommt, die von der Teicherde mit Vlies und einer durchlöcherten Folienschicht abgetrennt ist. So kann das Wasser langsam ablaufen und ständiger Staunässe ist damit vorgebeugt. Die Bepflanzung kann man zwar erst im Frühling vornehmen, aber so hat man jetzt auch noch etwas zu tun.

Im Teich entwickelten sich relativ gut:
  • violette/gelbe Iris
  • Hornkraut
  • Tannenwedel
  • Zwergrohrkolben --> eingegangen?
  • Seekanne --> eingegangen?
Pflanzen, wo der Standort nicht passte, da sie nicht ständig im Wasser stehen sollten:
  • Blutweiderich
  • Gauklerblume
  • Sumpfdotterblume
  • Sumpfvergissmeinnicht
Überhaupt möchte ich im Frühling den Miniteich ein wenig anpassen - das Wasserspiel in der Mitte platzieren und ihn vorwiegend mit Pflanzen für die mittlere und tiefe Wassertiefe bestücken. Doch jetzt kommt erst einmal der Winter, deswegen wurde das Wasserspiel frostfrei im Keller untergebracht und der Teich ... tja hier teilen sich die Meinungen im Internet und in den Büchern. Ich entschied mich jedenfalls dafür, die noch lebenden Pflanzen, die ohnehin ausreichend winterhart sind, vorerst so im Teich zu belassen wie sie sind und außerdem müsste der Mörtelkübel selbst den Winter ohne viel zusätzlichen Schutz unbeschadet überstehen.

Bis bald und baba,
Kathrin

Montag, 1. November 2010

Überwinterung von Erdbeeren mit Hilfe von Styropor!

By On 20:34
Im Sommer wachsen meine Erdbeeren unter anderem in einem dreigeschossigen Erdbeerturm bestehend aus verschieden großen Töpfen, aber auch kleinen Schalen, Töpfchen und Blumenkästen. Letzes Jahr sind mir im Laufe des Winters jedoch die meisten Erdbeerpflanzen erfroren bzw vertrocknet - woran lag das? Zuerst fand dafür auch keine passende Erklärung, hatte ich doch die Pflanzen, jedenfalls meines Erachtens nach, regelmäßig gegossen und "gut" eingepackt. Doch genau in diesem Punkt liegt das Problem - ich hatte die Gefäße mit den Erdbeeren nur mit einer einfachen Vliesschicht eingewickelt und das wars. Aber Erdbeeren sind Flachwurzler und somit schnell starken Frösten ausgeliefert, wenn sie nicht ordentlich geschützt werden; außerdem können die Töpfe von unten her gefrieren, wenn sie direkt auf dem Boden stehen. Daher musste für diesen Winter eine adäquate Lösung her, denn ich möchte nicht nächstes Jahr wieder unzählige Erdbeerpflanzen nachkaufen müssen. Ich entschied mich alle Gefäße in denen Erdbeeren wachsen, ausgenommen den Turm, auf etwa 5 cm dicke Styroporplatten zu stellen, damit sie schon mal von unten her vor Frost geschützt sind. An den Seiten hingegen brachte ich als Ummantelung ca. 2 cm dicke Styroporplatten an und klebte sich mit Paketkleber fest. Die Zwischenräume stopfte ich mit alten Zeitungspapier aus und deckte den entstandenen Kasten mit 3-4 Lagen Vlies ab. Ich hoffe nun mit dieser Strategie ein wenig erfolgreicher zu sein als im vergangenen Jahr.