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Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Dienstag, 29. März 2011

Erdbeeren nach dem Winter!

By On 19:42
Meine Erdbeeren habe ich mittlerweile wieder aus dem Keller geholt und ins Freie gebracht. Da sie schon seit geraumer Zeit dabei sind fleißig auszutreiben, sehen sie im Moment ein wenig vergeilt aus, weil es im Winterquartier recht wenig Licht gab. Zwar kann es sicher noch einmal Frost geben, aber diesen werden sie bestimmt aushalten. Etliche haben den Winter mal wieder nicht überlebt und müssen wohl ersetzt werden.



Die alle Erdbeeren im Erdbeerturm haben den Winter  überlebt, vielleicht liegt es daran, dass ich sie nicht, so wie im letzten Jahr, im Herbst zurück geschnitten habe, sondern einfach wuchern ließ bis es ihnen zu kalt dafür wurde. Auch hier zeigt sich schon ganz vereinzelt der neue Austrieb.


Die kaputten Exemplare habe ich durch "Pflanzen" vom Discounter ersetzt. Eigentlich handelt es sich dabei nur um angetriebene Rhizome. Dadurch ist die Spannung noch größer, ob sie überhaupt anwachsen. Zu kaufen gab es verschiedene Sorten - ich entschied mich für Elsanta und Corona. Dabei handelt es sich um eine frühe und eine mittelfrühe Sorte.



Jedenfalls habe ich so eben von einer netten Forum-Userin erfahren, dass es am Donnerstag echte Erdbeeren bei Lidl geben sollte, vielleicht kaufe ich doch noch eine Palette sicherheitshalber.

Dienstag, 22. März 2011

Efeu, die Geisel des Gärtners oder die Gestaltung eines Schattenbeetes!

By On 23:17
Lange haben wir überlegt,  aber nun haben  wir uns doch dazu entschieden den Efeu hinter unserem Gemüsebeet zu entfernen. Anfangs gingen wir noch von etwa zwei, höchstens drei Tagen Arbeit aus,  dies mussten wir jedoch  schnell relativieren. Mittlerweile sind wir mit dem Projekt Efeu-Entfernung schon seit etwa einer Woche beschäftigt und konnten gerade einmal einen kleinen Teilbereich fertigstellen. Aber am Besten erzähle ich Euch die Geschichte von Anfang an.
Unseren Gemüsegarten haben wir vergangenes Jahr an einer bis dorthin eher unbenutzten Stelle des Gartens angelegt. Gleich ein paar Schritte hinter dem Beet findet sich ein massiver und recht hoher Holzzaun, welcher mehr Schatten spendet als es uns oft lieb ist.
Jedenfalls fand der Efeu im Schatten des Zaunes sowie der Bäume und der Sträucher ideale Bedingungen für seine Invasion im Garten. Still und leise, ja fast unbemerkt, konnte er Stückchen für Stückchen Wiese für sich gewinnen und machte daneben jeder Pflanze, die sich ihm in den Weg stellte den Garaus. Etliche Sträucher und eine Rose hatten den Kampf gegen das immergrüne Monster verloren und ihre Überreste mussten nun entfernt werden. Doch wo anfangen, wenn der ganze Boden mit Efeu-Ranken bedeckt ist? Ja, man nicht einmal mehr der Rechen gute Dienste leisten kann, weil er sich ständig verheddert?
Die ersten paar Tage glichen einer Sisyphusarbeit - für jede Ranke, die wir händisch ausrissen oder mit einer Hacke durchtrennten, fanden sich versteckt unter der Erde sicher zwei, drei weitere. Bis jetzt haben wir locker zehn Scheibtruhen voll mit Efeu und Gestrüpp auf den Komposthaufen gekarrt.
Gott sei Dank sind wir heute Abend so weit gekommen, dass Jakob schon die ersten Fuhren frischer Erde am "Tatort" ausbringen konnte und ich morgen, wenn es passt, mit der Gestaltung des Schattenbeetes beginnen kann. Ein Traum wird es wohl bleiben den Efeu wirklich rückstandslos zu entfernen...

Efeu, auch Hedera genannt, braucht laut meinem schlauen Gartenbuch etwa ein Jahr zum Anwachsen und breitet sich danach rasant aus. Zu Gute kommt ihm dabei, dass ihm weder Wind noch Wetter etwas ausmachen. Auch Frost verträgt er sehr gut - zu Ausfällen kommt es daher eher selten. Im Herbst soll er sogar  blühen, obwohl mir dies bis jetzt noch nie aufgefallen ist. Allerdings kann ich nun aus eigener Erfahrung die durch den Saft des Efeus hervorgerufenen Hautreizungen bestätigen.

Sonntag, 13. März 2011

Reges Treiben im Bienenstock!

By On 21:40
Auch heute gab es wieder reges Treiben im Bienenstock - hier ein paar Bilder:





wohl der originale Zugang zum Nest





Samstag, 12. März 2011

Linz!

By On 20:09
Vergangenes Wochenende verbrachten wir in Linz bzw in einer vorgelagerten Gemeinde namens Ottensheim, denn wir besuchten Jakobs Bruder und dessen Lebensgefährtin. Hier ein paar Bilder:

das Rathaus



der Hauptplatz




eine ehemalige Kirche als Wohnhaus in Ottensheim


Ottensheim


Fähre in Ottensheim


Donau-Auen



Biber am Werk



Fahrrad-Hotel


fröhliche Enten

Ein wildes Bienenvolk im Garten!

By On 18:39
Vor einigen Wochen haben wir ja im Zuge der Errichtung der neuen Einfahrt einige Bäume gefällt, deren Holz Jakob gerade aufarbeitet. Heute machte er dabei eine sensationelle Entdeckung - in einem der hohlen Baumstämme hatte sich ein Bienenvolk eingerichtet und ist aufgrund des warmen Wetters in den letzten Tagen wieder zum Leben erwacht. Über Mittag herrschte bereits reger Flugverkehr und Jakob musste die Arbeit an dieser Stelle vorerst beenden.
Ein Tier hat den Honig inzwischen wohl auch schon entdeckt und eine der Waben leider herausgerissen. Bei uns kann das Volk aber nicht bleiben, wir sind keine Imker und ein Nest an einen geeigneten Platz übersiedeln können wir ebenfalls nicht. Daher werden wir wohl am Montag das Zoologische Institut der Universität Graz kontaktieren und dieses bitten die Bienen abzuholen und ihnen eine neue Bleibe zu geben. Ihr derzeitiges Heim haben wir unglücklicherweise nachhaltig zerstört, wenn auch unbewusst. Im Moment verteilt sich der Bienenstock auf zwei verschiedene Holzstücke.
Übrigens als es am späteren Nachmittag wieder kühler wurde und die Sonne schön langsam unterging, wurde der Flugverkehr eingestellt und keine einzige Biene war mehr zu sehen. Vielleicht gelingen mir morgen noch ein paar Fotos.