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Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Freitag, 29. April 2011

Bau eines Hochbeetes - Teil 2!

By On 22:38
Endlich haben wir es geschafft unsere Hochbeete fertigzustellen. Ja, es sind sogar zwei geworden, weil wir genug Holz übrig hatten. Zweiteres ist zwar etwas kleiner und nicht so hoch wie unser Erstlingswerk, aber das macht überhaupt nichts.

Das erste Hochbeet hat etwa die Maße 200x80x120 cm, es besteht aus unbehandelten Eichenholz. Sein kleineres Pendant ist ca. 120x50x120 cm groß. Beide ermöglichen somit ein entspanntes Arbeiten und fassen eine stattliche Menge.


An den Innenseiten verstärken Winkeleisen zusätzlich zu den vielen Schrauben die Stabilität - immerhin hat nasse Erde viel Gewicht.


Die Wände verkleideten wir mit Noppenfolie aus dem Baumarkt. Wichtig ist, diese so anzubringen, dass die Noppen zum Holz zeigen. So entsteht zwischen Folie und Holz ein Freiraum, wodurch das Holz besser atmen kann und damit länger hält. Den Boden des Hochbeetes legten wir mit feinmaschigen Hasendraht aus, um ein Eindringen von Wühlmäusen zu verhindern.


Von den Holzarbeiten war noch einiges an "Kleinmist" übrig, welchen wir perfekt für unser Hochbeet nutzen konnten. Der Haufen (er ist noch immer nicht ganz verschwunden) besteht vorwiegend aus kleineren und etwas größeren, mittlerweile angetrockneten Ästen.


Für den komfortableren Transport wurde kurzer Hand der Hänger zu einer großen Scheibtruhe umfunktioniert. Wir benötigten etwa 1,5 volle Hänger um den Grund des Beetes gut auslegen zu können. Der Anhänger fast insgesamt etwa 1,5 m3 - also wir brauchten schon eine ganze Menge.



Nach dem Befüllen wurde die sperrigen Äste von Jakob zurecht getreten.


Dann gab es auch schon die ersten Fuhren mit Kompost - Gott sei Dank haben wir davon jede Menge, denn wir benötigten für das große Hochbeet etwa 15-17 und für das kleinere etwa 8-10 volle Scheibtruhen.




Nun fehlte nur noch die letzte Schicht in den Hochbeeten, nämlich gute Erde. Doch wo kauft man die am Besten? Die Idee unzählige Erdesäcke im Baumarkt zu erwerben verwarfen wir recht schnell wieder, denn dort ist die gute Erde sehr teuer und die billige meistens nicht zu gebrauchen, weil sie angeschimmelt ist oder diverse Plastikschätze beinhaltet auf die man gut und gerne verzichten kann. Wir entschlossen uns daher die Erde bei der örtlichen Kompostieranlage zu besorgen. Es war eine sehr gute Investition - feinkrümmelige, humose Erde für wenig Geld. Allerdings meinten wir etwas zu gut mit unseren Anweisungen zum Beladen - der Hänger ging dabei nämlich ziemlich in die Knie.


Nun hieß es schaufeln, schaufeln und nochmals schaufeln...




... und eine Scheibtruhe nach der anderen reinkippen



Das ist nun unser Ergebnis. Die Hochbeete warten nur noch darauf bepflanzt zu werden - mit Gurken, Zucchini, Kürbis usw.

Dienstag, 26. April 2011

Der Trailer wird repariert!

By On 21:31
Die ersten Schritte in Richtung Pickerl sind getan - Jakob hat in den letzten Tagen den Trailer wieder so weit in Schuss gebracht, dass er ohne Probleme einer Überprüfung standhalten müsste. Gott sei Dank waren keine größeren Mängel versteckt.





Mittwoch, 13. April 2011

Darf ich vorstellen: Daria - unser Lis Jollenkreuzer!

By On 22:14
Wir können es noch fast nicht glauben, aber seit vergangenem Wochenende ist Jakob stolzer Besitzer eines 5 m langen Lis Jollenkreuzers mit Kajütaufbau namens Daria. Lis Jollenkreuzer werden von der Werft Gade, ansässig in Deutschland, bereits seit einigen Jahrzehnten gebaut und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit bei Alt und Jung.
Jakob entdeckte Daria auf www.willhaben.at, der Verkäufer war ein Tiroler aus dem Raum Kufstein. Das Boot hatte uns von Anfang an gut gefallen, aber Tirol? Kufstein? Das ist etwa 360 km von Graz entfernt, die Fahrzeit für eine Strecke beträgt fast vier Stunden. Nach langem hin und her raffte sich Jakob dennoch auf, Kontakt mit dem Verkäufer aufzunehmen und einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Eigentlich wollten wir den Jollenkreuzer nur anschauen, sollte es passen, hatte Jakob noch Geld für eine Anzahlung mitgenommen, doch dann kam alles ganz anders als erwartet! Daria zog uns sofort in ihren Bann, trotz ihrer mittlerweile 27 Jahre (Baujahr 1984) war sie in einem guten Zustand und hatte nur leichtere Gebrauchsspuren, welche man bei einer Generalüberholung aber ohne größeren Aufwand beseitigen kann. Immerhin wurde sie über ein Jahr lang nicht benutzt und stand in einer Garage eines Betonwerkes.
Doch ein Problem hatten wir noch, wie sollten wir das Segelboot von Kufstein nach Graz bringen? Blaue Kennzeichen zum Überstellen hatten wir keine mit. Aber der Verkäufer war so nett und organisierte welche für uns, damit ersparten wir uns eine weitere Fahrt nach Kufstein.
Zusammen mit Daria erwarb Jakob auch den passenden Trailer, er war Gott sei Dank so gut in Schuss, dass wir das Boot ohne eine Panne nach Graz ziehen konnten, auch wenn es fast zwei Stunden länger dauerte als die Hinfahrt.

Daria


Blick in die Kajüte; sie soll später weiß werden und die Polsterung blau; mit etwa 2 m Länge ist sie groß genug um darin auch übernachten zu können






hier sind wir mittlerweile schon auf dem Weg nach Graz - mit Boot!


auf dem Pass Thurn


daheim im Garten


momentan ist das Wetter recht kalt und regnerisch und Daria daher unter einer großen Plane verschwunden


Sonntag, 10. April 2011

Bau eines Hochbeetes - Teil 1!

By On 23:38
Als vor einigen Wochen der Discounter Hofer ein Hochbeet im Angebot hatte, war es um mich geschehen - ich wollte auch eines haben. Das Angebotene war aus Plastikziegeln, kostete € 80,-- und sah dem Modell der Marke Juwel zum Verwechseln ähnlich. Ich war schon am Überlegen es zu kaufen, doch Jakob wollte lieber eines aus Holz haben. Er gab vor allem zu bedenken, ob der Plastiksatz im Winter den Frost ohne Schäden übersteht. Nach kurzer Recherche stand fest, wenn es aus Holz sein sollte, dann muss er es selber bauen, denn fertige Hochbeete aus langlebigen Holz sind sehr teuer. Hier stellt sich dann wirklich die Frage, ob es sich lohnt so viel Geld zu investieren.
Wir entschieden uns schlussendlich für eine billigere Variante. In einem nahegelegenen Sägewerk besorgten wir Bretter aus Eichenholz. Das Stück kostete nur € 2,--, weil es sich um Ausschussware handelte. Der Vorteil von Eichenholz liegt ganz klar darin, dass es auch im unbehandelten Zustand sehr lange hält. Natürlich könnte man auch druckimprägniertes Holz verwenden, muss sich dann aber im Klaren sein, dass sich die verwendeten Chemikalien mit der Zeit auswaschen und in der Erde landen, somit wiederum im Essen. Dies wollten wir auf alle Fälle vermeiden.
Zusätzlich kauften wir noch Winkeleisen, Hasendraht, verzinkte Schrauben sowie Noppenfolie. Der Hasendraht dient dazu die Wühlmäuse vom Eindringen ins Hochbeet abzuhalten, er muss daher so kleinmaschig wie möglich sein. Mit den Winkeleisen verstärkt man die Konstruktion und die Noppenfolie wird an der Innenseite des Hochbeetes angebracht, wobei die Noppen zum Holz zeigen sollten, damit dieses besser atmen kann bzw auch nach einem Regen schneller abtrocknen kann.

Hier die ersten Bilder:

Material


Jakob bei der Arbeit




Maße: 200 x 120 x 75




so sieht es im Moment aus