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TopfGartenWelt Gartenblog | Foodblog | Familienblog aus Salzburg

Sonntag, 29. Mai 2011

Doppelte Arbeit!

By On 12:58
Vor einiger Zeit habe ich Euch ja berichtet, dass wir unsere Hochbeete und Gemüsetöpfe mit Gartenerde vom örtlichen Kompostierbetrieb gefüllt haben. Obwohl sie relativ schwer war, hat uns das anfangs nicht sonderlich stutzig gemacht, da sie dennoch sehr feinkrümelig und gut wirkte. Fehlanzeige - als sie das erste Mal mit Wasser in Berührung kam, mussten wir feststellen, dass der Lehmanteil der Erde extrem hoch war, viel höher als wir gedacht hatten. Sie trocknete oberflächlich sehr schnell aus und wurde rissig, speicherte in der Tiefe aber die gesamte Feuchtigkeit. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum die Pflanzen so lange brauchten, um sich ihrer neuen Umgebung anzupassen.
Vor einigen Tagen bemerkte ich bei einem Rundgang durch den Gemüsegarten, dass ein Großteil der Pflanzen nur noch vor sich hinkümmerte. Überall waren gelbe Blätter zu sehen, gerade vor allem die Paprika begannen bereits ihre Blätter abzuwerfen. Jetzt musste schnell gehandelt werden! Bei der Kompostieranlage in Graz (AEVG in der Sturzgasse) sind zwei verschiedene Sorten Erde erhältlich, zum einen die Gartenerde, welche man besser nur für grobe Bauarbeiten benützt und zum anderen der Qualitätskompost. Unter dieser Bezeichnung wird jene Erde verkauft, worunter wir gemeinhin eine gute Blumenerde verstehen. Sie ist locker, leicht und ziemlich dunkel.
Kaufen war eine Sache, ein Hänger kostete uns € 12, also nicht die Welt, aber damit war es nicht getan. Jakob war den ganzen Nachmittag damit beschäftigt aus den Hochbeeten die lehmige Erde wieder herauszuschaufeln um sie anschließend  mit der guten Erde aufzufüllen. Ich selbst kümmerte mich um die Blumen- und Gemüsetöpfe. Zwar sind wir noch nicht ganz fertig, aber mehr als die Hälfte haben wir geschafft. Als Gärtner lernt man einfach nie aus - das nächste Mal müssen wir besser darauf achten welchen Typ Erde wir kaufen, denn doppelte Arbeit macht keinen Spass!

Pflanzen, die gar keinen guten Eindruck machen


traurige Paprika


Zucchini mit gelben Blättern


damit wir neue Erde einfüllen können, müssen zuerst einmal alle Pflanzen raus


alle Pflanzen haben nur sehr wenige Wurzeln


neue Erde

Mittwoch, 25. Mai 2011

Blumenmarkt in Grado vom 21. bis 22. Mai 2011!

By On 22:30
Vom 21. bis 22. Mai 2011 fand in Grado ein Blumen- und Floristenmarkt statt. Ein großer Teil der Altstadt wurde von Verkaufsständen der umliegenden Gärtnereien geziert. Ein paar Impressionen habe ich Euch mitgebracht:






stylische Gartenmöbel




diese Pflanzvorschläge finde ich besonders toll












Bis bald und baba,
Kathrin

Wochenmarkt in Grado | Sightseeing in der Umgebung (Aquileia)!

By On 22:29
Vergangenes Wochenende verbrachten wir mal wieder in Italien - es war einfach herrlich. Seit unserem letzten Besuch im April vor einem Monat, war der Unterschied deutlich spürbar. Mittlerweile kletterten die Temperaturen auf fast 30°C, der Strand war gefüllt und viele Urlauber sprangen zwecks Abkühlung bereits ins Meer. Aber auch, wenn es uns zum Baden noch zu kalt war, bietet die Umgebung in und rund um Grado einiges an Möglichkeiten, um die Zeit so richtig zu genießen. Neben der Altstadt von Grado mit ihrem Wochenmarkt, ist auch ein Ausflug in das nahe gelegene Aquileia zu empfehlen.

(Artikel wurde im Juni 2019 überarbeitet.)

Der Wochenmarkt in Grado und seine Alternativen

Der Wochenmarkt in Grado findet stets am Samstag von 8 bis 13 Uhr in der Viale Italia 54 statt und ist relativ weitläufig. Neben Bekleidung, Haushaltswaren und Kitsch finden sich ebenso kulinarische Schmankerln aus der Region. Er eignet sowohl Schnäppchenjäger als auch für all jene, die einfach nur über den Wochenmarkt flanieren wollen.

Wochenmarkt in Grado - Blog Topfgartenwelt

Alte Markthalle in Grado

Wer nicht gerade über das Wochenende in Grado weilt, kann als Alternative zum Wochenmarkt auch die Alte Markthalle besuchen. Diese findest Du an der Piazza Duca D’Aosta. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 8 bis 13 Uhr. Sie hat täglich, auch an den Wochenenden geöffnet. Man findet dort in erster Linie kulinarische Leckerbissen.


Wochenmarkt in Triest | Markthalle Triest

Wenn Du bereit bist etwa 54 km ausgehend von Grado zu fahren, kannst Du auch den Wochenmarkt in Triest besuchen. Dieser hat von Dienstag bis Samstag geöffnet und befindet sich auf der Piazza del Ponterosso. Den Markt solltest Du natürlich rechtzeitig besuchen, denn er schließt gegen 13 Uhr. Im Gegensatz zu Grado hat mich der Besuch der Mercato Coperto, der Markthalle von Triest, in der Via Giosue' Carducci 36, nicht gerade vom Hocker gerissen. Im Erdgeschoss findet man in erster Linie Gemüse, Obst und andere Lebensmittel, das Obergeschoss beinhaltet Läden mit billiger Kleidung. Das Angebot war allerdings kein Vergleich zu den Offerten am Wochenmarkt. Wir waren ein einziges Mal dort und das hat gereicht.

Wochenmarkt in Palmanova

Eine etwas nähere Alternative (ca. 32 Kilometer von Grado entfernt) ist der Wochenmarkt in Palmanova. Er findet immer montags von in der Früh bis etwa 13 Uhr statt. Er ist vergleichbar mit jenem in Grado. Den Wochenmarkt findet man am sechseckigen Platz direkt im Stadtzentrum. Und wenn man schon einmal da ist, kann man auch einen Abstecher in das Outletcenter (Outlet Village) machen. Dieses verfügt sogar über eine eigene Autobahnabfahrt und ist eigentlich nicht zu übersehen.

Von Grado nach Aquileia - ein Ausflug in die Antike bzw. das Mittelalter

Wenn man in Grado auf Urlaub weilt, lohnt sich ein Ausflug in das 10 km entfernte Aquileia. Aquileia war einst in römischer Zeit eine bedeutende Hafenstadt und in späterer Zeit Bischofsitz. Die einstige Bedeutung dieses Orts kann man auch heute noch überall spüren. Insbesondere lohnt sich für eine Besichtigung:

Die Basilika von Aquileia

Die Basilika von Aquileia wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert und erneuert. Zudem wurden teilweise Schutzbauten errichtet, um wertvolle Ausgrabungen, in erster Linie Mosaike, vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Feuchtigkeit und Kälte zu schützen. In der Basilika selbst findet sich ein aufwendig gearbeiteter Mosaikboden, welcher über eine Steg aus Glas begehbar ist. Ein Besuch der Kirche lohnt sich auf alle Fälle. Wer möchte und mutig genug ist, kann auch den Glockenturm der Basilika erklimmen. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick über Aquileia und das umgebende Land.


Basilika von Aquileia - Blog Topfgartenwelt

Die Pasticceria Mosaico

Direkt gegenüber der Basilika befindet sich die Pasticceria Mosaico an der Piazza Capitolo. Sie ist eine der besten Konditoreien der Umgebung und man muss sie unbedingt besucht haben. Denn die Kulinarik sollte bei keinem Ausflug zu kurz kommen. Die Auswahl an kleinen Törtchen ist schier unendlich und eines sieht besser aus als das andere. Daneben sind noch die Cornetti, welche es traditioneller Weise zum Frühstück gibt, ein absolutes Muss. Aber hier muss man schnell sein, denn uns ist es schon des Öfteren passiert, dass sie am späteren Vormittag ausverkauft waren.

Pasticceria Mosaico - Blog Topfgartenwelt

Der Binnenhafen von Aquileia

In unmittelbarer Umgebung der Basilika und der Konditorei kann man die Überreste des römischen Binnenhafens von Aquileia. Zwar sind von der einstigen, antiken Hafenanlage, die inzwischen völlig verlandet ist, nur noch Steinreste über, aber eine Besichtigung lohnt sich dennoch. Durch das Gelände führt ein Weg, welcher in regelmäßigen Abständen mit Infotafeln versehen ist. 

Das archäologische Nationalmuseum von Aquileia

Wenn man schon in Aquileia weilt und der sengenden Hitze im Hochsommer ein wenig entfliehen möchte, ist ein Besuch des archäologischen Nationalmuseums von Aquileia empfehlenswert. Es ist sehr umfassend und enthält Fundstücke aus mehreren Epochen. 

Meine Empfehlungen für Grado - Stadt

Wieder zurück in Grado ändert sich auch gleich radikal das Flair. Grado, einst ein kleines Fischerdorf, wurde einige Jahre vor dem ersten Weltkrieg eines der beliebtesten Reiseziele der Betuchten der K.u.K.-Monarchie. Dies spiegelt sich auch in der Architektur wieder. Wer es klassisch italienisch liebt, der sollte unbedingt den kleinen Stadthafen von Grado besuchen und sich ein Eis in der Gelateria Bomben gönnen, welche sich gleich direkt daneben befindet. 

Stadthafen von Grado - Gartenblog Topfgartenwelt

Da Grado sich in den letzten Jahren auch einen Namen als Blumenstadt gemacht hat und aus diesem Grund im Mai auch immer ein Blumen- und Floristenfest (mehr dazu hier) veranstaltet, verwundert es keinesfalls, dass man überall wundervolle Blumenarrangements entdeckt. Nicht nur die Straßenlaternen sind geschmückt, sondern auch bei den Blumenbeeten werden keine Kosten gescheut.
 Blumenschmuck Grado - Blog Topfgartenwelt

Wenn man schon in Grado weilt, ist der Besuch des Strandbads natürlich Pflicht. Er ist sauber und erstklassig gepflegt. Dieses Angebot ist allerdings nicht umsonst. Es wird Eintritt verlangt.

Strandbad Grado - Blog Topfgartenwelt

Wenn man sich ein wenig die Füße vertreten will, kann man das am Besten im Zuge eines Spaziergangs am Lungo Mare machen. Er verläuft direkt entlang der Küste.


Vielleicht interessiert Dich ja auch der Artikel Caorle im Herbst oder der Markt von Padua.

Bis bald und baba,
Kathrin

Freitag, 20. Mai 2011

Es ist geschafft oder über die Wohnraumbeschaffung für Gemüse!

By On 16:42
Vergangenes Wochenende schaffte ich es alle meine übrigen Tomaten- und Paprikapflanzen, ebenso Zucchini, Kürbis, Gurken, Auberginen und noch ein paar Sachen auszupflanzen. War mir am Samstag das Wetter noch so einigermaßen wohl gesonnen - es gab nur ab und zu einmal dunkle Wolken - regnete es am Sonntag stundenlang.  Zwar entsprach das nicht meiner Vorstellung eines perfekten Wochenendes aber der Natur tat es wirklich gut und auch die kleinen Pflänzchen nahmen den Ortswechsel bei etwas kühlerer Witterung besser auf als ihre Artgenossen bei über 26°C vor etwa einer Woche. Der "Kälteeinbruch" war auf die Kalte Sophie, einer der berüchtigten Eisheiligen, zurückzuführen, welche es sich nicht nehmen, ließ der Steiermark einen Besuch abzustatten. Frost war jedoch keiner mehr zu erwarten - Gott sei Dank!

Meine Gemüsepflanzen sind heuer an den unterschiedlichsten Orten rund ums Haus untergekommen - ein kleiner Auszug:

im Hochbeet - hier pflanzte ich die übrig gebliebenen Paprika sowie die Frühtomaten ein


Blumentreppe 1 - hier wohnen heuer die verschiedensten Paprika


Blumentreppe 2 - hier sind nur kleine Tomatensorten (Höhe bis zu 30 cm) zu finden


zum Ausprobieren von Tomaten in Mischkultur mit Sellerie und Tagetes besorgten wir diese großen Tröge


ein paar Tomaten fanden entlang der Hausmauer unter dem Dachvorsprung Unterschlupf


einige, sensiblere Tomatensorten habe ich im Foliengewächshaus untergebracht - gemeinsam mit einer Duftpelargonie, welche sie vor der Weißen Fliege schützen sollte



Folgende Tomaten wurden gepflanzt:
  • Ponderosa bzw Crimson Cushion (1 Stück)
  • Mammoth German Gold (2 Stück)
  • Ochsenherz (2 Stück)
  • Gelbes Birnchen (2 Stück)
  • Goldene Königen (1 Stück, eine weitere hatte ihr Etikett verloren)
  • Rotes Birnchen (1 Stück)
  • Hellfrucht von Hofer (1 Stück)
  • Supersweet 100 (2 Stück)
  • Tumbling Tom red/yellow (2 Stück)
  • Green Grapes (2 Stück)
  • Black Zebra (1 Stück)
  • Yellow Stuffer (6 Stück)
  • Great White (1 Stück)
  • Rote Riesen aus Wien (1 Stück)
  • Garden Peach (1 Stück)
  • De Berao (1 Stück)
  • Balkonstar (4 Stück)
  • Minibell (2 Stück)
  • Robin F 1 (4 Stück)
  • Earlina (1 Stück)
  • Vilma (3 Stück)
  • Frühtomate (2 Stück)
  • Frühzauber (1 Stück)
  • Subarctic Plenty (1 Stück)
  • Black Plum (1 Stück)
  • Black Cherry (2 Stück)
  • Giant Oxheart (1 Stück)
  • First in the Field (1 Stück)

Folgende Paprika/Chili wurden gepflanzt:
  • gelber Blockpaprika (1 Stück)
  • roter Blockpaprika (1 Stück)
  • gelber Naschzipfel (1 Stück)
  • oranger Naschzipfel (3 Stück)
  • White Bell (1 Stück)
  • Purple Bell (1 Stück)
  • Romeo (2 Stück)
  • roter Spitzpaprika (2 Stück)
  • Tomatenpaprika (2 Stück)
  • King of the North (2 Stück)
  • Paradeisfruchtiger Frühroter (3 Stück)
  • Chili Lombardo (2 Stück)

Folgende Zucchini- und Gurkensorten wurden gepflanzt:

  • Diamant (Zucchini)
  • Black Beauty (Zucchini)
  • Gold Rush (Zucchini)
  • Ronde de Nice (Zucchini)
  • Vorgebirgstraube (Gurke)
  • Gewächshausgurke Louise F1 (Gurke)

GBBD im Mai!

By On 12:59
Leider etwas verspätet, aber doch noch Bilder zum GBBD im Mai! So blüht es derzeit im Garten:

Akeleien


Zwergmageriten


Bartnelken


Flieder - bereits am Verblühen


Bergflockenblume


Blutstorchenschnabel

Dienstag, 17. Mai 2011

Crocs-Modell Shayna im Test!

By On 18:26
Vor kurzem wurde ich von den Bergfreunden Ausstatter für Freizeit- und Outdoorbekleidung, gebeten das neue Crocs-Modell Shayna zu testen. Die Farbe konnte ich mir frei aussuchen - meine Wahl fiel auf aqua. Für mich sind es meine ersten Crocs überhaupt und ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht!

Der Damen-Croc Shayna zeichnet sich vor allem durch seine einem Ballerina ähnliche Form aus, dem entsprechend ist auch der Schnitt schmäler als bei jenen Crocs, die ich bisher aus den Schaufenstern kannte. Sohin passt dieser Schuh perfekt bei zierlicheren Füßen!
Für einen guten Halt bei verschiedensten Aktivitäten im Freien sorgen ein Fersenriemen sowie ein weiterer über den Rist. Einziges Manko, der Fersenriemen ist etwas knapp geschnitten. Jedoch lässt er sich, falls notwendig, ausdehnen.
Besonders hervorzuheben ist der Komfort. Das Fußbett ist kernig, aber doch angenehm weich. Ein Gefühl, welches selbst noch nach Stunden im Garten erhalten ist. Obwohl der Croc komplett aus Kunststoff gefertigt ist, kann man ihn nicht mit einem billigen Plastikschuh vergleichen, der nach längerer Tragezeit verschwitzte und stinkende Füße zur Folge hat - von den vielen Blasen möchte ich gar nicht reden. Nein, ganz im Gegenteil - auch bei sehr warmen Wetter bleibt das Fußklima so wie man es sich wünscht und aufgeschundene Stellen gehören der Vergangenheit an.
Ein weiterer Vorteil der Crocs ist der geringe Pflegeaufwand den sie bedürfen. Im Garten kommt es ja doch öfters vor, dass Bekleidung und anderes Equippement schmutzig werden und anschließend einer gründlichen, manchmal recht aufwändigen, Reinigung unterzogen werden müssen. Gerade in dieser Hinsicht sind die Crocs sehr praktisch, denn sie sind schnell wieder sauber gemacht.
Alles in allem ein toller Schuh, welchen ich nicht mehr missen möchte - weder bei Gartenarbeiten noch auf unseren Reisen. Demnächst werde ich meine Crocs-Shayna am Strand ausprobieren  - ich bin mir sicher, dass ihnen Sand und Meer ebenfalls nichts anhaben können.
Aufgrund der Riemen, die einen verlässlichen Halt garantieren und der Sohlen, die nicht abfärben, ist er auch für das Segeln tauglich, gerade auf Booten möchte niemand bunte oder schwarze Striemen auf einem weißen Deck haben. Als Testobjekt diente mir in diesem Fall Daria, unser kleines 5m-Segelboot, das derzeit im Garten restauriert wird.
Ich kann dieses Schuhwerk nur jedem weiterempfehlen.

Montag, 9. Mai 2011

Einfach enttäuschend!

By On 23:17
Es ist einfach enttäuschend was mit meinen Tomatenpflänzchen los ist, bis vor wenigen Tagen sahen sie noch recht vital aus, doch jetzt wirken sie ausgeschossen und schlapp. Aufgrund der Kälte in der Nacht mussten sie einige Tage im Haus verbringen, das gefiel ihnen überhaupt nicht. Aber dies wird wohl nicht allein der Grund für ihren jämmerlichen Zustand sein. Zumal ich heute beim Eintopfen feststellen musste, dass die Tomatenpflänzchen im Gegensatz zu den Paprika nur recht dürftig Wurzeln ausgebildet haben, obwohl die Pflanzen in ihrer Erscheinung nicht gerade klein sind. Ob ich zu früh gedüngt habe? Wohl kaum, die Tomaten schrien förmlich nach Nährstoffen, höchstwahrscheinlich lag es an der Erde - man sollte doch nicht allzu billige Erde verwenden, die zum Schimmeln neigt.
Um die Situation vielleicht noch zu retten, habe ich die Pflänzchen nun so tief wie möglich eingepflanzt und hoffe, sie bilden rasch Adventivwurzeln. Zusätzlich fügte ich der Erde noch etwas Langzeitdünger und Urgesteinsmehl hinzu.

Gepflanzt wurden heute jedenfalls folgende Sorten:

  • Schlesische Himbeere (1 Stück)
  • Costoluto Fiorentino (1 Stück)
  • Hillbilli (2 Stück)
  • Striped Roman (2 Stück)
  • Roma (2 Stück)
  • Tigarella (2 Stück)
  • Togorific (2 Stück)
  • Siebenbürgen/Reisetomate (1 Stück)
  • Ei von Phuket (2 Stück)
  • Purpur Kalebasse (1 Stück)
  • Lemon Plum (1 Stück)
  • San Marzano (2 Stück)
  • Siberian (2 Stück)
Das sind  13 Sorten, es noch 29 Sorten! Oh Gott - wo bringe ich die bloß unter!!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Miniteich im Frühjahr!

By On 22:50
Wie manche Leser vielleicht noch wissen, habe ich im Herbst meinen Miniteich dahingehend umgestaltet, dass ich zusätzlich zum Teich selbst zwei Sumpfbeete gebaut habe. Jetzt im Frühling konnte ich diese bepflanzen, da sich über den Winter Erde und Drainage gut gesetzt haben. Als ich vor einigen Wochen das Vlies, welches während des Winters schützend über den Teich lag, entfernte, stellte ich mit Erstaunen fest, dass einige Pflanzen trotz  Durchfrierens des Pottes überlebt haben - damit hätte ich nicht gerechnet. Als besonders robust erwiesen sich insbesondere Tannenwedel, Blutweiderich sowie die beiden Sumpfiris (gelb und violett). Letztere siedelte ich nun aber ins Sumpfbeet um, wo sie schon gut angewachsen sind und noch schöner austreiben als im Jahr davor.
Nicht geschafft hat es das Sumpfvergissmeinnicht, dieses hat schon über den Sommer 2010 die Patschen gestreckt, schuld daran war wohl der falsche Standort. Es ist eben eine Sumpfpflanze und will daher nicht ständig nasse Füsse haben. Dasselbe Schicksal erlitt die Gauklerblume. Der Zwergrohrkolben verzieh mir eine Teilung in zwei Hälften nicht und verließ mich ebenfalls.

die Sumpfbeete habe ich jetzt wie folgt bepflanzt:
  • Sumpfiris
  • Sumpfvergissmeinnicht
  • Sumpfdotterblume
  • Blutweiderich
  • Wollgras
  • Zwergrohrkolben
  • Sumpfstorchenschnabel
  • Pfennigkraut

den Teich selbst bewohnen vorläufig:
  • Alisma bzw Froschlöffel
  • Zwergrohrkolben (zum Testen wo er besser wächst)
  • Kalmus
  • Erweiterungen nicht ausgeschlossen!

Sumpfdotterblume


Lilie


Wollgras


Zwergrohrkolben


Die Steineinfassung des Teiches und der Sumpfbeete möchte ich mit verschiedenen Hauswurzen verschönern, sobald ich damit fertig bin, gibt es ein Bild vom gesamten Ensemble.

Übrigens: Ich habe gestern gesehen, dass "Die Zeit" eine Berichtserie über Urban Gardening herausbringt. Einer der letzten Artikel beschäftigte sich mit Netzgärtnern, welcher hier zu lesen ist. An und für sich nichts Außergewöhnliches, doch etwas machte mich dann sehr wohl stutzig, meine Blogstatistik verzeichnete plötzlich viele Zugriffe von der "Die Zeit" direkt auf die Topfgartenwelt. Woher kommt das, fragte ich mich? Seit wann interessiert sich so eine große Zeitung für meinen Blog? Das kann doch nicht sein! Des Rätsels Lösung war das eine Leserin dieses renommierten Blattes einen Kommentar unter besagten Artikel hinterlassen hatte, welcher neben dem Blog Mauerblumen auf meine Seite verwies - unglaublich! Ja, liebe Kommentatorin, ich versuche wirklich in Töpfen zu gärtnern und es klappt wunderbar :)