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Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Montag, 27. Juni 2011

Neue Lästlinge - Blattwespenlarven!

By On 23:51
Heuer scheint es ein perfektes Jahre für diverse Gartenschädlinge zu sein. Seit dem die Witterung umgeschlagen hat, werden meine Pflanzen, allen voran Kürbisse, Zucchini und Gurken, von der "Spanischen Roten Wegschnecke" geplagt. So fand ich heute an die fünf bis sechs recht schleimige Exemplare an einer einzigen Zucchini-Pflanze, die bereits während meiner Abwesenheit über das Wochenende ziemlich zugerichtet wurde. Aber wer nun der Meinung ist, ich kämpfe nur gegen gefräßige Schnecken, der irrt gewaltig, denn fast unbemerkt hat sich im Topfgarten ein neuer Schädling breit gemacht. Dieser Lästling hört auf den Namen Blattwespe. Blattwespenarten gibt es unzählige, laut meinem Insektenbuch gibt es allein von der "Echten Blattwespe" an die 4000 Unterarten. Allen gemeinsam ist aber, dass sie ihre Eier, je nach Gattung, auf bestimmten Pflanzen ablegen. Schlüpfen später die Larven ernähren sich diese vorwiegend von den Blättern ihrer Wirtspflanze. Aufgrund ihrer Winzigkeit und ihrer grünen Farbe fallen sie zuerst nicht auf, stutzig wird man erst, wenn sich die Löcher in den Blättern zu häufen beginnen. Lässt man sie ungestört, so nagen sie diese bis auf die Gerippe ab.
Jene Blattwespen, die bei mir Einzug hielten, reisten wohl in Eiform auf der einzigen gekauften Paprikapflanze an, die es heuer im Garten gibt. Es handelt sich dabei um einen Schokospitz von der Raritätenbörse im Frühling, welcher im Anlehngewächshaus wohnt. Diese Pflanze macht sich so verdächtig, weil sie am Stärksten geschädigt ist, ihre Nachbarinnen sind Gott sei Dank nicht so gepeinigt worden.
Jetzt fragt ihr Euch sicher, wie ich diese Biester wieder losgeworden bin? Nun ja, ich habe alle Paprikapflanzen mit einer Seifenlösung gründlich abgespritzt bzw "abgeschrubbt", danach abgeduscht und einige Larven händisch entfernt. Im Moment schaut es so aus, als hätte ich die meisten ungebetenen Gäste entfernt, aber mit Sicherheit sagen kann ich es noch nicht.

ungewohnte Umgebung...


Schreckstellung?



das Werk der Blattwespenlarven

Montag, 13. Juni 2011

Restaurierungsarbeiten - Teil 1!

By On 22:38
Mittlerweile ist Jakob bei der Renovierung des Lis Jollenkreuzers Daria schon ein ganzes Stückchen weitergekommen. So testete er zum Beispiel den zehn Jahre alten Außenborder der Marken Johnson mit rund 4 PS. Doch dafür musste er zuerst eine Halterung konstruieren damit dies auch in der Garage möglich war.




Der Außenborder funktioniert bereits für einige Minuten, stirbt dann allerdings wieder ab. Woran es liegt, hat Jakob noch nicht heraus gefunden, eventuell ist das Gemisch zu fett oder zu mager - mehr Möglichkeiten gibt es ja nicht.
Der nächste Schritt bestand darin den Mast abzumontieren, damit das Boot für weitere Arbeiten in die Garage gestellt werden konnte. Dies war Gott sei Dank nicht besonders schwer.




Im Inneren war unser Jollenkreuzer mit Klebekork ausgeschmückt. Wahrlich kein schöner Anblick, warum sich einer unserer Vorbesitzer für so etwas entschieden hatte, ist uns bis jetzt schleierhaft. Die Entfernung desselben war jedenfalls sehr viel Arbeit. Mit einer normalen Spachtel gab es kein Weiterkommen, also musste mit moderner Technik ausgeholfen werden. Zum Glück hatten meine Eltern zu Hause einen elektrischen Schaber von Bosch, dieser erwies bei dieser Fitzelei gute Dienste.









Die Entfernung des gesamten Klebekorks war auch recht zeitintensiv -. Jakob investierte einige Abende in diese Arbeit. Aber seit dieser entfernt ist, stinkt es in der Kajüte wesentlich weniger. Nun war auch der Weg frei einen neuen U-Bolzen in den Bug einzubauen, denn der alte war recht klein und klapprig. Dafür wurden zwei Stückchen Holz in die passende Form geschnitten und schließlich im Rumpf einlaminiert.


hier auf diesem Bild kann man auch sehr gut die erneuerte Trailerwinde erkennen, die alte Winsch wurde aufgrund von Ermüdungserscheinungen ersetzt 




alt und neu


ein großer Moment - das Boot wird angebohrt


passt perfekt



nun wird der Bolzen einlaminiert


Für die Batterie schnitt Jakob eine neue Halterung zu und begann weiters ein Regal zu bauen.


Natürlich werden auch die Sitzauflagen erneuert, denn die altern sind schon etwas schmuddelig und in die Jahre gekommen. Vor allem riechen sie schon etwas streng. Das Zuschneiden erforderte ein bisschen Geduld, aber nun ist der Rohschnitt fertig.

Plunderteig/Croissants!

By On 18:16
Nachdem das Wetter momentan nicht gerade viel Gartenarbeit erlaubt, habe ich mich mal in der Herstellung von Plunderteig versucht. Bis jetzt habe ich mich noch nie so richtig drüber getraut, da sich die meisten Rezepte nach viel Arbeit anhören. Aber ich denke, ich habe nun einen guten Mittelweg gefunden und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Aber zuerst ein Blick in den Garten, ein Regenschauer folgt auf den nächsten....



Den Grundteig für den Plunderteig habe ich wie folgt in der Brotbackmaschine zubereitet:

  • 500g Mehl
  • 200ml Milch
  • 2 ganze Eier
  • 1 Pkg Trockengerm
  • 50g Zucker
  • 50g zerlassene Butter
  • 1 Brise Salz
Einfach alle Zutaten in den Brotbackautomaten hineingeben und die Teig-Funktion auswählen. Nach dem ersten Mal aufgehen den Teig in den Kühlschrank (besser Gefrierfach) packen und ihn abkühlen lassen. Während der Brotbackautomat arbeitet, kann man bereits die Butterplatte vorbereiten. Dazu nimmt man 200g Butter und etwa 50g Mehl - beides wird gut miteinander verknetet und anschließend in einem Frischhaltebeutel ausgewalkt, dadurch entsteht eine etwa 1 cm dicke, gleichmäßige Platte. Auch diese kommt dann sofort zum Abkühlen in den Kühlschrank ebenso das Nudelholz. Die Butter-Mehl-Mischung dient als Ziehfettersatz. Dieses ist in Österreich zwar im Metromarkt erhältlich, aber in so großen Mengen, dass man es in einem normalen Haushalt nie und nimmer aufbrauchen kann, außerdem schlägt sich die Menge auch im Preis zu Buche. Zudem blättert ein Plunderteig nur dann auf, wenn sich Fett und Teig nicht miteinander vermischen. 

Ist nun alles kühl genug, kann man mit der Weiterverarbeitung beginnen. Zuerst walkt man den Teig quadratisch aus und legt in die Mitte die Butterplatte. Danach schlägt man den Teig über dieser Platte so zusammen, dass diese nicht mehr zu sehen ist und walkt in anschließend rechteckig aus. Vorausgesetzt der Teig ist nach wie vor kühl, kann man auch schon die erste Tour durchführen. Dafür walkt man den Teig der Länge nach aus und legt ihn daraufhin wieder zusammen - dafür klappt man beide Teigenden zur Mitte hin zusammen und schlägt das Ganze noch einmal in der Mitte zusammen. Danach kommt der Teig wieder für ein paar Minuten in das Gefrierfach. Ist er wieder kühl, setzt man zur nächsten Tour an und walkt den Teig wieder wie bereits beschrieben aus. Dieser Vorgang wird etwa 3-4 Mal wiederholt, danach kann man Kipferl (Croissants) formen. Hier muss ich noch sagen, je öfter man den Teig touriert, desto anstrengender wird es ihn wieder auszuwalken.

Diese werden etwa bei 200°C bei Umluft im E-Herd gebacken, nachdem sie zuvor mit Eigelb eingestrichen wurden. Wichtig ist, dass man die Temperatur etwa nach 5-8 min etwas runterdreht, da die Croissants sonst verbrennen. Damit es im Rohr schön dampfig ist, sollte man zusätzlich noch eine Schale mit Wasser in den Herd geben.

hier sind die Croissants noch "roh"


nach dem Backen sehen sie so aus - wie man sieht, hat der Teig gut geblättert


schließlich werden sie mit Marmelade gefüllt


im Inneren sehen sie so aus



Gutes Gelingen!

Montag, 6. Juni 2011

Ein einfaches und günstiges Anlehngewächshaus selber bauen!

By On 23:25
Bereits im Herbst hatten wir die Idee die große Blumentreppe, auf welcher schon seit zwei Jahren im Sommer  Tomaten und Paprika wachsen, zu überdachen, weil aufgrund diverser Wetterkapriolen während der Wachstumszeit es immer wieder zu Ausfällen kam. Voraussetzung für den Bau des Folienhauses war aber, dass es zwischen den zwei Fenstern inklusive Balken auf unserer Terrasse Platz hat.

Material:

  • Leisten aus Fichtenholz (~ 60 Cent/Laufmeter)
  • 2 Stück UV-beständige Gitternetzfolie von Windhager (~ 19 Euro/Packung)
  • Schaniere und Winkeleisen
  • rote Holzfarbe für den Außenbereich
  • Nägel
  • Kostenpunkt insgesamt etwa 100 Euro


Zuerst entwarf Jakob einen passenden Plan - das Anlehngewächshaus sollte später über eine Türe und je ein Fenster links und rechts verfügen!


Nun ist genaue Arbeit gefordert!


Alle Leisten müssen auf die richtige Länge zugeschnitten werden!



Es dauert nicht lange und schon sind die beiden Seitenwände fertig!


Hier ist die Frontseite zu sehen, damit die ganze Konstruktion stabiler wird, steifte Jakob das untere Ende des Hauses mit zusätzlichen Leisten aus!


Türe und Fenster werden mit Schanieren ausgestattet!



Die Fenster funktionieren auch schon! 



Nun geht es ans Lackieren!


Schließlich muss auch noch die Folie zugeschnitten und angenagelt werden!



Die Montage beginnt...





Fertig!!!