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Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Über das Salzkammergut in die Steiermark!

By On 16:04
Wie Ihr mittlerweile ja sicher schon mitbekommen habt, sitzen wir im Moment recht viel im Auto, da wir laufend zwischen Salzburg und Graz hin- und herpendeln. Manchmal ist das ganz schön anstrengend, da eine Fahrt in eine Richtung etwa drei Autostunden beansprucht, Pause inbegriffen. Aber gerade im Sommer hat man mehrere Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Es ist ja auch mal sehr schön etwas anderes zu sehen als immer ein und dieselbe Autobahnstrecke.

Dieses Mal entschieden wir uns für eine richtige Ausflugsroute heimwärts Richtung Steiermark. Über das Salzkammergut, allen voran Hallstatt, weiter über den Koppenpass ging es über den Sölkpass zuerst in die Obersteiermark zu meinen Eltern und später nach Graz. Die Strecke über den Triebener Tauern ist seit den letzten schweren Unwettern leider auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Hallstadt ist ein UNESCO Weltkulturerbe und wurde unlängst von den Chinesen nachgebaut. Der Ort ist winzig, aber es wimmelt nur so von Touristen :) Der Ort ist aber nicht nur bekannt für den ehemaligen Salzabbau, sondern auch für die Gräberfunde aus der sogenannten Hallstattzeit.





Der Koppenpass ist zwar verglichen mit anderen Pässen nicht besonders hoch, aber dafür hat es die Straße in sich. Eine Spitzkehre folgt der nächsten.


Das Murtal erreichten wir schließlich über den Sölkpass. Dieser ist in den Wintermonaten gesperrt und nur im Sommer, meistens erst ab Ende Mai, befahrbar. Leider hat sich in den Bergen schon das nächste Regenwetter angekündigt und die Temperatur lag dem entsprechend auch nur bei etwa 16°C. Selbst der Schnee war Ende Juni noch nicht vollständig geschmolzen.


Montag, 25. Juni 2012

Ein Besuch im Ibmer Moor!

By On 22:55
Heute möchte ich Euch ins Ibmer Moor mitnehmen. Diese beeindruckende Landschaft liegt bereits in Oberösterreich, ist aber dennoch nur etwa 30 Autominuten von uns entfernt. Im Gegensatz zum Wenger Moor ist es durch Stege erschlossen und somit für Besucher offen. Der Tag unseres Besuches war vom Wetter her leider nicht der schönste, es war die meiste Zeit über bedeckt und es sah nach Regen aus.


Gerade diese Witterung war es, die dem Moor eine richtig mystische Stimmung verlieh. Die abgestorbenen  Bäume wirkten durch das fahle Licht umso bizarrer in ihrer Erscheinung. Im Moor liegen Leben und Tod nah zusammen, sie folgen sich auf Schritt und Tritt.


diese Schmetterlingsraupe (Brauner Bär) versteckte sich im hohen Gras


Ist man am Ende des großen Rundweges angelangt und überquert anschließend noch die Barfuß-Wiese, hat man einen traumhaften Blick auf den kleinen See. 


Am Rückweg zum Auto entdeckte ich am Wegesrand einige Horste von Prachtnelken. Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern verströmen auch einen sehr angenehmen Duft.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Bekämpfung von Lilienhähnchen | rote Käfer auf Schnittlauch, Lilien und Maiglöckchen!

By On 21:52
Mit der Bekämpfung von Lilienhähnchen sind wir konfrontiert, seit dem wir ins Salzburger Seenland umgezogen sind. Der aufgrund seiner Färbung auffallende Käfer gehört zu einer Reihe an Schädlingen, die mir zuvor eigentlich nicht untergekommen sind. Beim Lilienhähnchen bzw. seinem Verwandten dem Maiglöckchenhähnchen handelt es sich um an und für sich sehr hübsche lackrote Käfer mit schwarzen Fühlern, welche vorwiegend auf Lilien- und Lauchgewächsen anzutreffen sind. Das Schönheit nicht alles ist, zeigt sich bei diesen Schädlingen spätestens dann, wenn man ihre Fraßschäden an beliebten Gartenpflanzen entdeckt. Daher stellt sich als bald die Frage, kann man das Lilienhähnchen bekämpfen? Wenn ja, wie?

Unterschied Lilienhähnchen und Maiglöckchenhähnchen

Beim Lilienhähnchen handelt es sich um einen Käfer aus der Familie der Blattkäfer / Zirpkäfer. Das Halsschild und die Flügeldecken sind auffällig rot gefärbt, der Körper inklusive Kopf sind  jedoch schwarz. Daher ist der Übeltäter meist schnell gefunden und bestimmt. Verwechseln kann man das Lilienhähnchen eigentlich nur mit dem Maiglöckchenhähnchen. Dieses hat im Gegensatz zum Lilienhähnchen zusätzlich noch einen überwiegend roten Kopf und rote Schilde an den Beinen. Die Lebensweise der beiden Käfer ist nahezu ident. Ich habe ehrlich gesagt sehr lange nicht gewusst, dass es zwei Käfer gibt, die sich so ähnlich sehen. Und weil sich die beiden so ähnlich sind, bleibe ich für den Rest des Beitrags einfach bei der Bezeichnung Lilienhähnchen.

Vermehrung und Lebenszyklus

Das Lilienhähnchen legt seine orangeroten Eier an der Blattunterseite der Futterpflanzen ab. Nach einiger Zeit entwickeln sich daraus Larven. Diese Larven leben versteckt unter ihren Kotkügelchen und richten bis zur abgeschlossenen Entwicklung zum Käfer noch größere Fraßschäden an der Pflanze an als adulte Exemplare. Zudem ist der Anblick derartig ungustiös, dass man befallene Halme z.B. beim Schnittlauch lieber entsorgt. 


Kotballen in denen sich die Larven verstecken - aufgrund des bitteren Geschmacks verschmähen selbst Vögel diese Tierchen

 
 hier ist die Larve schon gut zu erkennen

Da Lilienhähnchen ein reges Sexleben haben, gehen sich pro Gartensaison zwei bis drei Generationen dieser Plagegeister aus. Der Spass beginnt meist schon im April und zieht sich bis in den Herbst hinein. Also trifft man als Gärtner fast die ganze Saison über auf diese lackroten Käfer.
Lilienhähnchen bei der Vermehrung

Lebensraum

Lilienhähnchen lieben feuchte Wiesen und fühlen sich daher im Torfboden ebenso wie die Maulwurfsgrille besonders wohl. Bei uns im Garten (Moorboden, oftmals viel Feuchtigkeit) findet sich allerdings überwiegend das Maiglöckchenhähnchen.

Die Futterpflanzen des Lilienhähnchens | Schadbild

Das Lilienhähnchen wird von Lauch- und Liliengewächsen magisch angezogen. So wundert es nicht, dass sie gerne auf Schnittlauch, Gartenlilien, Kaiserkronen, Zwiebel, Lauch, Zierlauch, Bärlauch, Maiglöckchen und Porree zu finden sind. Neben den typischen Fraßschäden der adulten Tiere, die gerade bei Setzlingen und frisch gekeimten Zwiebelblumen fatal sein können, richten  insbesondere die Larven gehörig Schäden an.


 Lilienhähnchen

Futterpflanzen - diese Gewächse solltest Du regelmäßig auf einen Befall kontrollieren 

Die Pflanzengattung der Liliengewächse umfasst hunderte verschiedene Arten und Unterarten. Zählten früher auch Lauchgewächse zu den Lilienartigen, werden diese nach neuerer Klassifizierung als eigene Pflanzenfamilie angesehen. Doch die Verwandtschaft zwischen Lilien- und Lauchgewächsen lässt sich nicht ganz leugnen. So verwundert es auch nicht, dass das Lilienhähnchen mangels Vorhandensein von Liliengewächsen wie Gartenlilien oder Kaiserkronen gerne auf Lauchgewächse wie Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel ausweicht. Auch das Maiglöckchenhähnchen ist nicht wählerisch. Neben dem Restbestand an Maiglöckchen im Garten befällt es ebenfalls jedes Jahr wieder den Schnittlauch sowie neuerdings auch den Bärlauch.

Der Schnittlauch ist vor allem wohl deswegen so beliebt, da ich aufgrund der Anwesenheit des gefräßigen, auffällig roten Käfers im Garten die Speisekarte massiv eingeschränkt habe. So gibt es weder Gartenlilien noch Kaiserkronen in den Blumenbeeten. Ein einmaliger Versuch mit Kaiserkronen, scheiterte leider schon kurz nach dem Auflaufen der Blumenzwiebeln. Sämtliches Grün wurde binnen kurzer Zeit aufgefressen.

Im Gemüsebeet stürzen sich die lästigen Käfer leider gerne auf Porree, Zwiebeln und Knoblauch. Aus diesem Grund hat Jakob eine Abdeckung aus einem feinmaschigen Insektenschutzgitter gebastelt. Wir hoffen durch diese Maßnahme endlich Ruhe vor dem Lilienhähnchen im Gemüsegarten zu haben.

Bekämpfung von Lilienhähnchen im Garten

Ist das Lilienhähnchen erst einmal im Garten eingezogen, wird man es nur schwer wieder los. Aufgrund der massiven Fraßschäden durch adulte Käfer sowie den Larven, wird das Lilienhähnchen als gravierender Gartenschädling eingestuft. Also was kann gegen den Käfer nun tun?

1. Gefundene Eigelege sofort entfernen. Entweder man reißt das Blatt ab oder wischt die Eier mit einer Küchenrolle ab.

2. Adulte Lilienhähnchen absammeln und töten. Die Larven, versteckt in ihren Kotkügelchen, schwemmt man am Besten mit dem Gartenschlauch ab. Denn sind die Larven erst einmal abgespült, können sie nicht mehr zur Futterpflanze zurückkehren und verhungern. Aber man kann sie natürlich auch samt Blatt entfernen.

3. Gemüsepflanzen mittels Insektenschutzgitter vor einem Befall schützen. Insektenschutzgitter sind sehr feinmaschig und sind weitgehend undurchdringbar.
4. Natürlich kann man auch versuchen das Lilienhähnchen mit systemischen Spritzmitteln wie Careo und Spruzit zu bekämpfen, allerdings muss hier jeder für sich entscheiden, ob der Einsatz von Gift immer sinnvoll ist.
5. Wenn möglich, kann man auch ganz einfach auf besonders anfällige Zierpflanzen im Garten verzichten. Dies spart Zeit und Geld, überhaupt dann, wenn man in einem Gebiet zu Hause ist, welches dem Lilienhähnchen und seinen Verwandten optimale Lebensbedingungen bietet.
Hast Du auch schon Erfahrungen mit dem Lilienhähnchen gemacht? Bekämpfst Du es aktiv?

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Bis bald und baba,
Kathrin

Mittwoch, 20. Juni 2012

Treibt ein scheinbar toter Olivenbaum wieder aus?!

By On 00:06
Ein Olivenbaum verliert während der Überwinterung oft alle seine Blätter. - Gartenblog Topfgartenwelt

Treibt ein scheinbar toter Olivenbaum wieder aus? Diese Frage habe ich mir nach dem Winter auch gestellt, denn mein im letzter Jahr gekaufter Mini-Olivenbaum sieht nach einigen Monaten im Keller ziemlich erbärmlich aus. Sämtliche Blätter hat er verloren, die meisten Ästchen sind abgestorben - mir blieb nichts anderes übrig als ihn radikal zurück zu schneiden. Doch gibt es noch Hoffnung auf einen Neuaustrieb?


Laut jenen Informationen, die ich im Internet gefunden habe - ja! So lange das Stämmchen noch grün ist, besteht die Möglichkeit, dass der Olivenbaum von unten her nochmals austreibt. Unterstützen kann man dies, indem man es immer wieder mal mit Wasser ansprüht. Hin und wieder kann man um den Austrieb zu beschleunigen dem Sprühwasser sogar stark verdünnten Flüssigdünger (*) hinzugeben. Das klingt ja mal nicht so schwer, ob es funktioniert? Abwarten, Tee trinken, Geduld haben!

Wie man am nachfolgenden Bild sieht, ist vom einstigen Olivenbäumchen nicht viel übrig geblieben. Ein wahrhaft trauriger Anblick. Als ich es das erste Mal nach dem Winter zurück geschnitten habe, war dies alles noch grünes Holz (siehe Bild oben), nur ein paar Wochen später hat sich das vorerst noch saftige Holz eher zur Basis hin verlagert.


TIPP: Wenn man übrigens die Rinde mit Wasser besprüht, reget man nicht nur das Wachstum an, sondern erspart sich das ankratzen um zu sehen, welche Zweige noch mit Leben erfüllt sind und welche nicht, denn das Grün ist durch die Feuchtigkeit deutlich zu erkennen.

Kahler Olivenbaum. Ist die Rinde allerdings noch grün, kann er wieder austreiben. - Gartenblog Topfgartenwelt

Trotz aller meiner Bemühungen hat es mein Mini-Olivenbaum am Ende nicht geschafft neu auszutreiben. Aber es macht den Anschein, dass diese kleinen Bäumchen, die es immer wieder als Massenware gibt, ohnehin eine nur sehr eingeschränkte Lebensdauer haben. Ihnen fehlt es wohl generell an Substanz die Lebensbedingungen in Mitteleuropa zu ertragen.

Olivenbaum hat (fast) alle Blätter verloren - was nun?

Hat der Olivenbaum lediglich die Blätter verloren und ist ansonsten noch recht vital (kaum abgestorbene Zweige), muss man sich nicht allzu große Sorgen machen. Eine halbwegs gesunde Pflanze treibt nach einigen Wochen an der frischen Luft und im Sonnenschein wieder aus. Man braucht lediglich ein bisschen Geduld.

Überwinterung des Olivenbaums - Ursache für den Blattverlust?

Mein jetztiger Olivenbaum, den ich mittlerweile seit etwa 3 Jahren habe, überwintert im einigermaßen hellen, relativ kühlen Stiegenhaus und verliert trotz liebevoller Pflege (er verdurstet nicht) über den Winter fast alle Blätter, die er im letzten Sommer gebildet hat. Das liegt wohl einfach daran, dass der Überwinterungsplatz suboptimal ist. Denn die Raumtemperatur ist mit ca. 20°C etwas zu hoch, das Licht in Anbetracht der Temperatur aber einen Tick zu wenig. Doch Licht ist für den Olivenbaum auch im Winter sehr wichtig. Im Gegensatz zu Zitronenbäumen lässt er sich nicht eher warm und dunkel überwintern. Ein Olivenbaum verzeiht solche Zustände nicht! Er ist hinsichtlich der Überwinterung eine richtige Diva. Also dauert es meist nicht lange bis er die ersten Blätter im Winterquartier verliert.

Ein weiteres Manko ist, dass mein Olivenbaum beim Öffnen der Haustüre immer einen kleinen Kälteschock bekommt. Etwas Besseres kann ich ihm jedoch leider nicht bieten. Er sieht mir dies in gewisserweise nach, schenkt mir jedoch im Frühling erst einmal einen etwas sparigen Wuchs. Ein Teufelskreislauf.

Davon abgesehen, gilt bei der Überwinterung eines Olivenbaums jedenfalls die altbewährte Faustregel, je höher die Raumtemperatur ist, desto mehr Wasser benötigt er bzw. umgekehrt je kühler, desto weniger Wasser ist notwendig. Ist der Wurzelballen dauerhaft zu trocken oder zu nass, quittiert dies der Olivenbaum ebenfalls mit Blattfall. Ob der Olivenbaum noch über genügend Feuchtigkeit verfügt, kann man aber relativ leicht überprüfen. Entweder man steckt den Finger in die Erde und fühlt oder besorgt sich ein günstiges Bodenfeuchtemessgerät, mit welchen man wirklich gut den Wurzelbereich überprüfen kann. Hat sich im Topf Staunässe gebildet, muss natürlich auch so rasch wie möglich gehandelt werden. In diesem Fall ist das Gießen ab sofort massiv einzuschränken und der Topfuntersetzer oder der Übertopf zu entleeren. Steht der Olivenbaum in einem Tontopf hat man einen klaren Vorteil, denn der Ton gibt die Feuchtigkeit auch an die Umgebung ab und trocknet somit schneller auf. Bei übernässtem Substrat in einem Plastiktopf hilft meistens nur umtopfen. In der Wohnung kann dies eine ganz schöne Sauerei sein.

Verliert ein Olivenbaum generell seine Blätter im Winter?

Diese Frage hat unlängst einen Wissbegierigen auf meinen Gartenblog gelockt. Bei einem Olivenbaum handelt es sich grundsätzlich um eine immergrüne Pflanze. Der Blattverlust ist, wie bereits erwähnt, auf schlechte bzw. nicht optimale Bedingungen im Winterquartier zurückzuführen und liegt nicht in der Natur der Pflanze.

Was muss ich tun, damit ich möglichst lange Freude am Olivenbaum habe?

Ganz einfache Antwort - die Erde wechseln! Wie Zitruspflanzen werden Olivenbäume meist in Lehmerde verkauft. Lehmerde ist der perfekte Boden für diese Pflanzen in Ländern mit heißen Sommern und wenig Regen. Aber seien wir uns ehrlich, diese Sommer haben wir in Mitteleuropa überwiegend nicht. Es gibt immer wieder intensive Regenphasen und diese sind für einen Olivenbaum in Lehmerde meist das Todesurteil, weil die Wurzeln in der Lehmerde aufgrund des hohen Wassergehalts faulen. Also am Besten nach dem Erwerb den Wurzelballen mit Hilfe eines Gartenschlauchs so gut wie möglich vom Lehm befreien und in gute, luftige Erde (*) pflanzen. Zudem solltest Du einen Tontopf zur Luft- und Feuchtigkeitsregulation verwenden und eine gute Drainage mit Blähton (*) vorsehen.

Die mit (*) Sternchen gekennzeichneten Links sind Teil des Affiliate-Programms von Amazon. Wenn Du über einen solchen Link ein Produkt erwirbst, erhalte ich eine kleine Provision, die meinen Blog unterstützt. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Zum Pinnen:

Ein Olivenbaum im Topf für Balkon, Garten oder Terrasse ist zwar wunderschön. Die Pflanze macht aber oft Probleme bei der Überwinterung. Häufig verliert der Ölbaum alle Blätter. Mit der richtigen Pflege kann man entgegensteuern. #Olivenbaum #Pflanze #Überwinterung #topfgartenwelt


Bis bald und baba,
Kathrin

Montag, 18. Juni 2012

Mit dem Fiat ins Salzkammergut!

By On 00:18
Den heutigen Sommertag, wir hatten an die 30°C, nutzten wir für einen Ausflug mit unserem Fiat 500 ins Salzkammergut. Es war einfach herrlich - wie im Urlaub, aber kommt doch einfach mit! Unser Kurztrip führte uns von Salzburg über Fuschl nach St. Gilgen und St. Wolfgang am Wolfgangsee über Traunstein und Traunkirchen nach Gmunden am Traunsee und über Vöcklabruck wieder zurück nach Hause.

von Fuschl kommend hat man einen perfekten Ausblick über den Wolfgangsee und über St. Gilgen


trotz der Hitze um die Mittagszeit waren am See einige Boote unterwegs - manch Mutiger hüpfte sogar schon ins kühle Nass


einen großen Besucheransturm gab es in St. Wolfgang


immer wieder faszinierend - das klare Wasser des Sees


nicht weit vom Wolfgangsee entfernt, mündet die Traun in den Traunsee


wenn man schon am Weg nach Gmunden ist, dann sollte man unbedingt einen kurzen Halt im malerischen Örtchen Traunkirchen machen



in Gmunden befindet sich Schloss Ort, welches durch die Fernsehserie "Schlosshotel Orth" einen großen Bekanntheitsgrad erlangte, außerdem gibt es fast überall Gmundner Keramik zu kaufen; der Raddampfer Gisela, welcher hier vor Anker lag, ist seit 1872 in Betrieb und gehört somit zu den ältesten Dampfern der Welt, die heute noch in diesem Zustand erhalten sind


Sonnenuntergang am Traunsee



inzwischen stand unser Heimathafen unter Wasser - der viele Regen in den letzten Tagen hat dazu geführt, dass der Wasserspiegel des Sees rasant angestiegen ist, erst langsam beginnt er wieder zu sinken


die Fische scheint das weniger zu stören, sie haben ganz einfach ihr Revier erweitert


Sonntag, 10. Juni 2012

Gebackene Topfentorte/Käsekuchen!

By On 21:24
Vor kurzem habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert, das ich Euch nicht vorenthalten möchte - eine gebackene Topfentorte bzw. einen Käsekuchen. Laut Rezept wird man dafür geheiratet, na da bin ich mal gespannt :)

Das Rezept stammt aus einem alten Dr. Ötker Backbuch, im Internet  konnte ich es leider nicht finden, aber dieses hier kommt meinem sehr nahe. Allen Rezepten gemeinsam ist, dass sie nicht sonderlich schwer sind - also keine Angst!!

hier seht Ihr den vorgebackenen Mürbteigboden - das Vorbacken dient dazu, dass sich der Teig später nicht ansauft, sondern mürbe bleibt; damit der Teig sich gut an der Tarteform anlegt, muss blind gebacken werden, dass bedeutet, bevor der Teig in das Backrohr kommt, wird er mit Backpapier ausgelegt und darauf etwas zum Beschweren gelegt - ich habe dafür grobe Semmelbrösel verwendet


während der Teig im Ofen vorgebacken wird, hat man genug Zeit die "Fülle" vorzubereiten - einfach nach Rezept vorgehen, dann kann nichts schief gehen


anschließend wird die Masse auf dem Mürbteigboden verteilt


nach 40 Minuten im Backofen ist die Torte fertig


nach dem Abkühlen sinkt die Mitte etwas ein und die Torte erhält ihre typische Form


Guten Appetit!

Donnerstag, 7. Juni 2012

Alternative Vermehrung von Rosen!

By On 15:52


Im Moment haben die Rosen wieder ihren großen Auftritt in unseren Gärten sowie in den Parks. Wie Ihr wisst, bin ich nicht so der große Rosenfan, Sorten sind mir ziemlich egal, so lange sie wunderschön blühen. Doch gerade diese bunte, vielfältige Blütenpracht fehlt ein wenig in meinem kleinen Gärtchen. Ich möchte dies ändern ohne aber dafür viel Geld ausgeben zu müssen.

Rosen können im Sommer durch Stecklinge vermehrt werden. Dazu eigenen sich fast alle Rosen, insbesondere Bodendeckerrosen und nicht überzüchtete Sorten. Doch damit Stecklinge optimale Anwachsbedingungen haben, braucht man den passenden Standort und auch Platz. Über beides verfüge ich im Moment nicht, daher machte ich mich auf die Suche nach einer alternativen Vermehrungsmethode für Rosen und wurde in diversen Foren fündig. Mehrere Personen berichteten unabhängig voneinander, dass die Vermehrung von Rosen auch im Wasserglas funktionieren würde. Die ersten Wurzeln sollten sich nach drei Wochen bis spätestens drei Monaten zeigen.
Wenn es bei anderen klappt, wieso dann nicht auch bei mir? Gesagt, getan! Gestern startete ich mein Experiment zur Vermehrung von Rosen im Wasserglas.

diese pinke Rose habe ich bei einem Spaziergang entdeckt


die gelbe Rose hingegen gibt es schon seit einer Ewigkeit im Grazer Garten



diese gefüllte Sorte ist über den Zaun gewachsen und gehört eigentlich dem Nachbarn



sollte das Experiment klappen, könnte ich traumhafte Rosen mein Eigen nennen


hier seht Ihr einen Teil meiner hoffnungsvollen Kandidaten, unter anderem auch ein paar Zweige vom Holunderbaum - dieser soll sich ganz leicht im Wasserglas vermehren lassen; jedenfalls sollte man darauf achten, dass der Stiel, welchen man bewurzeln möchte schön kräftig ist

Dienstag, 5. Juni 2012

Pfingsten ....!

By On 10:16
Zu Pfingsten hatten wir Besuch von guten Freunden. Trotz gegenteiliger Vorhersagen spielte das Wetter mit und wir konnten so einiges unternehmen. Schon allein die Fahrt nach Salzburg war ein kleines Abenteuer, weil wir die Gelegenheit nutzten unser Babyface-Car - einen Fiat 500 - zu überstellen.

wie man sieht nutzten auch andere das schöne Wetter aus um ihre alten Kisten auszulüften


beim Zauner in Bad Ischl gab es eine kleine Stärkung


nein, das ist nicht die Karibik, das ist der Wolfgangsee


klares Wasser


leider ist dieses Bild nicht so gelungen wie erwartet, mit viel Fantasie ist darauf ein sich paarendes Libellenpärchen zu erkennen


kurz bevor wir unser Boot ins Wasser ließen, trafen wir auf Familie Blässhuhn


insgesamt waren es vier oder fünf Jungtiere, die durch die Gegend wuselten


an den Ufern des Wallersees


dieser Schwan ließ sich vom Boot nicht aus der Ruhe bringen



Abendstimmung


ein Profi-Kat


quakende Seefrösche




Bad Dürrnberg