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Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Montag, 24. Juni 2013

Es summt und brummt!

By On 22:54
Die folgenden Bilder sind an den vergangenen Sommertagen entstanden. Laut Wetterfrosch machen sich in nächster Zeit die warmen, heiteren Tage eher rar gesät, der Sommerbeginn fällt sprichwörtlich ins Wasser. Leider! Heuer spielt das Wetter verrückt.

Falls Du Dich wunderst, dass die Bilder nicht ganz so scharf erscheinen, möchte ich kurz darauf hinweisen, dass ich alle Fotos für das Web verkleinert habe und dadurch Pixel verloren gehen. Da die Originale von der Größe her den Rahmen sprengen würden, habe ich mich für diese Variante entschieden.

Die wilden Blumen vom Feld haben ganz besonders viele Bienen angelockt. Ein Glück für mich, denn hatte dadurch endlich mal die Gelegenheit in Ruhe Bilder von diesen fleißigen Fliegern zu machen.


Auf diesem Bild ist eine Biene gerade schwer mit dem Sammeln von Nektar beschäftigt. Ganz ehrlich, so genau habe ich das zuvor noch nie betrachtet. Das 100er Makro erlaubt es genügend Abstand zu den Insekten zu halten, so dass diese in Ruhe auf der Blüte sitzen bleiben ohne sofort bei der kleinsten falschen Bewegung die Flucht zu ergreifen.


Da ich schon mal dabei war, musste ich die Biene von allen Seiten fotografieren. So geduldige Models findet man immerhin selten.


Mittlerweile sind die letzten wilden Kamillen verblüht und der viele Regen macht weder den zukünftigen Bienenweiden noch den Insekten selbst das Leben leicht.


Temperaturen um die 10°C sind nichts für Zitronen und Mohn. Eigentlich hätte ich gehofft, dass zumindest eine kleine Frucht heuer wachsen wird, doch wenn es so wechselhaft weitergeht, wird daraus nichts werden.


Hierbei handelt es sich wohl um eine Schwebfliege, bitte korrigiere mich falls das nicht stimmt.


Schwebfliegen sind ausgezeichnete Flieger und genauso wichtig für die Bestäubung wie Bienen.


Kennst Du vielleicht dieses violette Blümchen? Ich fand es zwischen den vielen wilden Kamillen - vielleicht wächst es auch bald in meinem Garten.



In diesem Sinne möchte ich mich für heute verabschieden - Gute Nacht!


Sonntag, 23. Juni 2013

Wetterumschwung!

By On 00:16
Nachdem wir uns nun im Endspurt der Haussanierung befinden, bleibt für das Bloggen leider im Moment wenig Zeit. Aber sobald wieder alles unter Dach und Fach ist, wird sich das auch wieder geben. 

Vergangene Woche hatten wir durchgehend 30°C und mehr. Wer gerade Urlaub am See machte, konnte sich glücklich schätzen, denn dieser erwärmte sich binnen kurzer Zeit auf fast 24°C. Doch seit heute ist es wieder vorbei mit der sommerlichen Hitze. Seit Stunden schieben sich dicke Wolken über den Himmel. Die Sonne kam nur zwischendurch zum Vorschein. 

Die Bilder vom Segeln habe ich am Donnerstag, dem heißesten Tag der letzten Woche, aufgenommen. Am Himmel zeigten sich bereits die ersten Gewitterwolken, welche sich aber genauso schnell wieder verzogen, wie sie gekommen waren. 


Der kurze Segeltörn war einfach herrlich. Seele baumeln lassen und das warme Wetter genießen. Schade nur, dass es heuer erst so wenige solche Tage gab. 


Nur einen einzigen Nachteil hatte diese wunderschöne Abendstimmung - die Gelsen!! Mit Einbruch der Dämmerung waren plötzlich Hunderte von ihnen da. Anscheinend hat das Hochwasser vor einigen Wochen die Eier großräumig verteilt und nun sind aufgrund der Hitze alle gleichzeitig geschlüpft. 


Im Garten steht gerade der Klatschmohn in voller Blüte. Leider ist Pracht meistens nur von kurzer Dauer, Blüten die am Morgen erstrahlen, gibt es Abends gar nicht mehr. 


Die Pelargonien in den Balkonkisterln sind heuer etwas Träge. Ich bin mir nicht sicher, ob es an den vielen Temperaturschwankungen oder an etwas anderem liegt, aber sie kommen einfach nicht richtig in Schwung. Jedenfalls bin ich von der Blütenpracht, die ich eigentlich wollte noch weit entfernt.


Ganz ohne mein Zutun gedeiht an der Garagenmauer dieses Prachtstück von Rose . Wir haben sie mit dem Haus mitgekauft und sie darf natürlich bleiben. Das Gute ist auch, dass sie sich an einem Ort befindet, welcher nicht in nächster Zukunft vom Bagger durchwühlt wird.


Die meisten Rosen im Garten sind aber pink. Soweit es geht, möchte ich einige von Ihnen erhalten, aber da wir als nächstes Terrasse samt Sockeldämmung an der Reihe ist, müssen sie umziehen. Aufgrund der großen Wurzelstöcke wird dies aber  nur schwer möglich sein.


Sobald ich wieder ein bisschen Luft habe, komme ich gerne wieder Eure Blogs besuchen!

Samstag, 15. Juni 2013

Ein Ausflug nach Mondsee!

By On 23:29
Heute nützten wir das wunderschöne sommerliche Wetter um einen kurzen Ausflug ins Örtchen Mondsee zu machen. Mondsee ist in etwa nur 20 Autominuten von uns entfernt, gehört bereits zum Salzkammergut und ist nicht von minderer touristischer Anziehungskraft. Dies merkt man vor allem an den Japanern, die sich das tolle Panorama, See und Schafberg, nicht entgehen lassen wollen. Eigentlich wäre herrlichstes Fiat 500 Wetter gewesen, doch leider ist Spuki heuer noch nicht einsatzbereit. Also blieb uns nichts anderen übrig als den vielen Oldtimern, die heute auf der Bundesstraße unterwegs waren, mit ein bisschen Wehmut hinterher zu blicken.

Auf den Bildern ist gut zu erkennen wie dunstig die Luft bereits am Vormittag war. Der markante Berg ist übrigens der Schafberg.


Der Mondsee ist doch um einiges größer als der Wallersee und verfügt über mehrere Marinas. Außerdem ist das ganze Rundherum weitaus touristischer gestaltet als am Wallersee. Urlaubsfeeling pur!


Die vielen Enten ließen sich von den Passanten verwöhnen und genossen sichtlich den Tag.



Das Makroobjektiv ist einfach der Hammer - das muss ich an dieser Stelle mal bemerken. Vor allem da man auch aus einiger Entfernung gestochen scharfe Bilder schießen kann. Dieser Spatz ließ sich von mir nicht aus der Ruhe bringen.


Dieser Storchenschnabel blüht in einer Art begehbaren Kräuterschnecke im Park nahe dem See.


Noch ein wunderschönes restliches Wochenende!

Dienstag, 11. Juni 2013

5 Tage Sommer!

By On 23:23
Nach der Hochwasserkatastrophe letzte Woche gab es an ganzen 5 Tagen Sommer pur bevor die nächste Kaltfront dem wieder ein vorläufiges Ende setzte. Dennoch war genug Zeit um einige Schnappschüsse aus dem Garten mitzubringen - schließlich hat sich dieser auch schon ziemlich verändert.

Hier siehst Du meinen ersten Versuch im Garten einige Feld- und Wiesenblumen anzusiedeln. Diese Kamillen  scheinen sich schon recht gut eingelebt zu haben, der Mohn sieht hingegen noch etwas traurig aus.


In der kleinen Schnecke bzw. Spirale im Blumenbeet habe ich auch schon einige Pflanzen angesiedelt, sie scheinen sich recht wohl zu fühlen. Insbesondere für die Semperviven scheint es ein idealer Standort zu sein.


Diese aus Beton gegossenen Rosen sind meine neueste Errungenschaft. Sie verschönern nun eine leere Stelle im Blumenbeet.


Die Glockenblumen setzen gerade zur zweiten Blüte an. Bei diesem Bild fällt mir zum ersten Mal auf, dass das Blau der Blüten im richtigen Farbton von der Kamera wiedergegeben wurde.


Auf der Hinterseite des Hauses zieren nun diese Pelargonien eine kleine Treppe - eine Verwendung für diese Tonkörbe musste einfach gefunden werden :)



In den Balkonblumenkisterln sollten die Pelargonien in den nächsten Tagen ebenfalls aufblühen, durch das kalte Wetter in den letzten Wochen sind die ersten Blütenstände verkümmert und abgefallen.


Die Regenrinne musste natürlich auch bepflanzt werden. Dieses Jahr habe ich mich für Sulfinien und Pelargonien entschieden. Farblich sind die Balkonkisterln in weiß und pink gehalten, passend zu den Rosen und den Rhododendren im Garten.


Diese beiden Rosen sind noch von unseren Vorbesitzern - sie werden im Garten bleiben.


Ganz versteckt ist diese Rose. 


Das ist Sommer!!


Allerdings wundert es mich, dass es schon so viele Spinnen im Garten gibt, es ist doch erst Anfang Juni?!


Nachdem meine Zitruspflanzen in den letzten Jahren sehr blühfaul waren, sind sie heuer übervoll mit Knospen.


Die Sämlinge des Klatschmohns vom letzten Jahr beginnen gerade zu blühen.


Naja, mit den Ameisen und den Läusen muss man sich wohl irgendwie arrangieren. 


Die gelbe Iris haben wir auch mit dem Haus mitgekauft. Sobald sie verblüht ist, muss ich ein neues Plätzchen für sie finden.


Bis zum nächsten Mal!

Sonntag, 9. Juni 2013

Nach dem Regen ist vor dem Regen!

By On 22:24
Nach ein paar wunderschönen sommerlichen Tagen hat uns heute Abend die nächste Gewitter- bzw. Regenfront erreicht. Laut derzeitigem Wetterbericht soll sie uns bis kommenden Mittwoch erhalten bleiben, ob wir wollen oder nicht. Naja, das Wetter kann man nicht ändern.

Der Pegel des Wallersees ist in den letzten Tagen kontinuierlich gesunken, so dass Jakob und ich erneut einen Versuch gestartet haben unser Boot zu erreichen. Man steht zwar direkt beim Liegeplatz noch knietief im Wasser, aber man kommt immerhin schon per pedes hin. Schön langsam wird aber auch hier deutlich, welche Schäden das Hochwasser angerichtet hat. Die Stege sind teilweise kaputt, die Dauercamper vom benachbarten Strandcampingplatz können größtenteils ihr Hab und Gut entsorgen.

Daria hat sich zwar vom Trailer losgerissen, aber die Fluten unbeschadet überstanden. Selbst die Kajüte ist trotz des heftigen Regens trocken geblieben.

Gestern stand das Wasser sicher noch 20-30 cm höher, heute konnte man bereits zum Liegeplatz waten.


Am Weg gibt es immer wieder erhöhte Stellen, wo man nicht ganz so tief im Wasser steht. Der Liegeplatz wurde inzwischen von einer guten Seele aufgeräumt. Bis der Normalzustand wieder erreicht ist, wird es wohl jedoch noch dauern.


Daria hängt  sicher am Steg. Wie Du dahinter sehen kannst, sind die ersten Segler schon wieder unterwegs. 


Den größten Schaden hat der Steg nahe der Wasserliegeplätze erlitten. 


Diese Container stehen in der Nähe des Campingplatzes - gestern waren sie fast noch leer.


Diese Larven schwimmen zu Hunderten im Moment im Wasser. Weiß vielleicht jemand worum es sich dabei handelt? Ich hoffe, es sind Fische, wären es Gelsen würde es wohl zu einer Plage kommen. 


Diese grünen Gesellen erleben gerade ihre Hochsaison. Selbst am Abend wenn man am Balkon sitzt hört man sie lautstark quaken. Schön langsam habe ich die Vermutung, dass in jeder Hecke so ein Tierchen wohnt.


Allen Lesern einen wunderschönen restlichen Abend!

Freitag, 7. Juni 2013

Der Boden!

By On 23:30
Ein guter Boden ist wohl das A und O beim Bauen eines Hauses. Leider hatten wir nicht in allen Räumen Glück mit der vorhandenen Substanz. Es gab wohl vor ein paar Jahren einen Wasserschaden, der den bestehenden trockenen Bodenaufbau im Erdgeschoss massiv beeinträchtigt hat. Die schadhaften Stellen haben wir aber erst nach und nach entdeckt. Anfangs gingen wir davon aus, dass nur der Küchen- und Vorzimmerboden davon betroffen war, doch dann sahen wir uns mit einem verschimmelten und vermorschten Boden im zukünftigen Schlafzimmer konfrontiert. Die Entscheidung auch in diesem Raum einen Estrich zu legen, wurde rasch getroffen. 

Warum die Entscheidung auf einen Estrich fiel? Ein trockener Bodenaufbau ist sehr teuer und es ist unsicher, ob er dauerhaft hält, insbesondere ist man bei der Auswahl der Fliesen sehr eingeschränkt. Ein Punkt der jedenfalls in der Küche sowie im Vorraum zu bedenken war.

so sah der Boden noch vor einer Woche aus - bis auf die Leitungen wurde alles entfernt


das zukünftige Schlafzimmer hatten wir vorerst als Möbellagerraum benutzt - Gott sei Dank haben wir es rechtzeitig ausgeräumt


Der Boden war bereits beim Kauf des Hauses auffällig. An einigen Stellen gab der Bodenaufbau verdächtig nach und am Parkett zeigten sich Stockflecken. 


Nun ja, wenn man sich das ansieht, darf man sich nicht wundern, dass der Boden nicht mehr gehalten hat. Die Polsterhölzer waren morsch und die Glasfaserwolle verschimmelt. 


Leider mussten wir das Zeug kurzfristig im Garten lagern. Aufgrund des vielen Regens in dieser Woche war der Abfall binnen kurzer Zeit völlig durchnässt.


Hier befindet sich der Boden bereits wieder im Aufbau. Bevor jedoch der Fliessestrich gegossen werden kann, wurde eine Schüttung ausgebracht. Dabei handelt es sich um spezielle Styroporkugeln die aufgrund der Verbindung mit einem Kleber aushärten. Die Schüttung bildet später die Trittschalldämmung sowie die Isolierung.


Schritt 1 ist fertig! Die Schüttung musste etwa 4 Tage trocknen.


Im Schlafzimmer ließen wir zusätzlich Platten verlegen, da aufgrund der leichten Schiefstellung der Decke an manchen Stellen zu wenig Schüttung ausgebracht werden konnte. 


Anschließend wurde die Schüttung bzw. die Platten mit einer Folie abgeklebt und ein Randstreifen verlegt. Danach wurde der Estrich gegossen.



Etwaige Bläschen werden mit diesem Gerät entfernt.


Fertig!


Mit Hilfe eines Luftentfeuchters sollte der Estrich in etwa zwei Wochen soweit sein, dass man ihn verfliesen kann. Trittfest ist er allerdings schon morgen.