Enter your keyword

Topfgartenwelt - Gartenblog | Foodblog | Familienblog aus SalzburgTopfgartenwelt - Gartenblog | Foodblog | Familienblog aus Salzburg

Auf Kathrins Blog findest Du viele praxisbezogene Gartentipps, interessante Buchvorstellungen, Koch- und Backrezepte, Reiseimpressionen sowie Vieles rund ums Thema Familie.

Freitag, 17. Februar 2017

Scott Kelbys beste Foto-Rezepte | Buchtipp Fotografie!



Geht es Euch nicht manchmal genauso, man surft durch das Internet, insbesondere Socialmedia-Kanäle und stolpert über zahlreiche perfekte Fotografien. Oft bin ich ganz hin und weg von diesen makellosen Aufnahmen und zerbreche mir im selben Atemzug schon den Kopf, wie man so geniale Bilder zaubern kann. Natürlich ist mir bewusst, dass auch viel Photoshop oder andere Programme zum Einsatz kommen, um der Rohversion den letzten Schliff zu geben, aber dennoch muss die Grundlage passen. Mit dem Computer kann man zwar viel wett machen, aber eben nicht alles. Man könnte nun sagen, gut, zu viel Perfektionismus tut auch nicht gut und als Hobby-Fotograf muss man keine Profi-Fotos zaubern können, aber trotzdem ist der Ehrgeiz geweckt.

Frisch gebackener Mamorkuchen - Food-Fotografie

Mit dem passenden Rezept von Scott Kelby zum perfekten Foto


Im dpunkt.verlag ist vor Kurzem ein neues Buch für Einsteiger in die Welt des Fotografierens erschienen und meine Neugierde war geweckt. Scott Kelby, seines Zeichens Profi im Metier der Fotografie und ausgepickter Trainer in der Digitalfotografie, hat ein neues Buch herausgebracht, nämlich: "Scott Kelbys beste Foto-Rezepte". Ich persönlich breche ja höchst selten zu einem Spaziergang oder Ausflug ohne meine Kamera auf, aber so sehr ich mich bemühe, manche Motive kann ich einfach nicht so einfangen, wie ich mir das vorstelle. Es fehlt wohl das passende Rezept?! Doch nun steht mir ein umfangreiches Kochbuch, ähm Nachschlagewerk, für so manche Idee bereit.

Scott Kelbys beste Foto-Rezepte, Buchcover

Das Buch ist in folgende 16 Kapitel gegliedert:
- Mit System blitzen wie ein Profi
- Die Wahrheit über Objektive
- Profi-Tipps für richtig scharfe Fotos
- Studioaufnahmen wie vom Profi
- Portraits fotografieren wie ein Profi
- Hochzeiten fotografieren wie ein Profi
- Sportfotos wie ein Profi
- Natur- und Landschaftsfotos wie ein Profi
- Reise- und Stadtfotos wie vom Profi
- Andere Dinge fotografieren wie ein Profi
- Profi-Tipps für bessere Fotos
- Von der Handy-Kamera zur "großen" Kamera
- Zehn Dinge, die ich gern gewusst hätte
- Tipps für das Bild der Bilder
- Workshops (z.B. Essen, Sonnenstern-Effekt)
- Nachbearbeiten wie ein Profi

Huch, das ist erst einmal eine ganz schön umfassende Liste, doch keine Sorge, dass Buch eignet sich perfekt zum Rosinen picken. Wer nicht mag, muss es nicht von vorne bis hinten durchackern, nein, man kann auch einfach quer einsteigen. Die jeweiligen Kapitel sind stets nach dem Frage-Antwort-Prinzip aufgebaut und in sich abgeschlossen. Wer sich z.B. nur für den Sonnenstern-Effekt interessiert, muss auch nur diesen Abschnitt lesen, um Tipps für die Umsetzung zu erhalten. Das finde ich wirklich genial!

Frisch gebackener Mamorkuchen - Food-FotografieZielgruppe Hobby-Fotograf oder Semi-Profi?

Allerdings ist auch zu sagen, dass sich einige Kapitel, wie z.B. Umgang mit Blitz oder Portraits, fast schon an semi-professionelle Fotokünstler richten. Daran gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen, aber man sollte sich als Hobby-Fotograf bewusst sein, sich in diesen Fällen etwas näher mit den technischen Spezifikationen seiner Kamera auseinandersetzen zu müssen. Das kann aber auch spannend sein, denn man lernt weitere Funktionen kennen. Die Bildbearbeitung ist stark auf Photoshop fokussiert. Das hat aber nicht jeder zu Hause. Ist dieses Programm doch mit Kosten verbunden. Die meisten Bearbeitungsszenarien lassen sich Gott sei Dank ebenfalls mit GIMP umsetzen, so auch der im Buch angesprochene HDR-Effekt. Tutorials zu nahezu allen Effekten finden sich im Internet. Viele dieser Tutorials sind jedoch auf Englisch.

frisch gebackener Mamorkuchen - Food-Fotografie

Fazit

Die kurzen und prägnanten Rezepte sind stets mit aussagekräftigen Bildern versehen und machen Lust zum Nachmachen. Zudem sind die Anleitungen sehr humorvoll verfasst. Das macht das Lesen noch kurzweiliger.

frisch gebackener Mamorkuchen - Food-Fotografie

So, und was mache ich inzwischen? Ich warte auf gutes Wetter! Würde ich doch so gerne einmal den Sonnenstern-Effekt ausprobieren. Nur wie, wenn sich die Sonne einfach nicht blicken lässt. Landschaftsaufnahmen bei der täglichen Nebelsuppe, die uns Petrus serviert, bringen auch nicht viel, insbesondere, wenn sich kein Fokuspunkt ausfindig machen lässt. Vielleicht versuche ich es mit Food-Fotografie, hierzu befindet sich Equipment im Haus und ein geeignetes Model (in diesem Fall der frischgebackene Mamorkuchen ;)) ist auch bald gefunden.

Ich freue mich jedenfalls schon wieder darauf, Polfilter und Co auspacken zu können um ein wenig zu experimentieren. Na, wie geht es Euch?

"Scott Kelbys beste Foto-Rezepte", Scott Kelby, 332 Seiten, dpunkt.verlag, ISBN-978-3-86490-437-0, € 29,90 (DE) / € 30,80 (A).

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Bis bald und baba!


Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    ich stelle mir sehr oft genau die selben Fragen. Wie kriegen die bloß so tolle Fotos hin. Mir selbst will das kaum gelingen, und da kommt Dein Buchtipp gerade recht, zumal ich auch Photoshop benutze. Danke für den Tipp.
    Ich wünsche Dir noch eine tolle Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    P.S. Den HDR Effekt werde ich gleich mal googeln, den kenne ich noch nicht.

    AntwortenLöschen
  2. Danke für den tollen Buchtipp. Ich fotografiere selbst seit jahren, freue mich aber jedes Mal über Experten Tipps. Und der Kuchen sieht richtig lecker aus liebe Kathrin, da bekommt man ja direkt Hunger.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf meinem INSTAGRAM

    AntwortenLöschen

Dieser Blog wird auf blogspot.com, einem Service von Google, gehostet. Die Datenschutzrichtlinien von Google finden sich unter dem Link: Datenschutzerklärung Google.

Im Zuge der Nutzung der Kommentarfunktion dieses Blogs werden neben der Textnachricht auch Datum, Uhrzeit, E-Mail-Adresse und der eingegebene Nutzername, sofern nicht anonym kommentiert wird, gespeichert.

Die IP-Adresse, welche ebenfalls im Zuge eines Kommentars erhoben wird, wird direkt von Google erfasst und gespeichert. Auf diese habe ich als Seitenbetreiber jedoch _keinen_ Zugriff.

Kommentare können abboniert werden. Eine Abbestellung eines solchen Abbos ist jederzeit möglich.

Wenn Du daher auf meinem Blog einen Kommentar hinterlässt, akzeptierst Du somit neben den Google Datenschutzrichtlinien die Bestimmungen, die unter dem Reiter Impressum und Datenschutz (Impressum und Datenschutz) findest.

Bist Du mit dem darin festgehaltenen Inhalt NICHT EINVERSTANDEN, bitte KEIN KOMMENTAR HINTERLASSEN.