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Freitag, 9. November 2018

Unerfüllter Kinderwunsch: Kann man trotz niedrigem AMH-Wert schwanger werden? Ursachen rechtzeitig erkennen und handeln!



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Diese Frage habe ich mir 100te Male, wenn nicht 1000te Male gestellt. Wieso werden alle rund um mich schwanger, nur ich nicht. Wieso scheint das Einfachste und Normalste auf der Welt nicht zu funktionieren? Ich rauche nicht, habe kein Übergewicht, nahm nie in meinem Leben Drogen und konsumiere lediglich sehr selten ein bisschen Alkohol. Und trotzdem passierte einfach nichts. Gar nichts. Rückblickend begann der Leidensweg schleichend als sämtliche Mädels im Bekannten- und Freundeskreis vor etwa 5 Jahren mit Anfang 30 nach dem Studium und dem Jobeinstieg die ersten Kinder bekamen. Und ich? Bei mir tat sich überhaupt nichts! Womit hatte ich das verdient? Aus heutiger Sicht hätte man viel eher handeln können, wenn ich nicht all die Zeit auf meinen Gynäkologen vertraut hätte, der mich stets im Glauben ließ, wenn man einen Eisprung hat, dann ist alles im Lot und es wird schon klappen. Wenn Du diesen Artikel liest, dann hoffe ich, dass Du nun keine unnötige Zeit mehr verlierst, wenn die Frage aufkommt, warum werde ich einfach nicht schwanger?! Und nein, hier geht es jetzt nicht um sinnlose Wundermittel, Yoga oder Spezialdiäten!

1. Setze Dich früh genug mit dem Thema Schwangerschaft auseinander!

Leider habe auch ich den Fehler gemacht, einfach darauf zu vertrauen, dass es schon einmal klappen wird mit einer Schwangerschaft, nach Ende des Studiums und ein paar Jahren im Job. Doch alsbald wurde ich eines besseren belehrt. Schwangerwerden ist nämlich nicht so einfach, wie man sich das vorstellen könnte und nicht jede ist in der schönen Situation, dass es einfach passiert. Auch sollte man sich vom Gedanken verabschieden, dass man ewig  dafür hat Zeit ein Baby zu bekommen, selbst wenn einem dies gerne vorgegaukelt wird. Dem ist einfach nicht so. Wenn der Familienplanung nichts im Wege steht und es mit dem Partner passt, sollte man loslegen. Es bringt überhaupt nichts, sich durch den Job und Meinungen anderer verunsichern lassen. Ein Baby zu bekommen ist nur die Entscheidung zwischen Deinem Partner und Dir. Sonst geht dies niemanden etwas an. Punkt. Aus. Fertig.

2. Hole eine zweite Meinung ein!

Wir schreiben das Jahr 2015. Die Monate ziehen ins Land und nichts tut sich. Schon seit einiger Zeit fällt mir auf, dass ich gefühlt meine Regel recht häufig bekomme. Zuvor habe ich eigentlich nie besonders darauf geachtet. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber keinen Zykluskalender führe, kann ich es nicht einmal genau sagen. Es ist ein Bauchgefühl. Irgendwann raffe ich mich doch dazu auf und vereinbare einen Termin mit meinem Frauenarzt. Er erstellte einen gewöhnlichen (!) Hormonstatus, überprüfte das Vorhandensein des Eisprungs und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei. Angesprochen auf den Umstand, dass mir vor einigen Jahren bereits ein anderer Arzt mitgeteilt hatte, es könnte Schwierigkeiten geben schwanger zu werden, hieß es lapidar: Dies ist nicht ersichtlich. Es sei alles in Ordnung. 

Da ich schon damals keine Antwort auf das warum und wieso bekommen hatte, ging ich nun einfach davon aus, dass ein Irrtum vorlag. Ich wurde schlussendlich mit den Worten vertröstet, wir sollten es einfach weiter versuchen. Zur Unterstützung der zweiten Zyklushälfte wurde mir Utrogestan verschrieben, allerdings zur Einnahme nach Kalender und nicht wie es sich lege artis gehört hätte, nach korrekter Bestimmung des Eisprungs. Dieses Vorgehen hat im Nachhinein überhaupt nichts gebracht, sondern nur Zeit und Nerven gekostet.

Mittlerweile ist es bereits 2016. Eine Schwangerschaft ist noch immer nicht eingetreten. Es gibt weitere Gespräche mit dem Gynäkologen, weitere gewöhnliche Hormonstati werden erhoben. Nichts passiert. Im Sommer 2016 reicht es mir mit den Vertröstungen endgültig. Ich ersuche den Arzt erneut um ein Gespräch und um die Überweisung zu einem Spezialisten, notfalls an eine Kinderwunschklinik oder an die Hormonambulanz der Salzburger Landeskliniken. 

Langer Rede kurzer Sinn: ich hätte von Anfang an sofort in eine Spezialeinrichtung überwiesen werden müssen und könnte mich heute noch darüber ärgern, dies nicht eher verlangt zu haben. Also wenn Dir etwas komisch vorkommt und Du nur vertröstest wirst, nimm die Beine in die Hand und hole eine zweite Meinung ein. Viele Ärzte vergehen sich in der Routine und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Des Weiteren ist es von Vorteil, sobald man mit der Familienplanung beginnt, auch mit einem Zykluskalender zu starten. Hier lassen sich oftmals schon erste Unregelmäßigkeiten im Zyklus, wie z.B. verkürzte oder verlängerte Zyklen erkennen. Bist Du zudem schon über 30 dann werde spätestens nach 6 Monaten vergeblichen Wartens aktiv und lass Dich und Deinen Partner durchchecken.

Ich werde einfach nicht schwanger obwohl ich schon ein Kind habe - Blog Topfgartenwelt

3. Lass ein großes Hormonbild erstellen! Überprüfe Deinen AMH!

Wie bereits erwähnt, erstellte der Gynäkologe mehrere gewöhnliche Hormonbilder, die für ihn nicht schlecht aussahen und ihm schon gar nicht einen unmittelbaren Handlungsbedarf offenbarten. Die Krux an der Sache, bei einem gewöhnlichen, einfachen Hormonstatus wird der AMH-Wert (Anti-Müller-Hormon) nicht überprüft. Der AMH-Wert gibt Auskunft über die Eizellenreserve und ist damit ein Indikator ob rasch gehandelt werden muss, insbesondere, wenn am Ultraschall auch kaum Antralfollikel zu erkennen sind. Bei mir war es 5 vor 12. Grundsätzlich sollte der AMH-Wert bei einer Frau im gebärfähigen Alter über 1 sein, liegt er darunter, ist lediglich noch von einer ovariellen Restfunktion auszugehen. Wenn man eine Familie gründen will, sollte man nun keine Zeit mehr verlieren. Leider kann ein verfrühter niedriger AMH-Wert absolutes Pech in der indivuellen Genetik eines Menschen bzw. einer Frau sein, wenn man das so sagen kann. Allerdings nur dann, wenn andere Gründe dafür, wie z.B. Endometriose oder vorangegangene Krebserkrankungen ausgeschlossen werden können. Aber er bedeutet auch nicht das Ende. Neue Studien haben ergeben, dass der AMH-Wert nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Denn selbst Frauen, bei welchen der AMH-Wert nicht mehr nachweisbar ist, können schwanger werden.

Der AMH-Wert ist allerdings im Moment der Marker für Kinderwunschkliniken, wenn es um die hormonelle Stimulation der Eierstöcke geht.

Ein niedriger AMH-Wert gepaart mit erhöhtem FSH, wenig Antralfollikeln und einem erhöhten SHBG-Wert kann ein Hinweis auf Endometriose sein. Gibt es bei Dir Unstimmigkeiten bei diesen Werten, dann lasse Dich unbedingt auf diese Erkrankung hin checken. Leider kann Endometriose nur über eine Bauchspiegelung festgestellt oder ausgeschlossen werden.

Typische Kennzeichen für einen niedrigen AMH-Wert sind:

  • Es sind nur wenige Follikel sind beim Ultraschall zu sehen (Normalerweise reift eine Eizelle pro Monat heran, welche von mehreren Begleitfollikeln umgeben ist. Erkennbar sind die Follikel als viele schwarze, kleine Punkte am Ultraschall. Dies ist meinem Frauenarzt aber nicht aufgefallen!)
  • Die zweite Zyklushälfte ist verkürzt. Dies bedeutet, selbst wenn ein Eibläschen gut herangereift und befruchtungsfähig ist, hat es keine Zeit sich einzunisten. Es geht mit der nächsten Regel einfach wieder ab. Eine Unterstüzung des Gelbkörpers in der zweiten Zyklushälfte mit Utrogestan (das Mittel der Wahl bei diesem Problem) ist somit von Vorteil. Allerdings muss hier der Eisprung stets genau bestimmt werden. Denn beginnt man mit der Anwendung von Utrogestan zu früh, kann dies den Eisprung hemmen und dies wäre kontraproduktiv.  Effektiv ist es auf der anderen Seite aber auch die erste Zyklushälfte zu unterstützen, damit sich in weiterer Folge ein stabiler Gelbkörper heranbildet. Oftmals ist dann überhaupt kein Utrogestan mehr notwendig.
  • Frühe Schmierblutungen in der zweiten Zyklushälfte (Gelbkörperschwäche) können auftreten, müssen aber nicht sein.
  • Erhöhter FSH-Wert (= Follikelstimulierendeshormon) kann vorliegen.  Bildlich gesprochen, muss die Hirnanhangdrüse eine größere Portion davon ausschütten lassen, damit die Eierstöcke arbeiten. Allerdings schwankt der FSH-Wert von Zyklus zu Zyklus und kann einmal gut, das heißt unter 10 oder schlecht, das heißt über 13/14 sein. Als individueller Maßstab wird stets der am höchsten gemessene Wert herangezogen.
  • Individuell kann sich das hormonelle Ungleichgewicht auch durch prämenstruelle Akne, fettige Haut und dergleichen zusätzlich verstärkt äußern. 
Lass den Kopf nicht hängen, denn ein niedriges AMH bedeutet nicht, dass:
  •  man auf natürlichem Wege nicht schwanger werden kann. 
  • die Eizellenqualität (!) generell schlecht ist. 
  • die Fruchtbarkeit von vornherein eingeschränkt ist. Allerdings gehen hier die Meinungen auseinander. Schneller und leichter Schwangerwerden geht mit dieser Diagnose entsprechend meiner persönlichen Erfahrung nicht. Es ist eine verdammt langwierige Sache.
Ein erhöhter AMH-Wert kann übrigens auf das PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom) hindeuten. Auch hier sollte man keine unnötige Zeit verlieren!

Darum ist der AMH bzw. ein großes Hormonbild so wichtig!

Ganz einfach, weil er ein Indikator dafür ist, wie schnell gehandelt werden muss. Das ganze Üben bringt nämlich nichts, wenn Dir die zweite Zyklushälfte einen Strich durch die Rechnung macht. Des Weiteren darf man das Zusammenspiel zwischen AMH, Östrogen und FSH nicht außer Acht lassen. Denn oftmals erreicht man sein Ziel, die Schwangerschaft, einfacher und zügiger, wenn man sich helfen lässt. Der FSH kann nämlich hormonell nach unten gedrückt werden, wenn er ständig erhöht ist.

Ein großes Hormonbild sollte aber schon allein aus diesem Grund erstellt werden, da nur dann mit Sicherheit gesagt werden kann, dass zumindest aus hormoneller Sicht alles in Ordnung ist. Es könnte nämlich auch gut sein, dass ein anderes Hormon aus dem Gleichgewicht geraten ist oder überhaupt fehlt. Zudem sollte ein Hormonstatus in den ersten drei Tagen der Regelblutung erhoben werden und ein weiteres Mal rund um den Eisprung und am Besten noch einmal rund um den 20. Zyklustag. Im Laufe des Zyklus schwankt nämlich die Hormonkonzentration nach einem gewissen Muster (Follikelphase, Ovulationsphase, Lutealphase). Es muss daher kontrolliert werden, ob der Zyklus in den Normwerten liegt.


Bei einem großen Hormonstatus werden folgende Hormone überprüft: 

  • AMH  Referenzwert 1.0-8.0 ng/ml (Antimüller-Hormon, zeigt Eizellenreserve an)
  • FSH Referenzwerte Follikelphase 3,5-12,5 mU/ml, Ovuluation 4,7-21,5 mU/ml, Lutealphase 1,7-7,7 mU/ml
  • TSH Referenzwerte 0.50-4.20 mU/ml (Schilddrüse; Liegt hier eine Über- oder Unterfunktion vor, kann dies auch zu massiven Problemen im Hinblick auf eine Schwangerschaft führen. Die Schilddrüse lässt sich allerdings gut einstellen.)
  • LH Referenzwerte Follikelphase 2,4-12,6 mU/ml, Ovulation 14.0-95.6 mU/ml, Lutealphase 1.0-11.4 mU/ml (Luteinisierendes-Hormon, fördert Eisprung und Gelbkörperbildung)
  • Prolactin Referenzwerte 102.0-496.0 μU/ml (steuert das Wachstum der Brustdrüse und die Milchbildung während der Stillzeit, eine Überproduktion unterdrückt den Eisprung)
  • E2 / Estradiol Referenzwerte Follikelphase 12,4-233 pg/ml, Ovulationsphase 41-398 pg/ml, Lutealphase 22,3-341 pg/ml (Estrogen, wichtig für das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut)
  • Progesteron Referenzwerte Follikelphase 0.06-0.89 ng/ml, Ovulationsphase 0.12-12.00 ng/ml, Lutealphase 1.83-23.90 ng/ml (ebenfalls wichtig für das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und die Einnistung der Eizelle)
  • Testosteron Referenzwerte 0.08-0.48 ng/ml
  • freies Testosteron Referenzwerte 0.29-3.18 pg/ml
  • ADION Referenzwerte 0.50-4.80 ng/ml
  • Sexualhormonbindendes Globulin Referenzwerte 32.40-128.00 nmol/l (Erhöhung kann auf Schilddrüsenfehlfunktion hindeuten oder auf Endometriose)
  • DHEAS Referenzwerte 1.650-9.150 μmol/l (Dehydroepiandrosteronsulfat)
  • 17OHP Referenzwerte Follikelphase 0.97-4.45 nmol/l, Lutealphase 0.76-8.79 nmol/l (17-Hydroxy-Progesteron, ist ein natürliches Gestagen)
  • Vitamin D3 dieses sollte für eine Schwangerschaft bei 40 Nanogram liegen und regelmäßig kontrolliert werden. Hierbei handelt es sich um ein Vorstufenhormon und nicht um ein Vitamin im klassischen Sinne, dessen Mangel sich negativ auf andere Hormone wie zum Beispiel Progesteron auswirken kann. Dies wiederum kann zu Problemen in der zweiten Zyklushälfte führen (Verkürzung).
*) Sämtliche Referenzwerte stammen aus einem großen Hormonstatus vom Sommer 2018! Beim Vergleichen der Werte, musst Du unbedingt auf die Einheiten achten!! 

ich werde einfach nicht schwanger tipps um keine zeit zu verlieren - Blog Topfgartenwelt

4. Sprich Deinen Arzt auf DHEA oder Asparaginsäure an!

Dehydroepiandrosteron kurz auch DHEA genannt, ist ein Vorstufenhormon für sowohl die weiblichen als auch männlichen Sexualhormone. In der Kinderwunschbehandlung wird es quasi als Booster für die Eizellen und Eierstöcke eingesetzt. Die Wirkung tritt nach ca. 3 Monaten ein. Bei mir persönlich äußerste sich vor allem darin, dass sich bereits nach kurzer Zeit Beschwerden aufgrund von Hormonschwankungen (z.B. Pickel) massiv verbesserten. Auch hörten die Schmierblutungen in der zweiten Zyklushälfte auf und die Regel selbst hatte plötzlich wieder einen richtigen Anfang und ein richtiges Ende. 

Asparaginsäure hat eine ähnliche Wirkungsweise. Da ich diese selbst aber nie genommen habe, kann ich Dir darüber nichts berichten. Fakt ist jedenfalls als mein Mann und ich uns mit DHEA in der Vorbereitung für eine IVF befunden haben, pendelte sich damit mein Zyklus ein und ich hatte eine Spontanschwangerschaft. Der Assistenzarzt, welcher bei mir eine Spontanschwangerschaft ausgeschlossen hatte, tat das Ausbleiben der Regel als Wechseljahresbeschwerden ab. Gut diese sind nun über 10 Monate alt und machen die Wohnung unsicher :)

Auch wenn sich DHEA entsprechend der aktuellen Studien nicht direkt auf die Fertilität auswirkt, werden damit im Hintergrund ein Prozesse in Gang gesetzt, welche sich positiv auf eine mögliche Schwangerschaft auswirken. Ich wurde übrigens im 5 Monate nach dem Beginn mit DHEA schwanger. Allerdings hat DHEA den Nachteil, dass es die Testosteron-Werte bei zu langer Einnahme steigen lässt, was sich wiederum negativ auf den Progesteronhaushalt auswirkt. Somit kann es sinnvoll sein, ein anderes Mittel für die Unterstützung der Eierstockfunktion zu verwenden oder es mit DHEA zu kombinieren, wie z.B. Gesdine oder Clavella. Gesdine bzw. Clavella (*) ist im deutschsprachigen Raum vor allem im Zusammenhang mit dem PCO-Syndrom bekannt. Sein Bestandteil Myo-Inositol kann aber auch bei Low-Respondern vorteilhaft sein. Mehr darüber findet man im englischen Sprachraum, z.B. hier.

5. Lass ein Zyklusmonitoring machen!

Es gibt Ovulationstests von zahlreichen Marken, um den Eisprung selbst zu Hause per Pinkeltest festzustellen. Diese mögen zwar bei vielen Frauen funktionieren, aber nicht bei allen! Passt die Sensitivität nicht, kommt es zu falschen Ergebnissen. Ebenso kann das Ergebnis verfälscht sein, wenn man Morgenurin verwendet oder einfach zu viel getrunken hat. Am Sichersten ist ein Bluttest gemeinsam mit einem Ultraschall beim Arzt. Zum einen lernt man dadurch seinen Zyklus gut kennen und zum anderen funktioniert diese Vorgehensweise auch bei unregelmäßigen Zyklen. Denn gerade bei unregelmäßigen Zyklen hat man mit Ovulationstests kaum eine Chance. 

Kurz gesagt, ein Zyklusmonitoring spart Zeit und schließt Unsicherheiten aus. Treten Probleme auf, so kann umgehend auf diese reagiert werden ohne, dass man den gesamten Zyklus sofort abhacken muss.

6. Bestehe auf eine umfassende Abklärung!

Grundsätzlich sollte beim Wunsch nach einer Schwangerschaft neben dem Hormonstatus auch anderweitig eine umfassende Abklärung gemacht werden. Erkrankungen und negative Faktoren wie Myome, PCO-Syndrom, Endometriose, verklebte Eilleiter, usw. sollten möglichst früh erkannt, ausgeschlossen oder behandelt werden. Auch hier sollte man sich keinesfalls vertrösten lassen, es kostet nur unnötig Zeit. Insbesondere wenn man bereits eine Chemotherapie hinter sich hat, sollte man sich gründlich untersuchen lassen. Denn vor einigen Jahren war es noch nicht üblich vor Beginn einer Chemotherapie Eizellen und Eierstockgewebe für eine spätere Schwangerschaft zu entnehmen. Eine Chemotherapie wirkt sich leider sehr negativ auf die Fruchtbarkeit und die Eizellenreserve aus.

Daneben sollte man seinen Zähnen und der Zahngesundheit ein wenig Aufmerksamkeit widmen. Kaputte, unbehandelte Zähne können sich negativ auf den Eintritt einer möglichen Schwangerschaft auswirken.

Lass Dich auf Chlamydien hin kontrollieren. Bei Chlamydien handelt es sich um eine Geschlechtskrankheit, welche dazu führen kann, dass die Eilleiter verstopfen und allein schon deswegen eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist. Sie lassen sich gut mit Antibiotika behandeln. Das Gemeine an Chlamydien ist allerdings, dass sie extrem leicht übertragbar sind und man sie sich schon auf einer infizierten öffentlichen Toilette oder im Schwimmbad holen kann. Auch beim Umgang mit Katzen sollte man vorsichtig sein. Sie können bestimmte Bakterienstämme, die z.B. via Kot in die Umgebung gelangen, übertragen. Die Infektion kann sehr lange unbemerkt bleiben.

Bei der umfassenden Abklärung muss auch Dein Partner miteinbezogen werden. Es kann nämlich auch sein, dass bei ihm etwas nicht in Ordnung ist. Daher nichts wie ab zum Urologen!

warum werde ich nicht schwanger trotz eisprung - Blog Topfgartenwelt


7. Zügle Deine Erwartungshaltung: Entspannung - nicht hineinsteigern!

Das Schwierigste in der ganzen Kinderwunschzeit ist wohl das Gefühlschaos in welches man gestürzt wird. Gemein daran ist, dass man sich einfach nicht darauf vorbereiten und einstellen kann. Es ist eben ein sehr emotionales Thema. Selbst bei gesunden Paaren, liegt pro Zyklus nur eine Schwangerschaftsrate, nach unterschiedlichen Quellen, zwischen 10-15% bzw. 20-25% vor. Mit dem Alter wird dieser Prozentsatz geringer, fällt aber nicht, wie gerne behauptet, mit dem Tag des 35. Geburtstags plötzlich rapide ab. Das ist schlicht und einfach Unsinn. Was ich damit sagen will, man hat nie im Leben die 100% Chance schwanger zu werden. Es ist immer ein Lotto 6er, wenn es klappt. Aber sich dies zu verdeutlichen ist nicht immer leicht. Je länger keine Schwangerschaft eintritt desto mühsamer und psychisch belastender wird die ganze Situation. Leider verleitet dies sehr dazu, sich hineinzusteigern und nur noch das Negative zu sehen.

Ist man schon dabei das Problem, welches einer Schwangerschaft im Wege steht an der Wurzel zu packen, muss man möglicherweise trotzdem mit zahlreichen Fehlschlägen rechnen.  Enttäuschung, Wut auf den Umstand, dass man selbst davon betroffen ist, Verzweiflung und viele vergossene Tränen lassen sich nicht immer vermeiden. Aber man kämpft umso mehr damit, wenn man sich von Monat zu Monat mehr darauf versteift, dass es endlich funktionieren MUSS. Es muss nämlich nicht. Leider! Entspannung und Ablenkung sind hier die Zauberworte, auch wenn es verdammt schwer fällt! Doch eines ist auch klar, die Emotionen müssen raus. Angestaute Emotionen machen krank! Eine Partnerschaft muss das aushalten können.


Ein Körper merkt sich eine Schwangerschaft, beim zweiten Kind geht's leichter

Verabschiede Dich am besten gleich von diesem Gedanken. Er führt unterbewusst zu einer Erwartungshaltung, die Dich nur unnötig unter Druck setzt. Doch genau dieser Druck ist fehl am Platz. Er bringt Dich einer Schwangerschaft nicht näher. Ich selbst habe den Spruch auch mehrfach gehört. Es ist nichts weiter als blöde Rederei, wenn hormonelle Probleme oder Vorerkrankungen vorliegen, werden diese nicht zwangsläufig durch Schwangerschaft Nr. 1 aus dem Weg geblasen, sie sind leider nach der Geburt noch immer vorhanden. Sie machen bei einem etwaigen Wunschbaby Nr. 2 dieselben Probleme wie bereits zuvor. Man beginnt quasi mit Hoffen und Bangen wieder von vorne. Das ist das unglaublich gemeine an der Sache. Einzig und allein verschafft einem das Wissen aus dem Behandlungsverlauf bei der ersten Schwangerschaft einen kleinen Zeitvorteil. Man beginnt nicht mehr ganz bei null, sondern kennt schon den einen oder anderen Weg, welcher zumindest schon einmal zum Erfolg geführt hat. Doch bleibt am Ende stets die Frage offen, ob es AUF DIESE WEISE wieder funktioniert?!

Finger weg von Internet-Foren!

Für die Psyche ist es zudem wesentlich besser die Finger von Schwangerschafts- und Kinderwunschforen zu lassen. Sie eigenen sich lediglich dazu die Ist-Situation um ein vielfaches zu verschlimmern. Auch wenn es einiges an Überwindung kostet, nicht via Google einen der zahlreichen Links anzuklicken. Aber hier lohnt sich die mentale Stärke auf jeden Fall. Denn vielfach wird dort einfach nur Blödsinn geschrieben, der einen selbst irre macht. Demnach sollen Befruchtung und Einnistung spürbar sein, vor der Regel soll der LH-Wert steigen, usw. usf. Die sogenannten Expertenartikel geben häufig nur das Geschreibsel von einigen Foren-Userinen wieder und sind wenig fundiert. Zudem wird man dazu verleitet, viel zu früh Schwangerschaftstests durchzuführen, obwohl selbst ein 10er Schwangerschaftstest erst ab Eisprung + 14 ein sicheres Ergebnis anzeigt. Oder wird ermutigt unsinnige Testreihen mit Ovulationstests durchzuführen, um zu orakeln, ob man nun schwanger ist oder nicht. Am Ende bildet man sich schon Schwangerschaftsanzeichen ein, die zu Beginn einer Schwangerschaft, also noch vor Ausbleiben der Periode, gar nicht vorhanden sein können, weil man plötzlich in jeden Furz etwas hineininterpretiert. Wenn es 10 andere Frauen spüren, muss es doch bei mir auch so sein?! Völliger Schwachsinn! Also daher noch einmal Finger weg! Vergleiche sind tabu! Es muss ja nicht einmal Schwangerschaft Nr. 2 gleich sein wie Schwangerschaft Nr. 1.

8. Wenn man mit der Situation nicht mehr klar kommt, sich professionell helfen lassen!

Ist die Situation bereits derart verfahren, ist es vielleicht ein guter und gangbarer Weg, wenn man psychologische Hilfe in Anspruch nimmt, welche einen während der Kinderwunschbehandlung begleitet. Es ist nämlich durchaus möglich, dass man phasenweise in ein tiefes Loch fällt, da sich der Erfolg einfach nicht einstellen will. Leider kann Dir auch niemand auf der Welt die Garantie geben, dass es überhaupt einmal zu einer Schwangerschaft kommt. Aber mit entsprechender Begleitung ist es leichter, ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen und sich wieder auf das Leben an sich zu konzentrieren. Denn das Wichtigste ist wohl die Perspektiven wieder so auszurichten, dass sich nicht nur alles auf eine mögliche Schwangerschaft projeziert wird, sondern das bisher vorhandene Positive im Leben wieder in den Fokus rückt. Das zaubert zwar weder eine Schwangerschaft noch ein Baby herbei, macht aber den Kopf wieder freier.

Mit der Familie und Freunden darüber sprechen

Hilfreich ist es auch, wenn eine Kinderwunschbehandlung nicht als völliges Tabuthema im Familien- und Freundeskreis betrachtet wird, worüber man mit niemanden sprechen sollte. Die Unterstützung von Familie und Freunden ist in dieser emotional doch belastenden Zeit ein großer Pluspunkt. Ja, eine Hilfestellung, die man nutzen sollte. Es ist einfach gut weitere Schultern zum Ausweinen zu haben und einfach wieder aufgerichtet zu werden, wenn es erneut heißt: NEGATIV!


hilfe ich werde einfach nicht schwanger 10 Tipps - Blog Topfgartenwelt


9. Ordentliche Schwangerschaftstests verwenden

Da man leider um das Testen nicht herum kommt, sollte man sich für das Ende des Zyklus zumindest einen guten Test besorgen. Dies nimmt die extreme Spannung während des Wartens auf das Blutergebnis (ein Bluttest ist die sicherste Methode überhaupt eine Schwangerschaft festzustellen) doch  heraus, da ab Eisprung +14 die Tests doch schon sehr sicher sind. Man kann sich damit auf die etwaige Bestätigung durch den Arzt, dass es mal wieder nicht funktioniert hat wesentlich besser seelisch darauf einstellen. Es muss kein Clearblue um über 20 Euro sein, aber es sollte ein zuverlässiger Schwangerschaftstest sein. Im Internet gibt es zahlreiche Billigtests von der Marken One Step Nantong, David, usw. zu bestellen, die eher mit Vorsicht zu genießen sind. Man bekommt zwar für wenig Geld viele Teststreifen, aber kauft dafür eine große Portion Unsicherheit mit. Denn es ist gar nicht der Umstand, dass diese Teststreifen nicht funktionieren würden, sondern vielmehr die Tatsache, dass man so viel Widersprüchliches darüber findet. Das ist gar nicht gut, wenn man sich ständig Gedanken über das Testergebnis macht, weil andere damit erst sehr spät oder bereits extrem früh positiv getestet hätten oder wie auch immer. Die Grübelei, ob ein Testergebnis korrekt oder falsch ist, treibt Dich mit der Zeit in den Wahnsinn. Das ist nicht gut für die Psyche und das ist wiederum nicht gut, um schwanger zu werden. Es baut lediglich wahnsinnig viel Druck auf, der absolut unnotwendig ist.

10. Keine Selbstexperimente - Vorsicht bei Mönchspfeffer und Co

Im Internet stolpert man relativ häufig über Mönchspfeffer (*), um den weiblichen Zyklus zu regulieren. Mönchspfeffer oder Agnucaston enthält Phytoöstrogene, welche einen langen Zyklus verkürzen, einen zu kurzen Zyklus verlängern und PMS erleichtern SOLLTEN. Allerdings ist Mönchspfeffer auch für zahlreiche ungewünschte Begleiterscheinungen verantwortlich, wie verfrühte Blutungen, extremer Blähbauch, Ausschläge, usw. Er kann den ganzen Zyklus völlig durcheinander schmeißen und abgesehen von Schmier- und Zwischenblutungen ab Eisprung, noch dazu langanhaltende Monatsblutungen auslösen. Zudem kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Mönchspfeffer ist frei in der Apotheke erhältlich und verleitet daher gerne zum Experimentieren. Wenn man schon mit Mönchspfeffer arbeiten möchte, dann sollte dies unbedingt mit dem behandelten Arzt abgestimmt werden. Von einer Selbstmedikation ist hier dringend abzuraten! Dennoch ist es so wie bei allem: manchen hilft es, anderen nicht.

Bei Experimenten sollte man generell sehr, sehr vorsichtig sein. Sie können die Ist-Situation verschlimmern und eine ganze Behandlung oder zumindest Deinen Zyklus von jetzt auf gleich in den Wind schießen. Wie heißt es so schön, zu viele (falsche) Köche verderben den Brei. Genauso verhält es sich auch hier. Je größer der Cocktail Medikamenten und ohne ärztliche Abstimmung kombinierten freiverkäuflichen Unterstützern wie Mönchspfeffer wird, die direkt den Hormonhaushalt beeinflussen und eventuell noch Wechselwirkungen aufweisen, umso größer wird das körperinterne Chaos. Vielfach steckt einfach nur Geschäftemacherei dahinter, denn die Überwindung eine Tablette, die angeblich hilft, frei in der Apotheke zu kaufen, ist nicht so groß als sich durchchecken zu lassen und eventuell mit einem unschönen Ergebnis konfrontiert zu werden.

Entweder Du gehörst zu den Glücklichen, die in puncto Schwangerwerden keine Probleme haben oder ich konnte Dir mit meinem Artikel zumindest ein wenig Mut machen zu handeln. Wenn ich damit nur einer einzigen Person helfe nicht unnötig Zeit zu verlieren, freut es mich sehr! Vielleicht interessieren Dich auch meine Artikel über furchtbare Schwangerschaftsbücher und Stillterror, Kaiserschnitt oder die negative Behaftung von Kindern heutzutage.

Bei mit (*) gekennzeichten Links handelt es sich um Links des Amazon-Partnerprogramms. Wenn Du über einen solchen Link ein Produkt erwirbst, dann erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich ändert sich der Preis jedoch nicht.

Zum Pinnen:

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Bis bald und baba,
Kathrin



Kommentare:

  1. Liebe Kathrin! Was für ein grossartiger Beitrag! Ich bin mir (leider) sicher, dass viele Frauen noch nie etwas von einem AMH-Wert gehört haben, geschweige denn, dort den "Hebel" ansetzen könnten, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Habe mir gerade nochmals Deinen Beitrag auf Insta angeschaut, ich bin sicher, dass sich via Deinen Tags viele verzweifelte Frauen hier auf dem Blog einfinden werden. Wie Du weisst, haben wir keine Kinder, das war gewollt. Aber ich kann Freundinnen/Bekannte/Kolleginnen/Familienmitglieder, die jahrelang alles (?) unternommen hatten, um endlich schwanger zu werden, nicht an beiden Händen abzählen, es sind zu viele. Und der Leidensdruck muss enorm hoch sein. So hoch, dass sich ein Gefühl einschleichen kann, das Leben sei sinnlos. So ohne Nachkommen. Und dabei sind Lösungen manchmal gar nicht so kompliziert, wie hier Dein Beitrag auch wieder zeigt. Und leider muss man sich so oft ganz einfach auch selber informieren, kämpfen, und nicht aufgeben. Was schwer fällt, wenn die Verzweiflung schon zu weit fortgeschritten ist. Auch wenn ich nicht betroffen bin persönlich: ein grosses Danke an Dich für Deine Mühe, einen so detaillierten und fundierten Beitrag zu verfassen! Mit wirklich tief beeindruckten Grüssen zu Dir, Arletta

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  2. Hi Kathrin! it's an interesting script. my husband, ate the hormones, and so our son got started. Greetings

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  3. Manchmal macht man sich auch viel zu viele Gedanken, liebe Kathrin!
    Ich denke, alles kommt zu seiner Zeit. Je mehr man an etwas denkt, desto weniger trifft es ein! Man muß nur Vertrauen in die Natur haben. Viele wollen heute nicht mal Kinder vor Ende 30. ;-) Ich hatte auch so eine Schwiegertochter. Die jungen Leute wollen lieber das Leben in vollen Zügen genießen als sich um Nachwuchs kümmern. Sie bedenken dabei aber nicht, dass sie dann nicht mehr die Nerven haben wie in jüngeren Jahren. Aber jeder muß eben seine eigenen Erfahrungen machen. Raten kann man leider niemand.

    Und natürlich wirkt sich die Pilleneinnahme ungünstig aus, denn man kann den Körper nicht erst jahrzehntelang vergewaltigungen um dann zu glauben, er funktioniert noch tadellos1

    Für mich war Schwangerwerden einfach, meine Kinder kamen, wie bestellt, auf Wunsch sozusagen. Und ich fand das ganz faszinierend. Allerdings habe ich auch 4 Jahre warten müssen, erst als ich heiratete, kam das 1. Kind. Es gibt eben mehr Zusammenhänge, als die Medizin jemals messen kann mit ihrem beschränkten Instrumentarium. Für mich wären Aufenthalte in Kliniken, derartige Tests etc. nichts gewesen, das hätte mich eher krank gemacht. Überhaupt bin ich ein Mensch, der Krankenhäuser weitgehend meidet. Beim Kinderwunsch habe ich einfach immer auf den lieben Gott vertraut.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Liebe Sara, Gottvertrauen ist gut, aber leider nicht immer das alleinige Allheilmittel. Ich bin ehrlich gesagt froh über die moderne Medizin und ihre Möglichkeiten zu helfen. Denn ganz ehrlich, ich wüsste nicht, ob unsere Geschichte auch ohne Medizin gut ausgegangen wäre.

      LG Kathrin

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    2. Liebe Sara,
      Es ist ja schön und gut, dass du auf den lieben Gott vertraust und dass deine Kinder wie bestellt kamen. Das ist bei vielen Frauen leider nicht der Fall. Genauso wie (ich behaupte einfach mal) es für ALLE Frauen ebenso nichts ist ins Krankenhaus gehen zu müssen, um sich behandeln zu lassen, damit es eben doch mit dem Wunschkind klappt. Denn nicht alle haben es so leicht wie du. Daher finde ich deinen Kommentar absolut unpassend, unempathisch u herablassend. Ich wünschte mir, dass du es lieber dabei belassen hättest, dich über deine Kinder zu freuen, anstatt auf den sehr guten Artikel antworten zu müssen, um ja eigentlich was zum Ausdruck zu bringen??? Das du froh bist, das Leid von vielen nicht teilen zu müssen und das wir einfach mal alle uns entspannen u auf Gott vertrauen sollen??? Wie wäre es, wenn du einfach mal dich deines Lebens freust u dich von solchen Artikeln lieber fernhälst?

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  4. Liebe Kathrin,
    was für ein umfassender und informativer Artikel! Neben den medizinischen Ansätzen finde ich es sehr wichtig, dass du dich auch mit dem Thema Selbstexperimente beschäftigt hast. Gerade hier kann ganz schön viel danebengehen, besonders weil so viele Informationen nicht nur im Internet kursieren und zu einer allgemeinen Verunsicherung mit beitragen. Neben dem Mönchspfeffer ist auch in diesem Zusammenhang immer wieder die Rede von Ingwer oder auch Basilikum, die beide gleichermaßen, einerseits als förderlich bei Kinderwunsch, andererseits als nicht ganz ungefährlich in der Schwangerschaft gelten. Sehr gut, dass du auch darauf Bezug genommen hast.
    Liebe Grüße
    Dani

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  5. Liebe Kathrin,
    wow, dein Artikel ist wirklich umfangreich und detailliert geworden und enthält viele wertvolle Tipps! Ich selbst habe vom AMH-Wert noch nie etwas gehört und hoffe du kannst viele Betroffene damit erreichen.
    Liebe Grüße,
    Carina

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  6. Liebe Kathrin,
    ein wirklich großartiger Post!!! So offen, ehrlich und hilfreich. Viele werden Dir dankbar sein. Ist es erlaubt, ist es Dir recht, andere mit einem Link darauf aufmerksam zu machen?
    Alles Liebe für Dich und ich drück die Daumen - ganz, ganz fest!

    Heidi

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  7. Liebe Kathrin!
    Ein toller Artikel. Ich kann ähnliches aus meinem Bekanntenkreis berichten. Als ich mit meinem ersten Kind schwanger war, heiratete der beste Freund meines Mannes. Die Familie ist sehr katholisch. Wir scherzten schon, wer schneller wäre, ich mit meinem zweiten Kind oder sie mit dem ersten. Aber es tat sich nichts. Der Gynäkologe argumentierte so wie deiner und die katholische Familie meinte - entspann dich, Gott wird dir schon ein Kind schenken. Zwei Jahre später, als mein zweiter Sohn geboren wurde, war die Frau IMMER noch nicht schwanger - trotz normalem Liebesleben, wie der Freund meinem Mann vertraulich berichtete. Mein Mann und ich nahmen uns ein Herz und sprachen die beiden ganz brutal darauf an. Konkret vereibarte ich einfach einen Termin bei meinem Frauenarzt, gleichzeitig mit meiner ersten Nachuntersuchung nach der Geburt. Ich schleppte sie einfach mit. Gottseidank waren sie uns nicht böse, die Aktion hätte auch daneben gehen können. Fazit: sie wurde sofort auf eine Spezialambulanz überwiesen, dort wurden Hormonstatus und Eierstöcke überprüft, eine Behandlung eingeleitet und binnen drei Monaten war sie schwanger. Sie hätte sich soviel Leid ersparen können, es war bei ihr nur eine Kleinigkeit, aber ohne Behandlung wäre sie nie schwanger geworden. Wer nicht binnen 6 Monaten schwanger wird, soll wirklich sofort in eine Spezialambulanz gehen.
    Es grüßt dich
    Sabine

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  8. Liebe Kathrin!
    Vielen Dank fuer den Artikel. Koenntest Du bitte sagen wie viele MG DHEA (Dosierung) Du genommen hast?
    Danke
    Sabina

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    2. Liebe Sabina, DHEA gibt es in verschiedenen Dosierungen. Meine war damals sehr hoch, ich 150 mg am Tag (3x täglich 50 mg). Die Einnahme ist in Österreich und Deutschland aber rezeptpflichtig und muss mit dem Arzt abgestimmt werden.

      LG Kathrin

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