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Mittwoch, 6. November 2019

Erfahrungsbericht Endometriose: unregelmäßiger Zyklus, ständig Blutungen | Symptome erkennen!

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Endometriose eine häufige chronische Erkrankung bei Frauen - Familienblog Topfgartenwelt
 *) Ich habe bewusst für diesen Beitrag ein Titelbild mit Tabletten gewählt. Warum? Denn Endometriose ist eine Erkrankung, die Medikamente oftmals unumgänglich macht.

Schmerzen sowie eine lange, oftmals starke und unregelmäßige Regelblutung quälen Dich? Generell ist Dein Zyklus extrem unregelmäßig? Auch häufige Schmierblutungen und Zwischenblutungen begleiten Dich?  Blähbauch und PMS lassen monatlich grüßen? Beschwerden, die auch Du nur zu gut kennst? Diese Symptome können ein Hinweis auf Endometriose sein. Wurde eine solche Diagnose bei Dir bereits in Erwägung gezogen? Oder hast Du dieselbe Erfahrung gemacht wie ich und Dein Arzt nimmt Dich einfach nicht Ernst? Und es vergeht sinnlos wertvolle Zeit, die gerade bei Kinderwunsch unwiderbringlich ist. Vielleicht hilft Dir dieser Artikel die Symptome einer etwaigen Endometriose zu erkennen und rechtzeitig adäquate Hilfe zu finden.


Als wir einige Zeit nachdem unser Sohn geboren wurde, versuchten ein zweites Kind zu bekommen, war die Welt noch in Ordnung. Vorzeitige Wechseljahre hin oder her. Machte ich mir anfangs noch Sorgen darüber, ob ich mit 35 nicht zu alt für ein weiteres Kind sei. Muss ich mich wohl nun, über ein Jahr später, mit dem Gedanken auseinander setzen, dass es mit meinen eigenen Eizellen vielleicht gar nie mehr mit einer Schwangerschaft klappen wird. Der Grund dafür ist nicht der niedrige AMH-Wert, sondern eine heimtückische, chronische Erkrankung namens Endometriose. Symptome waren genug vorhanden, doch es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, einen Arzt zu finden, welcher diese auch Ernst nahm und richtig deutete. Damit es Dir nicht so geht wie mir, achte lieber gleich auf die typischen Anzeichen einer Endometriose, wenn es mit dem Kinderkriegen nicht klappt oder Dir Deine Menstruation furchtbare Probleme bereitet.

Unfruchtbarkeit bei Endometriose - Familienblog Topfgartenwelt

Ursache: Was ist Endometriose?

Endometriose ist aus medizischer Sicht eine gutartige, chronische Erkrankung bei etwa 10-15% der Frauen im gebärfähigen Alter auftritt. Betrachtet man allein Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, so sind um die 50-60% davon betroffen. Bei Endometriose siedelt sich Gebärmutterschleimhaut  außerhalb der Gebärmutter an verschiedenen Stellen im Bauchraum an und verursacht dort Entzündungen, Verklebungen sowie Vernarbungen. Diese sind darauf zurückzuführen, dass sich die fehlgeleiteten Zellen gleich der Gebärmutterschleimhaut verhalten. Sie bauen sich zyklusabhängig auf, können aber im Gegensatz zum normalen Endometrium nicht abbluten. In Mitleidenschaft gezogen werden kann so gut wie jedes Organ: Eierstöcke, Darm, Blase und in seltenen Fällen sogar die Lunge.


Der Körper setzt alles daran diese fehlgeleiteten Zellen zu vernichten. Dies hat die bereits erwähnten Entzündungen, Verklebungen und Vernarbungen zur Folge. Insbesondere aufgrund der vielen Entzündungsprozesse im Bauchraum  entsteht eine absolut feindliche Umgebung für Spermien und Eizellen. Ihre Überlebenschance ist gering. Auch sind die Eizellen oftmals ohnehin nicht von guter Qualität. Zusätzlich können Vernarbungen, Verklebungen und Verwachsungen auch noch als "mechanische" Barriere  den Eintritt einer Schwangerschaft verhindern.

Neue Erkenntnisse deuten zudem darauf hin, dass Endometriose vergleichbar mit einer Autoimmunerkrankung wie zum Beispiel Rheuma ist. Dennoch liegt die tatsächliche Ursache für Endometriose nach wie vor im Dunkeln. Fakt ist aber, dass sich leichte wie schwere Formen negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken und ähnliche Symptome hervorrufen können. Trotz vieler Parallelen bei den Betroffenen wird diese chronische Krankheit von vielen Ärzten noch immer nicht ganzheitlich betrachtet. Dies ist auch meist der Grund, warum Endometriose häufig viel zu spät diagnostiziert wird.

Endometriose - eine lange Odyssee bis zur richtigen Diagnose

Obwohl Endometriose eine der häufigsten Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter ist, vergehen oft Jahre bis die richtige Diagnose gestellt wird. 6 bis 10 Jahre sind keine Seltenheit. Bei Frauen mit Kinderwunsch sind es bis zu 3 Jahre. Und auch ich bin keine Ausnahme. Obwohl wir bereits Hilfe gesucht hatten und ich betreffend Hormone und Follikelentwicklung mehr als gut überwacht wurde, hat man selbst in der Spezialklinik nicht eins und eins zusammengezählt, sondern ist einfach stupide das Standardprogramm gefahren. Endometriose wurde nicht einmal als Grund für meine Probleme in Erwägung gezogen. Hinweise auf körperliche Beschwerden meinerseits wurden schlicht und einfach negiert oder mit "Das ist eben bei Ihnen so! Da kann man nichts machen." abgetan. Dieses nicht Ernst nehmen, scheint leider bei Patientinnen mit Endometriose an der Tagesordnung zu stehen.

Schlussendlich nach mehreren Arztwechseln, fand ich einen Spezialisten, welcher umgehend auf Endometriose tippte. Andere hatten mich schon abgeschrieben bevor sie sich überhaupt mit meiner Problematik auseinander gesetzt hatten. Bei letzterem genügte ein simpler Ultraschall, um entsprechende Auffälligkeiten festzustellen und umgehend eine Bauchspiegelung  anzuordnen.

Operation und Behandlung bei Endometriose: Keine Angst vor einer Bauchspiegelung

Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich einmal von mir aus fragte, ob eine Bauchspiegelung sinnvoll sei, wenn es so gar nicht mit einer Schwangerschaft klappen will. Als Antwort erhielt ich prompt die Feststellung, dass bei mir keine Indikation für eine Bauchspiegelung gegeben sei. Das ich nicht lache. Gefolgt von der Verunsicherung mit: "Und Sie wissen aber schon, dass es sich hierbei um eine OP handelt. Möchten Sie das wirklich?". 

Ich war damals leider so blöd und habe nicht auf diese OP bestanden. Dabei muss man vor einer Bauchspiegelung überhaupt keine Angst haben. Es handelt sich hierbei um einen Minimalinvasiveneingriff, welcher unter Vollnarkose durchgeführt wird. Die Bauchspiegelung oder Lapraskopie ist zudem die einzige Möglichkeit, um eine Endometriose sicher festzustellen. Hinweise kann zwar schon ein ordentlich durchgeführter Ultraschall liefern, aber letzten Endes kommt man für eine gesicherte Diagnose nicht um eine OP herum.

Wichtig ist allerdings, dass der Chirurg Erfahrung mit der Entfernung von Endometrioseherden hat. Andernfalls kann es zu einer Verschlimmbesserung kommen. Das heißt, die Endometriose kann durch einen unsachgemäßen Eingriff verschleppt werden. Wie lange die OP und die anschließende Genesung dauert, hängt von der Anzahl der gefundenen Endometrioseherde und etwaigen Verwachsungen sowie Verklebungen ab. Aber gerade im Zusammenhang mit unerfülltem Kinderwunsch sollte eine solche OP unbedingt durchgeführt werden. Einerseits um diese Krankheit als mögliche Ursache der Kinderlosigkeit auszuschließen. Andererseits, bei Erhärtung des Verdachts, durch das Entfernen der Endometrioseherde und Lösung der Verwachsungen die Fruchtbarkeit wieder zu erhöhen. Eine Bauchspiegelung sollte daher stets der erste Schritt sein, bevor eine assistierte reproduktionsmedizinische Maßnahme durchgeführt wird. Denn jegliche Behandlungen sind für den Hugo, wenn im Bauch Entzündungen unkontrolliert wüten.

ACHTUNG: Endometriose hat  selbst nach operativer Entfernungeinen sehr hohen Rezidivfaktor. Das heißt, sie kommt nach einer gewissen Zeit wieder. Wenn man schwanger werden will, sollte man dies daher innerhalb von sechs Monaten bis zu einem Jahr versuchen.

Endometriose Symptome und Behandlung - Familienblog Topfgartenwelt

Woran Endometriose erkennen: Symptome eines gestörten Hormonhaushalts

Endometriose hat zwar sehr viele Gesichter und kann sich bei jeder Frau anders äußern, aber dennoch gibt es einige Punkte, die auf fast jede zutreffen. Einige Punkte habe ich nachfolgend aufgeführt.

1. Niedriger AMH, wenige Antralfollikel, erhöhter FSH und erhöhtes SHBG, schlechte Eizellqualität

Leidet man unter Endometriose ist der AMH-Wert (Anti-Müller-Hormon, gibt die Eizellreserve an) oftmals deutlich erniedrigt und nicht dem Alter entsprechend. Der FSH-Wert (Follikelstimulierendes Hormon) ist oft erhöht. Dies kann daran liegen, dass die Eierstockfunktion durch die Entzündungen schon so geschädigt ist, dass der Körper nun noch mit aller Kraft versucht einen Eisprung auszulösen, weil diese sonst einfach nicht mehr reagieren wollen. Ein erhöhter FSH ist leider oft ein Anzeichen für beginnende Wechseljahre. In diesem Fall ausgelöst durch eine Krankheit. Für die eingeschränkte Eizellqualität bei der Endometriose spielen eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle. Wer sich diesbezüglich näher informieren will, muss in der Fachliteratur nachlesen. Eizellen bei Frauen mit Endometriose haben aber leider ein gegenüber gesunden Frauen erhöhtes Risiko sich nicht befruchten zu lassen oder sich nach der Befruchtung nicht mehr weiter zu entwickeln.

2. SHBG-Wert erhöht bei Kinderwunsch | eine Abklärung ist unbedingt erforderlich

Ebenso kann der SHBG-Wert (Sexualhormonbindendes Globulin) erhöht sein. SHBG wird in der Leber produziert und bindet Testosteron als auch Östrogen. Da Endometriose eine östrogenabhängige Erkrankung ist, die zu einem extremen Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogen führt, versucht der Körper möglichst viel überschüssiges Östrogen zu binden. Der SHBG-Wert steigt daher bei Endometriose an. Als ich wegen meines erhöhten SHBG-Wertes mehrfach nach dem Grund fragte, bekam ich allerdings nicht die Antwort, dass mein Östrogenhaushalt nicht in Ordnung ist, sondern wurde mit: "Der Wert hat keine Bedeutung." als auch "Sie sind eben sehr schlank." abgespeist. Beides ist absoluter Schwachsinn, denn sowohl erhöhte als auch erniedrigte Werte haben eine Ursache! Und diese Ursache sollte gefunden werden. Also lass Dich auf keinen Fall mit solchen Aussagen ruhig stellen!

TIPP: Man kann übrigens versuchen mit Magnesium den erhöhten Östrogenspiegel positiv zu beeinflussen. Zudem wirkt Magnesium auch krampflösend.

3. Rascher Abfall des AMH-Wertes innerhalb von wenigen Wochen bzw. Monaten

Nachdem sich mein AMH-Wert nach der Schwangerschaft geringfügig erholt hatte, waren wir anfangs recht positiv gestimmt. Doch der Schock folgte alsbald, denn nur innerhalb von drei, vier Monaten sank das Anti-Müller-Hormon, um 0,4 ng/ml. Eine Katastrophe bei meinem ohnehin schon niedrigen Ausgangswert. Als Antwort gab es lediglich, der Wert schwankt eben und bei niedrigen Werten ist es ohnehin egal, ob er so oder so hoch ist. Nun gut, dass aber plötzliche, starke Abfälle des AMH-Wertes oft bei Endometriose-Patientiennen zu beobachten sind, wurde außen vor gelassen.

4. Starkes PMS in der zweiten Zyklushälfte

Aufgrund des Ungleichgewichts zwischen Progesteron und Östrogen, zugunsten von Östrogen, kommt es häufig zu starkem PMS in der zweiten Zyklushälfte. Insbesondere unangenehmes Brustspannen und Schmerzen in den Eierstöcken seien hier angemerkt. Aber wie lautete der Rat der Ärzte, da kann man nichts machen. Damit müssen sie halt leben. Wahrscheinlich haben sie sich insgeheim gedacht, ach, die kommt da rein und fasselt halt etwas von PMS. Soll sie halt reden. PMS ist ja keine Krankheit. Nein, aber ein Symptom, welches man Ernst nehmen sollte, wenn es zu massiven Beschwerden führt und es über einen gewissen Zeitraum mit einer Schwangerschaft gar nicht klappen will.

5. Unregelmäßiger Zyklus, verkürzter Zyklus, häufige Zwischenblutungen und Schmierblutungen

Immer wieder, wenn ich diverse Ärzte mit dem Umstand konfrontierte, dass mein Zyklus zu kurz und zu unregelmäßig ist als auch ständig Zwischen- und Schmierblutungen auftreten, hieß es lediglich, dass dies an meinen schlechten Hormonwerten liege und vor allem am Wechsel. Kurz und bündig ich müsse eben damit leben. Den Grund für diese bescheidene Situation wollte aber vor erst niemand finden. Wieso auch, wenn man eine Mittdreißigerin auch ganz simpel mit Wechseljahren abstempeln kann? Eine genauere Begründung erwog man als nicht notwendig. Ach nein, warte, die Begründung war: "Das ist bei Ihnen eben so!". Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, wurde mir mitgeteilt, dass die Wechseljahre nicht so schlimm seien, denn man verliert durch sie nicht an Attraktivität. Toll, was für eine Aussage, wenn der Wechsel etwa 15 Jahre zu früh im Anmarsch ist und frau eigentlich noch gerne ein Kind bekommen würde. Um nichts besser war die Diagnose eines anderen Arztes: "Ja, im Moment besteht noch eine kleine Chance auf ein Kind, aber ich sage Ihnen gleich, ihre Regel werden Sie nicht mehr bis 45 haben." Als ich erwiderte, dass ich gerne jetzt ein weiteres Kind hätte und nicht erst mit 45 erntete ich lediglich einen verdutzten Blick.

Alle waren sehr rasch dabei mir mit Mitte Dreißig zwar verfrühte Wechseljahre zu diagnostizieren, aber die Ursache dafür blieb ein großes Mysterium. So hieß es einmal, in manchen Fällen sei die Genetik daran Schuld, aber in den meisten Fällen könne man den Grund nicht feststellen. Kein einziges Mal fiel jedoch das Wort 'ENDOMETRIOSE'. Endometriose ist heimtückisch und verursacht unregelmäßige, oftmals verkürzte Zyklen, die häufig mit Zwischen- und Schmierblutungen einhergehen. Leider kann Endometriose auch zu verfrühten Wechseljahren führen, aber dazu später mehr.

6. Blockierte Progesteronrezeptoren

Leidet man unter Endometriose so sind häufig die Progesteronrezeptoren blockiert. Das heißt, der Körper nimmt selbst vorhandenes Progesteron nicht richtig auf. Ein wenig verbessern lässt sich diese Situation indem der Vitamin D-Spiegel angehoben wird. Vitamin D wirkt sich günstig auf die Progesteronrezeptoren aus und kann daher helfen den Progesteronwert zumindest ein wenig zu stabilisieren.

7. Vorzeitige Wechseljahre wegen Endometriose

Neuere Studien konnten belegen, dass Frauen, die unter Endometriose leiden häufig auch mit der Diagnose vorzeitige Wechseljahre konfrontiert sind. Warum weiß man allerdings noch nicht genau. In diesem Fall treten die Wechseljahre vor dem 40. Lebensjahr auf. Die Auswirkungen auf den Körper können fatal sein, denn dieser wird verfrüht nicht mehr mit wichtigen Hormonen versorgt. Das Risiko für Osteoporose steigt massiv an. Ganz zu schweigen davon, dass man durch eine solche Diagnose vollkommen aus der Bahn geworfen wird. Die ganze Lebensplanung gerät von einem Moment auf den anderen ins Wanken.

Dennoch sollte man den Kopf nicht hängen lassen. So lange man noch einen Zyklus hat, kann auch noch immer eine befruchtungsfähige Eizelle heranreifen. Außerdem kann sich die Perimenopause (= die Phase vor der letzten Regelblutung einer Frau) über mehrere Jahre hinziehen. Wie lange sie dauert kann niemand genau sagen. Selbst dann nicht, wenn man den AMH-Wert kennt. Und es kommt immer wieder vor, dass Frauen im Wechsel plötzlich schwanger werden. 

Wirklich übel ist es erst dann, wenn die Regelblutung bereits für mehrere Monate ausgeblieben ist oder der FSH-Wert dauerhaft so erhöht ist, dass selbst bei IVF keine Stimulation der Eierstöcke mehr durchgeführt werden kann. Aber selbst dann gibt es noch den einen oder anderen Ausweg, wenn auch nicht mit den eigenen Eizellen.

Endometriose: Erfahrung im Alltag- so kann Dein Körper reagieren 

Abgesehen von den "medizinischen" Eckpunkten gibt es noch eine Reihe an Beschwerden mit welchen man im Alltag konfrontiert ist. Leider wird man damit seitens der Ärzte oftmals alleine gelassen oder überhaupt nicht Ernst genommen.

1. Schmerzen rund um den Eisprung

Mit Schmerzen rund um den Eisprung meine ich nicht den im Internet häufig zitierten Mittelschmerz, den so manche verspürt. Nein, ich meine richtige, heftige Rücken- oder Bauchschmerzen. Schmerzen die so weit gehen, dass man Schmerzmittel braucht, um überhaupt noch aufrecht gehen zu können. Solche Schmerzen sind nicht normal und man sollte sich nicht vom Arzt abwimmeln lassen.

2. Schmerzen zu Beginn der Regel

Häufig wird Endometriose jedoch mit Schmerzen vor bzw. zu Beginn der Regelblutung assoziiert. Darunter leiden sehr viele Betroffene, daher ist es nicht überzogen, zu behaupten, dass Schmerzen vor bzw. während der Periode wohl der häufigste Anhaltspunkt für Endometriose sind.  Aber diese Krankheit ist heimtücksich, denn Schmerzen sind kein Muss. Man kann auch unter Endometriose leiden ohne Schmerzen zu verspüren.

Vor meiner Schwangerschaft hatte ich überhaupt nie Probleme mit Schmerzen vor der Regelblutung. Einige Monate nach der Geburt änderte sich dies allerdings. Verursacht meine Endometriose zwar meist keine nennenswerten Schmerzen, so gibt es nun immer wieder Zyklen, die mit einem Wort furchtbar sind. Sie äußern sich vornehmlich durch extrem starke Unterbauchschmerzen, gegen welche auch schon mal kein Schmerzmittel geholfen hat. Die Schmerzen lassen erst nach, wenn die Periode einsetzt. 

3. Rückenschmerzen durch Endometriose

Einen Hinweis auf eine Endometriose-Erkrankung können auch zyklisch auftretende Rückenschmerzen liefern. Diese setzen meist kurz vor Beginn der Regelblutung ein und können bis ins Bein ausstrahlen. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich diesem Symptom am allerwenigsten Bedeutung zugemessen habe, da ich aufgrund einer Vorbelastung einer Bandscheibe, die Schmerzen natürlich auf diese geschoben habe. Verursacht werden diese Rückenschmerzen durch Entzündungen im kleinen Becken. Aber es können auch die Haltebänder der Gebärmutter Entzündungsherde aufweisen und ebenso zu diesen Schmerzen führen.

3. Infektanfälligkeit vor und während der Periode

Endometriose geht mit einer erhöhten Infektanfälligkeit rund um den Zeitpunkt der Periode einher. Dies ist wahrscheinlich auf ein durch die Erkrankung geschwächtes Immunsystem zurückzuführen. Man fühlt sich extrem schlapp und niedergeschlagen so als würde man die Grippe bekommen. Manchmal tritt dann wirklich ein Infekt auf, ein anderes Mal vergeht dieses Gefühl der Angeschlagenheit wieder sobald die Regel einsetzt. Niemals im Leben wäre ich darauf gekommen, dass dies mit Endometriose im Zusammenhang stehen könnte. Auch meinem Hausarzt kam es nicht komisch vor, dass mich alle "grippalen Infekte" in regelmäßigen Abständen erwischten und meist mit einer "Blasenentzündung" verknüpft waren.

4. Lange, starke oft unregelmäßige Regelblutungen 

Endometriose ist leider sehr stark mit langen und manchmal auch außergewöhnlich starken Regelblutungen verbunden. Nicht nur, dass man dadurch in seinen Aktivitäten eingeschränkt ist, führt dies oftmals zu einem Eisenmangel. Aus diesem Grund sollte bei Endometriose und derartigen Beschwerden auch der Ferritin-Wert kontrolliert werden. Ein weiteres typisches Merkmal ist zudem die Unregelmäßigkeit der Periode. Gibt es viele Frauen deren Zyklus fast wie ein Uhrwerk funktioniert, herrscht bei Endometriose-Betroffenen meist Chaos. Die Regel kommt in irgendwelchen Abständen und oft zu Zeiten, wo man gar nicht mit ihr rechnet. Des Weiteren sind die Zyklen eher kürzer als länger.

5. Die vermeintliche Blasenentzündung

Wie viele "Blasenentzündungen" ich in meinem Leben schon hatte bzw. glaubte zu haben, kann ich gar nicht mehr aufzählen. Jetzt im Nachhinein lag wohl in den seltensten Fällen tatsächlich eine solche vor. Endometrioseherde auf der Blase lösen jedoch dieselben Symptome aus wie eine echte Blasenentzündung: Schmerzen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang.  Leidest Du häufig unter "Blasenentzündungen" solltest Du stutzig werden. Insbesondere dann, wenn es keinen offensichtlichen Grund für eine solche Entzündung gibt. 

6. Endometriose und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Leider ist Endometriose oftmals mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten verknüpft. Neben einer Histamin-, Gluten- und Fructoseunverträglichkeit tritt am Häufigsten eine Laktoseunverträglichkeit auf. Warum dies so ist, kann heute noch niemand so genau sagen. Fakt ist aber nun einmal, dass Frauen, die an Endometriose leiden, oft auch an Nahrungsmittelintoleranzen als auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten erkranken. Daher ein guter Rat, besteht bei Dir der Verdacht auf Endometriose oder wurde diese bei Dir bereits durch eine Bauchspiegelung festgestellt, lasse Dich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten testen. Sollte es hier einen positiven Befund geben, kannst Du zumindest einem Problem ein adäquates Verhalten entgegensetzen.

7. Der Blähbauch - Dein ständiger Begleiter

Ganz unabhängig vom Blähbauch aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist die Endometriose selbst oft Ursache für einen extremen Blähbauch, welcher auch gerne als Endo-Belly bezeichnet wird. Hier kann sich der Bauch so aufblähen, dass Außenstehende leicht der Meinung sein können, man sei schwanger. Leider wurde ich damit auch schon einmal konfrontiert. Ich war gerade mit dem Kinderwagen in einem Geschäft unterwegs, als mich die dortige Verkäuferin ansprach und meinte: "Mei wie süß, Sie haben noch so ein kleines Kind und schon ist das nächste unterwegs!". Eigentlich hätte ich auf der Stelle heulen können, denn ich war nicht schwanger, wäre es aber gerne gewesen. Fragen nach einer etwaigen Schwangerschaft von völlig unbekannten Personen sind eigentlich das Letzte! In dieselbe Kategorie fallen Fragen, nach der Familienplanung und Fragen, warum man nur ein Kind hat. Tja, es gibt eben Gründe, warum es mit einer Schwangerschaft nicht klappt. Solche Fragen sind einfach unangemessen!

Der Blähbauch kann durch Endometriose am Darm ausgelöst werden. Allerdings weiß man inzwischen, dass dies kein Muss ist. Denn fast alle Endometriose-Patientinnen geben an, unter einem Blähbauch zu leiden, dies auch dann, wenn es keine Entzündungsherde am Darm gibt. Warum Endometriose und Blähbauch so eng miteinander verbunden sind, weiß ich nicht. Ich konnte noch keine wirklich aufschlußreiche Antwort dazu finden. Auf ihn ist aber verlass. Er kommt immer wieder, vorzüglich in der zweiten Zyklushälfte und nervt mit seiner Anwesenheit.

Bei mir persönlich hat sich der Blähbauch allerdings erst nach der Schwangerschaft verstärkt. Zuvor ist er mir nie in diesem extremen Ausmaß aufgefallen. Irgendwann fand ich es jedoch komisch, dass alle frisch gebackenen Mütter ihren "gewohnten" Bauch wieder hatten, meiner sich aber so eigenartig verhielt, obwohl ich nach der Schwangerschaft kein zusätzlich Gewicht behalten hatte. Als ich meinen damals behandelnden Arzt darauf ansprach, bekam ich lediglich die Antwort: "Da kann man nichts machen! Das ist halt so." Mit keinem Wort wurde Endometriose als Ursache für diesen Zustand angesprochen.

8. Ein schwaches Bindegewebe

Da Endometriose eine Erkrankung ist, die mit einem erhöhten Östrogenspiegel verbunden ist, ist es nicht verwunderlich, dass meist auch das Bindegewebe dadurch negativ beeinflußt wird. Nicht ungewöhnlich sind in diesem Zusammenhang "Schwangerschaftsstreifen" also Risse im Bindegewebe. Selbst dann, wenn man noch gar nie im Leben schwanger war.

9. Kältegefühl und Gewichsprobleme bei normalen Schilddrüsenwerten

Wenn die Schilddrüse unauffällig ist und Top-Werte präsentiert, werden Beschwerden, die ansonsten häufig mit einer Schilddrüsenunter- bzw. -überfunktion verbunden sind, ignoriert. Bei Patientinnen mit Endometriose ist es vielfach ein sehr ausgeprägtes Kältegefühl, welches ansonsten ein Anzeichen für eine Schildrüsenunterfunktion ist. Eine Kälte, die aus dem tiefsten Inneren kommt und der nur schwer etwas entgegen zu setzen ist. Ich schaff es zum Beispiel locker bei 25 °C Raumtemperatur zu frieren und Gänsehaut zu haben. Ernst genommen wurde ich damit natürlich nicht, denn wieso auch, meine Schilddrüsenwerte waren ja normal.

In etwa gleich ging es mir damit, wenn ich anmerkte, dass ich kaum etwas zunehme bzw. einmal zugenommenes Gewicht fast nicht halten kann. Gewichtsabnahme korreliert meist mit einer Schilddrüsenüberfunktion, die ich aber definitiv nicht habe. Dennoch werde ich mein leichtes Untergewicht nicht los. Ich habe schlicht und einfach oft gar keinen Hunger!

Sowohl Kältegefühl und Untergewicht können Begleitsymptome von Endometriose sein. Letzteres ist sogar ein typischer Marker für diese Erkrankung. Den Frauen mit auch nur leichtem Untergewicht haben ein höheres Risiko an Endometriose zu erkranken und können auch früher in die Wechseljahre kommen als normalgewichtige Frauen.

10. weitere mögliche Symptome

Endometriose wird oft auch als Chameläon unter den Frauenkrankheiten bezeichnet. Und das ist eigentlich ganz treffend. Denn diese Krankheit kann so viele Symptome auslösen, die auf den ersten Blick gar keine gynäkologische Ursache zu haben scheinen und daher oft gar nicht beachtet werden. Aber davon abgesehen, gibt es noch einige Symptome, die mehr oder weniger häufig bei Endometriose-Patientinnen vorkommen können:

  • Schokoladenzysten (Zysten am Eierstock, die mit einer dunklen Blutmasse gefüllt sind und starke Schmerzen verursachen) 
  • Myome
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (insbesondere dann, wenn sich die Endometriose in den Vaginalbereich ausgebreitet hat)
  • Müdigkeit, obwohl ausreichend geschlafen wurde 
  • PCO (ja, auch das kann sein. Man kann zeitgleich Endometriose haben, aber auch auch PCO leiden)
  • Schilddrüsenerkrankungen 
  • Gerinnungsstörungen

Endometriose und Kinderwunsch - Familienblog Topfgartenwelt

Endometriose und Unfruchtbarkeit: ungewollte Kinderlosigkeit

Wenn man sich von Herzen Kinder wünscht, ist es wohl das Schlimmste an der Diagnose Endometriose, dass gerade das Kinderkriegen an sich eine sehr schwierige Angelegenheit ist. Viele Rückschläge sind hier keine Seltenheit, denn die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer Schwangerschaft ist gegenüber gesunden Frauen massiv eingeschränkt. Diese Krankheit mit ihren vielen Entzündungsherden ist wie eine Krake im Bauch, die alles Wichtige und Notwendige für eine Schwangerschaft umschlingt und nicht mehr hergeben zu scheint. 

Kurz zusammengefasst gibt es unter anderem folgende Gründe für das Ausbleiben einer Schwangerschaft:
  • vernarbte, verklebte Eileiter
  • Adenomyose (Entzündungen innerhalb der Gebärmutter)
  • gestörter Hormonhaushalt (negative Auswirkung auf die Eizellreifung, unregelmäßiger Zyklus)
  • negatives "Klima" für Spermien und Eizellen aufgrund der vielen Entzündungen
  • schlechte Eizellqualität
  • gestörte Gerinnung
Schaue ich mir das so an, muss unser Sohn eine wahre Kämpfernatur sein. Ein wahres Wunder. Denn er wollte einfach zu uns kommen, obwohl in meinem Körper das absolute Chaos herrscht, welches dazu auch noch richtig embryonenfeindlich ist. Er hat sich trotzdem durchgekämpft.

Leider Gottes ist Endometriose eine Krankheit, die man nicht mit einer Schwangerschaft überwinden kann. Sie flammt danach wieder auf und man muss erneut kämpfen, hoffen und bangen. Das kostet so immens viel Kraft und zerrt unerbitterlich an einem selbst. Mit jedem Zyklus, jeder Behandlung beginnt das Spiel mit den Gefühlen von vorne. Was, wenn es erneut nicht klappt? Hoffnung, Wut und Trauer sind hier so nah beinander, wie wohl sonst selten im Leben. Und am Ende steht immer wieder die Frage, warum ich?

Auch wenn wir bereits ein Kind haben und dafür unendlich Dankbar sind, schmerzt die Gefangenheit in einer Krankheit, die so ausweglos scheint, sehr. Überhaupt dann, wenn man sieht, wie Familie, Freunde und Bekannte ein zweites oder gar drittes Kind bekommen und bei uns einfach nur die Zeit vergeht. Monat um Monat. Und nichts tut sich.

Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie wir mit all den vielen negativen Ergebnissen umgehen würden, wenn unser Sohn nicht da wäre. Ich kann es einfach nicht beantworten. Er gibt uns mit seiner Lebensfreude, seinem Lachen und einfach seiner Anwesenheit immer wieder so viel Auftrieb weiter zu machen und weiter zu leben. Wir müssen für ihn da sein. Wir dürfen Dank ihm Eltern sein.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass dieses Glück sehr viele nicht haben, die unter Endometriose leiden. Wenn ich manchmal in einschlägige Foren schaue, ist es erdrückend, bei wie vielen Frauen sich keine Schwangerschaft einstellt. Aber dennoch sollte man so lange es eine Chance gibt nicht aufgeben. 

Mein Wunsch an so manchen Arzt

Bei all den Widrigkeiten im Zusammenhang mit unserem Kinderwunsch, die wir bislang schon durchgemacht haben, erschreckt mich die fehlende Empathie so mancher Ärzte am Meisten. Sie stempeln eine Patientinnen mit einem niedrigem AMH-Wert gerne als hoffnungslosen Fall ab. Man wird lediglich auf diesen einen Wert reduziert. Man ist nicht mehr Mensch. Sehr oft hatte ich das Gefühl, ich sei es überhaupt nicht Wert genauer untersucht zu werden. Denn wozu sollte man sich mit mir beschäftigen, wenn die Werte scheiße sind und die Erfolgsaussicht gering. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass es trotz Aufsuchens einer Spezialklink drei Jahre lang gedauert hat, bis endlich eine adäquate Diagnose auf Endometriose gestellt wurde. Eine Diagnose, die all meine Beschwerden erklärt, welche aber bis dahin niemand Ernst genommen hat.

In diesen drei Jahre habe ich jedoch noch gar nicht die Zeit eingerechnet, die ich davor schon beim Frauenarzt verbrachte und ihn bitterlich anflehte eine Ursache für meine häufigen azyklischen Blutungen zu finden. Daher wünsche ich mir von einem Gynäkologen, dass er:
  • zuhört
  • auf die Probleme seiner Patientin eingeht
  • Auffälligkeiten im Zyklus gründlich abklärt
  • MICH ernst nimmt!
Aussagen wie "Das ist bei Ihnen eben so!" oder "Das ist psychosomatisch." sind keine Diagnose. Ebenso wenig ist Schlankheit eine Ursache für eine für einen abnormalen Hormonwert. Wie kann man bloß so mit Patientinnen umgehen und wertvolle Zeit vergeuden? Genauso wenig fundiert ist die Aussage: "Eine Schwangerschaft ist bei Ihnen ausgeschlossen. Sie haben eben Wechseljahresbeschwerden. Sie können so nicht schwanger werden." Ohne zuvor den HCG-Wert zu überprüfen und als Grundlage für diese Aussage lediglich einen erniedrigten AMH-Wert heranzuziehen. Als sich meine Schwangerschaft schließlich bestätigte und auch das Herzchen schlug, erhielten wir den nächsten Dämpfer: "Es ist immer schön, wenn es dann doch so klappt. Aber es enden die meisten Schwangerschaften vorzeitig, also schwanger sein, heißt noch gar nichts." Ja, das macht natürlich Mut... Das baut Patientinnen, die zuvor noch nie schwanger waren ungemein auf. Bei mir hat es letzten Endes dazu geführt, dass ich vor jedem Ultraschall Herzsaußen und Panik hatte, dass nicht doch noch etwas schief geht. Muss das sein? Genauso erbärmlich fand ich die Aussage eines weiteren Arztes, welcher mich ernsthaft danach fragte: "Ist Ihr Kind eigentlich gesund? Sie haben ja so einen niedrigen AMH-Wert." Anscheinend ist es noch nicht bei allen Göttern in Weiß angekommen, dass der AMH-Wert nichts über die Gesundheit eines Kindes aussagt.

Wenn Du ähnliche Erfahrungen gemacht hast, dann schreibe mir doch!


Zum Pinnen:

Endometriose: Symptome, Kinderwunsch und Schmerzen #endometriose #erkennen #kinderwunsch #schmerzen

Bis bald und baba,
Kathrin

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