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Garten Der neue Rosen-Garten | Rosensorten und Begleitstauden | Gartenbuch!

Der neue Rosen-Garten | Rosensorten und Begleitstauden | Gartenbuch!

Der neue Rosen-Garten“ von Viktoria von dem Bussche und Ursula Gräfen, erschienen im BLV-Verlag ist ein wundervoller Bildband mit zahlreichen nützlichen Informationen zum Thema Rosen. Es werden nicht nur Rosensorten näher erläutert, sondern auch passende Begleitstauden. Eine Buchvorstellung:

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Rosen – eine späte Liebe

Bislang, muss ich ehrlich zugeben, habe ich mir aus Rosen nicht viel gemacht. Die meisten Rosenstöcke, die ich kenne bzw. kannte, fristeten ein eher liebloses Dasein in einer Gartenecke und waren nicht in das Gesamtbild integriert. Für mich stellt aber genau diese Integration ein absolutes Muss dar. Seit wir vor drei Jahren nun unser Haus gekauft haben und mit ihm eine Reihe an Rosen, wurde mein Interesse geweckt. Leider konnten wir bis auf eine Pflanze den Altbestand aufgrund diverser Umbauarbeiten nicht erhalten. Wir haben zwar versucht einige Rosen durch ein Umpflanzen zu „retten“, mussten aber bald mit Bedauern feststellen, alte, eingewachsene Rosen mögen ein Umpflanzen überhaupt nicht und kümmern nur noch vor sich hin.

Rose Jacques Cartier in Kombination mit einer rosa Magerite
*Jacques Cartier mit bunten Magariten

Rose Sweet Pretty
*Pretty Sweet

Inzwischen haben wir so gut wie alle Rosen ersetzt. Eingezogen sind unter anderem die Sorten de Resht, Speelwark, Jacques Cartier, Arthur Bell und Eliza. Eine Noname Rose aus dem Baumarkt sieht zudem der Züchtung Sweet Pretty zum Verwechseln ähnlich. Ob es aber nun wirklich dieselben sind, kann ich als Laie aber nicht beurteilen.

rosa Magerite

Rose de Resht in Kombination mit purpurfarbenen Nelken
*Rose de Resht mit verschiedenen Nelken

Rosen brauchen einen Hofstaat aus Stauden

Ein Rosenbeet ohne andere Stauden oder Blumenzwiebeln kam allerdings für mich, wie schon erwähnt, nie in Frage. So machte ich mich bereits vor zwei Jahren auf die Suche nach passenden Begleitpflanzen. Ich entschied mich damals für Glockenblumen, Storchenschnäbel und Frauenmantel. Im Grunde blieb diese Kombination bis heute erhalten, lediglich ersetzte ich die Sorte der Storchenschnäbel gegen welche mit längerer Blütezeit. Doch ich wollte einfach noch ein bisschen mehr, denn so ganz perfekt war das Rosenbeet nicht. Aber woher die Inspiration nehmen?

Storchenschnabel
Storchenschnabel

Buchtipp: Der neue Rosen-Garten

Vom BLV-Verlag wurde mir das Buch „Der neue Rosen-Garten – Partnerpflanzen und Beetgestaltungen“ von Viktoria von dem Bussche und Ursula Gräfen für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür. Die wunderschönen, ausdrucksstarken Bilder in diesem fantastischen Band stammen allesamt von Ferdinand Graf von Luckner.

Der neue Rosen-Garten

Das Buch greift in der Geschichte weit zurück und beginnt mit der frühen Kultivierung der Rose durch die Perser. Sachte, begleitet von Zitaten Antoine de Saint-Exuperys Kleinem Prinzen, wird die Entwicklung der Königin der Blumen bis in die heutige Zeit dargelegt. Aufgegriffen werden dabei auch sämtliche wichtigen Züchter und deren Einfluss auf moderne Rosen.

rosa Magerite vor Rankgerüst

Rose de Resht
*Rose de Resht

Mein persönliches Highlight war das Kapitel über die Beetgestaltung. Zu Rosen in verschiedensten Farbtönen, von purpur über weiß, gelb bis kräftigem rot, erhält man zahlreiche Vorschläge für Begleitpflanzen (Stauden und Sommerblumen). Ideen sind jedoch nicht nur auf dieses Kapitel beschränkt, alle Bilder im Buch sind genau beschrieben und dies nicht nur hinsichtlich der Rosensorte, sondern auch einschließlich ihrer jeweiligen Begleiter.

Rose Arthur Bell
*Arthur Bell

Ich kann den Autorinnen nur beipflichten, ein Rosenbeet erwacht erst mit dem passenden Beiwerk zum Leben. Eine Gabe, die die beiden, allen voran Ursula Gräfen, perfekt beherrschen. Das Buch lädt von der ersten bis zur letzten Seite zum Schwelgen und Träumen ein.

Rosa Magerite mit Rosenkäfer

Pimp das Rosenbeet

Und mein eigenes Rosenbeet? Dieses wurde auch gepimpt. Einerseits haben wir es um ein gutes Stück vergrößert und andererseits wurde das Spektrum der Begleitpflanzen erweitert. Eingezogen sind  Nelkenwurzen der Sorte „Prinses Juliana“ mit extra langer Blütenzeit und ein hoher Ehrenpreis.  Insbesondere die zarten Geum (= Nelkenwurzen)  schweben einfach herrlich luftig tanzend zwischen den Rosenblüten. Bei der Fülle an Möglichkeiten konnt ich mich kaum noch entscheiden.

Vielen herzlichen Dank an den BLV-Verlag für die Übersendung einer kostenlosen Ausgabe zum Zwecke einer Buchrezension.

Der neue Rosen-Garten – Partnerpflanzen & Beetgestaltungen“ (*), BLV-Verlag, Viktoria Freifrau von dem Bussche, Ursula Gräfen, Fotos Ferdinand Graf von Luckner, ISBN 978-3-8354-1434-1, 144 Seiten, € 22,00.

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Bis bald und baba,
Kathrin

24 KOMMENTARE

  1. Meinen allerhöchsten Respekt gilt all denen die sich penibel an irgendwelche Pflanzvorschläge machen, ich kann das nicht! Als ich mit meinem Garten anfing gab es noch kein Internet, geschweige denn diese Vielzahl an Fachbüchern die es heute gibt. So hab ich halt munter drauflos gepflanzt, natürlich nicht ohne jede Menge Fehler zu machen. TRotzdem kann sich das Ergebnis heute sehen lassen, denn wie heisst es so schön: Learning by doing!

    LG Lis

    P. S. Setz mal das Sweet vor das Pretty, dann stimmt der Name 🙂

  2. Mit Calendula C200 gießen!… Dosierung findest du auf dem Blog…. ( unter dem Label Pflanzentips) Ich habe vor zwei Jahren, als wir umgezogen sind, fast 40 englische Rosen umgezogen, zum Teil schon lange verwurzelte…. Sie kommen alle, sogar die, wo ich dachte Sohnemann hat sie gekillt, weil er alle Wurzeln gekappt hat, und das ganz oben!
    Ganz liebe Grüße
    Christel

    • Leider hat ein Sturm das Rosenbeet ziemlich zugerichtet. Ich muss wohl ein paar Tage warten bis es wieder ansehnlich ist.

      lg kathrin

  3. Ein Rosenbeet ohne Begleitpflanzen stelle ich mir ziemlich langweilig vor. Und ich habe schon einige Rosen umgepflanzt, die dann allerdings ein, zwei Jahre brauchten, um wieder durchzustarten. Aber bisher sind noch alle wiedergekommen.

    Viele Grüße
    Margrit

  4. AHHHH des BUACH brauchat i ah
    bin mir ah imma unsicha wos wirklich
    zu meine ROSALEN dazua passt

    übrigens meine ROSALEN haben bis auf eine
    den UMZUG sehr guat übestanden
    sind aber ah jetzt des zwoate JAHR
    wieda scheeen kumma..freu….freu

    hob no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

  5. Hallo Katrin,
    na das hat dich sicher sehr gefreut!!!

    Ich danke dir für deine schönen Gartenfotos, die ich sehr gerne angeschaut habe!!!
    Weiter gutes Gelingen in und mit deinem Garten und viel Freude daran Neues auszuprobieren!
    Herzliche Grüße
    von Monika*

  6. Liebe Kathrin,
    deine Blumenbilder sind wieder eine Augenweide ;-))). Das scheint ein interessantes Buch zu sein. Obwohl ich nie "Gartenbücher" lese. Rosen sind auch erst ziemlich spät in meinen Garten gezogen. Geschmack ändert sich (hihi).
    Viele liebe Grüße
    Ursula

  7. Liebe KAthrin,
    ich bin sicher, Dein neuer Rosenagrten sit ein Traum! Ich mag es auch, wenn sich Rosen und andere Stauden verbinden im Beet, so, wie es früher auch in den Bauerngärten war :O)
    Herrliche Rosen sind bei Dir eingezogen!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

  8. Hallo Kathrin,
    als ich den neuen Garten bepflanzte, siedelte ich vor sieben Jahren etliche Rosen um. Darunter auch einen großen Rambler.
    Es dauerte drei Jahre bis sie wieder eingewachsen waren. Aber das Warten hat sich gelohnt. Alle Rosen haben überlebt und sich nach der zugegeben langen Ruhepause prächtig entwickelt.
    Natürlich macht es auch riesig Spaß, einen neuen Rosengarten anzulegen, so wie du es zeigst.
    Ganz besonders gut gefällt mir Sweet Pretty mir ihren Schalenblüten.
    Viele Grüße,
    Anette

    • Die Rosen in unserem Garten waren auch nicht mehr in einem besonders guten Zustand. Sie waren schon lange nicht mehr geschnitten worden und teilweise extrem verkahlt. Trotz großer Bemühungen konnten wir kaum genügend Wurzelballen ausgraben, um ein anwachsen wieder zu garantieren. Auch wollte ich nicht mehr so lange warten.

      lg kathrin

  9. Der Post über Rosen hätte von mir genau so geklungen…ich mochte Rosenbeete früher nicht besonders. Auch heute mag ich sie nicht, wenn dort ausschließlich Rosen wachsen. Es muss eine hübsche Kombination mit Stauden oder Sommerblumen her. Inzwischen habe ich auch die Rosensorten gefunden, die mir gefallen und das sind eher die Wildrosen oder die historischen Strauchrosen…Eigentlich sind sie nun quer durch den ganzen Garten verteilt. Da ergeben sich automatisch schöne Kombinationen. Hier sind es gerade Sterndolden, Margeriten, Frauenmantel, Lavendel, Katzenminze, Wollziest und Glockenblumen…alles blühfreudig und pflegeleicht.
    LG Sigrun

  10. Hallo Kathrin, es ist schon merkwürdig, dass man oft an den unbekannten, den namenlosen Rosen (Sweet Pretty) die größte Freude hat. Mir gefällt sie sehr.
    Ja, so ein Buch kann schon hilfreich sein. Dennoch denke ich, dass auch hier Probieren über Studieren geht. Es liegt am Boden, am Standort, am Licht…
    Liebe Grüße
    Edith

  11. Hallo Kathrin,
    eine schöne Auswahl von Rosen, die Du in deinem Garten hast.
    Auch für mich lebt ein Rosengarten am umspielenden Beiwerk, das die Rose umgarnt.
    Bei mir sind es zumeist Stauden mit duftigen Blüten wie Frauenmantel, Geranium, Schleierkraut, Katzenminze, Sommersalbei und Lavendel aber auch Partner wie Sonnenhut und duftige Gräser wie Ponygras.
    Das Buch von Frau von dem Busche hatte ich auch schon in Händen, auch mir hat es gut gefallen.
    Rosige Grüße von Christine

  12. Die Sweet Pretty sieht abgeblüht erstaunlich gut aus – wie eine neue Blüte, da die Staubgefässe stehen bleiben. Macht das Deine auch? Das habe ich so noch bei keiner anderen wahrgenommen.
    Viele Grüße von Renate

  13. Schade um die Rosen! Ich hab' ja auch alte Rosen mit umgezogen, nicht nur einmal und das ging freilich ganz gut. Man muß sie ziemlich kurz abschneiden und sofort anhäufeln, auch wenn es noch kein Winter ist. Aber das sagt sich so leicht, wenn man mit anderen Arbeiten beschäftigt ist.

    Rosen mag ich auch in Einzelstellung ohne diese speziellen Begleitpflanzen, ähnlich wie wir es im Waldgarten hatten, wo sie bestenfalls nur Grün zu ihren Füßen hatten, aber keine speziellen Rosenunterpflanzungen, aber auch das hatte seinen Reiz. Ich mochte nur als kleines Kind keine Rosen wegen der starken Stacheln. Doch später, als ich mich gegen die Stacheln zu schützen wußte, fand ich sie nur noch wunderschön.

    Hört sich jedenfalls gut an, das Buch. Ich hab' da schon enige Begleitpflanzen in Arbeitnbzw. im Visier, d.h. ich kaufe immer erst nur 1 Exemplar. Bewährt sich dieses, wird im nächsten Jahr mehr davon angeschafft. So vermeidet man es, Geld in den Sand zu setzen. Die Geduld kann ich aufbringen. Denn ich fände es schade, eine Begleitpflanze in größerer Zahl anzupflanzen und die ist dann nicht standortgerecht und kümmert vor sich hin. Insofern habe ich noch immer viele Testbeete. Wer weiß, wann einmal der "endgültige" Zustand erreicht sein wird. Im Garten wird man eigentlich nie fertig. Er verändert sich immer wieder, wie die Natur sich ja auch immer verändert.

    Mir gehts da so ähnlich wie Lis vom Lindenhof – Kürzlich war ich bei einer Freundin im Garten zu Besuch. Bei solchen Gelegenheiten hole ich mir Anregungen, doch Sandboden läßt sich nicht auf steinigen verdichteten Lehmboden übertragen … aber ich schaue mir gern schöne Gärten in Natura an und der meiner Freundin hat sich schon so oft verändert und ist immer einfach nur schön und auch ganz "frei Schnauze" angelegt, wie man bei uns so sagt …

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

  14. Liebe Kathrin,
    das Buch kenne ich doch 😉 Darüber habe ich auch einen Blogbeitrag geschrieben 🙂
    Was anderes: du hattest mich doch vor ein paar Monaten nach einem Feed für meinen Blog gefragt. Jetzt habe ich durch Zufall noch einen Followerbutton gefunden. Magst du nachschauen, ob das der ist, den du gemeint hast? Er ist auf der rechten Seite recht weit unten.
    Liebe Grüße,
    Tatjana 🙂

  15. Liebe Kathrin, Rosen ohne Begleitpflanzen finde ich auch nicht sehr schön, das sieht immer so steril und nach der Blüte so traurig aus. Ich kombiniere traditionell gerne mit einer kleinbleibenden Clematis und Heuchera in passenden Farben – Lavendel ist auch gerne mit dabei. Schön finde ich auch zu den Füßen den wolligen Stachys oder eine kleiner bleibende Fette Henne. Bei großen Rosen habe ich auch schon mal filigranes Gras oder Phlox dazugepflanzt. Schwierig finde ich immer nur, wenn die Begleitpflanzen die Rose nicht abtrocknen lassen – so daß dann Krankheiten entstehen. Aber da bin ich dann flink mit der Schere – Gesundheit geht bei mir dann vor! Vielen lieben Dank für das Zeigen der tollen Bilder und das Aufgreifen des interessanten Themas… LG Marion.

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