Praxishandbuch natürlich Konservieren | Standardwerk zum Thema Einkochen!

Praxishandbuch natürlich Konservieren von Rosemarie Zehetgruber ist im Löwenzahn-Verlag erschienen und behandelt allumfassend das Thema Einkochen. Man kann es gut und gerne als Standardwerk für das Haltbarmachen von Obst und Gemüse aus dem Garten bezeichnen. Auf 336 Seiten finden sich zahlreiche super erklärte Rezepte zum Konservieren. Der Titel verfügt über einen Hardcover-Einband. Eine Buchvorstellung.

Herbst ist Spinnenzeit

Es ist augenscheinlich Herbst geworden. Am Morgen ist es meist nebelig und kühl, mittags dafür heiß. Gerade über dem See liegt nun oft eine dicke  Nebelbank. Sie breitet sich beginnend am Ufer zur Seemitte hin aus. Am späteren Vormittag ist der Spuk wieder verschwunden. Im Garten hingegen finden sich vermehrt Spinnweben.

Gerade die Kreuzspinnen laufen nun zur Höchstform auf. Wir beherbergen ein paar stattliche Exemplare in so mancher Ecke unserer kleinen grünen Oase. Sie sind nützlich, daher dürfen sie auch bleiben, sofern ein etwaiger Kontakt (Hineinrennen, optische Belästigung auf der Terrasse, etwaiges Eindringen ins Haus durch Besiedelung einer dafür prädesnierten Stelle) mit ihnen ausgeschlossen ist. Ich mag Spinnen nämlich überhaupt nicht.

Davon abgesehen ist der Herbst die Zeit des Einkochens. Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten werden im Herbst reif und müssen verarbeitet werden. Das Buch Praxishandbuch Natürlich konservieren (*) liefert hierfür zahlreiche Ideen.

Zutaten getrocknete Tomaten
Zutaten getrocknete Tomaten

Zutaten getrocknete Tomaten
getrocknete Tomaten

Die Gemüseschwemme kommt

Doch abgesehen von den vielen Spinnen hat der Herbst auch seine schönen Seiten, vor allem gibt es viel zu ernten: Rohnen (Rote Beete), Tomaten, Paprika, Chili, Äpfel, Beeren und vieles mehr. Auch, wenn wir nur einen kleinen Garten haben, ist der Ertrag doch beachtlich. Allein bei den Tomaten in den Gewächshäusern gibt es im Moment ein- bis zweimal die Woche einen ganzen Korb voller Früchte. Herrlich! Doch so viel Tomatensalat kann man gar nicht essen, wie es derzeit zur Verfügung stünde.

Daher begannen wir bereits letztes Jahr Gemüse, insbesondere Tomaten, in Form von Sugo einzukochen. Beeren werden zuerst im Tiefkühler gesammelt und dann zu Marmelade verarbeitet. So kann man die eigenen Erträge bis weit in den Winter hinein genießen. Zucchini haben wir in Stückchen eingefroren, doch damit waren unsere Ideen erschöpft.

Tomatensugo im Weckglas
Tomatensugo im Weckglas

Buchtipp: Praxishandbuch natürlich Konservieren

Im Internet findet man zwar viel, zum Teil auch widersprüchliche Angaben, zum Thema einkochen und konservieren, doch gerade bei dem heiklen Themen wie Einkochzeiten und -temperatur möchten wir auf der sicheren Seite sein, denn wir möchten uns bestimmt nicht mit den eigenen Vorräten aus der Speisekammer zu vergiften. Im Löwenzahnverlag ist dazu ein tolles Buch von der Ernährungswissenschaftlerin Rosemarie Zehetgruber erschienen: Praxishandbuch – natürlich Konservieren (*).

Praxishandbuch natürlich Konservieren: Vorrat aus Gemüse, Obst und Kräutern das ganze Jahr genießen. Alle Methoden & einfache Rezepte (Gebundene Ausgabe)
von Rosemarie Zehetgruber (Autor), Rita Newman (Fotografin) (Autor)

Preis: 34,90 €

Brombeeren in Schale
Brombeeren Himbeeren

Im Buch Praxishandbuch Natürlich konservieren (*) werden sämtliche gängigen Konservierungsmethoden vorgestellt: Dörren, Einlegen, Heißabfüllen, Einfrieren, Milchsäuregärung und Einkochen. Doch nicht nur das, es wird auch erklärt, welche chemischen Abläufe während der Haltbarmachung ablaufen und welche etwaigen Vorbehandlung notwendig sind, um so viele Vitamine wie möglich zu erhalten. Außerdem gibt es eine tolle Tabelle mit plausiblen Temperatur- und Einkochzeiten sowohl für den Backofen als auch den Einkochautomat.

Korrekte Einkochzeiten waren ein Aspekt, welcher mir besonders wichtig war, denn gerade hier gab es für mich immer die größten Unsicherheiten. Aber ich sag’s Dir, die Anleitungen und Tabellen sollte man sorgfältig durchlesen, sonst kann es schon mal passieren, dass man die Dauer zur Erreichung der Temperatur wo Bläschen im Weckglas aufsteigen mit der Einkochdauer verwechselt und damit fast die Einkochgummis zum Schmelzen bringt.

Apfelhälften
Apfelsaft im Weckglas
Herbstanemonen, Surfinie, Phlox

Konservieren und Haltbarmachen nach alter Schule

An einer Stelle des Nachschlagewerks Praxishandbuch Natürlich konservieren (*) steht geschrieben, dass sich dieses Buch an all jene richtet, die das Konservieren nicht mehr zu Hause gelernt haben und sich dieses Wissen nun ohne Schnickschnack aneignen möchten. Dem kann ich nur beipflichten. Das Buch ist grundlogisch aufgebaut, was sich insbesondere an den Rezepten zeigt. Im Gegensatz zu anderer Literatur zum Thema Konservieren finden sich keine Kochanleitungen für welche gefühlt tausend verschiedene Arbeitsschritte und hundert Zutaten, die man ohnehin nicht zu Hause hat, notwendig sind.

rote Beete

Das Buch Praxishandbuch Natürlich konservieren (*) ist in die folgenden Kapitel unterteilt: Selbstversorgen, Frischhalten und Lagern, Verarbeiten und Haltbarmachen sowie Rezepte und Verwendungstipps. Letzterem ist der größte Raum gewidmet. Hier wird zudem noch zwischen Kräuter und Blüten, Obst, Nüsse und Saaten, Gemüse, Hülsenfrüchte und Pilze unterschieden. Zum Grundrezept gibt es immer wieder Varianten und Tipps. Ich selbst bin ja ganz begeistert, dass unter diesen vielen Vorschlägen auch ein Rezept für halbgetrocknete, eingelegte Tomaten in Öl zu finden war.

Blumendeko - Praxishandbuch Natürlich konservieren - Foodblog Topfgartenwelt

Wer auf der Suche nach einem guten Buch zum Thema Haltbarmachen ist, dem kann ich das Praxishandbuch Natürlich konservieren (*) wärmstens empfehlen. Uns hat das Buch bereits sehr gute Dienste geleistet. Es wird uns bestimmt die nächsten Jahre im Herbst begleiten.

Vielleicht interessieren Dich auch folgende Artikel: Pesto haltbar machen, Erdbeermarmelade oder feine Zwetschgenmarmelade.

Vielen herzlichen Dank an den Löwenzahn-Verlag für eine kostenlose Ausgabe von das Praxishandbuch Natürlich konservieren zum Zwecke einer Buchrezension!

Praxishandbuch natürlich Konservieren – Vorrat aus Gemüse, Obst und Kräutern das ganze Jahr genießen“ (*), Rosemarie Zehetgruber, Löwenzahn Verlag, ISBN-978-3-7066-2556-2, 336 Seiten, € 29,90.

Bis bald und baba,
Kathrin

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Praxishandbuch natürlich Konservieren | Standardwerk zum Thema Einkochen! - Topfgartenwelt

Praxishandbuch natürlich Konservieren von Rosemarie Zehetgruber ist im Löwenzahn-Verlag erschienen und behandelt allumfassend das Thema Einkochen. Man kann es gut und gerne als Standardwerk für das Haltbarmachen von Obst und Gemüse aus dem Garten bezeichnen. Auf 336 Seiten finden sich zahlreiche super erklärte Rezepte zum Konservieren. Der Titel verfügt über einen Hardcover-Einband. Eine Buchvorstellung.

URL: https://www.topfgartenwelt.com/praxishandbuch-naturlich-konservieren

Autor: Topfgartenwelt

Bewertung des Redakteurs:
5

9 Gedanken zu „Praxishandbuch natürlich Konservieren | Standardwerk zum Thema Einkochen!“

  1. Liebe Kathrin!
    Danke für die Buchvorstellung. Klingt sehr interessant. Ja, momentan gibt´s einiges zu ernten und zu verarbeiten. Äpfel dörre ich sehr gerne, das ist eine Nascherei, die immer ganz schnell weg ist.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, alles Liebe
    Karen

    Antworten
  2. Liebe Kathrin,
    danke für diesen sehr guten Buchtip! Ich kenn zwar noch vieles aus Oma's Zeiten, aber es ist auch interessant noch andere Konservierungsmöglichkeiten näher kennenzulernen :O)
    Einen schönen Herbstanfang wünsche ich Dir!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    Antworten
  3. Liebe Kathrin,
    das ist ja ein Buch für mich! Nächstes Jahr möchte ich unbedingt Obst und Gemüse bei uns anpflanzen. Ich werd`s mir gleich notieren. Das Buch mit dem Ur-Obst habe ich mir übrigens gekauft und es ist sehr interessant. Nochmals Danke für deine Vorstellung.
    Liebste Grüße,
    Dani

    Antworten
  4. Liebe Kathrin,
    danke für deinen interessanten Beitrag. Ja, wenn man ernten kann, dann gibt es meistens zuviel. Das Buch scheint ja ganz interessant zu sein. Aber man darf auch nicht mehr einkochen, als verbraucht werden kann.
    L.G. Agnes

    Antworten
  5. Liebe Kathrin, das Buch ist wirklich klasse Danke für deinen interessanten Beitrag ich tue auch viel einkochen manchmal viel zu viel aber ich mag es …. ich wünsche Dir ein schönes Wochenende Liebe Grüße Karina

    Antworten
  6. Liebe Kathrin,
    Kreuzspinnen krabbeln in unserem Garten auch zuhauf rum, die dürfen natürlich bleiben, auch wenn ich wahrlich kein Spinnenfreund bin.
    Einkochen kenne ich nur noch von meinen Großmüttern, danach hat das in unserer Familie keiner mehr gemacht. Ich kann mich nur noch an die viele Arbeit und die Weck Gläser im Keller neben den Kartoffeln erinnern.
    Hätte nicht gedacht, dass Einkochen nochmal modern wird.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    Antworten
  7. Hallo Kathrin,
    den Kreuzspinnen gönne ich gern eine Mahlzeit, nur meine Wildbienen sollen sie bitte nicht fangen. Aber das ist auch Natur…
    Ich bräuchte auch ein bisschen Nachhilfe im Konservieren. Dass ich das bei meiner Oma gesehen habe, ist schon so lange her.
    VG
    Elke

    Antworten
  8. Ich bin in der Hinicht ja ganz faul geworden, liebe Kathrin und konserviere gar nichts mehr. 😉 Wir haben im Garten ja auch nicht allzuviel Essbares. Da ich auch alles am liebsten roh esse, bleibt dann nicht mehr viel …. doch im Winter gibt es in unserem Breiten ja leider nichts Heimisches, das man roh verzehren könnte bis auf ein paar grüne Blättchen von Wildpflanzen, die dennoch sprießen, also sind wir doch aufs Konservieren angewiesen. Ich finde es schön, wenn das alte Wissen immer wieder weitergegeben wird! Meine Großmutter und auch meine Mutti haben viel in dieser Hinsicht gemacht, so daß ich es mir abgucken konnte.

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

    Antworten
  9. Hallo Kathrin,
    das Buch klingt wirklich interessant.
    Leider gibt unser Garten zum Konservieren nicht wirklich viel her.
    Die paar Freilandtomaten sind schnell verschmatzt und das Beerenobst ist auch gleich weg.
    Bei mir werden dann eher die Kräuter und Rosen konserviert.
    Letztere haben diese Jahr allerdings auch längst nicht so üppig geblüht wie im Traum-Rosensommer 2015 und so fällt leider auch bei mir die Ernte viel dünner aus!

    Rosige Grüße von Christine

    Antworten

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