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Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme selber machen

Diese grandiosen Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme sind nicht nur lecker, sondern auch wahre Vitaminbomben. Das Rezept stammt aus dem Titel Unser heimisches Superfood von Elisabeth Diessl und Veronika Halmbacher, welches im Servus-Verlag erschienen ist. Ich habe es Dir gleich nach der Buchvorstellung aufgeschrieben. Doch bevor es ans Backen geht, stell ich Dir dieses geniale Büchlein mal etwas näher vor.

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Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme Rezept - Foodblog Topfgartenwelt

Buchtipp Unser heimisches Superfood – Im Alpenraum sammeln und selber zubereiten

Superfood ist momentan der Verkaufsschlager an der Supermarktkassa. Jeder redet davon, jeder will es. Obst und Gemüse, welches in diese Kategorie fällt, hat ganz besondere Eigenschaften und kommt meistens von ganz weit her. Der ökologische Fußabdruck ist bei genauer Betrachtung oft echt eine Katastrophe. Gojibeeren und co sind um die halbe Welt gereist und wurden mit allen möglichen chemischen Keulen behandelt, um in Mitteleuropa verkauft werden zu können. Das muss aber nicht so sein, dachten sich die Autorinnen des Buches, denn man findet auch hier bei uns zu Hause in Österreich, Deutschland und der Schweiz gesunde Sachen quasi vor der Haustüre.

Sie gehören neben Heidelbeeren zum heimischen Superfood und sind sehr gesund.

Das Rezept für diese Himbeertörtchen mit Vanillecreme stammt aus dem Buch Heimisches Superfood, erschienen im Servus-Verlag.

Der Hintergrund

Elisabeth Diessl und Veronika Halmbacher sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet und haben beide eine Ausbildung zur TEH-Praktikerin absolviert. TEH steht für Traditionelle Europäische Heilkunde. Daher verwundert es nicht, dass sie ihr Augenmerk explizit auf heimisches Superfood gerichtet haben. Dieses ist nämlich nicht weniger wertvoll, wenn oftmals nicht sogar gesünder als seine gut vermarkteten, exotischen Geschwister. Doch ihm fehlt wohl eine breite Lobby.

Die Kriterien

Gleich zu Beginn des Buches erklären die Autorinnen was man gemeinhin unter einem besonders wertvollen Früchten und Kräutern versteht und welche Eigenschaften sie haben müssen. Neben der wohltuenden, ja fast meditativen Wirkung des Sammelns, wird explizit auf die enthaltenen Pflanzenwirkstoffe eingegangen:

  • Antioxidantien
  • Glykoside
  • Flavonoide
  • Saponine
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Ätherische Öle
  • Harz

Der Aufbau

Der überwiegende Teil des Buches ist der Vorstellung 12 heimischer Superfoods und deren Verarbeitung in passenden Rezepten gewidmet. Die Reihenfolge wurde bewusst so gewählt und entspricht den Vegetationszeiten der jeweiligen Pflanzen im Jahreskreislauf. Das wären:

  • Löwenzahn
  • Brennnessel
  • Holunder
  • Himbeere
  • Quendel
  • Heidelbeere
  • Brombeere
  • Minze
  • Wacholderbeere
  • Preiselbeere
  • Haselnuss
  • Hagebutte

Die Idee hinter dem Buch ist, Leser zu animieren tatsächlich in Wald und Wiese zu gehen und die vorgestellten Pflanzen zu sammeln. Daher gibt es auch Tipps für diese Tätigkeit, Kleidungsempfehlungen sowie einen Sammelkalender. Den Rezepten sind außerdem generelle Verarbeitungstipps und Grundrezepte angeschlossen. Wer für die Zubereitung dennoch lieber auf Früchte aus dem Garten oder dem Wochenmarkt zurück greift, kann dies natürlich auch gerne tun.

Zwei Himbeertartlettes warten darauf aufgegessen zu werden. Die goldenen Gabeln liegen dafür schon bereit.

Die Himbeere – ein Auszug

Da ich mir für diesen Blogartikel das Rezept für Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme ausgesucht habe, möchte ich Dir an dieser Stelle ein paar Interessante Fakten über diese Frucht verraten.

Das Kapitel über diese Frucht beginnt mit einer wundervollen Zeichnung der Früchte sowie deren Blätter. Anschließend erfährt man alles Wissenswerte über dieses Rosengewächs, welches eng mit der Brombeere verwandt ist. Gefolgt von der Information wann und wo man diese Pflanze in der Natur findet. So wird verraten, dass sie gerne an Waldlichtungen gedeihen und eine Ernte ab Juni möglich ist. Im Anschluss folgt sogleich die Erklärung, was sie so speziell macht.

Sie ist aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ein probate Naturheilmittel bei Zyklusstörungen und hormonellen Problemen. Zudem sollte Himbeerblättertee bei Kinderwunsch hilfreich sein. Ein Hinweis, dass bei vorhandenen Fertilitätsproblemen eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden sollte, wäre aus meiner Sicht noch toll gewesen, denn auch bei scheinbar harmlosen Naturheilmitteln können Nebenwirkungen auftreten. Zudem ist es ein MUSS, die zugrundliegende Ursache für das Ausbleiben einer Schwangerschaft ärztlich umfänglich abzuklären.

Das Kapitel wird mit mehreren, leckeren Rezepten, unter anderem diesem für Himbeertörtchen, abgeschlossen. Die übrigen Pflanzen sind in derselben Weise beschrieben.

Fazit

Ich habe das Buch über Superfood aus dem Alpenraum sehr ansprechend und interessant gefunden. Es ist wirklich eine gute gute Sache mal den Fakt aufzugreifen, dass nicht alles von weit her kommen muss, damit es gesund ist. Das ist nämlich Schwachsinn. Meiner Meinung nach, konnten die Autorinnen diese Botschaft sehr gut transportieren.

Infobox – Unser heimisches Superfood

AUTOR: Elisabeth Diessl, Veronika Halmbacher
ISBN: 978-3-7104-0207-4
PREIS: € 18,00
SEITEN: 180
VERLAG: Servus-Verlag
Die am Blog rezensierte Buchausgabe wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank!

Dieses Himbeertörtchen mit Mürbteigboden und Vanillecreme wurde auf einem weißen Teller angerichtet. Daneben liegt eine goldene Gabel. Im Hintergrund sind frische Früchte zu sehen.

Das habe ich nachgekocht

Wie bereits zu Beginn erwähnt, habe ich mir diese leckeren Himbeertörtchen für den Blog ausgesucht, da ich so etwas in diese Richtung schon lange einmal probieren wollte. Außerdem mag ich die Möglichkeit, die Tartlettes unterschiedlich belegen zu können. Es ist alles erlaubt, was das Herz begehrt.

Die wichtigsten Zutaten

Unter anderem brauchst Du folgende

  • Himbeeren: Ich nehme frische, einwandfreie Früchte.
  • Vollmilch: Sie bildet die Grundlage für den Pudding.
  • Vanilleschote: Sie bringt einen lieblichen Geschmack in das Dessert.
  • Eigelbe: Sie dienen als Emulgator. Aus dem Eiklar kannst Du ein Baiser machen.

So wird’s gemacht

Für die Herstellung der kleinen Törtchen habe ich kleine Tartletteförmchen mit Hebeboden verwendet, damit man die Mürbteigschalen einfach herauslösen kann. Das funktioniert sehr gut und das Ergebnis gibt auch optisch einiges her. Alle übrigen Schritte habe ich Dir in der Anleitung ganz genau beschrieben.

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Himbeer-Törtchen mit Mürbteig und Vanillecreme

Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme Rezept - Foodblog Topfgartenwelt

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Portionen und Zeit

6
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

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Zutaten

Mürbteig

  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter in Stücken, kalt
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb

Vanillecreme

  • 330 ml Vollmilch
  • 30 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • ½ Vanilleschote alternativ eine Packung Bourbon-Vanillezucker
  • 20 g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

zum Belegen

  • 400 g Himbeeren oder gemischte Beeren in etwa

Zubereitung

Teig zubereiten

  • Mehl, Zucker, Eigelb und Butter rasch zu einem Mürbteig verkneten.
  • Teig eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  • Teig auf ca. 3 mm Dicke ausrollen, 6 Kreise mit einem Durchmesser von 10 cm ausstechen, in die zuvor ausgefetteten Förmchen legen. Den übrigen Teig in 6 etwa gleich große Teile aufteilen, Rollen formen und damit jeweils die Ränder der Förmchen auslegen.
  • Die Tartelettes mit Backpapier abdecken, Blindbackkugeln darauf verteilen und bei ca. 160°C Heißluft 20 bis 25 Minuten goldgelb backen. Wenn das Backrohr bereits vorgeheizt ist, die Zeit etwas reduzieren.

Füllung herstellen

  • Von den 330 ml Milch etwa eine halbe Tasse abnehmen und darin die Speisestärke unter Rühren auflösen.
  • Die restliche Milch mit den übrigen Zutaten samt 2 Eigelb verquirlen und zum Kochen bringen. Anschließend das Stärke-Milch-Gemisch zugeben und unter Rühren mit einem Spiralbesen etwa eine Minute sprudelnd kochen.
  • Die verdickte Vanillecreme in die ausgekühlten Tartelettes füllen und etwas abkühlen lassen.

Fertigstellung

  • Die Törtchen mit den Himbeeren oder alternativ mit der Beerenmischung belegen.
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Gericht: Dessert, Kuchen, Nachspeise, Obstkuchen, Tartlettes
Küche: Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz
Himbeer-Törtchen mit Mürbteig und Vanillecreme sind das perfekte Sommerdessert. Das Rezept stammt aus dem Titel Unser heimisches Superfood, erschienen im Servus-Verlag und lässt sich ganz einfach umsetzen. Da die Creme auch mit anderen Früchten belegt werden kann, ist das Dessert sehr variabel.

Gutes Gelingen bei den Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme!

Hat Dir die Mehlspeise geschmeckt? Eine Rückmeldung entweder hier am Blog oder auf Instagram wäre total super!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

3 Kommentare zu „Himbeertörtchen mit Mürbteig und Vanillecreme selber machen“

  1. Mach doch auch mal einen Twitter-Button zu den Socials!
    Ein guter Artikel und ein schönes Buch! Der Superfood-Trend mit Produkten aus der Ferne ist alles andere als ökologisch ok – gut, dass man jemand dagegen anschreibt und Alternativen zeigt!

    Antworten
  2. Liebe Kathrin,
    was für ein wunderbares Buch! Ich finde das toll, daß man sich auf das heimische Gut bezieht, denn es gibt soviel Gutes in unserem Umfeld, wozu es kein Superfood aus meilenweit entfernten Ländern braucht!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und einen guten Start in ein wundervolles Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

    Antworten
  3. Zum Glück gibt es die genannten Arten nicht nur im Alpenraum. Warum die Einschränkung in dem Buch? Auch Preiselbeeren findet man in den Mittelgebirgen, die anderen auch. Die Törtchen sehen lecker aus.
    VG
    Elke

    Antworten
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