Vor Kurzem habe ich angefangen unser Toastbrot mit Trockenhefe selber zu backen. Ich liebe es einfach, wenn der Duft nach frischem Brot die Küche durchzieht. Noch schöner ist es zu wissen, dass es zu Hause wirklich alle gerne essen. Denn es ist genauso, wie man es sich vorstellt, außen eine leicht gebräunte Krume und ein absolut flaumiges Inneres. Mein Rezept ist einfach und unkompliziert in der Umsetzung genauso wie mein Baguette. Probiere es am Besten gleich aus!
Inhaltsverzeichnis
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Gekauftes gleicht oft einem Schwamm
Vor Kurzem habe ich mich mal wieder einmal so richtig über die Qualität von gekauften Toastbrot geärgert. Die Konsistenz glich einem Schwamm und der Geschmack ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Eigentlich eine Frechheit, oder? Man zahlt teures Geld für ein schlechtes, billiges Produkt, welches nicht einmal ansatzweise dem entspricht, was auf der Verpackung versprochen wird. Ich habe davon echt die Nase voll. Nach diesem Reinfall war für mich klar, in Zukunft backe ich auch dieses Brot selber.
In der Früh möchte ich nämlich in ein Gebäck am Tisch haben, das richtig gut schmeckt, gut duftet und auch satt macht. Geht es Dir genau so? Wenn ja, dann schreib mir doch in einem Kommentar, was ist Dir beim Frühstücken am Wichtigsten ist.
Die wichtigsten Zutaten
Entscheidest Du Dich für mein Rezept, dann solltest Du unter anderem diese Zutaten für den beliebten Frühstücksklassiker einkaufen, wenn Du sie nicht ohnehin zu Hause hast:
- Butter: Ich habe eine ganz normale TEE-Butter genommen. Produkte, denen Öl, Joghurt oder dergleichen zugesetzt wurde, haben andere Backeigenschaften und können zu abweichenden Ergebnissen führen.
- aktives Gerstenmalzmehl: Dieses sorgt für eine schöne Krume, liefert der Hefe Nahrung und verbessert den Geschmack.
- Trockenhefe: Sie ist immer verfügbar und es ist vor allem kein Vorteig oder Dampfl notwendig.
So gelingt die Zubereitung
Die einzelnen Schritte habe ich Dir in der Rezeptkarte ganz genau aufgeschrieben, aber hier habe ich trotzdem ein paar interessante Anmerkungen für Dich.
Die richtige Backform ist entscheidend
Ich bin ein wenig perfektionistisch. Wenn ich mit einem Projekt starte, dann soll das Ergebnis möglichst wie das Original aussehen. Hier ist es nicht anders. Daher habe ich mir eine spezielle rechteckige Backform mit Deckel bestellt. Sie passt genau für eine Masse mit 500 g Mehl. Der Einschubdeckel lässt sich zur Gänze abnehmen. Das ist wichtig für die Reinigung. Bei Scharnieren und Klappen bleiben nämlich immer Teigreste hängen. Zur Not kannst Du auch eine Kastenform zum Kuchenbacken verwenden. Doch dann bleibt das Brot oben nicht flach.
Und dann wäre da noch Folgendes:
- Zuerst wird der Teig etwa 5 Minuten geknetet, dann lässt Du ihn für etwa 30 Minuten ruhen und anschließend wird er noch einmal kurz geknetet. Das ist total wichtig, damit sich eine schöne Struktur ausbildet.
- Während der Teigruhe solltest Du immer wieder kontrollieren, wie hoch die Masse bereits aufgegangen ist. Bevor das Toastbrot in den Ofen kommt, sollte es nämlich nur maximal 3/4 der Backform ausfüllen. Sonst wird das Gebäck in der Mitte sehr weich und brüchig, so als hätte ich der Teig “überdehnt”. Ich mag das gar nicht.
- Nach dem Backen entferne ich sofort den Deckel und gebe das Brot aus der Form, denn ansonsten weicht das durch den Dampf entstehende Kondenswasser die Krume auf. Das ist grausig.
Toastbrot selber backen mit Trockenhefe
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Portionen und Zeit
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Zutaten
- 500 g Mehl in Ö Type 700 glatt, in DE Type 550
- 290 g Wasser lauwarm
- 90 g Butter gewürfelt
- 8 g Zucker
- 6 g Salz
- 5 g Gerstenmalzmehl
- 1 Packung Trockenhefe
Zubereitung
- Alle Zutaten abwiegen, vermischen und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig zugedeckt etwa 15 Minuten lang rasten lassen.
- Danach den Teig noch einmal durchkneten.
- Nun den Teig zu einer Kugel formen. Diese etwas flach drücken und anschließend das obere und untere Ende zur Mitte hin einschlagen.
- Backform samt Deckel mit einem Backtrennspray einfetten und den Teig mit dem Schluss nach unten hineinlegen. Wenn notwendig, noch etwas zurecht drücken.
- Die Backform mit dem Deckel verschließen und den Teig etwa 45 Minuten lang ruhen lassen.
- Sobald der Teig etwa 3/4 der Backform ausfüllt, kann er gebacken werden.
- Das Toastbrot wird unter starker Dampfzugabe mit verschlossenem Deckel ca. 50 Minuten lang bei 200°C gebacken.
Tipps
Viel gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, aber ein oder zwei Sachen fallen mir dann doch noch ein.
Backen auf Vorrat
Ich stelle das Toastbrot gerne auf Vorrat her. Nach dem vollständigen Auskühlen schneide ich es in ca. 1 cm dicke Scheiben auf und friere diese einzeln, getrennt durch zurecht geschnittene Backpapierblätter, ein. So kann ich sie später bei Bedarf entnehmen und auftoasten. Das funktioniert wirklich gut und hat sich im Alltag bewährt.
Lagerung und Haltbarkeit
Bei uns ist es meistens schnell aufgegessen, daher stellt sich diese Frage nur selten. Aber das Weißbrot hält sich in einer Dose locker vier bis fünf Tage. Allerdings wird es dann etwas Trockener. Das ist aber völlig normal und ist auch bei meinem Pane Pugliese auch nicht anders..
Gutes Gelingen beim Rezept Toastbrot selber backen mit Trockenhefe!
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Bis bald und baba,
Kathrin
Schöne Bilder, ich nehm einige Scheiben davon mit Lachs und Kaviar. Ich werde das an meine Frau weiterleiten, die bäckt bei uns in der Familie. Ich kann und will das nicht! 😉
Vielen Dank für Dein Feedback Manuel!
LG Kathrin
Klingt köstlich, muss ich auch mal probieren!
Unbedingt! Arnold!
LG Kathrin
Dein Toastbrot schaut köstlich aus. Muß ich ausprobieren!
Das klingt hervorragend, bin schonge auf der Suche nach so einem Rezept und vorallem mit so einer guten Anleitung und wertvollen Tipps. Werde es noch heute ausprobieren.
Lg Maria
Liebe Maria, das freut mich aber! Ich wünsche Dir gutes Gelingen!
LG Kathrin
Sieht sehr lecker aus, schmeckt sicherlich auch gut.
Wir genießen es auch am Frühstückstisch
Ein gelingdichetes Rezept!!!!! Und es schmeckt herrlich!!!!!!!