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Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe

Dieses Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe passt perfekt für das Frühstück und die Jause. Es überzeugt durch seinen milden Geschmack, seine krosse Krume und ein absolut flaumiges Inneres. Das Brot schmeckt sowohl hervorragend mit Marmelade als auch mit Wurst und Käse. Durch den hohen Kürbisanteil bleibt es auch sehr lange frisch und saftig. Wie Du es zubereitest, erkläre ich Dir in diesem Artikel. 

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Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe - Foodblog Topfgartenwelt

Welcher Kürbis eignet sich am Besten?

Das Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe wird mit Kürbismus gebacken. Für die Herstellung von Kürbismus kannst Du im Prinzip jede Kürbissorte verwenden. Allerdings eignen sich Hokkaido oder Butternus am Besten. Aufgrund ihres kompakten, nicht fasrigen Fruchtfleischs lassen sie sich sehr einfach verarbeiten. Allerdings empfehle ich Dir die Kürbisse auf alle Fälle zu schälen, auch wenn Du immer wieder liest, dies wäre beim Hokkaido nicht notwendig. Die Schale lässt sich dennoch nicht gut mit dem Stabmixer pürieren.

Für das Mus wird der Kürbis nach dem Schälen in kleine Stücke geschnitten und mit ein wenig Wasser in einem Topf mit Deckel (*) weich gegart und anschließend fein püriert. Bevor das Kürbismus jedoch im Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe weiter verarbeitet wird, muss es unbedingt vollständig auskühlen. Andernfalls ist die Teigtemperatur für die Hefe zu hoch.

Ein Stück Kürbisbrot liegt aufgeschnitten auf einem Brett. Im Hintergrund sind Kürbisscheiben und der übrige Brotlaib zu sehen.

Rezept: Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe

Ich habe mich bei meinem Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe für eine Mischung aus Dinkel und Weizen entschieden, wobei ich jeweils zu den glatten Mehltypen (Type 700 in Österreich, Type 550 in Deutschland) gegriffen habe. Möchtest Du lieber Vollkornmehle verwenden, musst Du die Wassermenge entsprechend individuell anpassen. Denn sie benötigen aufgrund ihres höheren Quellvermögens etwas mehr Flüssigkeit.

Haltest Du Dich aber an das nachfolgende Rezept für ein Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe sollten eigentlich keine Änderungen bezüglich der Wassermenge notwendig sein. Die grob gemahlenen Kürbiskerne haben übrigens keine großartige Auswirkung auf den Teig. Ihre Verarbeitung ist optional. Du kannst sie daher auch weglassen, wenn Du möchtest.

Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe

Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe - Foodblog Topfgartenwelt
Dieses köstliche Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe ist leicht zu backen und hält sich lange frisch und saftig. Es passt sowohl gut zu Marmelade als auch zu pikanten Speisen wie Wurst und Käse.
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Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde
Gesamtzeit 2 Stunden 5 Minuten
Gericht: Brot, Dinkelbrot, Mischbrot
Küche: Deutschland, Österreich, Schweiz
Portionen: 1 Portion ca. 1 kg

Zutaten

  • 290 g Weizenmehl Type 700 in Österreich, Type 550 in Deutschland
  • 290 g Dinkelmehl Type 700 in Österreich, Type 630 in Deutschland
  • 220 g Wasser lauwarm
  • 200 g Kürbismus dafür werden in etwa 230 g Kürbis benötigt
  • 40 g Kürbiskerne
  • 6 g Salz
  • 6 g Gerstenmalzmehl
  • 1 Packung Trockenhefe

für das Gärkörchen

  • Wasser zum Befeuchten
  • Kartoffelstärke zum Ausstreuen
  • Kürbiskerne zum Ausstreuen, optional

Zubereitung

Kürbis zubereiten

  • Den Kürbis in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser im zugedeckelten Kochtopf weich dämpfen und anschließend mit dem Stabmixer (*) pürieren. Auskühlen lassen und dann die benötigte Menge an Kürbismus abwiegen.

Brot vorbereiten

  • Die übrigen Zutaten mit einer Küchenwaage (*) bzw. Salz und Gerstenmalzmehl (*) mit einer Löffelwaage (*) einwiegen.
  • Mehl, Trockenhefe, Salz, Gerstenmalzmehl, Wasser und Kürbismus in den Rührbehälter der Küchenmaschine geben und auf mittlerer Stufe etwa 5 bis 10 Minuten lang kneten.
  • Kurz dem Ende der Knetzeit optional die grob gehackten Kürbiskerne untermischen.
  • Das Gärkörbchen (*) mit Wasser befeuchten und mit Kartoffelstärke ausstreuen. Eventuell den Boden noch mit ein paar gehackten Kürbiskernen auslegen.
  • Den Teig für das Kürbisbrot mit Dinkelmehl auf einer leicht bemehlten Teigmatte aus Silikon (*) zu einem Brotlaib formen. Damit das Brot am Ende nicht kleben bleibt, sollte es sorgfältig aber nicht zu dick eingemehlt werden. Das Gebäck dem Schluss nach oben in das Simperl legen und mit Frischhaltefolie abdecken.
  • Wenn sich das Teigvolumen deutlich erkennbar vergrößert hat, kann das Brot gebacken werden. Die Ruhezeit beträgt je nach Raumtemperatur in etwa 40 bis 60 Minuten.
  • Den Brotlaib auf ein mit Backtrennspray (*) besprühtes Lochblech (*) stürzen.

Teigling backen

  • Den Backofen auf 230°C vorheizen und nach einschießen des Brots auf die zweite Stufe von unten, die Hitze auf 180°C Heißluft reduzieren und ca. 50 Minuten lang unter starker Dampfzugabe backen. Alternativ kannst Du auch ein entsprechendes Automatikprogramm des Backofens auswählen. Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt.
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Notizen

Bitte wirklich darauf achten, dass nur ein Kürbis mit einem orangen Fruchtfleisch ohne grüne Einschlüsse verwendet wird. Das sieht ansonsten furchtbar aus.

Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe – Tipps zur Herstellung:

TIPP 1: Am Besten gelingt der Brotteig für das Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe, wenn Du lauwarmes Wasser verwendest. Zu warmes Wasser führt oftmals dazu, dass der Teig schmierig wird und die Hefe viel zu schnell ihre Triebkraft verliert. Damit sich zudem eine gute Teigstruktur bildet, muss der Teig ausreichend geknetet wird. Als Richtwert kannst Du Dich an einer Knetzeit von 5 bis 10 Minuten auf mittlerer Stufe in der Küchenmaschine orientieren. Am Besten geht dies mit der Küchenmaschine (*).

fluffiges Kürbisbrot mit Kürbismus - Foodblog Topfgartenwelt

TIPP 2: Nach Ende des Knetvorgangs formst Du das Brot entweder so, dass es in Dein Gärkörbchen (*) passt. Der Teig kommt in das Simperl, wie das Gärkörbchen wie es in Österreich genannt wird, mit dem Schluss nach oben. Oder, Du formst ihn zu einer abgeflachten Teigkugel mit dem Schluß nach unten, welche Du abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lässt. Je nach dem wofür Du Dich entscheidest, dauert die Teigruhe so lange, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat. Als Unterlage zum Formen eignet sich am Besten eine leicht bemehlte Teigmatte aus Silikon (*).

HINWEIS: Verwendest Du ein Gärkörbchen aus Peddigrohr kannst Du dieses mit etwas Wasser anfeuchten und anschließend mit Kartoffelstärke ausstreuen, damit der Teig darin nicht kleben bleibt. Bevor Du den Teig einfüllst, kannst Du den Boden des Gärkörbchens auch mit grob gehackten Kürbiskernen ausstreuen.

Rezepte mit Kürbis, Kürbisbrot - Foodblog Topfgartenwelt

TIPP 3: Ich backe mein Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe immer auf einem Lochblech (*), welches ich zuvor mit einem hochwertigen Backtrennspray (*) etwas einfette. Andernfalls ist es mir schon öfter passiert, dass das Brot nach dem Backen trotz Antihaftbeschichtung am Blech kleben geblieben ist und das ist ziemlich ärgerlich.

TIPP 4: Am Schönsten wird das Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe, wenn es mit Dampf gebacken wird. Verfügst Du über keinen Dampfbackofen, kannst Du einen ähnlichen, wenn auch deutlich abgeschwächten Effekt erzielen, wenn Du eine feuerfeste Schale mit heißem Wasser in den Backofen stellst. 

Das Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe ist, vorausgesetzt, dass es richtig gelagert wird, locker drei bis vier Tage lang haltbar. Du solltest es aber jedenfalls nicht im Kühlschrank aufbewahren. 

Gutes Gelingen beim Nachbacken des Rezepts Kürbisbrot mit Dinkelmehl und Trockenhefe, ein herrliches Brot passend zur Herbstzeit!

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Kathrin

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Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

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