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Köstliche Bärlauchknödel mit Butter und Parmesan

Dieses Rezept für Bärlauchknödel mit Butter und Parmesan schmeckt einfach sagenhaft gut. Vor einer gefühlten Ewigkeit haben wir es das erste Mal in einem Gasthof auf der Speisekarte entdeckt und mussten es natürlich sofort ausprobieren. Es schmeckte vorzüglich und schnell war die Idee geboren, dieses einfache und vegetarische Essen zu Hause nachzukochen. Meine Kinder lieben es und das obwohl meine Tochter eigentlich nichts Grünes mag. Inzwischen starte ich jährlich eine Großproduktion für die beiden, weil sie einfach nicht genug davon bekommen. Letztes Jahr habe ich an die 100 Stück davon gemacht und es waren noch immer zu wenige. Gott sei Dank sind sie nicht sonderlich aufwändig in der Herstellung. Wie Du sie machst, verrate ich Dir in diesem Beitrag!

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Bärlauchknödel mit Butter und Parmesan - Foodblog Topfgartenwelt

Woher bekommst Du Bärlauch?

Die würzigen Blätter für die Bärlauchknödel kannst Du inzwischen nicht nur am Wochenmarkt kaufen, sondern auch in fast allen gut sortierten Supermärkten. Aber vielleicht kennst Du eine Stelle im Wald und pflückst ihn dort ganz frisch. Oder, er wächst bei Dir im Garten. Dies ist dann besonders praktisch, weil er schnell zur Hand ist und umgehend verarbeitet werden kann.

Achtung Fuchsbandwurm

Das Kraut muss allerdings vor Verwendung in der Küche sehr gut gewaschen werden, denn insbesondere im Wald gepflückte Blätter können mit dem Fuchsbandwurm kontaminiert sein. Hierbei handelt es sich um einen perfiden Parasiten, welcher schwerste, im schlimmsten Fall sogar tödliche Leberschäden auslösen kann. Zwar sollte das Tier die Hitze im Dampfgarer nicht überleben, was aber nicht heißt, Du solltest den ihn nicht ausreichend gut waschen.

Dieser Bärlauchknödel wurde auf einem schwarzen Teller mit brauner Butter und Parmesan angerichtet.

Die wichtigsten Zutaten

Für das Gericht solltest Du außerdem folgende Zutaten zu Hause haben:

Ein Bärlauchknödel garniert mit fein geriebenen Parmesan und frisch gehackten Bärlauch liegt auf einem schwarzen Teller. Daneben liegt goldenes Besteck.
  • Bärlauch: Er ist natürlich der Star in diesem Gericht und sorgt das richtige knoblauchartige Aroma. Du solltest aber nicht zu viele Blätter verwenden, auch wenn das Gewürz beim Erhitzen etwas an Geschmack einbüßt. Denn diese schmecken bereits in relativ kleinen Mengen sehr intensiv. Nimmst Du mehr davon, kippt der Geschmack rasch von würzig zu scharf. Bitte beachte dies, falls Du meinst, ich habe zu wenig davon reingetan.
  • Knödelbrot: Dieses kannst Du entweder aus altbackenem Weißbrot bzw. Semmeln selber machen oder fix und fertig kaufen. Bei uns vertreibt es auch der Bäcker im Ort.
  • Parmesan: Er sorgt für eine tolle Würze und hilft die Knödel zusammenzuhalten. Ich habe für das Gericht Grana Pandano verwendet, Du kannst aber auch einen anderen, ähnlichen Hartkäse verwenden.
  • Muskatnuss: Der charakterische Geschmack dieses Gewürzes ist meiner Meinung nach eine gute Ergänzung für dieses Gericht. Eine Prise ist aber genug.

Ist zusätzlicher Knoblauch notwendig?

Nein! Zwar finden sich immer wieder Rezepte, in welchen auch noch zusätzlich Knoblauch verwendet wird, aber ich habe bewusst darauf verzichtet. Denn das Würzkraut schmeckt ohnehin sehr intensiv und mir persönlich wird es dann dann viel zu viel. Solltest es Du anders bevorzugen, dann kannst Du natürlich ein oder zwei Zehen zusätzlich hinzufügen.

So wird es gemacht

Durch das sorgfältige Waschen ist der wilde Knoblauch am Ende ziemlich nass. Er kann so keinesfalls für die Bärlauchknödel verwendet werden, da ansonsten viel zu viel Feuchtigkeit in die Masse kommt und dieser dadurch “schlatzig” wird, wie man das in Österreich so schön sagt. Trocken bekommst Du die Blätter mit der Salatschleuder. Einfaches Abschütteln und abtropfen ist meist zu wenig. Das ist auch so, wenn Du ihn für ein leckeres Bärlauch-Baguette oder italienische Bärlauch-Gnocchi verwendest.

Das ist noch zu beachten:

  • Ich schneide das Grünzeug aber erst nach dem Trocknen klein, da es ansonsten viel zu aufwändig ist, weil überall “kleine Fäden” kleben. Ich mag das gar nicht.
  • Die Eier sollten verquirlt werden bevor sie dem Teig hinzugefügt werden, andernfalls bildet das Eigelb “Nester”.
  • Die im Rezept vorgesehene Ruhezeit solltest Du unbedingt einhalten, denn dann lässt sich die Masse nicht nur leichter verarbeiten, sondern schmeckt auch besser.
  • Die Basis für die Bärlauchknödel ist ein simpler Semmelknödelteig. Damit dieser schön flaumig wird, empfehle ich Dir ihn nicht zu kochen, sondern zu dämpfen. Wird die Masse nämlich gekocht, wird sie außen “glitschig” wie man das in Österreich nennen würde. Besser Du verwendest hierfür einen speziellen Dampfeinsatz für den Kochtopf, einen Dampfgarer oder Dein Backofen verfügt über eine solche Funktion.
  • Ich serviere das Essen am Liebsten in brauner Butter. Diese lässt sich zwar sehr einfach herstellen, braucht aber ein bisschen Geduld. Denn die Hitze darf nicht zu hoch sein und während des Karamellisierens der Butterflocken darfst Du den Topf nicht eine Sekunde aus den Augen lassen. Ansonsten kann es passieren, dass sie verbrennt. Mir ist das schon einmal passiert und das ist eine ziemliche Sauerei.
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Bärlauchknödel mit Butter und Parmesan

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Portionen und Zeit

12
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde
Gesamtzeit 2 Stunden 5 Minuten

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Zutaten

  • 250 g Knödelbrot
  • 160 g Milch
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 60 g Butter zerlassen
  • 1 Zwiebel klein, gehackt
  • 50 g Bärlauch gewaschen, entstielt, getrocknet
  • 20 g Parmesan gerieben
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Muskatnuss nach Geschmack

braune Butter

  • 125 g Butter

Zubereitung

Knödel zubereiten

  • Das Knödelbrot abwiegen und in eine große Schüssel geben.
  • Die Milch abmessen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und dem geriebenen Parmesan mischen. Anschließend noch zwei ganze Eier und zwei Eigelbe unterrühren und alles zum Knödelbrot geben.
  • Inzwischen die 60 g Butter in einem Topf zerlassen und den Zwiebel kleinhacken. Anschließend den Zwiebel in der Butter goldbraun anrösten.
  • Die Butter-Zwiebel-Masse dazu geben.
  • Den Bärlauch entstielen, waschen, in der Salatschleuder trocknen, mit einem Wiegemesser kleinhacken und ebenfalls unter das Knödelbrot mischen.
  • Das Masse gut durchkneten und etwa 1 Stunde zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
  • 12 kleine Knödel formen und diese bei 100°C ca. 20 Minuten lang dämpfen (Backofen, Dampfgarer oder Dampfeinsatz).

Butter schmelzen

  • 125 g Butter in einem kleinen Topf auf maximal mittlerer Flamme schmelzen.
  • Wenn Du das Fett weiter erhitzt, wird Schaum aufsteigen, welcher kleine Flocken bildet.
  • Nun wird die Flüssigkeit so lange weiter erhitzt bis diese Flocken wieder absinken und am Topfboden zu karamellisieren beginnen. Dabei immer wieder umrühren. Sobald diese eine leichte goldbraune Färbung annehmen, den Topf von der Flamme nehmen.

Gericht garnieren

  • Parmesan reiben, etwas Bärlauch kleinschneiden und über die Bärlauchknödel mit Butter streuen.
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Gericht: Beilage, Hauptspeise, Knödel, vegetarische Hauptspeise
Küche: Deutschland, Österreich, Schweiz
Diese Bärlauchknödel mit Butter und Parmesan schmecken einfach köstlich. Sie sind schnell gemacht und werden über Dampf zubereitet.

Serviervorschlag

Um das Gericht abzurunden, streue ich zusätzlich noch fein geriebenen Parmesan sowie ein paar frisch geschnittene Bärlauchstreifen über die Knödel. Das sorgt für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis. Außerdem schaut es auch sehr appetitlich aus.

Ein selbst gemachter Bärlauchknödel wurde auf einem schwarzen Teller mit geriebenen Parmesam und feingehacktem frischem Bärlauch serviert.

Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts Bärlauchknödel mit Butter und Parmesan!

Meine Familie ist von den Bärlauchknödeln schwer begeistert! Du auch? Verrate mir doch in den Kommentaren wie sie Dir geschmeckt haben? Über eine Rückmeldung freue ich mich sehr! Gerne kannst Du mich auch auf Instagram taggen!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

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