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Unkraut unter Zaun vermeiden: einfache Lösung mit Unkrautvlies

Ich werde mich auf meinem Blog nicht der politischen Korrektheit beugen und daher Unkraut weiterhin als solches bezeichnen, obwohl mir natürlich nicht entgangen ist, dass in jüngster Zeit dieser Begriff durch die Formulierung Beikraut ersetzt wurde. Dies sollte weniger abwertend klingen, da so manche als lästig empfundene Pflanze auch sehr positive Eigenschaften hat. Dennoch sind viele dieser Gewächse, wie z.B. Scheinerdbeeren, Zaunwinden, für jeden Gärtner eine Qual, weil sie vor allem dort viele Ausläufer bilden, wo man schlecht jäten kann. Aus diesem Grund werde ich nach wie vor alles daran setzen, um Unkraut unter dem Zaun zu vermeiden und wenn sich dieses Problem recht einfach mit Unkrautvlies lösen lässt, warum nicht! Doch schauen wir uns das näher an. Dieser Beitrag enthält Werbung.

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Gartenblog Topfgartenwelt Unkrautvlies im Test: das Unkrautvlies wird mit Hilfe von Rindenmulch versteckt

Das Problem kurz umrissen

Ich habe an der Grenze zu unserem Nachbarn, mehr oder weniger direkt an der Rückseite von dessen Pergola, ein Blumenbeet angelegt. Da aber zwischen Beet und besagten Sichtschutz unser Zaun verläuft, entsteht dazwischen ein kleiner Schlitz. Und genau dieser ist ein riesiges Problem, denn im Laufe der Gartensaison komme ich dort aufgrund der Stauden immer schlechter hin um zu jäten, wenn ich diese nicht kaputt machen will, und irgendwann explodiert in diesem Bereich förmlich der Bewuchs mit unerwünschten Pflanzen. Ich hasse das!

Für mich ist dieser Zustand einfach untragbar ist und ärgert mich Jahr für Jahr. Daher habe ich mich riesig über das Angebot einer Kooperation für hochwertiges Unkrautvlies gefreut. Damit habe ich in weiterer Folge eine – natürlich mit dessen Einwilligung – eine Unkrautsperre zum Nachbarn errichtet. Wie das funktioniert, werde ich Dir jetzt erklären.

Unkrautsperre zum Nachbarn

Im Blumenbeet, um welches es heute geht, wachsen hauptsächlich meine Herbstblüher. Alles in allem ein wunderschöner Anblick, wäre da nicht der dieser sagenhaft blöde Spalt von etwa 25 cm mit all seinen Nachteilen. Da die Pergola diesen Bereich super beschattet und damit auch der Moorboden auch immer schön feucht bleibt, feiert das Unkraut dort fröhliche Urstände. Es wuchert und wuchert und wuchert – ohne Unterlass. Leider beschränkt es sich nicht immer auf den “leeren” Bereich, sondern breitet sich munter in alle Richtungen aus.

Dieser Zierlauch wurde von der Nähe fotografiert.

Du wirst es mir kaum glauben, aber in diesem Schlitz wachsen:

  • ein kleiner Baum: Diesen schneide ich zwar immer wieder zurück, aber er wird nicht müde, danach wieder auszutreiben.
  • Löwenzahn: Er ist im gesamten Garten ein “Problem” und kein Standort ist ihm zu mies.
  • Quecken: Diese Grasart bildet dicke Büschel und verbreitet sich über Ausläufer.
  • Scheinerdbeeren: Sie vermehren sich ebenfalls durch Ausläufer und bedecken in Kürze den ganzen Boden.
  • Stinkender Storchschnabel: Gut, hier bin ich selber schuld. Ich habe eine Pflanze aus dem Wald mitgebracht und diese fühlte sich im Garten pudelwohl.
  • Zaunwinde: Sie ist das größte Übel von allen. Das rankende Gewächs überwuchert nicht nur den Zaun, sondern auch alles was im Beet wächst. Das unterirdische Wurzelgeflecht ist riesig und ausgeprägt.

Eine Lösung mit Hilfe von Unkrautvlies kam mir daher sehr gelegen. Mir ist zwar bewusst, dass sich fast alles an Beikräutern oberflächlich durch Flugsamen ansiedelt, aber trotz allem lässt es sich einfacher entfernen, wenn es sich nicht so fest verwurzeln kann.

Diese Blüten vom Zierlauch wurden im Makromodus aufgenommen.

Das richtige Konzept ist aller Anfang

Erst einmal saß ich grübelnd vor der Rabatte und überlegte, wie ich nun beim Verlegen vom Unkrautvlies vorgehen sollte? Der Platz ist beschränkt und stellenweise wirklich schlecht zugänglich – überhaupt von unserer Seite aus. Aber schlussendlich konnte ich mich auf ein einfaches, umsetzbares Konzept festlegen. Mit Erlaubnis unserer Nachbarn durfte ich auch auf ihrem Grundstück arbeiten. Dies vereinfachte die Arbeit ungemein.

In diesem Bild habe ich genau die Stelle markiert, wo das Unkrautvlies im Spalt verlegt wird. Außerdem siehst Du es auf der Wiese liegen. Es ist wirklich hochwertig.

1. Verlegen der Rasenkante

Als erstes verlegte ich mit Hilfe eines Gummihammers entlang unserer Seite des Zauns eine witterungsfeste Alu-Rasenkante. Die Verlegung erfolgte weitgehend bündig. Ausgespart wurden lediglich kleine Abschnitte aufgrund der einbetonierten Zaunpfosten.

2. Verlegen des Unkrautvlies’

Das Vlies habe ich, soweit notwendig, zurecht geschnitten und Hilfe von langen Nägeln und Heringen im Boden befestigt. Das geht bei uns ganz leicht, denn die Beschaffenheit des Untergrunds gleicht einem Schwamm, der wenig Widerstand leistet. Dabei achtete ich darauf, dass es möglichst bündig mit der zuvor gesetzten Rasenkante abschloss. Wobei ich den Abschluss zu einer dicken Wulst geformt habe, damit hier nicht auch noch eine unnötige Öffnung entsteht. Danach habe ich es mit Steinen beschwert, damit es gut aufliegt und vor allem auch so liegen bleibt.

3. Rindenmulch für eine bessere Optik

Nun ja, im Großen und Ganzen bin ich ja nicht so der Fan von Rindenmulch, aber so offen sah die Unkrautsperre zum Nachbarn auch nicht besonders ansprechend aus. So bekam es zumindest einen natürlichen Look.

Zu sehen sind die Rasenkante als Abschluss, sowie das Unkrautvlies, welches daran anschließt. Ich habe es mit Steinen beschwert und mit Rindenmulch abgedeckt.
Hier sieht man die Bepflanzung des Blumenbeets sehr gut nachdem die Unkrautsperre verlegt wurde.

Bewährt sich diese Lösung auch für längere Zeit?

Inzwischen sind schon einige Jahre ins Land gezogen, aber auch jetzt bin ich noch bin mit der in diesem Artikel beschriebenen Lösung sehr zufrieden. Zwar wurde ich auf Dauer nicht alle Zaunwinden los, aber sie ließen sich zumindest auf ein vertretbares Ausmaß dezimieren. Mit Löwenzahn und Quecken im Spalt gibt es hingegen gar keine Probleme mehr.

Für mich hält das Unkrautvlies somit das, was es verspricht. Aufgrund seiner wirklich dicken und robusten Struktur ist kein lästiges Beikraut von hinten mehr in das Blumenbeet hinein gewachsen. Einzig und allein sollte von Zeit zu Zeit der Rindenmulch erneuert werden. Solltest auch Du ein Produkt mit langer Lebensdauer und frei von Schadstoffen benötigen, dann schau doch bei der Firma Top-Unkrautvlies vorbei.

Dieser Zierlauch wächst im Blumenbeet und ist im Frühling eines der Highlights.

Fazit

Die Verlegearbeiten betreffend sind zwar nicht schwer, können aber ein wenig zeitintensiv sein. Dennoch lohnt sich die Arbeit allemal, da der Wuchs von ungewünschten Pflanzen im Wesentlichen eingedämmt wird. Ich würde es auf jeden Fall wieder so machen.

Viel Erfolg beim Verlegen von Unkrautvlies unter dem Zaun!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

26 Kommentare zu „Unkraut unter Zaun vermeiden: einfache Lösung mit Unkrautvlies“

  1. Hallo Katrin,ich kann dich da sehr gut verstehen,was zuviel ist – ist zuviel. Wir haben das Problem mit der Berberitzen – Hecke. Der Nachbar auf der anderen Seite dem ist es egal . Die Brennessel kann i verkraften denn die verwende ich so für die Brennessel- Jauche aber alles andere wuchert dazwischen munter drauf los.das große Kräuterbeet haben wir vor 2 Jahre total neu angelegt und auch Vlies verwendet.wir sind total zufrieden damit.im Frühjahr neuen Rindenmulch drauf u schon passt es wieder.
    Schöne Bilder hast du uns wieder mitgebracht . PS: sollte die das Unkraut ausgehen,in unsere Hecke ist genug zum raus zupfen ;))
    Herzlichst Anna

    Antworten
  2. Liebe Kathrin,
    unzugängliche Gartenecken sind schwer zu pflegen. Es ist auch selbstverständlich, dass man sich auch eine 'Hilfe' holt. Unter den Beerensträuchen kannst Du mit Rasenschnitt mulchen. Es würde den Sträuchern sehr gut tun.
    Einen schönen Tag
    Loretta

    Antworten
  3. Liebe Kathrin,
    ja auch ich nenne Unkraut nach wie vor UNkraut. Auch ich habe keine Lust (und Zeit) permanent im Garten diesbezüglich unterwegs zu sein.
    Zwischenzeitlich habe ich so einige "Bodendeckende" Pflanzen in das Unterholz gepflanzt. Weiterhin hilft mir mein Häcksler und ich habe somit immer genügend Mulchmaterial (gerade unter Beeren ein echter Gewinn).

    ♥liche Grüße
    Ellen

    Antworten
  4. Liebe Kathrin,
    auch bei uns heißt das Unkraut nach wie vor Unkraut ;O)
    Auch bei uns gibt es Stellen, wo es ganz schlimm überhand nimmt und da haben wir auch geplant, mit Vlies dagegen vorzugehen! Ich danke Dir für diesen Post und Deine guten Erfahrungen damit!
    Neben dem Vlies kommt auf die Beete auch immer wieder Gehäckseltes, das auch dazu beiträgt, daß auch im Beet das Unkraut nicht mehr so schnell durchkommt.
    Hab einen wunderschönen und glücklichen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

    Antworten
  5. Hallo Kathrin,
    bei dem Spalt am Zaun ist das Vlies eine gute Idee, unter den Sträuchern würde ich es nicht verwenden, es gibt doch so viele schattenverträgliche Stauden für Bienen und Schmetterlinge. Mein Trachystemon ist jedenfalls die tollste unkrautbremsende Bienenweide, die es im Schatten gibt.
    VG
    Elke

    Antworten
  6. Liebe Katrin,
    richtig – Unkraut ist Unkraut ist Unkraut! Und wenn man Giersch & Co für etwas nutzen kann und will, ist eine Umtaufe in "Kräuter" oder sonst was doch leicht möglich…
    Prima, dass es sich mit dem Unkrautvlies besser handhaben lässt. So schmal der Streifen auch ist, Unkraut steh ja nicht senkrecht hoch, sondern will ans Licht in Richtung Beet. Und versamt sich… Und ruckzuck ist das Beet erobert… Nein, wehret den Anfängen! Gut gemacht!
    Für Dich sonnige Tage (endlich!!), herzliche Grüße
    Renee

    Antworten
  7. Liebe Katrin,
    wir haben vor zwei Jahren unseren kleinen Garten angelegt;) Und genauso wie du oben beschreiben hast, sind wir vorangegangen:) Ich bin mit dem Unkrautvlies sehr zufrieden:) es sieht immer noch aus, wie gestern gemacht:) Für mich Unkraut ist Unkraut und bleibt Unkraut:) Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag.
    Liebe Grüße
    Karina

    Antworten
  8. Hihi Beikraut! Hatte ich echt noch nicht gehört 🙂
    Im Staudenbeet stört mich im Sommer das Unkraut kaum noch, weil es einfach von den üppiger werdenden Pflanzen Verdeckt wird, da rupfe ich nur noch ausgewählt. Unser Garten ist ja eher wilder und nicht so groß, da lass ich auch mal Unkraut. Aber wenn ich das ganz am Anfang –
    vor der ganzen Pflanzerei – gewusst hätte, dann wäre so ein Vlies auch was für mich gewesen.
    Du hast dir viel Mühe gemacht, aber es wird sich auf Dauer lohnen!
    Liebe Grüße

    Antworten
  9. Liebe Kathrin,
    das ist in der Tat eine schwierige Ecke für die Unkrautbekämpfung, weil es sich in dem schmalen Niemandsland stets neu ansiedeln kann. Ich hoffe, die Vliesabwehr wird sich bewähren. Ich hatte mal unter den alten Rindenmulchwegen Unkrautvlies verlegt. Im Ergebnis haben sich die angeflogenen Samen aufs Allerfeinste in dem Vlies festgekrallt, Entfernung war unmöglich. Rindenmulch runter, Vlies raus und entsorgt, neuer Mulch drauf. Nun ist der Rindenmulch dem Splitt gewichen und ich muss aufpassen, das nicht neues Ungemach von oben kommt. Falls ich es bemerkte, denn ich bin derzeit täglich laaaange am jäten.
    Liebe Grüße
    Karen

    Antworten
  10. Liebe Kathrin,
    wir haben letztes Jahr das Beet um unseren kleinen Teich neu angelegt. Wir haben dort auch ein Unkrautflies verwendet und ich bin sehr zufrieden. Es verirrt sich nur noch ganz vereinzelt ein Unkraut zwischen den Stauden.
    Viele liebe Grüße
    Silke

    Antworten
  11. Hallo Kathrin,
    ich bleibe auch beim Wort "Unkraut", auch wenn "Beikräuter" oder "Wildkräuter" als politisch korrekt gelten – ich mag sie nun mal nicht in meinen Beeten und nach Möglichkeit auch nicht in meinem Rasen haben – andere mögen Löwenzahn im Rasen, ich leider nicht. Die Probleme, die du beschreibst, kennen wohl die meisten. Es gibt einfach Ecken, an die ist schlecht ranzukommen, vor allem, wenn die Stauden schon eine gewissen Höhe erreicht haben. Die Idee mit dem Unkrautvlies ist super, da fällt mir nämlich sofort eine Stelle ein, an der ich das auch mal ausprobieren könnte. Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung!
    Liebe Grüße
    Katharina

    Antworten
  12. Da stimme ich Dir voll zu, liebe Kathrin, Unkraut bleibt Unkraut. Und da muss Mann (oder Frau) handeln. Toll hast Du das Problem mit dem Vlies gelöst.
    Liebe Grüße
    Edith

    Antworten
  13. Liebe Kathrin.
    bei mir bleibt Unkraut eben Unkraut. Auch wenn es manchmal
    gar nicht so übel aussieht.
    Ich habe wieder viel hier gelernt und gesehen.
    Einen angenehmen Abend wünscht dir
    Irmi

    Antworten
  14. Auch hier bleibt das Unkraut Unkraut. Viel habe ich davon GsD nicht mehr, seit der Garten zugewuchert ist. Ich muss nur ab und an mal zuppeln. Blöd sind immer die Stellen unter Büschen, oder, wie bei dir, am Zaun.
    Ich habe dir übrigens unter deinem Kommentar geantwortet.

    Viele Grüße
    Margrit

    Antworten
  15. So ist das, liebe Kathrin. Ich sage zwar sonst auch nicht Unkraut sondern Wildkraut, doch da wo es mich stört und ich es nicht haben will, setze ich es das Wort Unkraut einfach in Gänsefüßchen. 😉 🙂
    Für solche Ecken wie bei Dir am Zaun ist das Vlies eine gute Lösung. Ich wollte auch noch einen Streifen zum Nachbarn am Zaun, wo immer sein Giersch zu uns rüberwächst, verlegen. Aber im Garten unter Sträuchern oder in Beeten direkt im Garten möchte ich es denn doch nicht. Es heißt zwar, der Boden würde nicht versäuern, ich glaube jedoch anderes! Die Wurzeln der Sträucher sollen bei mir natürliche Verhältnisse haben dürfen, das halte ich gerade auch bei Sträuchern, von denen ich ernten will, für gesünder.
    Wir mulchen inzwischen auch wieder – wie in früheren Gärten. Die Ahornsämlinge hat man eh, das waren Massen in diesem Jahr. Man kann sie ja relativ leicht auszupfen. Ansonsten setze auch ich auf Bodendecker, die den Boden möglichst irgendwann flächig bedecken, dann hat "Unkraut" auch nicht mehr viel Chancen. Der Giersch ist natürlich lästig, wie bei uns beim Waldmeister, doch dem Waldmeister würde ich nichts Gutes tun, wenn ich da hinten, wo er wächst, Folie verlegen würde. Im Moment ist die Fläche neben dem Gartenhaus großflächig bedeckt, vor allem durch Vergissmeinnicht. Wenn man das so haben will, muß man auch viel Geduld mitbringen, denn zeitweilig sieht es unschön aus, wenn braun gewordene Vergissmeinnichtpflanzen darniederliegen, weil sie sich versamen sollen. Doch für diesen Anblick im Frühling ist mir das wert. Ich lasse dann auch nur wenige Pflanzen stehen, das reicht ja zum Versamen. Aber manchmal wächst einem das Unkraut über den Kopf, geht mir derzeit leider auch so.

    Liebe Grüße
    Sara

    Antworten
  16. Liebe Kathrin
    Obschon ich mich zur PRO-BEIKRAUT Fraktion bekenne (die meisten Beikräuter sind Leckerbissen für meine Kleintiere) muss ich gestehen, dass die Problematik in einem grossen Garten sich natürlich anders gestaltet als im Topfgarten auf dem Balkon, wo so ziemlich alles problemlos erreichbar ist für die Gartenschere. Die Lösung mit dem Vlies ist voll umweltverträglich und deshalb finde ich es sehr gut, dass Du sie uns hier vorstellst!
    Mit lieben Grüssen, Arletta

    Antworten
  17. Liebe Kathrin,
    wenn man in einem Garten Platz hat, kann man Unkraut auch mal als Beikraut sehen (aber auch nicht jedes …). In gestalteten Beeten jedoch, oder genau an solchen Stellen, wie du sie uns zeigst, wird aus Beikraut ganz schnell lästiges Unkraut.
    Wir haben vor ungefähr zwei Jahren das gleiche gemacht mit dem Streifen zwischen unserer Ligusterhecke und dem Zaun.
    Hat gut funktioniert … aber leider nicht für immer. Heuer hab ich das Vlies zum Großteil wieder raus gezogen, weil sich AUF dem Vlies (und auf dem Rindemulch) das Unkraut auch angesiedelt hat und ich erst recht wieder jäten musste. Wichtig ist, dass der Boden ganz bald von anderen (bewußt gepflanzten) Pflanzen zugewachsen wird, was leider unser Liguster nicht geschafft hat. Und zwar wegen eines zweiten Problems, das Unkrautvlies mit sich bringt: In einem Garten wie dem meinen, in dem Wühlmäuse sich ausbreiten wie Unkraut (Ironie gewollt), ist Unkrautvlies kontraproduktiv.
    Ich verwende das Unkrautvlies aber für viele andere Sachen. Zum Beispiel lege ich es in meinen Pflanzkübeln AUF die Drainageschicht aus Schotter bevor ich Erde drauf gebe. So kann man die Erde später leichter auf dem Kompost entsorgen, ohne dass Schotter oder was immer man für die Drainage verwendet hat, dabei ist.

    Liebe Grüße
    Hilda

    Antworten
  18. ich habe am zaun (hässliches, von der bahn gebautes eisending ohne wirkliche funktion), wo ich weder mähen kann noch mich um wucherndes "unkraut" kümmern möchte, einfach grosse einjährige stauden gesetzt – goldrute, bergaster, waldgeisbart, sonnenhut…. die werden zwischen 1-1,5m und blühen zu unterschiedlichen zeiten und ausserdem verstecken sie den zaun bis zum nächsten frühling. wächst das ganze zu sehr in den rasen auf der einen seite fahr ich mit dem mäher drüber, auf der beetseite wird im frühling abgestochen was zuviel ist…..
    hat nix gekostet, macht keinen müll, sieht schön aus und auch die insekten und singvögel sind glücklich 🙂
    xxxx

    Antworten
  19. Liebe Kathrin, ich habe auch schon mit Unkrautvlies gearbeitet. Vor allem mag ich es gerne, wenn ich irgendwo einen Kiesweg anlege. Unzugängliche Ecken versehe ich auch schon einmal gerne mit Rasenschnitt, dies erstickt so manches ungebetene Kräutlein – ist aber nur für Ecken, die schlecht einsehbar sind geeignet. Für normale Beete mag ich kein Vlies, da es mich am spontanen Pflanzen hindert … da brauche ich einfach Freiraum. Noch eine Bitte…. Ich würde gerne bei Pinterest in Eurem Gartenblogger Bord mitpinnen, könntest Du mir sagen, wie ich dies machen kann? Vielen Dank für den interessanten Post und LG sendet Marion

    Antworten
    • Liebe Marion, im Beet selbst liegt kein Vlies, sondern nur hinten unter der Pergola. Die gehört schon den Nachbarn und da komme ich halt so gut wie gar nicht hin, aber das Unkraut wuchert in mein Beet. Das ist das Problem 🙁

      lg kathrin

      Antworten
  20. Ich hatte auch schon über ähnliches hier nachgedacht. Denn ich war auch leichtsinnig und habe ein Beet am Nachbarzaun angelegt, wo nun alles an Wildwuchs zu mir rüber wächst…Quecke und Schachtelhalm sind die schlimmsten. Mal sehen, wie ich das löse. Über das Unkrautvlies mache ich mir noch Gedanken, ob das so umweltverträglich ist, wenn man den Kunststoff im Gartenboden belässt.
    Die roten Käfer sehen aus wie Lilienhähnchen…und sie vermehren sich bei dir?
    Viele Grüße, Sigrun

    Antworten
  21. Liebe Kathrin, Ja Unkraut bleibt Unkraut. Ich sage auch weiterhin Negerküsse. Auch ich habe neulich Unkrautvlies verlegt um der Quecke in unserem neu angelegten Garten Herr zu werden. Ich bin gespannt, wie es funktioniert. Jahrelang durfte das Zeug da wachsen, aber nun, wo wir Stück für Stück alles schier machen, hat das Zeug kein Vorrecht mehr. Es muss weg. Es wächst ja wie die Pest und ich muss das nun wirklich nicht für Salat verwenden. Da würde ich wohl nichts anderes mehr essen 😉 An einigen Stellen darf es ruhig wachsen, aber nicht im Staudenbeet. Der Zierlauch ist wunderschön, der kommt definitiv auch in das Staudenbeet. Liebe Grüße Michi

    Antworten
  22. Klar, Unkraut heißt es auch bei mir weiterhin. UNwetter ist ja auch ein Wetter. Oder sollen das nun auch umbenannt werden, um BEiwetter??
    Klasse Sache mit dem Blues. Nun hast du Ruhe an dem Stück.
    GLG Gudi

    Antworten
  23. Auch bei mir bleibt Unkraut Unkraut. Auch ich versuche Unkraut mit fast allen verschiedenen o. g. Mitteln zu bekämpfen. Hilft oft, aber nicht immer. Jäten bleibt einem einfach nicht erspart. Oft, aber nicht überall, macht es mir richtig Spaß und ist richtig erholsam. Da denke ich nur an das böse Unkraut, das jetzt weg muss und alle anderen stressigen Alltagsgedanken sind dann erstmal weg. Und wenn das Beet dann wieder sauber ist, freue ich mich über das ordentliche Beet riesig.l
    LG
    Sigrid

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  24. Hallo,
    ich bin gerade auf diese Seite gestoßen, weil ich eine Möglichkeit suche, wie man Efeu, was vom Nachbar rüberkommt, aufhalten kann. Könnte da das Unkrautvlies auch helfen oder habt ihr da einen anderen Tip ?
    Viele Grüße
    Anita

    Antworten
    • Hallo Anita, in unserem alten Garten hatten wir auch extrem viel Efeu und ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob sich dieser vom Unkrautvlies beeindrucken lässt, da er sich nicht durch Wurzelausläufer vermehrt, sondern oberflächlich dahinkriecht und dann Wurzeln schlägt. Hier hilft wohl nur regelmäßiges Ausreißen.

      LG Kathrin

      Antworten

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