Wenn man auf der Suche nach einer passenden Zwergkirsche oder Säulenkirsche für und Topf und Garten ist, steht man ganz schnell vor einem großen Problem. Welche Sorte sollte man nehmen? Leider kennen sich viel Verkäufer selber nicht gut aus und führen dann oft inkompetente Beratungen durch. Mir ist das selber passiert und daher möchte ich Dich vorwarnen, denn es ist nicht jede Sorte ein Selbstbefruchter und nicht jeder Boden eignet sich ohne Vorarbeiten gut für diese Obstbäume. Wenn Du mehr also mehr über Standort, Krankheiten, Schädlinge und natürlich die richtige Sortenwahl erfahren willst, dann bist Du hier genau richtig und solltest unbedingt weiterlesen!
Inhaltsverzeichnis
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Platz für Neues
Unsere erste Zwergkirsche hat ein sehr bescheidenes Leben, geplagt von Monilia und der Schrotschußkrankheit, geführt. Insbesondere die Monilia wurde jedes Jahr schlimmer und fand in Jahren mit feuchter Wetterlage optimale Bedingungen vor. Irgendwann erholte sie sich davon nicht mehr und ging endgültig kaputt. Da auch die benachbarte Zwergringlotte eher vor sich hinsiechte, denn prächtig gedieh, entschlossen wir uns beide Pflanzen zu entfernen und Platz für Neues zu schaffen.
Der Plan war, sie durch zwei kleinwüchsige Kirschbäume zu ersetzen. Große Bäume und selbst kleinere Buschbäume sind einfach zu ausladend und würden den zur Verfügung stehenden Raum alsbald sprengen. Da ist es auch ein gewagtes Vorhaben diese lediglich durch Schnittmaßnahmen klein zu halten, wenn die Veredelungsunterlage eher zu starkem Wuchs neigt. Dieser oft gepredigte Tipp, ist zwar nicht schlecht und sicher gut gemeint, aber bei einer verfügbaren Fläche von etwa 20m² einfach nicht umsetzbar.
Damit war das Angebot von vornherein schon sehr eingeschränkt, denn der Kirschbaum unserer Träume musste unbedingt für einen kleinen Garten oder im Notfall sogar für einen großen Topf passen. So konnten wir ohnedies nur zwischen einer Säulen- oder weiteren Zwergkirsche auswählen.
Säulen- oder Zwergkirsche – was passt besser?
Da wir mit der Zwergkirsche nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht haben und ich nach einiger Recherchearbeit herausgefunden habe, dass diese Wuchsform generell krankheitsanfälliger ist als andere Züchtungen, haben wir uns schlussendlich für drei verschiedene Säulenkirschen entschieden. Obwohl ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich diese Krankheitsanfälligkeit bei anderen Obstsorten nicht so recht beobachten konnte.
Alles nur Fake
Falls Ihr jetzt den Zeigefinger heben wollt um mich darauf aufmerksam zu machen, dass es gar keine echte Säulenkirsche gibt und diese spezielle Wuchsform lediglich dem Apfel vorbehalten ist, habt Ihr natürlich vollkommen Recht! Es gibt sie natürlich nicht, auch wenn in einer nahegelegenen Baumschule damit geworben wird und man sich gegenüber den Kunden als Experte ausgibt. Nun ja, ….
Formschnitt bei Säulenkirschen
Diese Züchtung ist lediglich auf einer sehr schwachwachsenden Unterlage veredelt. Sie bildet daher im Unterschied zum Apfel auch Seitenästchen, diese können aber auf 2-3 Augen eingekürzt werden und entwickeln sich zu Fruchtholz. So kann die Säulenkirsche recht schmal erzogen werden und nimmt nicht viel Raum in Anspruch – wesentlich weniger als ein Buschbaum. Damit ist sie auch perfekt für einen Topfgarten geeignet, sofern das gewählte Gefäß groß genug ist.
säulenwüchsige Sorten
Als wir die Baumform geklärt hatten, standen wir jedoch vor dem nächsten Problem. In sämtlichen Gärtnereien und Baumschulen wurde nur die Sorte Sylvia angeboten und teils sogar als selbstbefruchtend verkauft. Das ist der nächste Schwachsinn, denn sie braucht eine zweite Sorte um Früchte hervorzubringen und wie das bei Kirschen so ist, darf das nicht irgendeine sein, sondern nur die passende. Man kann nämlich nur jene Sorten kombinieren, die zur selben Zeit blühen. Allerdings war es in den so genannten “Fachbetrieben” fast unmöglich eine fundierte Auskunft zu bekommen. Leider!
Besagte Mitarbeiterin meinte zum Schluss doch allen Ernstes, die Biene macht bei den Pollen keine Unterschiede, es reiche aus, wenn Äpfel und Birnen usw. in der Nähe seien und schon könne man Kirschen ernten. Hä? Wie war das noch einmal mit den Bienchen und Blümchen? Manchmal kann man sich einfach nur auf den Kopf greifen. Ist Euch so etwas auch schon mal passiert?
Also musste, wie halt in solchen Fällen üblich, das Internet herhalten. Nach stundenlanger Suche und Einholung von Gegenreferrenzen habe ich schlussendlich eine passende Kombi gefunden:
- Sylvia: selbstunfruchtbar,
- Sara: selbstfruchtbar und
- Regina: selbstunfruchtbar, keine klassische Säulenkirsche, aber ein guter Befruchter.
Regina habe ich ein wenig unüberlegt gekauft, sie sah einfach gut aus und ich habe nur dem Etikett vertraut. Das sollte man aber besser nicht machen. Denn dort wurde sie fälschlicherweise als selbstfruchtbar ausgegeben, was sie aber definitiv nicht ist. Da es sich bei dieser Sorte eher um einen kleinen Buschbaum handelt, muss sie im schlimmsten Fall wieder gehen, sollte sie doch einmal zu groß werden.
Weitere selbstbefruchtende Sorten sind (Quelle: Zwerg- und Säulenobst – 170 Sorten für den kleinen Garten):
- Celeste,
- Garden
- Bing,
- Helene,
- Samba,
- Stella Compact und
- Victoria
Leider war bei uns in der Nähe keine davon erhältlich.
Der optimale Standort
Wenn man mit dem Gedanken spielt Säulenkirschen im Garten anzupflanzen, sollte man sich neben der richtigen Sortenauswahl auch Gedanken über den zukünftigen Standort der Bäume machen, sofern sie nicht dauerhaft in einen Topf gepflanzt werden. Glücklich schätzen kann sich jeder, der ohne viel zu tun über optimale Bodenverhältnisse verfügt. Süßkirschen sind, abgesehen von ihrer Abneigung gegen Nässe nicht wählerisch, wachsen jedoch in einem leichten, gut drainierten Lehmboden am Besten.
Gummifluss
Kirschen, egal welche, mögen keine nassen Füße. Ist der Boden zu nass oder besteht die Gefahr der Staunässe, neigen die Pflanzen rasch zu Gummifluss. Laut Wikipedia das die Antwort des Baumes auf einen gestörten Wasserhaushalt. Die Erkrankung zeigt sich in erster Linie dadurch, dass der Baum an Ästen und Stamm eine bernsteinfarbige, zähe Flüßigkeit abzusondern beginnt, die aus Ritzen in der Rinde austritt. Der Kirschbaum wird dadurch geschwächt. Einzelne Äste und Zweige können sogar absterben.
Ist man sich ob der Probleme am angedachten Standort bewusst, kann eine gute, tiefgründige Drainage Abhilfe schaffen. Hierfür wird am Besten ein dem Wurzelballen des Kirschbaums entsprechendes tiefes und breites Loch ausgehoben. Allerdings sollte hier auch eine gewisse Reserve für das weitere Wachstum eingeplant werden. Anschließend wird ein Teil des Loches mit Blähton, Kies und / oder Steinen wieder aufgefüllt, so dass das Wasser später gut abfließen kann und sich nicht mehr im Wurzelbereich staut. Über die Steinschicht gibt man am Besten eine dicke Schicht lockeren, humosen Boden, in welche man dann auch den Baum pflanzt.
Häufige Krankheiten und Schädlinge
Leider bleibt das einfach nicht aus. Ich hoffe zwar immer von solchen Plagen verschont zu bleiben, aber letzten Endes ist es ein frommer Wunsch, der selten erfüllt wird. Inzwischen bin ich schon froh, wenn das Wetter so mitspielt, dass nicht auch noch der Junifall zu wild ausfällt.
Schrotschußkrankheit
Neben feuchten Böden ist auch eine langanhaltende, allzu feuchte, kühle Witterung im Frühling für Kirschbäume nicht gut. Eine solch suboptimale Wetterlage kann unter anderem zur Schrotschusskrankheit führen. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, ausgelöst durch den Pilz Wilsonomyces carpophilus, die recht hartnäckig sein kann. Sie zeigt sich anfangs durch helle Flecken auf den Blättern, die sich innerhalb kurzer Zeit rotbraun verfärben und von einer roten Umrandung gekennzeichnet sind. Die Flecken sind nur wenige Millimeter groß, jedoch zahlreich vorhanden.
Der rote Rand rührt von einer Abwehrreaktion des Kirschbaumes her, welcher versucht das gesunde vom erkrankten Gewebe abzusondern. Dies ist auch der Grund warum die betroffenen Stellen im Laufe der Zeit ausbrechen und winzige Löcher im Blatt hinterlassen. Ist der Befall stark, sieht das Laub des Baumes wie von Schrotkugeln zerschossen aus. Daher auch der Name.
Doch der Pilz befällt nicht nur die Blätter, sondern macht auch nicht vor den Früchten halt. Auch sie weisen die typischen nekrotischen Flecken auf, verkrüppeln, faulen und fallen vorzeitig ab. Die Schrotschusskrankheit begünstigt zudem einen frühen Laubfall bei den infizierten Blättern. Des Weiteren können die Triebe befallen werden, was ebenfalls zu einer Art Gummifluss führen kann. Dann sollte man bis ins gesunde Gewebe zurückschneiden. Eine Bekämpfung der Schrotschusskrankheit ist mit einem Fungizid möglich.
Um den Pilz die Überwinterung zu erschweren, sind sämtliche Fruchtmumien zu entfernen und das Laub zu entsorgen. Von einer Entsorgung auf dem Komposter ist jedoch dringend abzuraten. Ein Befall später im Jahr ist übrigens eher selten.
Monilia
Monilia ist ebnfalls eine Pilzerkrankung, die dazu führt, dass die Blüten der Kirsche braun werden und abfallen. In weiterer Folge beginnen auch die Triebspitzen einzutrocknen und abzusterben (Monilia-Spitzendürre). Sie kann aber auch die Früchte befallen (Monilia-Fruchtfäule). Diese verschimmeln bei einer Infektion direkt am Baum ohne zu Boden zu fallen. Ist der Zwergkirschbaum davon betroffen, sollte schnell gehandelt werden. Die betroffenen Triebe sollten bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten und faule Früchte umgehend entfernt werden. Sie kann mit einem passenden Fungizid bekämpft werden.
Schwarze Blattläuse
Wenn es um tierische Schädlinge geht, dann haben bei der Kirsche ganz klar die Schwarzen Blattläuse die Nase vorn. Sie sind zwar lästig und ihre Spuren ekelhaft, aber im Großen und Ganzen stellen sie für einen ansonsten gesunden Baum keine Bedrohung dar. Treten sie allerdings in Massen auf, können sie durch ihre Saugtätigkeit den Kirschbaum schwächen, was sich in weiterer Folge negativ auf die Ernte auswirkt. Da eine ausführliche Beschreibung der Abwehr diesen Text sprengen würde, verweise ich an dieser Stelle an meine entsprechenden Artikel über die Bekämpfung von Blattläusen.
Kirschessigfliege
Kommt es jedoch zu einem Befall mit der Kirschessigfliege, kann man davon ausgehen, dass die Ernte im Eimer ist. Sie wurde aus Asien eingeschleppt und wird in erster Linie von roten, dunklen, weichschaligen Früchten angezogen. Das Weibchen schlitzt die Früchte auf und legt anschließend in diesen die Eier ab. Alsbald entwickeln sich daraus Maden, deren Fraßtätigkeit und Ausscheidungen zu einem Verderb der Früchte führen. Typisch ist ein Gestank nach Essig bzw. Vergorenem. Ein Befall kann durch das Ausbringen von Netzen und das Aufstellen von speziellen Fallen eingedämmt werden.
Fazit
Die Säulenkirsche Sara war beim Kauf ein wenig von der Schrotschußkrankheit befallen und daher habe ich sie so gut wie möglich mit einem Fungizid behandelt und habe sie zusätzlich eine Zeit lang vor Regen geschützt geschützt unter dem Dachvorsprung aufgestellt, damit es zu keiner weiteren Ausbreitung kam. Lieber im Vorfeld ein wenig Chemie anwenden als dann wieder Ärger haben.
Neben den Säulenkirschen ist nun auch ein Kriecherl eingezogen. Zu Deutsch eine wilde Mirabelle. Einen solchen Baum wollte ich schon immer mal haben. Er erweitert meine Sammlung an Obstbäumen wunderbar und blüht vor allem so schön. Zusätzlich haben wir auch noch Säulenpflaumen gepflanzt, die ich über eine Versand-Baumschule bestellt habe. Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden, denn ich war anfangs doch sehr skeptisch. Und da wir gerade dabei sind, Säulenbirnen sind auch noch im Garten eingezogen. Irgendwie fehlten diese noch.
Viel Erfolg bei der Auswahl des richtigen Kirschbaums für den Topf!
Ich lade Dich herzlich ein mit mir darüber im Kommentarbereich oder auf Instagram zu diskutieren!
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Bis bald und baba!
Kathrin
Liebe Kathrin,
das ist ja ein interessanter Beitrag! Wußte ich ALLES nicht. Nur, dass man beim Kauf von Pflanzen schon mal ins Staunen kommt… Da habe ich auch schon Sachen gehört..leider auch solche, die irgendwie wahr klangen, sich dann aber im Praxistest als Blödsinn herausstellten.
Die Säulenformen sind eine tolle Möglichkeit. Man kann ein Gehölz nicht mit Gewalt auf einer Größe halten, die deutlich unter dem üblichen Wuchs liegt. Das geht nur bei Schnittgehölzen, die dann die gewünschte Optik zeigen können. Freiwachsende Gehölze sehen immer verstutzt und verstümmelt aus. Finde ich.
Hoffentlich hast Du eine Ernte – Daumen gedrückt!!
Ein schönes Wochenende und einen herrlichen ersten Mai für Dich
Renee
Liebe Kathrin,
in meinem Garten gibt es Säulen-Johannisbeeren und -stachelbeeren, aber nicht im Topf. Habe ich bisher gute Erfahrungen mit gemacht.
Und "Regina" ist auf jeden Fall eine bekannte Kirschensorte. Weiß ich, weil's in meiner weitläufigen Verwandtschaft Kirschbauern gibt. Die hatten diese Sorte auch in ihrer Kirschenplantage.
Liebe Grüße
Sigrid
Liebe Kathrin,
ich bin kein großer Obstbaumexperte. Ich erinnere mich noch von meiner Kindheit, dass Obstbäume bei uns jedes Jahr sehr gepflegt waren. Sie kriegten genau so einen Winteranstrich und auch einen Winterschnitt. Alle Bäume waren wunderbar geformt und wuchsen nicht in die Höhe, dass man die Krone auch nicht sehen konnte. Es ist klar, dass nur resistente alte Sorten im Garten gepflanzt wurden.
Meine Meinung, einen Baum in einem Topf groß zu ziehen, ist zu aufwendig und bringt nicht den Erfolg, den man erhofft. Ich hoffe, dass der Frost die Blüten nicht beschädigt hat und ihr die Kirchen dieses Jahr noch essen werdet.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und einen schönen ersten Mai.
Loretta
Ich habe auch einmal den Versuch gemacht, eine Säulenkirsche im großen Topf zu ziehen, aber ebenfalls ohne Erfolg. Nach zwei Jahren ging sie ein. Obwohl ich sie vor Frost geschützt habe, gegossen habe und auch sonst lebevoll gepflegt habe.
Da kann man wohl nichts machen.
Das ist ja eine Wissenschaft! Und was du alles weißt, da könntest du eigentlich den Baumschulenangestellten noch Nachhilfe geben 🙂
Da bin ich ja mal gespannt, was aus meinem Pfirsischbäumchen wird……
Liebe Grüße
Von Obstbäumen hab ich wenig Ahnung. Ich habe hier eine Zierkirsche im Beet, die so wunderschön, aber kurz blüht. Im letzten Jahr mußte ich sie wegen Monilia in der Höhe halbieren, dieses Jahr hat ihr der Frost zugesetzt. Eigentlich möchte ich sie gerne loswerden.
Sigrun
Hallo Kathrin,
das war interessant…ich habe wenig Ahnung von Obstbäumen – mein Elstar und ein Säulenapfel haben ordentlich Blüten, doch mein hoher Zierapfel Red Sentinel hat überhaupt keine Blüten in diesem Jahr…schade, der hatte immer so wunderbare Äpfelchen.
Ein nettes Wochenende wünsch ich dir, Marita
Liebe Kathrin, ob Zwergkirsche oder Saeulenkirsche, da gibt es ja 'ne ganze Menge zu lernen und zu beachten. Ich hoffe, Du hast die perfekten Baeumchen fuer Deinen Garten gefunden.
Vom ungeschulten Personal in den amerikanischen Gaertnereien kann ich auch ein Liedchen singen. Oftmals mag ich schon gar keine Frage mehr stellen…
Schoene Fruehlingstage wuenscht Dir,
Christina
Liebe Kathrin, ich habe im Garten erst im Herbst und jetzt im März einige Säulenbäume gepflanzt. Unter anderen auch 2 Säulenkirschen Helene. Unser Weichselbaum (Sauerkirsche) ist ein Zwergbaum und trägt sehr viel. Aber auch eine Mirabelle – also Kriecherl haben wir nun im Garten. Ich freue mich schon sehr darauf, Früchte von diesen Bäumchen ernten zu können, doch das wird sicher noch dauern – laut Baumschule ein bis zwei Jahre…
Unsere zweite Säulenbirne hat gar nicht ausgetrieben und auch nur eine Blüte bekommen. Diesen Baum haben wir heute ausgetauscht bekommen. Ich hoffe, der neue Baum fühlt sich wohl bei uns uns wächst nun gut an.
Ich wünsche dir viel Erfolg mit den Säulenbäumchen!
Liebe Grüße
Marie
Liebe Kathrin!
Das ist ja interessant und die Sache mit dem Personal in der Baumschule lustig, obschon eigentlich eher tragisch. Ich habe meinen ganzen Balkon voll mit sowohl Säulen- wie auch Zwergobstbäumchen, sie stehen alle in grossen Töpfen, teilweise schon seit vielen Jahren. Der Ertrag ist schon schier unglaublich und Krankheiten hatte ich noch nie. Vielleicht einfach Glück gehabt? Ich behandle alles nur voll öko, keine Pestizide oder so. Dieses Jahr haben die Bäume enorm viele Fruchtansätze, vielleicht weil März/April extrem warm waren. Dann kam letzte Woche ein Wintereinbruch… bin nun gespannt, ob dieser den Pflanzen etwas anhaben konnte oder nicht.
Mit lieben Grüssen
Arletta
Hallo Kathrin,
manchmal ist es wirklich besser sich von kranken Pflanzen zu trennen, als jedes Jahr den gleichen Frust zu erleben.
Im Gärtnereien habe ich auch schon erlebt, das nicht jeder Ahnung hat, eher noch schlimmer sind Baumärkte mit Gartenabteilung.
LG Dagmar
Liebe Kathrin,
du bist in Sachen "Kirschbaum" eine Fachfrau geworden. Ich wünsche dir viel Glück mit deinen Säulenbäumen. Wir haben zwei Säulenapfelbäume und sind manchmal überrascht, wie gut sie tragen. Sie sind allerdings direkt in den Boden gepflanzt.
Ich wünsche dir einen schönen ersten Mai,
Liebe Grüsse
Agnes
Du hast dir eine menge Wissen angeeignet und ich finde deinen Post sehr interessant.
In früheren Jahren startete ich einige Versuche mit Obstbäumen in Kübeln. Irgendwann gingen sie alle ein. Es lag meist am Winter. Zu viel oder zu wenig gegossen oder zu kalt. Auch das Düngen war eine Wissenschaft für sich. Aber ich denke, ich war auch nicht so gut informiert wie du es bist.
Ich wünsche dir viel Glück mit deinen Kirschen.
LG Anette
Hallo liebe Kathrin, da hast du ja ordentlich Wissen zusammengetragen!
In Sachen Obstbäume bin ich überhaupt nicht bewandert…
Ich hatte hier zwar auch mal eine "Säulenkirsche", die ist aber leider eingegangen….
Hab eine schöne Woche!
LG Andrea
Ciao! Ho visto spesso anche queste varietà nane bellissime e funzionano benissimo! Purtroppo credo che qui il gelo abbia rovinato tutta la frutta ma è presto per dirlo!
Un saluto 🙂
Liebe Kathrin,
ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen neuen Bäumchen. Von vielem, was du hier schreibst, hatte ich überhaupt keine Ahnung. Neugierig geworden habe ich die "Beschreibung" von meiner Säulenkirsche heraus gekramt. Darauf steht auch der Unsinn "selbstfruchtbar". Damals beim Kauf, war mir dieser Hinweis auch völlig egal. Da ich nahe an einer Kleingartenanlage wohne, vertraute ich darauf, dass sie schon irgendwie befruchtet wird. Bei dem Apfelbaum klappte das ja schließlich auch ;-))). Allerdings habe ich festgestellt, dass der Apfelbaum wesentlich mehr von Bienen und Hummeln umschwärmt wird, als die Kirsche. Aber es hat geklappt. Sie hat jede Menge Fruchtansätze. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich die Säulenkirsche "Claudia" habe.
Viele liebe Grüße
Ursula
Hihi.. die Bienen machen bei den Pollen keine Unterschiede! Was für eine reizende Geschichte, liebe Kathrin. Unsere beiden Kirschbäume stehen im Spalier. Doch ich bin mir nicht sicher, ob wir dieses Jahr eine gute Ernte haben werden. Den Bienen war es bis data zu kalt zum Schwärmen und die Blüten sind fast alle verblüht.. seufz! Dir eine reiche Ernte. Herzlichst, Nicole
Ich habe einfach eine normale Sauerkirsche gekauft. Wenn sie später zu hoch werden würde, wird sie eben einfach gekappt. Aber bis dahin werden wir den jetzigen Garten vermutlich gar nicht mehr bewohnen. 😉
An meinem Kirschbäumchen zeigen sich schon winzigste Früchte, ebenso am Reineclaudenbaum. Ganz so schlimm schien das mit dem Frosteinbruch sich dann wohl doch nicht ausgewirkt zu haben.
Liebe Grüße auch hier
Sara
Was ich noch sagen wollte – von Bäumen in Töpfen halte ich auch nicht allzuviel, vor allem, wenn es sich um Obstbäume handelt! Ich habe nur eine Birke und eine Korkenzieherweide in Töpfen. Die sind robust und leben darin so lange, wie sie wollen. Selbst wenn ich das Gießen mal vergesse, nehmen sie es nicht sehr übel. Aber einen Obstbaum muß ich im Garten wachsen haben. 😉 Das sehe ich so wie Loretta.
Liebe Kathrin,
nun musste ich erst einmal nachsehen, was eine Zwergringlotte wohl sein könnte. 😉
Wir haben weder Pflaumen- noch Kirschbäume und für eine Birne ist auch kein Platz mehr. Dafür haben wir mehrere Apfelbäume, die sich gegenseitig als Befruchter dienen. Obstbaum im Topf kann ich mir gar nicht wirklich vorstellen.
Die Dame von der Baumschule sollte sich mal besser schlau machen, bevor sie weiter solchen Unfug verbreitet.
Liebe Grüße
Karen