Du möchtest das automatische Gardena Micro Drip System planen und im Garten verlegen? Doch schon bald stehst Du vor den ersten Hürden, weil es fast keine konkreten Pläne für den Zusammenbau gibt. Auch wir haben sehr lange getüftelt und ich möchte Dir in diesem Blogbeitrag unsere Erfahrung bezüglich der Installation der vollautomatischen Bewässerung weitergeben. Mittlerweile haben wir diese nun schon mehrere Jahre in Betrieb und versorgen damit unsere Hochbeete, Blumenbeete und Gewächshäuser mit Wasser. Diese Investition war für uns eine der besten Entscheidungen überhaupt. Warum? Das erfährst Du in diesem Artikel! Wir haben übrigens sämtliche Komponenten selber gekauft.
Inhaltsverzeichnis
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Warum ein Bewässerungssystem für Garten, Hochbeet und Gewächshaus?
Die Gründe, welche für ein Bewässerungssystem sprechen sind mannigfaltig. Selbst wenn unser Garten nicht riesig ist, so fordern die Pflanzen einen gewissen Arbeits- und vor allem Zeitaufwand ein. Immerhin besitzen wir zahlreiche Topfpflanzen, zwei Hochbeete und zwei Gewächshäuser. Da wir vom Schleppen des Schlauchs und der Gießkannen genug hatten und zudem eine gleichmäßige Bewässerung der Pflanzen immer stärker in den Fokus rückte, entschlossen wir uns eine automatische Gießanlage anzuschaffen. Wir nutzten den Winter um das System nach unseren Vorstellungen zu planen.
Natürlich war damit auch die latente verbunden, wer versorgt unsere Pflanzen mit Wasser, wenn wir nicht da sind? Aber der Hauptgrund neben den Tomaten war, dass wir nicht die Sklaven unseres Gemüsegartens sein wollten. Wir haben zwei Kinder und möchten die wenigen lauen Sommerabende in anderer Weise nützen. In erster Linie denke ich hierbei an einen Spaziergang zum See oder eine kleine Bootsfahrt.
Kleiner Exkurs: Warum brauchen Tomaten eine gleichmäßige Wasserversorgung?
Tomaten reagieren sehr empfindlich auf eine schwankende Wasserzufuhr und längere Trockenperioden an heißen Tagen. Es tritt dann sehr häufig Blütenendfäule auf. In heißen Sommern wie 2017 (ui, ist das schon lange her) führt dies zu weitgehenden Einbußen bei der Tomatenernte, obwohl diese mit etwa 25 kg noch immer sehr stolz war.
Warum das Gardena Micro Drip System?
Diese Frage lässt sich kurz und bündig beantworten. Das Gardena Micro Drip System gibt es überall zu kaufen. Denn was hilft ein System, für welches ich kaum wo Ersatzteile oder benötigte Erweiterungen bekomme? Diese Firma führt bei uns jeder Baumarkt und jedes Gartencenter. Außerdem brauchen wir keine Profianlage wie im Erwerbsgartenbau. Zudem ist es so aufgebaut, dass man es weitgehend ohne Vorkenntnisse verlegen kann. Es besteht vorwiegend aus Steckverbindungen, Schläuchen und Kupplungen. Daneben sprach auch die Verfügbarkeit von unterschiedlichen Tropfern und Sprühdüsen für dieses Produkt und die mögliche Steuerung über einen Bewässerungscomputer.
Wieso sind mehrere Bewässerungskreise sinnvoll?
Mehrere Bewässerungskreise sind beim Gardena Micro Drip Bausatz vor allem dann sinnvoll, wenn der Druck bei der Wasserleitung nicht ausreichend ist, um alle Pflanzen oder Gartenbereiche auf einmal zu bewässern. Denn je länger ein Bewässerungsstrang wird, desto weniger Wasser kommt beim letzten Tropfer an. Durch eine geschickte Aufteilung kann man aber 1. die Länge der Schläuche kürzen und 2. den Druck erhöhen. Der Hersteller selbst bietet übrigens diesbezüglich eine Übersichtskarte an, aus welcher man herauslesen kann, welche Leistung ein Strang maximal bringt.
Unsere vier Bewässerungskreise gliedern sich bei uns in folgende Bereiche:
- Freiland: ein Hochbeet und der Gemüsegarten
- Topfgarten: Topfobstbäume, Erdbeeren und Tomaten unter dem Dachvorsprung
- Gewächshaus I: freistehendes Glashaus und überdachtes Hochbeet
- Gewächshaus II: umfasst nur das Anlehngewächshaus
Verlegung des Gardena Micro Drip Systems im Garten
Die Bewässerungsanlage haben wir mit Hilfe eines Verteilers an unseren Regenwassertank angeschlossen, für welchen wir eine leistungsstarke Pumpe gekauft haben. Soweit möglich, möchten wir nämlich kein gekauftes Wasser verwenden. Versteckt wurde ein Großteil der Installation unter der Terrasse. Die Leitung zu den Hochbeeten und dem Gemüsegarten haben wir in der Erde vergraben. Durch den Schneckenzaun haben wir durchgebohrt und die Lücken anschließend mit Silikon wieder zu gemacht. Wir wollten den Schnecken nämlich kein ein künstliches Schlupfloch schaffen. Damit die Leitungen nicht im Wildwuchs enden, wurden 90° Verbindungen zwischengeschaltet und die Rohre wurden mit Schellen an den Hochbeeten befestigt.
Die Verlegung der Leitungen beanspruchte zwei Tage unter Mithilfe meines Onkels. Man sollte für jedenfalls genug Zeit einplanen.
Diese Komponenten haben wir verbaut
Da die einzelnen Komponenten des Gardena Micro Drip Systems schier unendlich sind, haben wir uns verschiedene Startersets samt Erweiterungen entschlossen, um einen Überblick zu behalten.
- Set für Pflanzflächen: 180° Sprühdüse für den Gemüsegarten, 4 90° Sprüher für die beiden Hochbeete
- Set Pflanztöpfe M: Damit haben wir den Grundstein für die Bewässerung gelegt.
- Erweiterungsset Pflanztöpfe M: Dieses ermöglicht einen Ausbau, um größere Bereiche abzudecken.
- Steuerung MultiControl Duo: Er kann zwei Kreise getrennt voneinander ansteuern. Es gibt aber auch Sets, die ihrerseits bereits eine Steuerung enthalten.
- Basisgerät 1000: Es ist unverzichtbar und wird für die Druckreduzierung benötigt. Es wird nach dem Bewässerungscomputer, aber vor den Bewässerungssträngen eingebaut.
- Analoger Bodenfeuchtesensor: Inzwischen gibt es allerdings nur noch die smarte Variante passend zum neuesten System zu kaufen. Er hilft beim Wasser sparen.
- Düngebeimischgerät: Dieses funktioniert nur mit Flüssigdünger.
- Kleinflächendüsen: Sie sind besonders praktisch, da sie sich einzeln regulieren lassen und mehrere Pflanzen gleichzeitig bewässern können.
Der Bewässerungscomputer
Bei den Computern gibt es verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Programmiermöglichkeiten. Wir haben uns letztendlich für zwei MultiControl Duo entschlossen, da wir im Garten vier Bewässerungskreise gebaut haben. Jeder Kreis lässt sich über diesen Computer separat steuern und kann zusätzlich mit einem Regen- oder Feuchtigkeitssensor versehen werden. Alternativ kann natürlich auch eine ganz einfache Ausführung verwendet werden, die nur sehr wenige bis gar keine Einstellungen erlaubt.
Für das Gardena Micro Drip System gibt es inzwischen auch einen smarten Bewässerungscomputer für einen Kreis zu kaufen, welcher sich über eine App steuern lässt. Ist Deine Anlage größer und benötigt mehrere Kreise kannst Du mit der Smart Irrigation Control bis zu 6 Kreise kontrollieren. Allerdings ist die Anschaffung nach wie vor ziemlich teuer.
Sprüher und Düsen
Nach in Betriebnahme der automatischen Bewässerungsanlage haben wir natürlich nach und nach einige Verbesserungen vorgenommen. Die wohl größte war, der Austausch der Sprühdüsen und der regulierbaren Reihentropfer gegen Kleinflächendüsen, welche sich für eine sanfte, umfangreiche Bewässerung sorgen. Sie verteilen das Wasser gleichmäßig und lassen alle Gewächse wachsen und gedeihen. Wir sind damit jedenfalls sehr zufrieden.
Warum?
- Sowohl die 180° als auch die 90° Varianten spritzen für unsere Ansprüche zu weit. Sie lassen sich kaum runter regulieren und brauchen sehr viel Druck.
- Die Reihentropfer bewässern die Pflanzen sehr punktuell und nicht ganz so ergiebig. Dies führt bei größeren Gewächsen zu einer ungleichmäßigen Wasserversorgung der Wurzeln.
Der Bodenfeuchtesensor
Er ist mit einem Vliesstreifen ausgestattet, welcher die im Boden vorhandene Feuchtigkeit aufnimmt. Damit die Messung funktioniert, muss der Vliesstreifen vor dem Einsetzen in den Sensor befeuchtet werden. Nach dem Vergraben, bis zu 5 m vom Steuerungscomputer entfernt, muss er zudem zusätzlich noch eingegossen werden. Dann muss der Messapparat zuerst einmal feucht anzeigen. Mit Hilfe eines Reglers kann man nun einstellen, wie lange der Sensor an das Steuerungsgerät “feucht” meldet und somit das automatische Gießen durch das Bewässerungssystem ausgesetzt wird. Wir haben uns für eine mittlere Einstellung entschieden.
Allerdings gilt es zu beachten, dass der Bodenfeuchtesensor von Gardena einen recht ausgiebigen Regen benötigt, damit die Anzeige auf von “trocken” auf “feucht” umspringt. Ein kurzer Schauer, der das Wasser nicht mindestens 10 bis 15 cm tief in der Erde versickern lässt, unterbricht die Gießautomatik jedenfalls nicht.
Im Internet findet man dazu verschiedene Erfahrungsberichte, manche loben die Funktionalität, andere wiederum sind der Meinung, dass er nicht gut funktioniert und falsch feucht anzeigt. Daher hatten wir vorerst nur ein Stück davon besorgt. Wir hatten damit allerdings überhaupt keine Probleme und haben inzwischen alle vier Kreise damit ausgestattet.
Standort im Freien
Für die ersten Testläufe haben wir den Sensor im Rosenbeet versteckt. Hier gibt es keine Bewässerung und sollte somit damit Referenzwerte liefern. Allerdings ergab sich relativ bald ein Problem. Ich habe die Rosen mit Storchenschnabel kombiniert und letzterer beschattet das Beet hervorragend, so dass es an dieser Stelle relativ lange feucht bleibt. Es wird somit kein korrektes Ergebnis an den Steuerungscomputer zurückgemeldet.
Nun haben wir den Bodenfeuchtesensor an eine von der Sonne beschienene Stelle versetzt und jetzt arbeitet er ganz hervorragend. Er funktioniert somit nur an einen Standort bekommen, welcher die vorherrschenden Witterungsverhältnisse ohne Einflüsse relativ genau abbildet. Ansonsten nützt er nämlich überhaupt nichts.
Standort im Gewächshaus
In den Gewächshäusern haben wir den Bodenfeuchtesensor so angebracht, dass er von einer Kleinflächendüse mitbewässert wird. Trocknet die Erde auf, wird gegossen. Das funktioniert bislang recht gut.
Leider gibt es den analogen Bodenfeuchtesensor nicht mehr zu kaufen, er wurde durch ein smartes Gerät ersetzt, welches allerdings nur mit dem smarten Steuerungscomputer funktioniert.
Das Düngerbeimischgerät
Diese Zusatzkomponente für das Gardena Micro Drip System haben wir an den beiden Strängen der Gewächshäuser angebracht. Zwar habe ich das Gemüse schon bei der Pflanzung gut mit Nährstoffen versorgt, doch sind diese im Laufe des Sommers irgendwann aufgebraucht. Um den Tomaten und Paprika schnell Energie via Flüssigdünger zur Verfügung zu stellen, eignet sich dieses Bauteil perfekt.
Nach mehreren Saisonen kann ich sagen, dass ich es nicht mehr hergeben möchte. Sie sind super praktisch, um die Pflanzen rasch und regelmäßig mit Nährstoffen zu versorgen. Leider halten sie nicht ewig und müssen nach ein paar Jahren ausgetauscht werden.
Wie lange bewässern?
Bis man die richtige Gießmenge für Pflanze und Topf gefunden hat, dauert es ein wenig. Herausfinden kann man es fast nur über Learning by Doing. Bei einigen der verwendeten Tropfer kann man die Wassermenge direkt regulieren andere wiederum erlauben keine Feinjustierung. Daher ist es auch gewissermaßen notwendig die Wasserzufuhr über die Laufzeit zu steuern. Bislang hat sich eine Bewässerungsdauer im 12 Stunden Takt zu je zwei Minuten gut bewährt. Das bedeutet, innerhalb von 24 Stunden springt die Gießanlage zweimal zu je zwei Minuten an. An sehr heißen Tagen, kann der Abstand auf 8 Stunden verkürzt werden, um eine optimale Wasserversorgung zu garantieren.
Die vier Kreise bei unserem Gardena Micro Drip sind so geschaltet, dass jeweils 15 Minuten Zeitabstand zwischen dem Start der jeweiligen Bewässerung liegen. So wird jeder Strang mit ausreichend Druck versorgt:
- Kreis 1: 7:15 Uhr und 19:15 Uhr
- Kreis 2: 7:30 Uhr und 19:30 Uhr
- Kreis 3: 7:45 Uhr und 19:45 Uhr
- Kreis 4: 8:00 Uhr und 20:00 Uhr
Von der Vorstellung, dass man die Bewässerungsanlage so genau einstellen kann, dass sich kein Gießwasser mehr in den Untersetzern der Töpfe und Tröge sammelt, muss man sich jedoch bald verabschieden. Dies passiert ganz einfach. Je nach Standort haben wir nun die Topfuntersetzer angebohrt, so dass das Wasser langsam abfließen kann und sich dort kein Algenteppich oder Staunässe bildet.
Fazit zur automatischen Bewässerungsanlage
Nun, nachdem das Gardena Micro Drip System bereits mehrere Jahre erfolgreich im Garten im Einsatz ist, komme ich zum Schluss, dass es zu einer wesentlichen Arbeitserleichterung geführt hat. Natürlich handelt es sich dabei um ein absolutes Luxusprodukt. Aber die Investition hat sich für uns gelohnt. Allerdings muss man sich bereits im Vorfeld im Klaren sein, dass die Verlegung des Systems zwar nicht schwer, aber relativ Zeit intensiv ist und auch die optimale Einstellung (Gießlänge und Gießzyklen) nicht von heute auf morgen gefunden sind. Zusammenbauen, Anschließen und Wegfahren würde ich nicht machen. Wenn es aber einmal richtig eingestellt ist, ist es eine super Lösung, wenn Du auf Urlaub fährt oder die Arbeitszeit im Garten reduzieren möchtest.
Viel Erfolg bei der Umsetzung Deines Gardena Micro Drip Systems!
Und zu welchem Schluss kommst Du? Wirst Du Dir auch so etwas zulegen oder eher nicht? Verrate es mir in den Kommentaren!
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Bis bald und baba,
Kathrin
Hallo Kathrin,
so eine automatische und vor allen Dingen punktgenaue Bewässerung wäre auch noch mein großer Traum, wenn da nicht dieser große Aufwand wäre. Aber zumindest für die Hochbeete denke ich immer noch darüber nach.
Viele Grüße
Claudia
Servus Kathrin, danke für diese ausführliche Beschreibung. Viele Gartenbesitzer überlegen ein Bewässerungssystem und suchen Informationen von Anwendern.
Ich fände es auch sehr praktisch.
Lg aus Wien
Libe Kathrin,
ja, das ist auch mein Traum…Wenn ich überlege, wieviele Stunden ich bei diesen heißen Tagen einbringen muss, nur damit meine Pflanzen diese Hitze einigermaßen gut überstehen, wird mir schwindelig…Ach ja, es wäre sooooo schön…
Aber unser Garten mit seinen verwinkelten Ecken und den unterschiedlichen Etagen…das wäre eine ganz unglaubliche Arbeit…und da ich selbst technisch wirklich eine Null bin, tja das ist leider so…, bin ich auf die Hilfe meines Mannes angewiesen…Jetzt haben wir eh schon 1001 Debatten, wenn es ums Gießen geht…da wird mein Mann bei einer automatischen Bewässerungsanlage streiken…Schade!
Euch wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit der punktgenauen Bewässerung und schöne Abendstunden am See oder, oder…
Alles Liebe
Heidi
Heidi
Hallo Kathrin,
ihr seid also mit Gardena zufrieden? WIr haben bisher keine berauschenden Erfahrungen mit dieser Firma gemacht (manches funktionierte einfach nicht so, wie es sollte, einerseits kleine Überschwemmungen, andererseits trockene Stellen, minderwertige Kunststoffqualität etc.) und trauen uns daher nicht wirklich über ein Bewässerungssystem von G. drüber. Nachdem wir jetzt aber schon länger nichts mehr von dieser Firma mehr gekauft haben, könnte es natürlich sein, dass ich etwas an der Qualität verbessert hat… (?)
Alles Liebe, Traude
https://rostrose.blogspot.com/2019/07/lady-in-red-und-fotofestival-la-gacilly.html
Liebe Kathrin,
herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung. Auch wenn es gestern nach langer Zeit bei uns mal wieder geregnet hat, erleichtert so ein System die Gartenarbet bei den trockenen Sommern doch sehr. Wir sind noch am Überlegen, ob wir uns auch so ein System anschaffen.
Herzliche Grüße nach Salzburg
Gisela
Liebe Kathrin,
super Beitrag, vielen Dank. Nach dem letzten Sommer wollten wir dieses Jahr auch eine automatische Bewässerung einbauen, waren uns aber nicht sicher was und wie und ob es was taugt und sich die Investition lohnt….. Dieses Jahr werden wir noch Gießkannen schleppen, aber schon mal anfangen zu sparen….
Viele Grüße,
Krümel
Hallo Kathrin,
habe deinen Blog-Link aktualisiert.
So eine Tropfbewässerung ist sehr praktisch. Ich habe nur das Blumat-System für die Terrasse, das benutze ich nur bei einem längeren Sommerurlaub, sonst reicht die Tonkegel-Bewässerung mit Weinflaschen. Der Garten muss mit Gießkannen auskommen.
VG
Elke
Hallo Elke,
für Kübel & Co verwende ich ebenfalls sehr zufrieden Blumat und die Tomaten bekamen bisher im Urlaub je 2 Weinflaschen verpasst *hicks*. Nun habe ich für Letztere eine neue Lösung, siehe mein Kommi hier unten.
LG Karen
Liebe Kathrin,
das ist eine feine Sache, eine Bekannte von mir hat das auch!
Herzlichen Dank für den wieder tollen Beitrag!
Ich wünsche Dir einen zauberhaften Tag, komm gut durch die Hitze!!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥
Liebe Kathrin,
ich experimentiere nun im dritten Jahr mit verschiedenen Systemen herum. Weder mit dem Drip-System von Kä… noch den Tropfern von Ga.. war ich auf längere Zeit zufrieden. Die Tropfer setzten sich häufig irreparabel zu oder tropften sehr unterschiedlich. Jetzt habe ich auf Empfehlung von Joachim /Achimsgarten einen Tropfschlauch erworben, der im Erwerbsanbau verwendet wird und ohne Tropfer auskommt, da sind nur Löcher drin. Ich war zu spät dran zum Anbringen, die Beete waren schon bewachsen.
Unser Grundproblem ist mangelnder Druck aus der Wasserleitung, ich müsste mich also des Brunnenwassers bedienen, das macht es nicht einfacher. Das Gewächshaus habe ich dieses Jahr mit einem drucklosen Perlschlauch, angeschlossen an die Regentonne mit Regler, der ebenfalls drucklos funktioniert, bewässert. Das hat genial funktioniert. Der Regler ist von Gardena, kinderleicht zu bedienen aber leider nicht mehr im Handel. Ich habe ihn über e.a. ergattern können. Hast Du Dir mein Filmchen zum letzten Post angesehen?
https://www.youtube.com/watch?v=5Lkp-7C5gk4&feature=youtu.be
Da erkläre ich das kurz.
Bitte sei so lieb, und schicke mir einen Link zu Deinem Blog-Feed. Auf meiner Lieblingsblogseite verlinke ich nicht zur Blog-, sondern zur Feedadresse und die bekomme ich für Dein Blog nicht aufgerufen.
Liebe Grüße
Karen
Liebe Kathrin,
ein sehr interessanter Bericht, da wir gerade jetzt auch über ein Bewässerungssystem nachdenken. Bei der Hitze müssen wir mindestens jeden zweiten Tag gießen und das dauert immer zwei bis drei Stunden. Die Zeit kann man sich sicher sparen. Deswegen würde ich eine solche Anlage auch nicht als absolutes Luxusprodukt bezeichnen. Bei unserem Garten schaffen wir es nicht, immer alles zu gießen. Da wird auch schon mal was vergessen.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und komm gut durch die Hitze, falls es bei euch auch so heiß ist.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
UIIIII des wär scgo toll soooo ah GERÄT…..
im neuen GARTEN wäre des echt hifreich,,,freu,,,freu
wünsch da no an feinen ABEND
bis bald de BIRGIT
Hallo Katrin, ihr habt genau unsere Fragen beantwortet. Vielen Dank. Meine Frage wäre noch, wie ihr die Pumpe im Regenwassertank steuert. Die soll ja nicht dauernd laufen, oder?
Danke für deine evtl. Antwort.
Michael
Hallo Michael, schön, dass wir Euch weiterhelfen konnten. Unsere Pumpe im Regenwassertank läuft auf Standby und schaltet sich an, sobald der Bewässerungscomputer das Ventil zum Gießen öffnet. Macht er wieder zu, schaltet sie sich wieder ab. Das funktioniert so ganz gut. Solltest Du noch Fragen haben, einfach melden.
MfG
Kathrin
Hallo, liebe Kathrin, mit Interesse lese ich, dass ihr für die Tomaten in Kübeln Kleinflächendüsen nehmt. Eine ganz praktische Nachfrage: Die werden doch in dem großen Rohr installiert – legt ihr das dann über die Kübel? Und sitzt die Düse dann immer noch niedrig genug, um die untersten Tomatenblätter nicht zu besprengen? Plane gerade meine Kübeltomatenbewässerung und freue mich über Antwort! Danke und lieben Gruß, Helene
Hallo Helene, vielen Dank für Deine Frage. Also wir haben das so gelöst, das große Rohr liegt unten am Boden des Gewächshauses und verläuft der Wand entlang. Von dort ausgehend haben wir dünne Schläuche hinauf zu den Tomatentöpfen geführt, an deren Enden die Kleinflächendüsen sitzen (diese gibt es nämlich auch für dünne Rohre). Das funktioniert ganz gut. Die Kleinflächendüsen sind nur schwach aufgedreht, so dass sie nicht zu weit und nicht zu hoch spritzen. Mit der punktuellen Bewässerung der Tropfdüsen haben wir keine gute Erfahrung gemacht, weil die Tomaten nur sehr einseitig Wurzeln ausgebildet haben. Sobald die Tomatenstauden zudem größer werden, entferne ich die unteren Blätter. Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
LG Kathrin
Hallo,
Wir haben im unseren neuen Garten gerade den Humus aufgeschüttet.
Meine Frage: Sollte die Bewässerungsanlage vorm Rasenansäen oder nacher geschehen?
Danke
SG, Heinz
Hallo Heinz, kommt darauf an, was Du machen willst, wenn Du den Rasen bewässern willst, damit dieser anwächst, würde ich es vorm Ansäen machen.
LG Kathrin
Hallo Kathrin,
Habe das Micro Drip System von Gardena gekauft. Ich habe eine Rasenfläche von 7 m mal 25 cm, die durch das Haus Dach nicht gewässert werden können. Ich habe jetzt den rasen abgetragen und auf gegraben. Sind 10 cm Tiefe für die Verlegung unter dem Rasen ok oder soll ich noch mal 2 cm Erde aufschütten?
Danke im Voraus, Ulla
Hallo Ulla, wir haben unser Verbindungsrohr etwa spatentief vergraben. 10 cm würde ich doch als sehr knapp empfinden.
LG Kathrin
Hallo Kathrin,
Vielen Dank für den sehr interessanten und spannenden Beitrag! Ich habe nur noch eine Frage: Wie sieht es mit der Frostbeständigkeit aus? Pustet ihr alle Rohre im Herbst aus? Vielen Dank für die Antwort.
Freundliche Grüße
Hi Robert, wir lassen die Rohre über den Winter aus. Natürlich!
LG Kathrin
Hallo Kathrin,
vielen Dank für deinen interessanten Bericht. Ich tüftel hier gerade an unserem Gartenprojekt inklusive Bewässerung. Was mich interessiert: wieviele Kleinflächendüsen habt ihr denn an einem Basisgerät? Ich komme hier schnell auf 20 Kleinflächendüsen für ein Hochbeet und zwei Gemüsebeete und müsste dort laut Gardena-Empfehlung schon entweder ein Basisgerät 2000 nehmen oder die Stränge teilen.
Viele Grüße
Christiane
Hallo Christiane, wir haben pro Strang etwa 20 Kleinflächendüsen. Die Stränge werden aber über den Bewässerungscomputer zu unterschiedlichen Zeiten eingeschaltet, so dass jeweils immer der volle Druck zur Verfügung steht. Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Information weiterhelfen.
LG Kathrin
Hallo, ich würde gerne das System für meine Hochbeete und Töpfe auf der Terrasse benutzen. Wie ist es denn möglich einen 2ten Wasserkreislauf in das System einzubinden? Es gibt doch nur einen Wasseranschluß. Oder muss dafür ein zweites Steuerungsgerät gekauft werden? LG Eva
Liebe Eva, einen zweiten, dritten oder vierten Wasserkreislauf kannst Du mit Hilfe eines entsprechenden Bewässerungscomputers bzw. wie Du es nennst, Steuerungsgerät, einrichten. Diese gibt es mit bis zu sechs Ausgängen und an jeden Ausgang kannst Du einen Wasserkreislauf anbinden. Wenn Du die Wasserkreise mit etwas zeitlichem Abstand hintereinander schaltest, hat jeder Kreis auch genug Druck zum Gießen. Ein Bewässerungscomputer benötigt auch nur einen Wasseranschluss. Aber Vorsicht, in den meisten Fällen ist ein Druckverminderer notwendig (siehe Basisgerät…).
LG Kathrin
Hallo Katrin, vielen Dank, dein Beitrag und auch deine Antworten sind sehr hilfreich. Wir haben seit 1 Jahr die Pipeline im Garten verlegt und nutzen sie bisher nur für die Rasensprenger, Wasserschlauch, Solardusche und Tropfschläuche. Durch das Gehirn ist über die App alles super steuerbar. Dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen, in Beeten und Kübeln selbst Gemüse anzubauen. Bisher wuchs das Gemüse Dank Streifendüsen, Regnern, etc. hervorragend und war nach 3 Wochen sogar schon erntereif. Allerdings gabe auch ich das Problem, das ich wahrscheinlich mittlerweile zu viele Düsen an einem Strang habe und teilweise das Gemüse nicht mehr genug Wasser abbekommt. Seit Wochen bin ich am tüfteln, umstecken, nachbestellen und versuche per Absperrventile den Wasserdruck zu kontrollieren. In dem Punkt das die Automatische Bewässerung ein Luxusgut ist, gebe ich dir absolut Recht. Für meine Beete und Kübel habe ich sicherlich knapp 300 Euro für Micro Drip in den letzten Wochen ausgegeben. Inkl. der Pipeline vom letzten Jahr plus Smart System liegen wir sicher mittlerweile bei rund 2000 Euro. Aber der Aufwand hat sich trotzdem gelohnt und wir wollen es nicht mehr missen. Gute Ernte und liebe Grüße
Hallo Tanja, vieeln Dank für das Feedback.
LG Kathrin
Hallo Katrin. Danke für diesen tollen Bericht! Habe leider ein großen Fehler gemacht, habe ein Billig Produkt gekauft. Tropfen waren schon bei 3m am Ende. Ich habe ein Hochbeet 8m Länge, außen sind Pflanzsteine die trocknen sehr schnell aus. Was muß ich beim Kauf beachten. M.f.Gisela aus Thüringen
Hallo Gisela, ich weiß nicht ganz was Du meinst. Wir bewässern das Hochbeet mit den kleinen Sprühdüsen, Tropfer sind für so eine große Fläche eigentlich nicht wirklich geeignet, die kannst Du eher in Töpfen verwenden. Zudem muss genug Druck aus der Wasserleitung vorhanden sein, damit das Wasser auch alle Sprüher erreicht.
LG Kathrin
Hallo
habe deinen Erfahrungsbericht aufmerksam gelesen und mich von vielen deiner Erfahrungen leiten lassen.
Baue auch gerade ein Bewässerungssystem mit 4 Zonen auf und will demzufolge auch 2 Multicontrol Duo einsetzen.
Kannst du mir bitte verraten welchen Wasserverteiler du eingesetzt hast um die 2 Duo nebeneinander (an einem Wasserhahn) zu betreiben ?
Die gängigen Angebote bieten nicht genügen Abstand.
LG
Klaus
Hallo Klaus, wir haben den Gardena 2-Wege-Verteiler dafür verwendet. Dieser kostet in etwa 20 € und verfügt über die passenden Abstände.
LG Kathrin
Hallo Kathrin,
endlich mal ein Bericht, aus dem man etwas mehr im Vorfeld erfährt, danke dafür!
Aus den Produktbeschreibungen von Gardena kann man leider wichtige Details nicht herausfiltern.
Da ich gerade ein solches System plane, würde mich interessieren wieviele dieser Kleinflächendüsen oder 180°-Sprühdüsen man gleichzeitig pro “Strang” eigentlich verwenden kann/sollte?
Hintergrund ist, ich plane eine Zeile mit Pflanzen zu bewässern, Leitungslänge wäre ca. 10-15m, Breite der Zeile etwa 50cm mit etwa 1 bis 2 Düsen pro Meter (je nachdem ob Kleinflächen oder 180° Sprühdüse).
Der Leitungswasserdruck bei mir beträgt etwa 4-5 Bar.
LG
Marcus
Hallo Marcus, grundsätzlich ist die Länge des Strangs unerheblich, insbesondere, wenn dieser gerade verlegt wird. Allerdings reduziert sich die Leistung mit jeder eingesetzten Kleinflächendüse ein wenig. Ich würde daher anfangs etwa maximal 15 Kleinflächendüsen ausprobieren und schauen, wie gut diese funktionieren, insbesondere wie viel Wasserdruck noch bei der letzten Düse ankommt. Grundsätzlich ist es so, wenn die Kleinflächendüsen nicht voll aufgedreht sind, erhöht sich die mögliche Anzahl, verringert sich aber, wenn sie bis zum Anschlag ausgereizt werden. Die 180°-Sprühdüsen benötigen ziemlich viel Druck, die Kleinflächendüsen sind hier dankbarer.
Vielleicht konnte ich Dir damit ein wenig weiterhelfen.
LG Kathrin
Hallo Kathrin,
toller Bericht. Kannst Du etwas zum Wasserverbrauch sagen? Ich habe ein Zisterne, aber kann schlecht abschätzen ob das auch tatsächlich reicht.
Anfänglich würd ich nur gerne ca. 4-6 Tomaten/Gurkentöpfe und ein ca. 5x5m großes Beet mit überwiegend Kräutern und Erdbeeren wässern.
Viele Grüße
Michael
Hallo Michael, das kann ich Dir leider auch nicht genau beantworten. Unser Bewässerungssystem wird von einem 1600 Liter Regenwassertank gespeist und wir kommen damit relativ lange aus. Allerdings auch nur, weil wir für jeden Kreis Feuchtigkeitsmesser installiert haben und wirklich nur bei Bedarf gegossen wird.
LG Kathrin
Hallo Kathrin ,
ich habe mit grossem Interesse deinen tollen Bericht gelesen, da ich auch für unsere Terrasse und unseren Garten eine Bewässerung anlegen möchte. Allerdings finde ich den original Gardena Dünger nicht für das Düngerbeimischgerät. Laut Gardena soll man ja nur diesen benutzen . Auf Amazon hast du den flüssigdünger von Compo verlinkt. Hast du Erfahrungen mit diesen Dünger?
Würde mich freuen von dir zu hören. Lieben Gruss Alex
Hallo Alex, vielen Dank für Dein Kommentar. Ich habe bislang noch nie den Original Gardena Flüssigdünger für den Düngebeimischer benützt und hatte bislang noch nie Probleme. Aber da kann ich nur für mich sprechen. Die bislang verwendeten Flüssigdünger waren jedenfalls immer von Markenqualität und funktionierten mit dem Beimischer ganz gut.
LG Kathrin