Dieses köstliche Himbeersorbet ohne Ei kannst Du ganz einfach selber machen. Mit der Eismaschine! Es zergeht auf der Zunge und ist total fruchtig im Geschmack. Meine Familie liebt es! Daher ergänzt es bei uns im Sommer als Nachspeise schon seit einiger Zeit den Speiseplan. Du kannst damit aber auch hervorragend Deine Gäste überraschen. Überzeuge Dich selbst und probiere das Rezept aus!
Inhaltsverzeichnis
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Das ist daran so besonders
- Das Eis ist frei von störenden Kernen.
- Auf die Verwendung von rohem Ei wurde bewusst verzichtet.
- Es hat einen sehr hohen Fruchtanteil, welcher deutlich im Geschmack erkennbar ist.
- Das Himbeersorbet ist direkt aus dem Tiefkühler portionierbar und kann bei -18°C gelagert werden.
- Aufgrund des bilanzierten Zutatenverhältnisses gefriert es zu keinem Zeitpunkt zu einem Eisblock.
Falls Du gerne einmal die etwas cremigere Variante probieren möchtest, empfehle ich Dir mein Himbeereis mit Milch und Sahne.
Die wichtigsten Zutaten
Für unsere köstliche Nachspeise aus dem Tiefkühlfach sind gar nicht so viele Zutaten notwendigen. Ein paar davon habe ich kurz näher unter die Lupe genommen.
- Himbeeren: Sofern möglich, nehme ich für alle meine Rezepte frische, sonnengereifte Beeren aus meinem Garten. Das ist natürlich nicht immer möglich, doch keine Sorge, Tiefkühlware funktioniert genauso gut.
- Zitronensaft: Ich kaufe meistens einen direkt gepressten Saft, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Qualität der Früchte zu dieser Jahreszeit oft nicht so toll ist.
- Dextrose: Das ist normaler Traubenzucker. Ich kaufe ihn in pulverform. Gemeinsam mit dem Kristallzucker fungiert sie als Frostschutzmittel und verhindert, dass das Himbeersorbet zu einem Eisblock gefriert.
- Inulin: Hierbei handelt es sich um einen Ballaststoff aus der Chicorreewurzel. Er macht das Sorbet vollmundiger. Da nur wenig gebraucht wird, kommst Du damit lange aus und kannst ihn natürlich auch für andere Sorten verwenden.
- Johannisbrotkernmehl: Das ist ein pflanzliches Bindemittel. Fehlt ein solcher Emulgator, gibt es aber einige Nachteile. Die Fruchtmasse allein ist viel zu flüssig und überhaupt nicht cremig. Ganz klassisch würde man aufgeschlagene Eiklare unter das Himbeerpüree heben, um die Konsistenz zu verbessern. Doch rohes Eiweiß birgt wiederum andere Gefahren. Einerseits können Salmonellen nicht gänzlich ausgeschlossen werden und zum anderen ist die Masse dadurch rasch verderblich. Möchtest Du nicht darauf verzichten, kannst Du es aber zuvor pasteurisieren.
So wird es gemacht
Ich habe das Himbeersorbet noch nie ohne Eismaschine zubereitet und habe daher keinerlei Erfahrungen, wie das Ergebnis dann ausfällt. Aber ich kann Dir sagen, dass es für das Ergebnis unerheblich ist, ob Dein Gerät über einen Kompressor verfügt oder nicht. Denn in beiden Fällen werden durch das regelmäßige Rühren Eiskristalle zerstört, so dass das Ergebnis cremig ist.

Wenn Du die Masse lediglich in den Tiefkühler stellst und nur von Zeit zu Zeit mit einer Gabel oder einem Löffel durchrührst, wirst Du nie eine so feine Konsistenz erhalten, wie Du es vermutlich aus der Eisdiele oder industriell hergestellten Produkten kennst. Wenn Dich das nicht stört, ist das natürlich völlig in Ordnung, aber für mich wäre das nichts.
Muss ich bei Geräten mit Kühlakku etwas Spezielles beachten?
Ja, hier lasse ich die Eismasse über Nacht im Kühlschrank temperieren, damit der Akku nicht vorzeitig auftaut.
Alle weiteren Schritte betreffend die Zubereitung findest Du detailliert in der Rezeptkarte.
Himbeersorbet selber machen
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Portionen und Zeit
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Zutaten
- 145 g Wasser
- 45 g Zitronensaft
- 195 g Zucker
- 30 g Dextrose
- 12 g Inulin = Ballaststoff für mehr Cremigkeit
- 1 g Johannisbrotkernmehl
- 580 g Himbeeren püriert, entkernt; dafür sind in etwa frische oder tiefgekühlte 750 g Früchte notwendig
Zubereitung
- Sämtliche Zutaten mit Hilfe einer Küchenwaage einwiegen.
- Die Himbeeren in einen Topf mit Deckel geben und auf niedriger Flamme im eigenen Saft weich köcheln. Bei Bedarf ganz wenig Zitronensaft hinzugeben.
- Sobald die Beeren weich sind, mit dem Stabmixer pürieren. und zum Entkernen durch ein feines Sieb streichen.
- Anschließend die Fruchtmasse durch ein feines Sieb streichen und zum Abkühlen in den Kühlschrank geben.
- Für die Eisbasis Wasser, Zitronensaft, Zucker, Dextrose, Inulin und Johannisbrotkernmehl in einen Topf geben und so lange unter Rühren mit dem Spiralbesen erwärmen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Zum Schluss mit dem Stabmixer mixen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
- Die Abkühlzeit und Durchziehzeit für die Eisrohmasse beträgt in etwa 4 Stunden bei einer Eismaschine mit Kompressor.
- Nun das Fruchtpüree und die Eisbasis vermischen, mit dem Stabmixer noch einmal kräftig durchmixen und in den Behälter der Eismaschine geben.
- Das Eis nach den Vorgaben des Geräteherstellers zubereiten.
- Vor dem Servieren das Himbeersorbet in längliche Tiefkühlbehälter für Speiseeis umfüllen und etwa eine Stunde nachgefrieren.
Fragen & Antworten
Noch ein paar Kleinigkeiten zum Schluss:
Wie lange ist das Eis haltbar?
Das gefrorene Dessert ist ohne weiteres 14 Tage lang im Tiefkühler haltbar. Auch eine etwas längere Lagerung schadet nicht und wirkt sich meistens auch nicht negativ auf die Konsistenz aus.
Wie forme ich am Besten Kugeln?
Besonders gut lässt sich die Sorbetmasse mit einem löffelförmigen Eisportionierer anrichten. Damit dieser wie Butter durch das Fruchteis gleitet, solltest Du ihn zuvor für einige Minuten in ein Glas mit heißem Wasser geben.
Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts Himbeersorbet ohne Ei aus der Eismaschine!
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Kathrin