Die Idee zu diesem leckerem Johannisbeer-Eis kam mir als ich mit der Familie in der Stadt unterwegs war. Dort habe ich es nämlich in einer bekannten Eisdiele entdeckt und gleich ausprobiert. Da bei uns im Garten die Früchte auch schon reif waren, konnte ich so gleich meine eigene Version davon probieren. Diese ist so gut gelungen, dass ich heute gerne das Rezept mit Dir teilen möchte. Meine freiwilligen Testesser sind diesbezüglich einer meiner Meinung mit mir und befanden das Ergebnis als sehr gut. Mein Mann meinte, dass diese hausgemachte Variante locker mit dem Angebot in der Gelateria mithalten könne. Was meinst Du?
Inhaltsverzeichnis
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Darum ist diese Eiscreme ein Geheimtipp
- Diese Sorte suchst Du im Supermarkt vergeblich. Es gibt sie nicht zu kaufen.
- In der Rezeptur sind keine störenden Kerne und kein Ei.
- Das Johannisbeereis ist trotz Lagerung bis -18°C sofort portionierbar.
- Es ist ein perfektes Dessert bei herbstlichen Wildgerichten – ähnlich wie das Feigeneis oder das leckere Zwetschgeneis, dafür braucht man einfach nur ein paar Früchte im Sommer einfrieren.
Welche außergewöhnliche Geschmacksvariante magst Du am Liebsten? Schreibe mir doch ein Kommentar!
Die wichtigsten Zutaten
Für das Johannisbeer-Eis sind gar nicht so viele Zutaten notwendig, wie Du vielleicht denken könntest. Entscheidend ist hier, so wie bei allen anderen Eiscreme-Rezepten, die Qualität der verwendeten Produkte.
- Johannisbeeren: Ich habe sie reif im Garten geerntet. Wir haben übrigens eine dunkle (schwarze) Sorte angepflanzt. Sie trägt jedes Jahr reichlich. Man kann sie aber auch am Wochenmarkt kaufen.
- Milch und Sahne: Sie bilden die Grundlage.
- Zucker und Dextrose: Beide braucht man zum Süßen und als Frostschutz. Eis ohne Zucker wird nämlich hart wie Stein.
- Magermilchpulver: Es verleiht der Eiscreme mehr Fülle und sorgt für mehr Cremigkeit.
- Johannisbrotkernmehl: Es ist Binde- und Verdickungsmittel zugleich. Klassisch übernehmen Eier diese Aufgabe, wesentlich einfacher zu Handhaben sind aber pflanzliche Produkte wie dieses hier. Bei einer Soja-Allergie darf es allerdings nicht genommen werden.
So wird es gemacht
Mein Rezept kannst Du sowohl in einer Maschine mit als auch ohne Kompressor zubereiten. Allerdings musst Du bei Geräten mit Kühlakku wirklich darauf achten, dass sowohl die Basis als auch das Fruchtpüree kühlschrankkalt sein. Warum? Zu warme Zutaten lassen das Gefrierteil vorzeitig auftauen. Daher empfehle ich Dir bei Verwendung einer solchen Maschine, die benötigten Massen bereits am Vortag zuzubereiten. Bei einer Eismaschine mit Kompressor reicht es, wenn die Zutaten vor der Zubereitung etwa vier Stunden lang kühl gestellt werden.

Wie wird man die Kerne los?
Johannisbeeren, die in Österreich als Ribisel bekannt sind, schmecken zwar hervorragend und sind vielseitig in der Küche verwendbar, aber enthalten unzählige, relativ große Kerne, die beim Erhitzen noch härter werden, wie ich finde. Ich habe daher die weichgeköchelten Früchte durch die Flotte Lotte getrieben und dabei ein spezielles Beerensieb eingesetzt. Mit diesem erwischt man wirklich alles. Alternativ kannst Du die Masse auch durch ein feines Sieb streichen.
Alle weiteren Schritte für die Zubereitung vom Johannisbeer-Eis habe ich Dir ganz genau in der Rezeptkarte erklärt.
Johannisbeer-Eis selber machen
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Zutaten
- 330 g Milch
- 200 g Sahne
- 120 g Zucker
- 15 g Dextrose
- 65 g Magermilchpulver
- 350 g Johannisbeeren, Ribisel Püriert. Für das Püree werden in etwa 550 g rohe Beeren frisch oder tiefgekühlt benötigt.
- 2 g Johannisbrotkernmehl
- 1 Schuss Zitronensaft
Zubereitung
- 550 g Johannisbeeren in einem Kochtopf mit einem Schuss Zitronensaft weich köcheln.
- Das Püree mit Hilfe eines Spatels durch ein feines Sieb pressen, damit die Kerne entfernt werden.
- In einem zweiten Topf die Eisbasis herstellen. Hierfür Milch, Sahne, Zucker, Dextrose, Magermilchpulver und Johannisbrotkernmehl, abgewogen mit einer Löffelwaage, unter rühren mit einem Spiralbesen leicht erwärmen, aber nicht aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Das Fruchtpüree als auch die Eisbasis separat in den Kühlschrank stellen und abkühlen lassen. Bei einer Eismaschine mit Kompressor reichen in etwa vier Stunden.
- Nach der Abkühlzeit die Basis mit der Fruchtmasse mischen und kräftig mit dem Stabmixer durchmixen. Die Flüssigkeit umgehend in den Behälter der Eismaschine umfüllen und nach Herstellerangaben zubereiten.
- Anschließend das Johannisbeer-Eis in einen passenden Behälter umfüllen und etwa 1 Stunde im Tiefkühler nachfrieren.
Haltbarkeit
Du kannst es mindestens 1 Monat lang im Tiefkühler aufbewahren. Lagerst Du es länger, kann es passieren, dass die Konsistenz fester wird. Dies ist aber vollkommen normal und sollte Dich nicht beunruhigen. Passiert ist mir das aber eigentlich noch nie.
Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts Johannisbeer-Eis ohne Ei aus Eismaschine ohne Ei!
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Kathrin