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Schnecken im Garten was tun? Schnecken zerschneiden

Schnecken zerschneiden: Schnecken im Garten was tun? Eine berechtigte Frage, denn die schleimigen Tiere können schnell zur Plage werden. Eine effektive Methode um sie ohne Gift zu bekämpfen ist das mechanische Töten mittels Schere. Einzig und allein Deine Ausdauer und Dein Jagdinstinkt sind ein wenig gefordert. Schnecken töten mittels Salz oder Kalk kommt für mich allerdings nicht in Frage.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: eine Plage für jeden Gärtner, wenn sie massenhaft auftreten

Ob man Schnecken töten bzw. Schnecken zerschneiden darf oder nicht, gleicht einer Grundsatzfrage. Dies musste ich im Vorfeld einer Blogkooperation im Rahmen eines Gastbeitrags sehr rasch feststellen. Denn Schnecken gewaltfrei im Garten zu bekämpfen, ist so gut wie nicht möglich. Ich habe irgendwann die Geduld, ob der Anzahl der Schnecken verloren und greife nun ohne Skrupel zur Schere (*), wenn ich eines dieser schleimigen Biester im Garten finde. Natürlich sind auch Schnecken (hier geht es um die rote Nacktschnecken / Spanische Wegschnecke) Lebewesen und auch sie haben ihre Daseinsberechtigung, doch was, wenn sie überhand nehmen und einfach alles vernichten? … Weil sie in einen fremden Lebensraum ohne natürliche Feinde eindringen?

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: ist Absammeln und Töten die Lösung oder lohnt sich der Griff zu Schneckenkorn, Schnecken zerschneiden

Entweder man wird aktiv und bekämpft die Schnecken oder überlässt ihnen den Garten. Ich bin der Meinung man darf Schnecken töten, allerdings sollte man die Tiere dabei nicht quälen. Von daher sind für mich viele Methoden tabu, aber es gibt trotzdem genügend Wege Schnecken biologisch zu bekämpfen, eine davon ist das Schnecken zerschneiden.

Schnecken biologisch bekämpfen – keine Kapitulation vor roten Nacktschnecken

Als wir unser Haus vor einigen Jahren gekauft haben, war der Garten stark verwildert und sämtliches Getier, insbesondere Schnecken, konnten sich ungehindert ausbreiten. Nachdem ich in der ersten Gartensaison aufgrund dessen herbe Verluste bei meinem Pflanzenbestand einsteckte und die kleinen Schleimer schon gar nicht vor Obst und Gemüse halt machten, welches zusammen mit uns umfassend im Garten einzog, musste umgehend eine Lösung her. Denn irgendwann war einfach Schluss mit lustig. Wir wollten unser Refugium zurück haben.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: schwimmen sogar durch den Gartenteich
Schnecken können schwimmen 🙂

Natürlich war der erste Griff jener zu Schneckenkorn auf Eisen-III-Phosphat-Basis, z.B. Ferramol (*). Ferramol ist im Biolandbau zugelassen und daher eigentlich eine gute Wahl, wenn Schneckenkorn zum Einsatz kommen sollte. Daneben gibt es noch Schneckenkorn basierend auf Metaldehyd (*). Dieses hat eine höhere Lockwirkung auf Schnecken, sollte aber, wenn man Haustiere und kleine Kinder hat, eher nicht verwendet werden. Schneckenkorn auf Eisen-III-Phospat-Basis dezimierte die Schnecken zumindest vorläufig ein wenig.

Doch ein wirklich durchschlagender Erfolg war mir damit nicht vergönnt. Die Population erholte sich rasch durch Zuwanderung aus den Nachbargärten und das große Raspeln und Schleimen ging fröhlich weiter. Zudem wird das Schneckenkorn durch Regen rasch unbrauchbar und belastet auf Dauer den Boden. Abhilfe können in diesem Fall aber selbstgebaute oder gekaufte Schneckenfallen (*) schaffen. Aber Aufgeben liegt nicht in meiner Natur und daher sagte ich den Schnecken erst recht den Kampf an: Schnecken zerschneiden stand nun auf dem Plan!

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: schwimmende Nacktschnecke
Finde den Fehler? 🙂 Wer gehört in den Miniteich?
Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: ob der Teichfrosch über die schleimigen Biester erfreut ist?

Schnecken giftfrei bekämpfen – Schnecken zerschneiden – Schneckenjagd im Garten

Über mehrere Wochen hinweg patroullierte ich gemeinsam mit meinem Mann jeden Abend mit Taschenlampe, Spaghetti-Zange und Schere durch den Garten. Wir sammelten alle Schnecken ab, die wir finden konnten. Oftmals waren es an die 160 Stück innerhalb weniger Stunden. Das Schnecken zerschneiden selbst fand schließlich über der Bio-Mülltonne statt. Für die Tier bedeutet ein gezielter Schnitt einen raschen Tod. Da Schnecken Kanibalen sind, sollte man die Kadaver nicht herumliegen lassen. Sie locken nur in Kürze weitere Artgenossen an. Das Entsorgen der Überreste ist daher ein Schlüssel zum Erfolg.

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Schnecken zerschneiden ist zwar grauslig, aber man tut dabei keinem anderen Lebewesen etwas zu Leide und vergiftet auch nicht seinen Garten, sollte man sich nicht an die Anwendungshinweise für Schneckenkorn halten. Des Weiteren ist eine solche Schneckenjagd sehr zielführend. Der Befallsdruck lässt innerhalb weniger Wochen nach, denn so viele Schnecken können gar nicht innerhalb kurzer Zeit zuwandern, wie man durch das Absammeln und das Schnecken zerschneiden erwischt. Zudem schrumpft die Population in Folge auch aufgrund der unterbundenen Möglichkeit der Eiablage.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: sie sind überall im Garten zu finden
Schnecken zerschneiden sollte keine No-Go sein!

Kurzum aus meiner Sicht: rasche, kurzfristige Hilfe lässt sich mit lose ausgestreuten Schneckenkorn erzielen, langfristig ist Absammeln und Schnecken zerschneiden in Kombination mit Schneckenfallen (*) am Zielführendsten. Warum ich das nun behaupte?

Es gab inzwischen schon ein paar Sommer, in welchen ich mich kaum bis gar nicht um den Garten kümmern konnte. Somit war auch keine Zeit für das Schnecken zerschneiden im Zuge von abendlichen Schneckenjagden und auch Fallen konnten nur bedingt regelmäßig wieder nachgefüllt werden. Aber dennoch war der Befallsdruck wesentlich niedriger als in den ersten Jahren nach dem Kauf des Grundstücks. Anfangs konnte man nämlich nach einem Regen im Sommer den Rasen nicht mehr betreten, weil dieser rot war. Rot aufgrund der Vielzahl an Schnecken.

Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass das weitgehend konsequente Vorgehen gegen die Schleimer dazu geführt hat, dass wir und die Kinder den Garten nun ohne Einschränkung nutzen können. Zudem hat es gezeigt, je härter man zumindest eine Saison lang durchgreift, desto geringer sind die Auswirkungen, wenn man einmal keine Zeit dafür hat.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: Schnecke im noch feuchten Gras

Samthandschuhe anstatt Schnecken zerschneiden

Solltest Du auf der Suche nach sehr schonenden Methoden zur Bekämpfung von roten Nacktschnecken sein, kann ich Dir diese Seite schneckenhilfe.de empfehlen. Ich persönlich stimme zwar nicht mit allen dargebotenen Vorschlägen überein, aber das ist meine persönliche Sache. Es liegt vielleicht auch einfach daran, dass ich inzwischen keine Skrupel mehr habe, die Tierchen zu töten. Denn der Schaden, welchen sie angerichtet haben, war einfach enorm. Für den Betreiber dieser Seite kommt das Schnecken zerschneiden allerdings nicht in Frage.

Alexander Böckmann legt bei seiner Strategie der Bekämpfung bzw. Abwehr großen Wert darauf die Fressfeinde von Schnecken zu stärken. In meinem Garten werden die Schleimer jedenfalls von angestammten Bewohnern, wie Igeln und Vögeln, verschmäht.

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HINWEIS: Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris), um welche es in diesem Beitrag geht, ist aufgrund der enormen Fraßtätigkeit ein massiver Schädling in der Landwirtschaft als auch im Garten. Laut Wikipedia stammt diese Schneckenart wohl ursprünglich aus Südwest-Frankreich, wurde aber anfangs mit einer in Spanien lebenden Art verwechselt und erhielt dadurch diesen Trivialnamen, welcher bis heute verwendet wird. Sie gilt in Mitteleuropa als Neozoon, sprich als eine eingeschleppte Tierart. Da sie einen sehr bitteren Schleim absondert, wird sie von Igeln und Vögeln meist nicht gefressen. Lediglich ihre Eigelege sind bei manchen Tieren beliebt.

Gartenblog Topfgartenwelt Schädlinge rote Nacktschnecken: Ende August Anfang September findet man sehr viele adulte Exemplare im Garten

Davon halte ich überhaupt nichts … Schnecken absammeln und dann?

Oftmals lese ich in Foren, auf anderen Blogs und manchmals sogar in Büchern davon, dass man die roten Nacktschnecken einfach absammeln und wo anders, gegebenenfalls sogar am Waldrand oder auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche, aussetzen sollte. Für mich ist das der völlig falsche Weg, denn man belastet dadurch nur andernorts ein ohnehin fragiles Ökosystem, welches vielleicht schon mehr als genug mit der Überpopulation an Schnecken zu kämpfen hat. Es ist dies keine nachhaltige Problemlösung, sondern lediglich eine Verlagerung desselben.

Schnecken human töten – ja, aber nein zu folgenden Vorgehensweisen

Brachiale Vorgehensweisen gegen Schnecken wie Salzen, Überbrühen mit heißem Wasser oder Bestreuen mit Kalk müssen ebenfalls nicht sein. Warum? Die Schnecken sterben hier unsediert einen langsamen, qualvollen Tod. Bei einer solchen Vorgehensweise lässt sich darüber streiten, ob das nicht schon Tierquälerei ist. Doch letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden wie er die Schnecken um die Ecke bringt oder auch nicht.

Und wenn wir schon beim Thema sind: Schnecken töten mit Salz – Warum sterben Schnecken bei Salz?

Kommt eine Schnecke mit Salz in Berührung kommt es umgehend zu einer chemischen Reaktion. Das Salz beginnt der Schnecke umgehend sämtliche Feuchtigkeit zu entziehen. Diese ist aber die Lebensgrundlage des Weichtiers. Es bildet sich Schaum und die Schnecke löst sich auf. Ein furchtbarer Tod, welcher wirklich nicht notwendig ist. Zudem sollte Salz nicht im Übermaß im Garten ausgebracht werden, da es auf Dauer den Boden und somit auch die Pflanzen schädigt.

Schnecken gar nicht töten?

Willst Du weder Schnecken zerschneiden, noch Schneckenkorn ausbringen, sondern die Tiere einfach in ihrem Wirken gewähren lassen, dann solltest Du Dir aber auch darüber im Klaren sein, dass dieses Zusehen und Nichthandeln das ökologische Gleichgewicht in Deinem Garten schnell ins Wanken bringen kann. Denn werden die Schleimer überhaupt nicht dezimiert, verdrängen sie zum einen heimische Schneckenarten, wie z.B. die Große Rote Wegschnecke, die sehr wohl als Nahrung für Vögel und Igel dient. Zum anderen ist es dann kaum noch möglich Gemüse anzubauen oder im Ziergarten eine Vielzahl von Blumensorten zu kultivieren, die wiederum wichtig für Bienen wären. Es hat eben alles eine Kehrseite.

Nun meine Frage an Dich – wie hälst Du es mit Schnecken? Töten ja oder nein? Ist Schnecken zerschneiden für Dich eine Option? Ich bin auf Deine Antwort gespannt.

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Kathrin

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Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

87 Gedanken zu „Schnecken im Garten was tun? Schnecken zerschneiden“

  1. Auch wenn mich jetzt vielleicht der/die ein oder andere steinigt – ich halte es genau wie du!
    Ich liebe meinen Garten. Sehe zu, dass ich Pflanzen für Insekten und Vögel anpflanze. Schaffe Rückzugsorte für Igel und Co.
    Aber bei Schnecken sehe ich einfach rot!
    FEUERROT!

    Ehrlich – wenn diese Biester über Nacht einfach alles ratzekahl fressen – also dafür habe ich NULL Verständnis. Meine Methode ist ebenfalls die schnelle Schere.

    Das mag sich brutal anhören, jedoch ist es einfach so, dass die "gemeine Nacktschnecke" auch von den bei mir im Garten brütenden Meisen verschmäht wird. Laufenten (nur wegen der Schnecken) mag ich jetzt auch nicht halten.

    ♥liche Grüße
    Ellen

    Antworten
  2. Wir haben auch jedes Jahr mit einer Schneckeninvasion zu kämpfen und obwohl ich sie wirklich nicht gerne abmurkse, bleibt einem bei den kleinen Schleimmonstern nichts anderes übrig, wenn man selber auch noch gerne was vom Gemüseanbau haben würde. Meine Mom greift immer zur Schere, aber ich kann mich dazu irgendwie nicht überwinden und nehme meist Schneckenkorn. Heuer war zu, Glück nur geringer Handlungsbedarf, weil der Igel im Garten fleißig mitgeholfen hat.
    LG, Varis

    Antworten
    • Liebe Varis,
      die Probleme mit Schnecken kenne ich nur zu gut. Gerade erst heute war ich bitter enttäuscht, als ich meinen geliebten Dill sah. Ich hatte ihn über Wochen im Topf gezogen – behütet und betüttelt – und dann vor 3 Tagen ins Beet gesetzt. Du ahnst es schon…Es war fast nichts mehr von ihm übrig – nur ein paar zerrupfte Stängel…und Schleimspuren!!!
      Das mit der Schere fällt mir unheimlich schwer…manchmal pack ichs – meist aber nicht! Und so habe ich mir eine (zumindest für unser Auge) humanere Lösung ausgesucht. Es ist eine fast ökologische Schneckenfalle…mit Schneckenkorn. Was ich dabei wirklich gut finde, ist der Umstand, dass kein anderes Tier-auch keine Igel- und, was noch wichtiger ist, keine kleinen Kinder an dieses Schneckenkorn oder an verendete Schnecken gelangen können. Schau doch einfach mal bei mir rein. Vielleicht sagt Dir meine Methode ja auch zu…

      Liebe Kathrin, danke, dass Du dieses leidige Thema aufgegriffen hast. Es ist in der Tat ein ziemliches Problem mit diesen roten Wegschnecken. Ganze Saatreihen haben sie bei mir schon verputzt. Ich habe da jetzt eine halbwegs akzeptable Lösung gefunden. In der Antwort für Varis konntest Du es nachlesen…Vielleichts passt´s ja?!

      Euch Beiden und allen Lesern alles Liebe!
      Heidi

      Antworten
      • Sehr gut !!! Ich gehe nachts mit der Taschenlampe los & Schnipp schnapp – eklig , aber effektiv !
        Schneller Tod – alles andere ist Quälerei !
        Oder ich habe keine Pflanzen…
        Schöne Grüße
        Martina

        Antworten
  3. Liebe Kathrin,
    meine Erfahrung zeigte mir, dass ich lange keine Schnecken im Garten hatte, oder dann nur wenige, die nicht alles abfrassen. Aber diesen Frühling genossen die Schnecken ein leckeres Nachtmahl und frassen fast alle der feinen Bohnenblätter ab und liessen nur den Stiel stehen. Da war ich so enttäuscht, dass ich Schneckenkörner kaufte. Wir haben hier die Auswahl von verschiedenen Körnern und ich wählte das Bio Schneckenkorn, weil es mir ein besseres Gefühl gab. Ideal ist es sicher auch nicht und ich war froh, dass ich es nach dieser Fressattacke nicht nochmals einsetzen musste.
    Wenn ich es könnte, würde ich die Variante Schere wählen, aber ich kann das einfach nicht.
    Übrigens ich freue mich über die Häuschen-Schnecken, die fressen nämlich nicht oder weniger und sehen erst noch wunderschön aus!
    Lg Eda

    Antworten
    • Ich hatte heuer ebenfalls Probleme bei den Bohnen. Ob es wirklich die Schnecken waren, kann ich aber nicht sagen. Ich denke im Gemüsegarten wütet noch ein anderes Tierchen, welches nicht wirklich Spuren hinterlässt.

      lg kathrin

      Antworten
    • Genauso sehe ich das auch ;O) Wir hatten in diesem Jahr auch zum Glück wenig Schnecken! Es gab schon schlimmere Jahre …
      Hab noch einen wunderschönen Tag!
      ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

      Antworten
    • Trockenheit und Hitze hatten wir auch, dies hielt die Population bestimmt auch im Zaum. Aber letztes Jahr war es extrem nass bei uns… Frage nicht, was sich da im Garten abgespielt hat.

      lg kathrin

      Antworten
  4. Rote Nacktschnecken sind die einzigen Schnecken gegen die ich etwas habe. Häuslschnecken und Schnegel dürfen bleiben. Aber einsammeln und töten kann ich nicht, das übersteigt meine Ekelgrenze. Daher halte ich mich an Schneckenkorn, aber nur das von Neudorff, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Wie genau habe ich hier schon mal beschrieben, der Zeitpunkt ist entscheidend.

    https://mamimadeit.blogspot.co.at/2017/04/magnificent-magnolia.html

    LG Petra

    Antworten
    • Liebe Petra, dass der Zeitpunkt entscheidend ist, habe ich auch schon mehrfach gelesen. Das ist ein guter Aspekt. Soweit ich weiß, soll man recht früh im Jahr das erste Mal Schneckenkorn ausbringen – am Besten schon im März/April.

      lg kathrin

      Antworten
  5. Liebe Kathrin,
    Deine Bilder sind wieder der Hammer!!!! Hmmm ich kenne das Problem nicht,
    wir hatten bis jetzt keine in unserem Garten!!!! zum Glück aber ich würde sagen weg damit und die Variante Schere wählen:)
    Ganz liebe Grüße
    Karina

    Antworten
  6. Tatsächlich ist die Schneckeninvasion vonJahr zu Jahr unterschiedlich. Wir hatten nach dem Hochwasser mal so viele Schnecken, das alles kahl war. Da habe ich angefangen mein Staudenbeet umzugestalten und jetzt stehen da fast nur noch Pflanzen, die den Schnecken nicht schmecken. Kräuter und Gemüse habe ich nach oben verlagert. Und für Jungpflanzen und einige Stauden, auf die ich nicht verzichten mochte, benutze ich Bio-Schneckenkorn. Ich mag die Nacktschnecken so gar nicht anfassen… Mein Nachbar nimmt einfach einen Spaten und teilt sie damit gleich auf dem Boden.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Unser Nachbar ersticht die Schnecken auch mit der Schaufel. Diese Methode scheint auch sehr beliebt zu sein. Mein Gemüse wächst auch im Hochbeet, aber selbst dieses wird von den Schnecken erklommen.

      LG Kathrin

      Antworten
  7. Hallo Kathrin,

    anfangs war ich auch sehr verzweifelt mit meinem "Schneckenproblem" und immer sehr wütend, wenn sie meine geliebten Pflanzen "angriffen". Dabei kam auch das ökologische Schneckenkorn in unserem Garten zum Einsatz. Inzwischen sehe ich das anders und gehe einfach gelassener an die Sache ran. Schnecken sind ein wichtiger Bestandteil meines Gartenökosystems und sorgen dafür, dass abgestorbenes Pflanzenmaterial zerkleinert wird und tragen so auch zur Bodenfruchtbarkeit bei. Sie nehmen mir auch Arbeit ab und räumen meinen Garten auf, befreien ihn von Kot oder Fallobst. Das mit dem Schneckenkorn habe ich aufgegeben, da es auch den "guten" Schnecken schadet. Ich finde es einfach nicht richtig und fühle mich einfach schlecht dabei Schnecken zu töten. Deshalb leben wir in bisher friedlicher Koexistenz und die Schnecken haben trotzdem nicht meine Ernte vernichtet. Komischerweise haben sie sich in letzter Zeit sehr wenig für meine angebauten Pflanzen interessiert (bis auf die Kartoffeln). Ich glaube das liegt unter anderem daran, dass ich ausgerupftes "Unkraut" einfach an Ort und Stelle liegen lasse. Dabei habe ich den Eindruck, dass sie das bevorzugen.
    Fazit: Ich denke, wenn man einige Tricks anwendet und Nützlinge fördert, muss kein Gemetzel im Garten stattfinden :). Jedoch denke ich auch, dass das Zerschneiden wahrscheinlich die am wenigsten qualvolle Methode ist, um Schnecken zu töten.

    Liebe Grüße, Laura

    Antworten
    • Liebe Laura, das mag funktionieren, wenn man keine übermäßig große Population sein eigen nennt. Igel, Vögel und Frosch verschmähen die roten Nacktschnecken allesamt. Es liegt wohl an der Unmenge an bitteren Schleim, welchen die Tiere bei Gefahr absondern. Igel und Vögel würden daran ersticken. Wenn man Nacktschnecken zerschneidet, kann man zumindest die Häuselschnecken retten, denn diese dürfen auch bei mir gerne bleiben. Ebenso habe ich nichts gegen Schnegel.

      LG Kathrin

      Antworten
  8. Gleich muss ich erst mal schauen, liebe Kathrin, was sich beim Alexander getan hat, seit ich auf seine Bitte hin einen Post über 'Nacktschnecken im Garten' geschrieben hatte. Ich finde seine Seite sehr lesenswert. Letztendlich muss aber jeder Gartenbesitzer selber entscheiden, wie er mit dem Thema SCHNECKEN umgeht. Auf jeden Fall gefällt mir der Gedanke, Räume im Garten zu schaffen für die natürlichen Feinde dieser Schleimer, allen voran für den Igel.
    Ich bin ganz auf Deiner Seite, liebe Kathrin, und finde auch, dass Deine Art der Problemlösung die humanste ist. Wenn ich mir vorstelle, was Schneckenkorn mit den Tieren macht, finde ich auch, dass das Tierquälerei ist.
    Das Beste an diesem Sommer war, dass ich kaum Schnecken in meinem Garten gesehen habe, ja, jetzt im Herbst sind auch die Hostas zerfressen. Aber nun ist mir das auch egal.
    Liebe Grüße
    Edith

    Antworten
    • Liebe Edith, ich denke, dass die roten Nacktschnecken nicht so viele Fressfeinde haben, wie behauptet wird. Die obligatorischen Fressfeinde haben wir allesamt im Garten, aber es hat keine Auswirkung auf diese Schnecken. Tut man gar nichts, ist irgendwann alles kaputt.

      lg kathrin

      Antworten
  9. Liebe Kathrin,
    hier bin ich absolut deiner Meinung. Man kann ja nicht akzeptieren, dass irgendwann alles nur mit Nacktschnecken bevölkert ist, nur weil man nicht töten wollte. Dann lässt man das Gärtnern lieber gleich bleiben. Auch Leute vom NABU gehen so radikal vor, denn wegtragen bringt langfristig nichts. Außerdem trägt man die Tiere dann anderen in den Garten….was ist das denn für einen Gemeinheit. Im Wald haben die Schnecken am allerwenigsten was zu suchen.
    Wichtig wäre auch noch, gerade jetzt, penibel bekannte Stellen der Schneckenverstecke durchzusuchen und nach Schneckeneiern zu suchen. Die findet man jetzt ganz gut, da Schnecken nur so überwintern können.
    Kompostecken und unter Blumentöpfen…da habe ich oft welche gefunden. Na ja…..traurig, dass das ganze einfach ein Kapitel ohne Ende ist……aber es ist ja schon ein Erfolg, wenn es weniger geworden sind.
    LG Sigrun

    Antworten
  10. Liebe Kathrin,
    wenn man über die Nacktschnecken spricht, stehen die Haare jedes Gärtners hoch. Das ist eine Plage, die sich nicht bekämpfen lässt. Wenn es notwendig ist, nehme ich Schneckenkorn. Es ist zu ekelhaft zu einer Schere zu greifen. Seit langem ignoriere ich diese unangenehmen Bewohner. Der kalte Winter oder der trockene und heiße Sommer regelt es schon.
    Liebe Grüße
    Loretta

    Antworten
    • Ignorieren war hinsichtlich der Armada, die sich jeden Abend über den Garten wälzte einfach nicht mehr möglich. Mich grauste es auch lange vor dem Zerschneiden, aber die Anzahl der Schnecken ließ einfach nichts anderes mehr zu.

      LG Kathrin

      Antworten
  11. Hallo Kathrin!

    Eigentlich trifft mich dieses Thema gar nicht, ich habe keinen Garten. Aber im heurigen Jahr, war die Schneckenplage hier bei uns (Stmk/Süd) gar nicht vorhanden. Mein Bekannter hat ein Haus außerhalb von Graz und durch die wochenlange Hitze, gab es keine – ich wiederhole – keine Schnecken.
    Er sammelt sie nie ein! hat 3 Hochbeete für das Gemüse und dadurch mit den Tieren auch kein Problem.
    Töten könnte ich selbst keine – Ekel!!! nicht Mitleid.

    Liebe Grüße
    Elisabetta

    Antworten
    • Leider lassen die Schnecken hier die Hochbeete nicht in Ruhe. Sie klettern einfach die Holzwände hoch. Wir hatten in Graz immer sehr viele Schnecken. Aber der Garten war auch sehr schattig und feucht. Quasi ein Eldorado für Schnecken.

      LG Kathrin

      Antworten
  12. Ich habe das Glück, Gartennachbarn mit Hühnern und Enten zu haben. Die laufen natürlich nicht durch meinen Garten, aber ich werfe denen immer alle abgesammelten Schnecken vor die Schnäbel. Die sind alle verrückt nach den Dingern! Töten würde ich die Schnecken nicht selber, da hab ich Skrupel. Aber so ist das ein natürlicher Kreislauf. Schneckenkorn bringt auf lange Sicht nichts bei mir.
    Viele Grüße
    Daniela

    Antworten
  13. Hallo Kathrin,
    also bevor mir die Schnecken sämtliches Gemüse wegfressen, greife ich auch zu Schneckenkorn. An anderen Orten dürfen sie bleiben. Den Garten komplett schneckenfrei bekomme ich niemals.
    LG
    Sigrid

    Antworten
  14. Ich finde auch dass das Zerschneiden der Schnecken noch die schnellste Methode ist. Außerdem töte ich dadurch wirklich nur die Nacktschnecken. Ich erlebe öfters so Reaktionen wie "das ist aber schon grausam"… Ich denke schon, dass der Tod durch Schneckenkorn sicher auch nicht angenehm für die Schnecke ist! Und weiß man ob man damit nicht auch die Häuslschnecken tötet?! Die dürfen bei mir alle bleiben – ich übersiedle sie meistens auf den Kompost 🙂 Salz, heißes Wasser oder Sonstiges finde ich unmöglich – das Leiden ist langsam und selbst eine Nacktschnecke sollte nicht unnötig leiden…. Und apropos Igel – unsere verschmähen die Schnecken komplett 😉
    LG Brigitte

    Antworten
  15. Hallo, liebe Kathrin,
    ich kann dich gut verstehen – habe aber bei Wikipedia gelesen, dass die roten Wegschnecken manchen Gebieten sogar unter Schutz stehen, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Die Spanische Wegschnecke – die optisch kaum zu unterscheiden ist – verdrängt nämlich die Rote Wegschnecke:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Wegschnecke
    und
    https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Wegschnecke

    AHA!! Na super, die einen sind geschützt, die anderen als eingeschleppt Plage anerkannt und auseinanderhalten kann man sie kaum. Mir ist das ehrlich gesagt egal, die einzigen Nacktschnecken (falls sie zoologisch betrachtet überhaupt dazu zählen), die ich schütze, sind die Tigerschnegel, die Nacktschnecken und ihre Gelege angeblich fressen und somit Schädlingsbekämpfer sind. Und Gehäuseschnecken lasse ich auch in Frieden.
    Vom Übersiedeln der Nacktschnecken halte ich auch nichts, sehe das so wie du!
    Alles Liebe von der Traude

    Antworten
    • Liebe Traude, vielen Dank für den Einwurf. Ich denke, die Schnecken im Garten sind überwiegend die Spanischen Wegschnecken (obwohl dieser Name sollte ja auch falsch sein). Nur man kann doch nicht zuschauen, wie alles kaputt gemacht wird.

      LG Kathrin

      Antworten
  16. Liebe Kathrin, das Thema Schnecken teilt sicher die Gärtnernation, ich gehöre allerdings zu denjenigen, die schon frühzeitig im Jahr – meist Im März – das erste Mal die "Schnecken füttert". Im weiteren Verlauf des Gartenjahres lege ich noch zwei-/dreimal nach, so hält sich das Problem mit den roten Nacktschnecken hier in Grenzen. In diesem Jahr allerdings war's hier definitiv zu naß, ich hab nur zweimal gestreut, weil sonst eh alles Schneckenkorn ständig verregnet wäre – die Schnecken hat's gefreut….
    Den Schnecken mit der Schere zuleibe rücken ist so gar nicht meins, deshalb ist meine Wahl das Schneckenkorn….
    Liebe Grüße
    Andrea

    Antworten
  17. Liebe Kathrin,
    dieses Jahr sind wir von den Schleimern fast komplett verschont geblieben…keine Ahnung woran das liegt…Schneckenkorn habe ich ebenfalls nicht gestreut. Ihnen mit der Schere zu Leibe rücken, dazu kann ich mich nicht überwinden, also bleibt nur Absammeln oder die Körnergabe. Meine Astern lassen sie weitestgehend in Ruhe…nur die Jindai wurde dieses Jahr von irgendwem? abgeknabbert.
    Lieben Gruß, Marita

    Antworten
  18. Das ist ein post und Thema, liebe Kathrin, was echt unter die Haut geht.
    Ich mag diese Genossen auch nicht, wir haben sie auch nicht in unserem kleinen Garten, eher die kleinen schwarzen Schnecken.
    Ehrlich gesagt, ich könnte sie nicht mit einer Schere zerschneiden. Schneckenkorn legen, ist auch keine dauerhafte Lösung.
    Als wir zu viele dieser kleinen schwarzen Schnecken hatten, habe ich sie immer wieder eingesammelt, in einen Eimer getan und sie auf einer Wiese ausgesetzt.

    Ich glaube, ich schicke dir mal unsere Störche vorbei, die würden sich ihrer annehmen. *g*

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir
    Christa

    Antworten
  19. Liebe Kathrin,
    ich habe im jetzigen Garten zwar kein großes Schneckenproblem, habe aber früher in einem anderen Garten auch schon Schnecken beseitigt. Und dann dürfte man auch keine Mücken töten. Das sind für mich Schädlinge, selbst wenn sie anderweitig einen Nutzen haben. So ist das nun mal!
    Aber ist Zerschneiden nicht auch grausam? Ich könnte das jedenfalls nicht! Finde es einfach widerwärtig!

    Allerdings muß ich dazu sagen, daß die Schnecken damals wirklich überhand nahmen, jeden Abend trug ich irgendwann Hunderte in den nahegelegenen Wald, nachdem ich es zuerst mit Bierfallen und dem Herunterspülen im Klo versuchte. Doch das belastete mich und daher eben der Wald. Aber das wurde mir irgendwann zu viel und ich schloss sozusagen Frieden mit den Schnecken, gab ihnen ein eigenes Beet mit für sie leckeren Pflanzen und irgendwann herrschte ein Gleichgewicht im Garten. Das hatte ich hier schon beschrieben

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/2011/04/schneckenalarm.html

    Schneckenkorn hätten wir schon wegen unserer kleinen Kinder nicht nehmen können und ich wollte ohnehin keine Gifte im Garten.

    In nassen Jahren wie diesem ist es sicherlich ohnehin schwierig mit Schnecken, denn das Schneckenproblem hat ja Ursachen und solange diese nicht beseitigt sind, werden die Schnecken sich dennoch immer weiter fröhlich vermehren und wenn außerhalb des Gartens. Für Zecken und anderes Ungeziefer gilt ja das Gleiche.

    Liebe Grüße
    Sara

    Antworten
  20. Hallo Kathrin,
    das ist ein Thema, das alle Gärtner betrifft! Mich zum Glück etwas weniger, da ich in den letzten 12 Jahren eigentlich "schneckenfrei" war. Im letzen Jahr habe ich erstmals 1-2 Schnecken im Garten gesehen, aber in diesem Jahr waren es deutlich mehr. Gemüse haben sie (noch) nicht angefressen, doch ich habe begonnen, darüber nachzudenken, wie ich sie von der Vermehrung in meinem Garten abhalten kann.
    Wir haben einige Schlangen und viele Frösche, auf die ich stark hoffe. Doch sonst haben die kleinen Kriecher bei uns kaum natürliche Feinde (außer Laufenten und Hühner)
    Chemie kommt für mich auf keinen Fall in Frage, da ich mein Obst und Gemüse so natürlich, wie möglich und schadstofffrei haben möchte.
    Aber zerschneiden? Hmmm ich hab keine Ahnung, ob ich das könnte.
    Ich habe nun jemanden bei uns im Ort gefunden, der Laufenten hat und auch tageweise in fremde Gärten bringt (da muss man zwar ein paar Maßnahmen treffen, damit die nicht alles zertrampeln, aber es wirkt) und ich weiß, dass das für mich in der nächsten Saison garantiert die richtige Lösung zur Dezimierung dieser Tierchen ist.
    Wie auch immer die Lösung anderer aussieht – so lange sie nicht zu qualvoll oder schädlich für andere ist – ist es doch ok. Jeder muss für sich und seinen Garten den Weg finden, sie loszuwerden.
    Da sie nicht so viele natürliche Feinde haben ist ein ignorieren sicher auch nicht der beste Weg – denn die verbreiten sich rasant.
    LG und eine schneckenfreie Zeit
    Marie

    Antworten
  21. Bei uns lässt sich der Igel nieder und die Hühner scharren viele weg, doch sie sind nicht aufzuhalten, liebe Christel. Ich habe schon an Laufenten gedacht, aber die fressen ja auch alles weg. Nun gibt es im nächsten Jahr Hochbeete. Mit Kupferdraht-Umspannung. Mal sehen, wie das geht. Herzlichst, Nicole

    Antworten
  22. Hallo Kathrin,
    zum Glück habe ich kaum Probleme mit Nacktschnecken. Vielleicht, weil einige Igel im Garten leben, ich weiß es nicht so genau.
    Trotzdem habe ich schon früher überlegt, was ich mit gelegentlich am Kompost naschenden Nacktschnecken mache. Ich will sie ja möglichst nicht quälen, aber züchten möchte ich sie auch nicht. Seit einigen Jahren habe ich einige Scheren im Garten verteilt, die ich sofort benutze, wenn ich eine Schnecke sehe. Ich schneide ihr den Kopf ab. Das klingt zwar sehr brutal, aber es ist sicher weniger schlimm wie Salz oder andere ätzende Dinge.
    Das gilt aber nicht für Weinbergschnecken, die ich hier häufiger finde. Die sammel ich ein und bringe sie zum Brennesseldschungel am Bahndamm.
    LG Anette

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  23. Da ich keinen Garten habe, kann ich da schwer mitreden wie ich es machen würde, aber wäre wahrscheinlich auch eher wie du. Ich mag Nacktschnecken nicht, sie sind einfach häßlich und grauslig. Zudem verbreiten die sich wie Heuschrecken, wenn man es nicht früh genug eindämmt.
    Liebe Grüße

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  24. Liebe Kathrin

    Wer Deine herrlichen Aufnahmen sieht, muss sofort zum Schneckenliebhaber mutieren! Das sind echt tolle Fotos!
    Das Schneckenthema ist sicher ein zweischneidiges Schwert, zum einen signalisieren Schnecken Verwesungsprozesse und räumen diese weg, zum anderen sind sie einfach nur destruktiv und auch ekelhaft in der Masse.
    Nun kann ich als Balkonier allerdings nicht mitreden, ich habe Salat auf dem Balkonboden stehen etc, ich wüsste nicht, wie ich handeln würde, hätte ich denn einen richtigen Nutzgarten.
    Vielen Dank für diesen Beitrag und liebe Grüsse,
    Arletta

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  25. Du hast absolut Recht. Da wir dieses Problem auch sehr gut kennen stimme ich dir absolut zu: wir töten sie auch, da sie sich wirklich immens ausbreiten. Natürlich sollte man eine Methode wählen die die Tiere nicht quält. Liebe Grüße

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  26. Ich töte generell kein Tier. Alle Tiere sind Geschöpfe Gottes und ich freue mich auch wenn ich eine Schnecke sehe, besonders im Frühling, wenn die ersten Schnecken wieder da sind. Wenn in meinem Garten zu viele Schnecken sind, sammle ich sie ein und bringe sie in den naheliegenden Wald. Mein Garten soll ein kleines Paradies für Mensch und Tier sein.
    Liebe Grüße,
    Christine

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  27. Hallo Kathrin, wir haben zum Glück recht wenig Schnecken – ob es an den vielen Mäusen liegen kann…? Wobei ich nicht sicher bin, was schlimmer ist ;-). Auf jeden Fall ist unser Schneckenzaun die größte Hilfe und außerhalb des "Schneckenzaun-Gartens" lasse ich die Schnecken zunächst in Ruhe. Nehmen sie dann doch überhand, sammle ich sie mit Brettern ab und zerschneide sie, was mir jedoch seehr schwer fällt. Am liebsten ist es mir, ich muss nicht eingreifen, aber manchmal lässt es sich eben nicht vermeiden. Wir wollen ja keine Schneckenzucht aufmachen, sondern unser angebautes GEmüse -selbst- verzehren. Liebe Grüße, Birthe 🙂

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  28. Hallo Kathrin,
    ich gehöre auch zu der Scherenfraktion. Hat mich Überwindung gekostet, aber große Schäden an allen möglichen Pflanzen haben mich dazu bewogen. Alle anderen Methoden sind sicher unangenehmer für die Tiere. Wir haben auch am Anfang Unmengen an Schnecken gehabt. Jetzt sind es beträchtich weniger. Wir fördern allerdings auch Tiere wie Igel, Blindschleichen etc durch unseren naturnahen Gartenstil. Außerdem habe ich gute Erfahrung damit gemacht im FEbruar und März schon einmal eine Ladung Ferramol auszustreuen auf die gefährdeten Flächen.
    LG Dagmar

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  29. Tod durch Gartenschere – kein Pardon!!! Mir ziehts schon beim Anblick deiner Bilder den Magen zusammen … mag alle Tiere außer Schnecken – kann Schlangen, Kröten, Spinnen usw. anfassen, aber bei Schnecken seh ich ROT – ich glaub, ich hab ein Schneckentrauma!!!
    ♥lichst Doris

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  30. Liebe Kathrin,
    Das ist ein wirklich interessanter Beitrag. Ich habe ja erst seit kurzem einen Garten und war anfänglich erstaunt, dass ich keine Nacktschnecken zu sehen bekommen habe. Bis ich einer Erdkröte begegnete und von den Nachbarn hörte, dass ein Igel durch die Gärten streift. Also habe ich ein Igelhaut aufgestellt und es dauerte keine Woche bis er eingezogen ist. Leider ist er nach drei Wochen morgens nicht mehr wiedergekommen. Seitdem habe ich bereits ein paar Schnecken gesehen.
    Ich kenne einige Gärtner, die auch eine Schneckenschere haben. Ich finde den Gedanken sehr ekelig, aber wer weiß, wie verzweifelt man irgendwann ist…
    Vielen Dank für Deinen Besuch auf meinem Blog, Deinen lieben Kommentar und fürs Folgen!
    Liebe Grüße
    Steffi

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  31. In unserem Garten (mit Bach und wildem Bereich) können nach Regentagen so viele Nacktschnecken im Gras unterwegs sein, dass man nicht weiß, wohin man treten soll, das ist natürlich grauslich. An schönen Tagen verstecken sie sich untertags und unser Garten ist somit meist "schneckenfrei" ;-). Mit dieser Heerschar kann man nur Frieden schließen oder ohne Ende kämpfen. Wir haben uns für ersteres entschieden. Das Gemüse ist durch einen Schneckenzaun geschützt, alles andere hat schon lange den Test bestanden: Leckerbissen für Schnecken oder nicht. Erstaunlich viele schöne Stauden lassen sie nämlich ganz in Ruhe (bzw verstecken sich nur darunter, beispielsweise unter dem Wollziest. Am Gehölzrand, unter den Rosen an der Terrasse wachsen unbeirrt Lavendel, Katzenminze, Wollziest, Salbei, Frauenmantel, Johanniskraut, Melisse etc. Wir haben Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, alles kein Problem. Die Schnecken gibts halt auch, so wie Igel, Mäuse, Blindschleichen, Eichhörnchen und allerlei Vögel und Insekten. Der ganze große Tiergarten und alles soll leben…
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  32. Ich habe in einer Facebook Garten Gruppe gepostet, dass ich Schnecken zerschnitten habe und wurde daraufhin mit einem Shitstorm überrollt. Man beleidigte mich boshaft und manche drohten mir sogar. Die meisten Kommentare bezogen sich auf meine Person und nicht auf das Problem mit den Schnecken. Ich verließ die Gruppe und wurde sogar noch über PN angegriffen.
    Was die Leute da für ein Problem haben kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nichts gegen Tiere, aber wenn sie mir invasiv den Garten wegfressen ist meine Tierliebe vorbei.

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  33. Hallo Kathrin.
    Finde deinen Blog ,deine Ansichten und Bilder echt super.Das tõten der Schnecken mit der Schere ist für die Tiere nicht qualvoll und die Natur leidet auch nicht.Schneckenkorn und andere Gifte sind möglichst zu vermeiden.In der jetzigen Jahreszeit ist es schon wichtig die heranwachsenden Schnecken zu dezimieren.Ich habe Bretter und Folien ausgelegt weil sich die Biester gerne darunter kleben.Wie tötest du denn die Schnecken die für die Schere zu klein sind??Ist das Zertreten für dich auch eine Option??
    Viele liebe Grüße sendet Johanna

    Antworten
  34. Hallo Kathrin.
    Dein Blog Ist super und die Bilder auch.Was machst du mit den Schnecken die für die Schere noch zu klein sind??Jetzt im Mârz werden die Schleimer ja erst langsam grosser.Unter ausgelegte Bretter und Planen kleben sich die Biester ja gerne drunter.Werden die kleinen (ca.1-3)gross von dir auch zertreten??L.G.Johanna

    Antworten
  35. Hallo Kathrin.
    Erst Mal ein ganz großes Lob für deinen tollen Blog,die super Fotos und die klasse Informationen zu den verschiedenen Themen.
    Momentan bin ich damit beschäftigt möglichst viele kleine Schnecken unschädlich zu machen damit sie erst gar nicht groß werden.Dafùr habe ich Bretter (ca.70x30cm)im Garten ausgelegt unter die sich die kleinen Biester gerne kleben.Bei täglichen Kontrollgängen werden sie dann abgesammelt.Da kommen selbst zu dieser frühen Jahreszeit schon einige zusammen.Die Frage die sich nur stellt ist die anschließende “Entsorgung”. Zum Zerschneiden sind die Schnecken (ca.0,5-4cm) zu klein.Wie tötest du solch kleine Schnecken ohne dass sie lange leiden müssen?
    Freue mich auf die bevorstehende Gartensaison und hoffe auf eine gute Ernte!!
    Liebe Grüße von Johanna

    Antworten
    • Hallo Johanna, vielen herzlichen Dank für Deine Kommentare, leider komme ich erst jetzt dazu zu antworten. Wenn die Schnecken viel zu winzig sind um sie zu zerschneiden, dann kannst Du sie fast nur auf irgendeine Weise zerquetschen. Aber bei einer Größe von 3 bis 4 cm kann man sie schon recht gut zerschneiden. Ich würde bei sehr kleinen Schnecken etwas Schweres verwenden, so dass es schnell geht und die Tiere nicht leiden müssen. Ich entsorge die toten Schnecken eingewickelt in altes Zeitungspapier über die Restmülltonne.

      LG Kathrin

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  36. Ich habe auch schob mehrere Wege versucht, so ähnlich wie bei dir. Aber man kommt mit Korn o.ä. garnicht hinterher. Seit diesem Jahr gehe ich mit meinem Sohn auf Schneidejagd, was soll ich sagen es ist nicht schön aber wer nicht teilen möchte und mir fast alles wegfrisst der soll aus meinem Garten. Nächstes Jahr kommen 3 Hochbeete mit zweidrähtigen Elektrozaun. So das ein übersteigen nicht mehr möglich sein wird. Alles über Solsr und 24 V Batterie gespeist, mal sehen.
    Das Zerschneiden allerdings hat schon einiges gebracht

    Antworten
    • Hallo Thomas, vielen Dank für den Input. Da die Links samt Erläuterungen 1:1 von einer anderen Webseite kopiert waren, kann ich diese hier nicht freigeben. Inwieweit die Tiere allerdings tatsächlich Schmerzen empfinden, ist bislang noch nicht zur Gänze geklärt. Diese Antwort findet man übrigens auch bei weiterer Recherche.

      LG Kathrin

      Antworten
      • Hallo Kathrin,
        ich hatte Zitate samt Belegen (Links) gebracht, und und eine eigene kleine Erläuterung – wie bei Wikipedia eben, nichts ohne Beleg. 😉
        Vielleicht interessiert dich aber dieser aktuelle Link vom BR (ich würde mich freuen, wenn du es hier stehen lassen könntest)?
        https://www.br.de/radio/bayern1/schnecken-bekaempfen100.html
        Auszug:
        “Wenn töten, dann sollte das schnell und zuverlässig geschehen – etwa durch Zertreten oder einen Schnitt im vorderen Drittel der Schnecke, da so alle wichtigen Organe mitsamt des Nervensystems erfasst werden.”

        Ich selber bin übrigens seit vielen Jahren Barfußläufer und finde es sehr wirkungsvoll und viel angenehmer, möglichst viele dieser Biester einfach zu zertreten. Am liebsten gleich mehrere der großen auf einmal. 😉 Ich bin da sehr geübt und setze alle Teile der Sohlen gezielt ein.

        Antworten
        • Lieber Thomas,

          diesen Link kann ich gerne drinnen lassen. Ich finde das Absammeln und Zerschneiden von Schnecken nach wie vor sehr effektiv und das geht auch aus diesem Artikel hervor.

          LG Kathrin

          Antworten
  37. Hallo Kathrin.
    Dieser Sommer ist besonders schlimm was die Schneckenplage angeht.Der viele Regen ist wunderbar für die Natur und den Wald.Aber die Schnecken sind in Herscharen unterwegs.Da die Schleimer ja nachtaktiv sind habe ich wie so oft in letzter Zeit bis eben eingesammelt.(von1.30-2.30 Uhr).Der Eimer ist gut gefüllt.Nachher ,im hellen kommt dann der unschöne Teil.Die Biester müssen ja getötet werden.Könnte es mir mit Salz etc.ja einfach machen…aber das wäre für die Schnecken zu qualvoll.Also kommt die Schere zum Einsatz..Leider sind heute Nacht auch wieder viele mit Häuschen unterwegs gewesen.Die kann ich jetzt nicht mehr verschonen da es zu viele geworden sind.Sorry.Bei der Anzahl würdest du vielleicht auch so handeln.Hoffe die Plage ist bei dir nicht so schlimm.L.G.sendet Johanna

    Antworten
    • Hallo Johanna, ich glaube Dir das sofort mit den Schnecken. Ich hoffe, Du bekommst die Plage bald wieder in den Griff. Das Wetter sollte ja wieder wärmer und trocknener werden, so dass die Tiere nicht mehr so massig auftreten sollten.

      LG Kathrin

      Antworten
  38. Hallo Kathrin.Ja, hoffentlich wird das Wetter bald besser und die Schnecken hören auf alles zu fressen was ihnen in die Quere kommt.In meinem Hochbeet ist fast nichts mehr zu ernten.Gleich gehe Ich nochmal auf die JagdLetzte Nacht waren es ca.50 Nacktschnecken,die am Morgen zerschnitten werden mussten.Leider waren auch ca.15 Gehäuseschnecken dabei .Die habe ich zertreten.Mit Holzclogs geht’s gut und Ich glaube die Tiere haben einen schnellen Tod ohne leiden zu müssen.Hoffe du hast dieses Jahr nicht so viele Probleme mit den Schädlingen?? Liebe Grüße, Johanna

    Antworten
    • Bei uns geht es in letzter Zeit mit den Schnecken, allerdings platziere ich überall Schneckenfallen und wir sammeln auch sehr viele ab. Sonst würden sie auch hier alles kurz und klein fressen.

      LG Kathrin

      Antworten
  39. Hallo Kathrin.
    Zum Glück hat der Regen nachgelassen.Es waren eben(24-1.00 Uhr) nur noch ca.20 Nacktschnecken unterwegs die ich eingesammelt habe.Häuselschnecken waren 5 dabei.Nachher in der Früh mach ich sie dann tot.Hoffe, die schlimme Schneckenzeit ist bald vorbei.Wieviele musstest du denn dieses Jahr schon töten??L.G.Johanna

    Antworten
    • Hallo Johanna, bei uns kamen dieses Jahr die Schnecken eher wellenartig. Jetzt wo es so viel geregnet hat, waren es doch einige, aber jetzt ist es wieder heiß und die Überlebenden haben sich versteckt. Mal sehen, wie es bis zum Herbst wird. Bin auch schon sehr gespannt.

      LG Kathrin

      Antworten
    • Bei uns scheint es zumindest eher schneckenfreundliches Wetter zu geben 🙂 Aber ich habe heuer nicht so viel im Garten, da wir eine große Baustelle haben 🙂

      LG Kathrin

      Antworten
  40. Hallo Kathrin.
    Bezug nehmend auf den Beitrag von Petra K. wundere ich mich schon….Bin in deinem Blog noch die einzige die auch was gegen die Gehäuseschnecken unternimmt.Der große Aufschrei ist bisher noch ausgeblieben.Für gutes Gelingen deiner grossen Baustelle wünsche ich alles Gute.
    L.G.Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, wir haben nicht gar so viele Häuslschnecken, daher habe ich gegen diese explizit noch nichts unternommen. Bezüglich des Aufschreis – einfach mal abwarten, vll kommt er noch 😉

      LG Kathrin

      Antworten
  41. Hallo Kathrin.Die letzte Zeit hat mich sehr überrascht.Die Nacktschneckenplage ist zurück gegangen…. Dafür hat die Armee der Gehäuseschnecken Einzug gehalten.Das habe ich in dieser Form nach so vielen Jahren Gartenarbeit auch noch nicht erlebt.Waren es im August nur noch um die hundert Nacktschnecken so sind sie im September von jetzt auf gleich zurück gegangen.(nur noch etwa20)An deren Stelle kamen dann sage und schreibe bis jetzt ca.150!!!der sooo lieben Häuselschnecken zum Vorschein.Ich bin es für dieses Jahr so Leid und werde gleich wohl zum letzten mal zum “Sammeln”gehen.Mal sehen wie voll der Eimer diesmal wird…!!!Wünsche ein schönes Wochenende.L.G.Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, vielen herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. Da wir heuer umbauen und auch der Garten davon stark betroffen ist, kann ich Dir gar nicht genau sagen, wie sich die Schneckenpopulation heuer bei uns entwickelt hat. Häuslschnecken sind mir allerdings nicht vermehrt aufgefallen. Aber alles in allem schien es so, als wären etwas weniger Schnecken unterwegs gewesen.

      LG Kathrin

      Antworten
  42. Hallo Kathrin.
    Hoffe,dein Garten wird durch die Baustelle nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und Du kannst bald im nächsten Jahr Deiner Leidenschaft wieder besser nachgehen.Wie ich schon schrieb bin ich es für dieses Jahr so leid die Schnecken zu bekämpfen.Aber …Du kennst das ja…kann man es nicht lassen und so geht’s weiter mit der “Jagd”. Zum Glück werden es zu dieser Jahreszeit jetzt doch weniger,was aber auch zeigt das konsequentes Ansammeln und töten sehr hilfreich ist das Problem einzudämmen.Unter den ausgelegten Brettern finden sich viele kleinere Schnecken (ca.1cm)die sich problemlos zertreten lassen.Wünsche dir alles Gute.

    L.G.Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, ich denke nächstes Jahr ist der Garten wieder voll einsatzbereit. Dieses Jahr hatten wir wirkich eine sehr große Baustelle. Aber schön langsam kommen wir in die Zielgerade, auch wenn das Gartenjahr jetzt gelaufen ist. Mal schauen, wie viel Meter die Schnecken bis nächstes Jahr gewinnen können 🙂

      LG Kathrin

      Antworten
  43. Hallo Kathrin.
    Unter den ausgelegten Brettern finden sich auch jetzt noch ende Oktober jeden Tag einige unserer “geliebten Freunde”. Denke das liegt daran das es im September und Oktober für die Jahreszeit viel zu warm gewesen ist.Ende September habe ich in der Nacht zum letzten Mal in diesem Jahr gesammelt.Es waren nochmals viele Nacktschnecken und auch reichlich Häuselschnecken dabei.Am frühen Morgen,als ich die Schnecken dann töten wollte hat mich meine Tochter (sie ist 14 Jahre alt) überrascht.Ich hatte so früh nicht mit ihr gerechnet.Bei den Dickmaulrüsslern hatte sie noch Mitleid und konnte nicht so ganz verstehen das die Käfer getötet werden müssen.Um so erstaunter war ich als sie zu mir sagte,das sie mir helfen wollte die eingesammelten Schnecken zu töten.Bei diesem “tollen Angebot”konnte ich natürlich nicht nein sagen weil ich es gut finde wenn die Kinder etwas von ihrer Mutter annehmen und fortführen,was in der heutigen Zeit leider immer schwerer wird.Also habe ich ihr die Schere gegeben und sie hat nach und nach mit meiner Hilfe die großen Nacktschnecken zerschnitten.Für den Anfang haben wir bei ca.20 aufgehört.Anschliesend war ich noch viel erstaunter als mich meine doch etwas angeekelte Tochter fragte was denn jetzt mit den Gehäuseschnecken passieren sollte die noch im Eimer waren.Ich fragte sie nach ihrer Meinung, da ich wusste das sie gesehen hatte das sich nicht nur die Nacktschnecken an allem Essbaren im Garten vergreifen.Und wieder war ich erstaunt und sehr froh als meine Tochter meinte wir sollten die mit Haus doch zertreten auch wenn die nicht so ekelig wären wie die Nacktschnecken.Also habe ich ihr die Wahl gelassen mit welchen Schuhen es ihrerseits das beste wäre.Sie hat sich für die Gartenschuhe(Gummi) entschieden.Ich habe die Holzclogs gewählt.Gemeinsam haben wir dann am frühen Morgen ca.50 kleine Nacktschnecken, die für die ✂️ Schere zu klein waren und ca.35 Schnecken mit Haus zertreten.Bin auf meine Tochter echt stolz das sie einsieht wie wichtig es ist die Schädlinge im Garten zu bekämpfen, wenn man was ernten will.
    Ganz liebe Grüße von Johanna

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    • Liebe Johanna, vielen Dank für die Neuigkeiten aus Deinem Garten. Ich habe gestern auch draußen aufgeräumt und mir sind auch noch ein paar Schnecken untergekommen. Dieses milde Wetter heuer ist in dieser Hinsicht echt eine Katastrophe. Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr werden wird, wenn das mit den Temperaturen annähernd so weiter geht. Finde es super, dass Deine Tochter einsieht, dass manche Tiere im Garten wirklich ein großes Problem sind.

      Ganz liebe Grüße
      Kathrin

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  44. Hallo liebe Kathrin.Leider ist mein letzter Beitrag wohl nicht bei Dir angekommen.Nicht schlimm, hatte mich nur noch danach erkundigt ob Du beim aufräumen zu dieser Jahreszeit auch noch größere Exemplare gedichtet hast oder ob es nur noch kleinere Schnecken waren, wie bei mir.Jetzt haben wir für die nächsten Monate ja erstmal Ruhe, bevor es im Frühjahr mit der Schneckenplage wieder losgeht.Hoffentlich wird’s nicht so schlimm!! Würde uns Gärtnerinnen doch sehr wünschen, daß es bald einige frostige Tage und Nächte gibt, die unser Schneckenproblem verringern.Wünsche Dir eine schöne Vorweihnachtszeit.
    Ganz liebe Grüße Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, es tut mir leid, dass ich Dir erst jetzt antworte. Wir sind gerade im Endspurt beim Umbau und es ist Moment sehr viel los. Ich hoffe auch, dass es nächstes Jahr etwas Besser ist mit den Schnecken, aber bei uns ist nach wie vor warm. Daher denke ich, dass nach wie vor ein paar Schnecken unterwegs sind. Denn bislang hatten wir maximal leichten Bodenfrost, aber dafür ganz viel Regen.

      Ich wünsche Dir ebenfalls eine schöne Weihnachtszeit und vor allem einen guten Start in das kommende Gartenjahr!

      LG Kathrin

      Antworten
  45. Hallo Kathrin.
    Ich glaube das mit den Schnecken hört in diesem Jahr überhaupt nicht mehr auf.Zum Glück hat es etwas geschneit und es gab auch einige frostige Nächte…. leider nur Minus 2-3Grad . Habe erst gestern wieder 3 Schnecken erwischt,die auch noch zu dieser Jahreszeit an der Hauswand hochgekrochen sind.Rate mal welche es waren.Liebe Grüße Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, das ist ja fast nicht zu glauben! Bei uns hat es von gestern auf heute etwa 40 cm geschneit. Schnecken sind jetzt sicher keine mehr unterwegs. Morgen sollte es an die -8°C bekommen. Also die Schädlingssaison im Garten ist für heuer vorbei. Zumindest bei uns!

      LG Kathrin

      Antworten
  46. Hallo liebe Kathrin.
    Ich konnte es auch nicht glauben als ich das gesehen habe.Es war auf der überdachten Terasse wo noch einige Pflanzen stehen.Habe die Schnecken an der Wand meiner Tochter gezeigt,die es auch kaum glauben konnte.Wir haben sie dann runtergeholt und meine Tochter hat sie zertreten.Ich hoffe und glaube das die Schädlingszeit jetzt auch bei uns endlich vorbei ist.
    L.G.Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, also ich habe in den letzten Wochen keine Schädlinge mehr im Garten entdeckt. Aber im Frühling werden sie bestimmt wieder da sein. Ich wünsche Dir und Deiner Familie Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr! Würde mich freuen, bald wieder von Dir zu hören!

      LG Kathrin

      Antworten
  47. Hallo Kathrin.Hoffe das Deine große Baustelle soweit ist,daß Du Deinen Garten wieder voll nutzen kannst.Habe gestern die erste Schnecke zerschneiden müssen.Ja, sie werden von Tag zu Tag größer und ich glaube wir bekommen dieses Jahr ein echtes Schneckenproblem.Bis jetzt waren es ca.100 der Schleimer,die ich absammeln und zertreten konnte.Habe im Winter mit meiner Tochter zusammen ein kleines Hochbeet für sie gebaut.Sie freut sich so darauf das Gärtnern (eigenständig)zu beginnen.Aber sie hat auch schon wieder mitbekommen wie schwer es in diesem Jahr werden wird das gepflanzte zu schützen.Hoffe sie wirft nicht so schnell das Handtuch.
    Wünsche Dir alles Gute für die bevorstehende Gartenzeit.Viele liebe Grüße von Johanna

    Antworten
    • Liebe Johanna, ich glaube, wir bekommen heuer ein ganz ein starkes Schneckenjahr. Die Schleimer sind jetzt schon so aktiv und fressen sich an den Frühlingsblumen satt. Wenn das so weiter geht, dann wird es noch lustig. Das Hochbeet könnt Ihr mit Kupferdraht und Schneckenzaun zumindest ein wenig absichern.

      LG Kathrin

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