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Spargel Ravioli mit Ricotta und Parmesan kochen

Diese selbst gemachten Spargel Ravioli mit Ricotta und Parmesan schmecken einfach köstlich. Wie sollte es auch anders sein. Die Kombination aus bissfestem Nudelteig mit Hartweizenmehl und einer Fülle aus grünem und weißen Spargel, Ricotta und Parmesan ist einfach unschlagbar. Meine Familie war davon jedenfalls begeistert und ich konnte gar nicht schnell genug für Nachschub sorgen. Möchtest auch Du sie probieren? Kein Problem, gerne teile ich mein Rezept mit Dir!

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Spargel Ravioli mit Ricotta und Parmesan - Foodblog Topfgartenwelt

Speisen wie im Restaurant

Durch meinen Pastamaker kann ich zu Hause Gerichte zubereiten, die es ansonsten nur im Restaurant zu essen gibt. Die Spargel Ravioli wären so ein Beispiel. Mein Mann hat so etwas ähnliches mal auswärts bestellt und damit mein Interesse geweckt. Ich dachte mir, so etwas nachzukochen kann mit der richtigen Technik nicht allzu schwer sein, denn bei den gefüllten Nudeltaschen mit Bärlauch hat es ja ebenfalls super geklappt.

Auch in diesem Fall wurde ich nicht enttäuscht und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher gibt es bei uns nun öfter dieses Gericht zu essen, vor allem weil es sich so super auf Vorrat herstellen lässt und bei Bedarf in wenigen Minuten zubereitet ist.

Die wichtigsten Zutaten

Dieses Gericht besteht aus drei Komponenten, nämlich dem Teig, der Fülle und dem Guss aus Butter. Sie sorgen gemeinsam für eine wahre Geschmacksexplosion. Unter anderem benötigen wir dafür:

Selbst gemachte Spargel-Ravioli angerichtet auf einem weißen Teller. Darauf angelehnt ist goldenes Besteck. Im Hintergrund ist etwas Gemüse zu sehen.
  • Spargel: Ein sehr gesundes Gemüse, welches vielfältig in der Küche verwendet werden kann. Ich liebe es! Auch mein Sohn schätzt es sehr. Beim Einkaufen achte ich darauf, dass die Stangen möglichst knackig und glänzend sind. Wenn Du sie aneinander reibst, sollten sie hörbar quietschen. Sind sie matt und die Enden vertrocknet, dann lass lieber die Finger davon, sie liegen wahrscheinlich schon recht lange im Regal.
  • Ricotta: Ist ein italienischer Frischkäse ähnlich Topfen oder Quark. Ich verwende ihn sehr gerne für Füllungen.
  • Parmesan: Er sorgt für Würze und dient gleichzeitig als Kleber, der der Fülle eine kompakte Struktur verleiht.
  • Frühlingszwiebel: Sie sind wesentlich milder als ihre roten und braunen Verwandten.
  • Zitronenöl: Das aromatisierte Olivenöl ist ein wahrer Geschmacksbooster.
  • Hartweizenmehl: Es ist für die Konsistenz des Nudelteigs wirklich unverzichtbar.
  • Butter: Das Schmelzen und Karamellisieren funktioniert nämlich nicht, wenn Zusätze wie Joghurt oder Öl enthalten sind.
Diese Spargel Ravioli mit Ricotta wurden auf einem weißen Teller angerichtet und mit brauner Butter übergossen. Die Spargelspitzen sind gut zu erkennen. Goldenes Besteck liegt für das Essen bereit.

So wird es gemacht

Das Rezept lässt sich am Einfachsten mit Hilfe einer Nudelmaschine und einem Ravioli-Brett umsetzen. Denn Nudelteig ist relativ fest und lässt sich händisch nur mühsam dünn ausrollen. Ich habe das einmal gemeinsam mit meinem Mann gemacht und das hat gereicht. Die Herstellung von Teigtaschen mit maschineller Unterstützung ist vielleicht weniger nostalgisch, aber dafür wesentlich leichter.

Zubereitung im Pastamaker mit Extruder

  • Super alleine zu bedienen und zügiges Arbeiten, da die Teigstärke sofort richtig ausgegeben wird.
  • Lasagne- / Wontonaufsatz mit einer Stärke von 0,8 mm, da eine Teigstärke von 1,2 mm einfach viel zu dick ist.
  • Mit der verstellbaren Cannelloni-Matritze aus Bronze habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, hier ist der Teig immer gerissen.

Zubereitung in der klassischen Nudelmaschine mit Walzwerk

  • Geht am Einfachsten zu zweit, da die Teigbahn gehalten werden muss.
  • Mehrfaches Walzen und Falten notwendig bis die Stärke passt.
  • Beginn immer mit Stufe 0 und anschließend langsames Vortasten auf Stufe 4 bis 5.

Das ist noch zu beachten:

  • Ich mehle das Raviolibrett ausreichend ein bevor ich den Teig darauf platziere. Er klebt sonst fest.
  • In die vorgesehenen Vertiefungen gebe ich etwas Fülle. Doch Vorsicht die Menge von einem Tee- oder maximal Kaffeelöffel ist vollkommen ausreichend. Andernfalls lässt sich die Pasta nicht gut verschließen.
  • Beim Zusammenkleben rolle ich mit dem Nudelholz nie über die Mitte, sondern drücke damit lediglich die Seiten fest.
  • Die Teigtaschen müssen wirklich fest verschlossen werden, sonst gehen sie beim Kochen auf.
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Spargel Ravioli mit Ricotta und Parmesan

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Portionen und Zeit

4
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

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Zutaten

Nudelteig siehe Link

Spargel-Füllung

  • 125 g weißer Spargel gewaschen, geschält, die Spitzen beiseite gelegt, das holzige Ende entfern
  • 125 g grüner Spargel gewaschen, die untere Hälfte geschält, die Spitzen beiseite gelegt, das holzige Ende entfernt
  • 250 g Ricotta
  • 75 g Parmesan fein gehobelt
  • 2 Frühlingszwiebeln klein geschnitten
  • 1 Kaffeelöffel Oregano getrocknet
  • 1 Teelöffel Zitronenzesten
  • 1 Eigelb
  • Salz zum Abschmecken
  • Pfeffer zum Abschmecken
  • Öl neutrales Öl zum Anbraten
  • Zitronenöl für den Geschmack

braune Butter

  • 125 g Butter

zum Servieren

  • Parmesan fein gehobelt
  • Oregano frisch, gerebelt

Zubereitung

Füllung zubereiten

  • Die geschälten Spargelstangen und die Frühlingszwiebeln mitsamt etwas Grün in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Öl und etwas Zitronenöl weich dünsten. Anschließend etwas abkühlen lassen.
  • Inzwischen den Ricotta, den fein gehobelten Parmesan, die Gewürze und die Spargelstücke in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend das Eigelb hinzufügen und die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren.

Ravioli füllen

  • Die in der Nudelmaschine hergestellten Teigplatten auf ein mit Mehl bestäubtes Raviolibrett legen und in jede mit Teig ausgelegte Vertiefung etwa einen Kaffeelöffel Spargelfüllung geben.
  • Die Teigränder ausreichend mit Wasser bestreichen und eine weitere Teigplatte in derselben Größe darüber legen. Mit einem Nudelholz die Teigenden ausreichend zusammendrücken und gleichzeitig schneiden.
  • Nun entweder die Ravioli einfrieren oder in Salzwasser mit etwas Öl gar kochen.

Spargelspitzen zubereiten

  • Die Spargelspitzen in Salzwasser weich kochen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken.

Braune Butter zubereiten

  • Die Butter in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe unter rühren karamellisieren. Zuerst beginnt hierbei die Butter zu schäumen. Als nächstes zeigen sich weiße Butterbrösel, die nach kurzer Zeit zu Boden sinken. Diese Brösel karamellisieren und verströmen alsbald einen herrlichen Geruch. Sobald sie eine goldgelbe Farbe erreicht haben, den Topf vom Herd nehmen.

Servieren

  • Die al dente gekochten Ravioli mit den Spargelspitzen mischen, mit Parmesan bestreuen und mit etwas brauner Butter beträufeln.
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Video

Gericht: Hauptspeise
Küche: Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz
Diese Spargel Ravioli mit Ricotta und Parmesan übergossen mit etwas brauner Butter schmecken einfach köstlich. Ein richtiges Gourmetessen aus der eigenen Küche.

Fragen & Antworten

Das ist auch noch gut zu wissen:

Wie kann ich die Teigtaschen einfrieren?

Bevor die fertig geformte, aber nicht gekochte Pasta in den Tiefkühler kommt, lege ich sie einzeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Brett auf. So kleben sie nicht fest und können später ganz einfach portioniert werden. Bis die Oberfläche gefroren genug ist dauert es in etwa 30 bis 40 Minuten.

Hier habe ich die Spargelravioli von oben fotografiert. Man kann super erkennen wie schön die Nudeln geformt sind.

Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts Spargel Ravioli!

Hat Dir das Essen geschmeckt? Lass es mich wissen! Ich freue mich immer über ein Kommentar hier oder auf Instagram!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

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