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Basilikum im Topf geht immer kaputt: Tipps zu Pflege und Kultur

Wie oft habe ich mich schon über mein Basilikum im Topf geärgert, kaum gekauft, war es auch schon wieder kaputt. Mit meinen selbst gezogenen Pflanzen ging es mir oftmals nicht anders. Aber im Laufe der Jahre bin ich schlauer geworden und habe einiges dazu gelernt. Viele Fehler betreffend Pflege und Kultur passieren mir heute nicht mehr. Dieses Wissen gebe ich jetzt gerne an Dich weiter!

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Warum geht Basilikum im Topf immer ein - Basilikum ernten und pflegen - Gartenblog Topfgartenwelt

Eine Diva mit würzigen Blättern

Ohne dieses schmackhafte Kraut geht im Sommer nichts. Überhaupt nichts! Aber so gut es auch schmeckt, seine Ansprüche gleichen jener einer Diva, die keine Fehler verzeiht. Der Ablauf ist meistens derselbe: voller Freude gekauft, einmal geerntet, kurz gelebt, dahingesiecht – tot! Doch, wenn Du jetzt meinst, dieses Schicksal ereilt nur engstehende Pflanzen aus dem Supermarkt, die mit allen möglichen Wachstumsdüngern vollgepumpt sind, dann irrst Du Dich! Auch selbst gesätes hat mitunter wenig Überlebenschancen, wenn man es falsch behandelt. Und das passiert leider relativ einfach.

Aber inzwischen ziehe ich schon seit einigen Jahren mein Basilikum im Topf erfolgreich selber an. Es gedeiht problemlos auf der Fensterbank von Mitte April bis Anfang Oktober. Früher völlig unvorstellbar und doch heute ganz normal.

Basilikum im Topf

Eines vorweg, meine Tipps funktionieren sowohl für gekaufte als auch für selbst gezogene Pflanzen. Vor schwachen und kränkelnden Setzlingen ist man ohnehin nie gefeit, allerdings ist hierfür die Chance bei gekaufter Massenware aus der Gemüseabteilung ungleich höher. Aber dazu gleich mehr.

Hier liegen viele verschiedene Basilikumblätter auf einem Haufen.

Im Supermarkt gekaufte Pflanzen

Gekauftes Basilikum im Topf wird meist mit allen Mitteln der Kunst binnen kürzester Zeit hochgepusht. Die Pflänzchen stehen meist viel zu dicht. Charakteristisch für sie sind oft die großen, dichten Blätter im oberen Bereich und Stiele, die sehr lange und wackelig sind. Wenn Du Dich für ein solches Instantprodukt entscheidest, dann solltest die Triebe erst einmal einkürzen, um den Stand zu verbessern. Aber selbst das kann recht schwierig sein, wenn die vergeilten Triebe über wenig Substanz verfügen. Manchmal wird empfohlen, die einzelnen Pflanzen auszudünnen, indem sie auf mehrere Töpfe aufgeteilt werden. Aber davon halte ich eher wenig. Ein weiteres Problem ist, dass diese Pflanzen oft Läuse im Schlepptau haben. Wenn das der Fall ist, dann entsorge sie, denn eine Bekämpfung ist hier viel zu aufwändig und steht nicht dafür.

Wie Du siehst, sind die Überlebenschancen von Anfang an schon recht eingeschränkt. Aber ganz ehrlich, die Töpfchen aus dem Supermarkt sind auch nicht für eine langfristige Kultur gedacht. Ihre Bewohner haben ihren Zweck erfüllt, sobald einmal eine Ernte möglich war. Sie sind im Grunde ein Wegwerfprodukt.

Erwirbst Du hingegen einen Topf mit Basilikum im Gartencenter, welches vorwiegend aus niedrigen, gesunden Trieben besteht, ist Deine Erfolgschance ungleich höher. Denn die hier angebotenen Pflanzen sind meistens keine Instantzüchtungen.

Basilikum selber ziehen

Willst Du das Königskraut selber ziehen, empfehle ich Dir damit spätestens Ende Februar zu beginnen. Noch besser ist es, wenn Du schon im Jänner los legst. Denn Basilikum keimt zwar sehr schnell, wächst aber am Anfang eher langsam. Aussäen kannst Du es mit Hilfe von Saatscheiben oder ganz einfach mit losem Saatgut. Ich verwende lieber letzteres, da ich schon oft die Erfahrung gemacht habe, dass nicht jedes Körnchen keimt und bei den vorgefertigten Scheiben dann gerne große Löcher entstehen. Das Kraut ist übrigens ein Lichtkeimer. Das bedeutet, es darf bei der Aussaat nicht mit Erde abgedeckt werden, wachsen die Keimlinge später zu dicht, kann man die überzähligen Jungpflanzen einfach auszupfen.

Damit die Keimlinge nicht vergeilen, stelle ich die Töpfchen in meine selbst gebaute Grow-Box.

Hartnäckige Mythen

Immer wieder lese ich, dass das Basilikum im Topf deswegen gerne kaputt geht, weil:

  • es den Ortswechsel nicht verträgt,
  • beim Transport einen Kälteschock erlitten hat,
  • oder ausschließlich, weil es ausschließlich zu eng gepflanzt wurde.

Würde das Gewürzkraut den Ortswechsel nicht vertragen, so müsste es ja schon im Geschäft verrecken oder zumindest kränklich aussehen. Solche Exemplare regen meist nicht zum Kauf an und das wäre kontraproduktiv. Schließlich will niemand auf ihnen sitzen bleiben, bevor sie verkauft wurden. Zudem ist mir eine Empfindlichkeit gegenüber Ortswechseln noch nie aufgefallen, sofern man die Pflanzen nicht bei -10°C ohne Schutz herumschleppt. Ansonsten überleben sie auch einen kurzfristig etwas kühleren Luftzug.

Zu wenig Abstand zwischen den Setzlingen, mindert den Ertrag, indem einige Stiele absterben und andere etwas kümmerlich wachsen, aber es führt aber nicht zum Eingehen des gesamten Basilikum. Also woran liegt es nun?

Diese Basilikumzweige wurden mit einer Schere abgeschnitten und liegen auf einem Holzbrett.

Basilikum richtig gießen: das ist der Clou!

Ob das Basilikum im Topf überlebt oder nicht, liegt überwiegend an der Art und Weise, wie es mit Wasser versorgt wird. Kurz, das richtige Gießen ist auschlaggebend. Die Pflanze gedeiht nämlich am Besten, wenn sie möglichst gleichmäßig mit Wasser versorgt wird. Besonders gut verträglich ist es, wenn sie von unten gegossen wird, sprich, die Bewässerung über den Topfuntersetzer stattfindet. Leider ist das Substrat bei Topfpflanzen aus der Gemüseabteilung nicht immer das Beste und neigt schnell zum Austrocknen.

Dieses Basilikum steht in einem dekorativen Topf mit Wasserreservoir.
Topf mit Wasserreservoir

Welcher Topf passt am Besten?

Ganz klar, Töpfe mit Wasserspeicher! Ich habe mir welche besorgt, die sehr dekorativ sind und die man drinnen wie draußen verwenden kann. Die Pflanzen stehen darin in einer Mischung aus wasserspeicherndem Granulat und guter Erde. Die Wasserversorgung erfolgt ausschließlich von unten über ein Reservoir, welches je nach Temperatur ein- bis zweimal in der Woche aufgefüllt werden muss. Das ist total praktisch und genau das was sich Basilikum im Topf wünscht:

  • regelmäßige Wasserversorgung,
  • keine Schwankungen,
  • kein komplettes Austrocknen.

Davor hatte ich alles mögliche ausprobiert: große und kleine Übertöpfe, Kräuterdünger, gut zureden, drohen und, und, und. Geholfen hat das alles nicht viel, denn was ich trotz allem damit nicht geschafft habe, war einen guten Gießrhythmus einzuhalten. Das ist auch sehr schwierig, wenn es an manchen Tagen sehr heiß ist und man keine Zeit hat.

Warum Schnüre und Vlies nicht gut funktionieren!

Töpfe, die lediglich über Schnüre oder Vlies Wasser aus dem Reservoir saugen, funktionieren allerdings nicht sonderlich gut. Die habe ich nämlich auch schon ausprobiert. Beides leitet viel zu wenig Flüssigkeit in den Wurzelbereich weiter und die Erde bleibt nach wie vor zu trocken. Es müssen daher wirklich Gefäße sein, die das Wasser in ausreichender Menge über Granulat holen können.

Der optimale Standort

Neben der richtigen Bewässerung spielt auch der Standort der Töpfe eine große Rolle. Wird die Pflanze hinter einem heißen Südfenster kultiviert, braucht sie mehr Wasser als wenn sie im Osten nur mit Morgensonne konfrontiert ist. Ich persönlich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Basilikum am Besten wächst, wenn es zwar an einem hellen, aber nicht vollsonnigen Platz steht. Zu viel Sonne kann nämlich unter Umständen zum Verbrennen der Blätter führen und in weiterer Folge zum Absterben der Pflanze.

Des Weiteren achte ich inzwischen sehr darauf, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig ist. Denn Basilikum im Topf neigt auf der Fensterbank zu einem Befall mit Thripsen.

Neben der regelmäßigen Wasserversorgung ist natürlich auch die Wahl eines passenden Standorts eine der Stellschrauben, die es zu bedienen gilt. Das Kraut mag es nämlich weder zu nass noch zu trocken und ebenso wenig darf es zu heiß noch zu schattig sein. Eine Diva, nicht wahr?

Wenn Du in Deiner Küche über keinen optimalen Standort verfügst, dann mache es so wie ich und verwende als Hilfe einen Indoor Kräutergarten mit LED Beleuchtung. Ich habe damit echt gute Erfahrungen gemacht.

Pflegetipps

Damit Du lange Freude am Basilikum im Topf hast, muss es natürlich auch korrekt gepflegt werden. Das ist aber gar nicht mehr so schwer, wenn Du das Problem mit der Wasserversorgung gelöst hast.

Basilikum düngen

Zwar benötigen Kräuter nicht ganz so viele Nährstoffe wie Gemüsepflanzen, aber ganz ohne kommen sie dann trotzdem nicht durch die Saison. Denn nach einem gewissen Zeitraum ist der Nährstoffvorrat in der Erde aufgebraucht und das Basilikum beginnt zu kümmern. Das heißt, etwa zwei Monate nach dem Einpflanzen solltest Du mit Düngergaben im Abstand von zwei Wochen beginnen. Ich kaufe mir dafür immer einen speziellen Flüssigdünger.

Die Blätter hängen und welken

Der Hauptgrund dafür ist meistens Staunässe. Sie ist oftmals tückisch zu erkennen, denn die Oberfläche der Erde kann sich “noch” trocken anfühlen, aber je tiefer man gräbt desto feuchter und matschiger wird es. Das überschüssige Wasser sammelt sich nämlich im Übertopf an, kann weder abfließen noch auftrocknen und je häufiger gegossen wird, desto schlimmer wird es. Dann beginnen die Wurzeln zu faulen und die Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen und Flüssigkeit wird unterbrochen. Sie wird welk und stirbt in weiterer Folge ab.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob das Basilikum wirklich schon wieder gegossen werden muss, dann nimm einen Bodenfeuchtesensor zu Hilfe und kontrolliere vorher die Feuchtigkeit. Manchmal reicht es aber auch aus, einfach die Erde etwas aufzulockern und nachzufühlen.

Wie erntet man Basilikum richtig?

Wenn Du das Kraut erntest, sind ebenfalls ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Andernfalls hat man schnell keine Freude mehr an der Pflanze, daher habe ich diesen Punkt auch unter Pflege aufgelistet. Denn am Wichtigsten ist es, dass Du den Stängel immer erst mit etwas Abstand vor dem nächsten Blattpaar (Blattachse) abschneidest. Zupfst Du nämlich lediglich einzelne Blätter ab, kann es leicht sein, dass Du die Wachstumspunkte zerstörst und an dieser Stelle nach der Ernte keine weiteren Triebe mehr gebildet werden. Schneidest Du den Setzling zudem direkt nach den Keimblättern ab oder an einer Stelle, wo aufgrund von Blattverlust keine Blattachse mehr vorhanden ist, treibt das Basilikum ebenfalls meistens nicht mehr aus.

Dieses Basilikum Genovese, welches im Topf gewachsen ist, wurde mit einer Schere abgeschnitten. Es wird nun verarbeitet.

Kultur im Garten und im Gewächshaus

Natürlich habe ich es auch schon gefühlte 100te Male probiert, das Kraut im Garten bzw. im Gewächshaus zu kultivieren. Aber keine Chance! Kaum begannen die Blätter zu sprießen und ich freute mich auf eine baldige Ernte, vergingen sich entweder Schnecken am geliebten Würzkraut oder die Gemüseeule versteckte ihre Eier, auf den Blättern, aus welchen alsbald gefräßige Raupen schlüpften. Schade, denn Tomaten und das Königskraut sind so gute Mischkulturpartner.

In beiden Fällen war von der Pflanze sehr rasch nichts mehr übrig. Da mir die Ernte aber sehr wichtig ist, wächst es bei mir nur noch auf der Fensterbank.

Sortenauswahl

Wenn ich schon beim Thema Basilikum im Topf bin, möchte ich Dir auch ein bisschen was über einzelne Sorten verraten, welche ich bislang probiert habe:

  • Genovese: Der Klassiker! Das “Original” ist und bleibt unsere Lieblingssorte. Besonders große grüne Blätter liefert die Sorte Big Bamboo.
  • Rubin: Die “roten” bzw. eher violetten Blätter sind nicht nur ein Hingucker, sondern schmecken auch sehr gut. Ob der Geschmack nun intensiver ist oder nicht als beim Genovese darüber lässt es sich streiten. Wir mögen es jedenfalls total gerne.
  • Thai: Dieses hatte ich extra für asiatische Gerichte angebaut. Der Geschmack ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Mir war er zu herb.
  • Zitronen-Basilikum: Wenn man auf der Suche nach einer richtig fruchtigen Sorte ist, dann ist man damit gut beraten. Es passt hervorragend zu mediterranen Fischgerichten und schmeckt auch uns sehr gut.
Das sind einzelne Blätter vom Basilikum Rubin. Gut zu erkennen sind die violetten Flächen.
Sorte Rubin

Aus den aromatischen Blättern stelle ich übrigens voll gerne Pesto Genovese her. Es ist nicht schwer zu machen und einfache Nudeln können dadurch zu einem wahren Geschmackserlebnis werden.

Fazit

Wenn Du dem Königskraut einen guten Standort spendierst und es regelmäßig gießt, wirst Du lange eine Freude an ihm haben. Zudem gibt es ausreichend Hilfsmittel, um mit wenig Aufwand optimale Bedingungen zu schaffen. Ich habe es probiert und es lohnt sich wirklich.

Viel Erfolg mit Deinem Basilikum im Topf!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

20 Gedanken zu „Basilikum im Topf geht immer kaputt: Tipps zu Pflege und Kultur“

  1. Liebe Kathrin,
    oh ja, das war auch lange bei mir ein Thema, bis ich gemerkt habe, daß , wenn ich den Basilikum nur noch von unten in den Unterteller giesse, er prächtig gedeiht und sehr lange frisch bleibt! selber gezogen hab ich auch schon, neue Samen liegen bereit ;O) Danke für diesen sehr schönen und informtiven Post!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wundervolle neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    Antworten
  2. Guten Morgen liebe Kahrin,
    ich liebe den Basilikum, vor allem zu Tomaten oder Mozzarella.
    Jeden Frühling säe ich ihn neu in Töpfen aus und danach wächst er im Gemüsegarten problemlos zwischen Zwiebeln und Karotten. Ich habe jedoch immer zu wenig, der getrocknete reicht selten über den ganzen Winter.
    Gerne nehme ich deinen Tipp mit, den Basilikum bereits ab Ende Februar auszusäen. So hat er einen Vorsprung und damit eine längere Erntezeit! Denn bei der ersten Kälteperiode im Herbst geht meiner meist ein.
    Dir einen guten Start in die neue Woche und
    herzlich
    Eda

    Antworten
  3. Bei mir wächst alles, sowohl gekauftes als auch selbstgezogenes. Es stimmt, dass Basilikum wesentlich mehr Wasser braucht als andere Kräuter. Wenn ich einen Topf kaufe, dann pflanze ich ihn meist gleich in normale Topferde und teile den Stock, damit das Wurzelwachstum angeregt wird. Wichtiger finde ich allerdings die Erntemethode. Falsch ist nämlich einzelne Blätter abzuzupfen, dann hat man nurmehr Stängel übrig. Sondern man schneidet oder zupft den Stiel über der nächsten Blattachse ab. Dann wachsen aus dieser Achse zwei Stiele raus. Nach einiger Zeit hat man einen dichten Busch und genügend Basilikum für den ganzen Sommer. Ich hab sowohl welches halbschattig auf der Terrasse stehen oder auch in Hängetöpfen an der Hauswand nur mit Vormittagssonne. Gegossen wird mit Wasser aus der Regentonne, das ist alles. Kein Dünger, Erde ab und zu etwas auflockern.
    LG Petra

    Antworten
  4. Dieses Jahr habe ich das erste Mal Afrikanisches Strauchbasilikum im Garten, und bisher kommt es bestens klar. Im Winter muss es allerdings rein und ein Plätzchen in der Wohnung gefunden werden.☺

    Antworten
  5. Liebe Kathrin,

    mit fertig gekauftem Basilikum im Topf habe ich schon gute und auch schlechte Erfahrungen gemacht. Am liebsten säe ich ihn auch selbst ein, aber bevorzuge lose Samenkörner. Mit Saatscheiben habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.
    Gegossen wird Basilikum nur im Unterteller und am besten gedeiht er, wenn ich die Töpfe draußen stehen habe, im Halbschatten. Dünger habe ich bislang nie verwendet, kann aber nicht schaden, der Pflanze wohl mal etwas zuzuführen.
    Dein Tipp mit den selbst bewässernden Töpfen werde ich mir merken.

    Liebe Grüße
    Christa

    Antworten
  6. Hallo liebe Kerstin,

    mein Basilikum kaufe ich im Discounter oder Gartencenter und er steht in der Küche auf der Fensterbank wo nur Abends Sonne hinkommt und er gedeit prächtig. Anfangs habe ich auch immer den Fehler gemacht und die Blätter abgezupft, nun schneide ich bis zur Blatachse und schnell treiben wieder neue Blätter aus.

    Liebe Grüße Burgi

    Antworten
  7. Liebe Kathrin,
    Basilikum aus dem Laden habe ich 2 Mal gekauft – danach nie wieder! Ich habe dieses Jahr im März ausgesät, in einer ehemaligen Haribo-Dose. Von dort aus habe ich die Triebe verteilt auf Gewächshaus, Blumentopf und meine Schwester. Alle drei wachsen und gedeihen, meine blühen zur Zeit wunderschön. Das kann natürlich ein absoluter Glücksgriff gewesen sein, aber ich bin definitiv happy! Komischerweise fressen die Schnecken 40 cm vom Topf weg, aber nicht den Basilikum.
    Liebe Grüße, Izabella

    Antworten
  8. Liebe Kathrin,
    ich hab ein Basilikum, das ausschaut wie Deines, in der Küche im Topf und ein etwas herberes Strauchbasilikum an der Terrasse in einem Topf. Ich muß dann allerdings ständig daheim sein, weil es täglich 2 x bewässert werden muß. Diese selbst bewässernden Töpfe sind auch nichts. Das habe ich alles schon ausprobiert. Vor allem, wenn man sie im zweiten Jahr verwenden will. Du schreibst ja hier auch von diesen Töpfen. Hast Du keine Probleme damit? Ich habe festgestellt, daß es mit der Wasserstandsanzeige dann nicht mehr klappt und die ist ja wichtig, um zu wissen, ob der Wasserstand korrekt ist. Sonst ist es auch wieder zu viel oder zu wenig Wasser. Alles noch nicht so ausgereift!

    Mein Basilikum kaufe ich immer, da ich nichts aus Samen in unserem Haus heranziehen kann. In unserem Haus wachsen nur Sukkulenten gut bei dem Klima. 😉
    Mein Sohn zieht allerdings selbst Pflanzen auf der Fensterbank heran, wenn er auch nur einen Balkon besitzt. Da bekomme ich manchmal etwas ab.

    Liebe Grüße und schöne Sommertage
    Sara

    Antworten
    • Liebe Sara, da muss ich Dir leider widersprechen. Ich habe mir vor einigen Jahren sehr hochwertige selbstbewässernde Töpfe gekauft, wo es im Notfall auch Ersatzteile geben würde, und habe überhaupt keine Probleme mit den Wasserstandsanzeigen. Die Töpfe sind zum Teil schon seit drei/vier Jahren im Einsatz und funktionieren wie am ersten Tag. Aufgefüllt werden die Töpfe je nach Wetter etwa ein- bis zweimal die Woche, das reicht vollkommen aus.

      LG Kathrin

      Antworten
    • Von welcher Firma sind Deine denn? Ich hatte die von L*uza.
      Beim 1. Mal ging es noch, wobei die volle Bewässerung auch erst nach einer Anlaufphase von ca. 2 Wochen funktioniert. Finde ich doch etwas umständlich, denn ich hätte gern etwas, was sofort voll funktioniert. Meist kauft man diese Töpfe ja dann, wenn man wegfahren will und dann sowas!

      Nach Einwin terung im aktuellen Fall einer fuchsie klappt die Anzeige nicht mehr. Ich möchte aber, um ehrlich zu sein, auch nicht nach so kurzer Zeit schon Ersatzteile kaufen müssen sondern lege Wert auf volle Funktion für Jahre. Teuer genug sind diese Töpfe schließlich, da sollte die Technik ausgereift sein.

      Und ich hab nichts am Topf gemacht, was ihn hätte beschädigen können.
      Könnte mir vorstellen, daß das System verbesserungswürdig ist. Diese fizzeligen Einzelteile sind nicht so das Wahre. Eine zweiten, kleineren Topf, habe ich dann gleich wieder weiter verschenkt.

      Liebe Grüße
      Sara

      Antworten
    • Liebe Sara, meine Töpfe sind auch von dieser Firma, aber dieses Problem kenne ich gar nicht. Sie sind, wie gesagt, zum Teil schon seit einigen Jahren im Einsatz und funktionieren noch immer hervorragend. Die Pflanzen kommen mit diesem System auch gut zurecht und insbesondere das Basilikum wächst und gedeiht wie noch nie zuvor.

      LG Kathrin

      Antworten
  9. Topfkräuter aus dem Supermarkt brauchen ein wenig Pflege und es läuft. Grundsätzlich brauchen sie Wärme, Licht und genug Wasser. Da es sich um eine mediterrane Pflanze handelt, kann man das schnell nachvollziehen.
    Oftmals sind die Topfkräuter, die Sie bei Gärtnereien erwerben können, von den gleichen Erzeugern wie die aus dem Supermarkt. Nebenbei sei gesagt, dass gerade die bekannten Supermarktketten und Discounter hohe Anforderungen an die Qualität haben. Die Grenzwerte für bestimmte Schadstoffe liegen teilweise weit unter den gesetzlichen Bestimmungen, auch bei Bioprodukten.
    Wenn Sie im Supermarkt einen traurigen Basilikum finden, dann liegt es wahrscheinlich an der fehlenden Pflege, Wasser, Licht. Der Handel tut den Krätern keinen gefallen, diese in der Nähe von Kühlregalen abzustellen.
    Wenn sie das Basilikum ernten und möchten diesen aber weiter ziehen, dann achten Sie darauf, dass die Stengel noch genügend kleine Blätter haben. Mit genug Licht, Wärme und Wasser haben sie innerhalb von Wochen neue Blätter und können erneut ernten. Auch gelegentlich düngen ist gut

    Antworten
    • Hallo, ich bezweifle nicht, dass die Kräuter gleich erzeugt werden, allerdings sind jene aus dem Supermarkt oft so vernachlässigt, dass die beste Pflege nichts mehr hilft und sehr oft von Läusen befallen.

      LG Kathrin

      Antworten
      • Eine mir sehr nahe stehende Person arbeitet für einen Produzenten, die europaweit verkaufen.
        Die internen wie externen Kontrollen sind sehr streng.
        Noch vor Auslieferung werden die Topfkräuter auf Schädlinge überprüft.
        Aber eines darf man bei den Produkten aus der Gemüse- und Obstabteilung nicht vergessen: es handelt sich immer noch um Naturprodukte! Und die finden nicht nur wir Menschen toll. (Und Schädlinge habe ich allemal immer wieder auf meinen eigenen Blumen auf meinem Balkon.)
        Sie werden seltene nur perfekte Ware finden. Aber das sind dann die Auswüchse der Normbestimmungen wie zB beim Krümmungsgrad der Gurken.
        Und natürlich: Wer arbeitet im Supermarkt und wer in der Gärtnerei? Wenn ich ein Topfkräuter wäre, würde ich auch lieber in einer Gärtnerei sein….

        Antworten
        • Ich möchte das gar nicht abstreiten, dass die Kräuter vor Auslieferung auf Schädlinge überprüft werden, allerdings sind, wie sie selbst sagen, die Bedingungen im Supermarkt nicht immer ideal.

          LG Kathrin

          Antworten
  10. Hallo Kathrin,
    du schreibst, dass du Erde und Granulat verwendest. Wie genau? Mischen? In welchem Verhältnis?
    Unten Granulat oben Erde?
    Würde das gerne ausprobieren und mich über genauere Anleitung freuen.

    Liebe Grüße
    Mikhael

    Antworten
    • Hallo Mikhael, mein Topf ist so gebaut, dass er so viel Granulat angefüllt wird, bis die Vertiefungen damit aufgefüllt sind, die in den Wasserspeicher reichen und etwa eine 1 cm dicke Deckschicht da ist. Darüber kommt die Erde. Erde und Granulat werden nicht miteinander vermischt.

      LG Kathrin

      Antworten

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