Diese pürierte Heidelbeermarmelade ist so köstlich, dass ich gar nicht genug davon bekomme. Ganz ehrlich, sie ist eine meiner Lieblingskonfitüren neben dem Klassiker aus Erdbeeren. Für mich ist es einfach etwas ganz Besonderes am Frühstückstisch ein frisches Glas davon zu öffnen und mir anschließend mit etwas Butter einen ausgiebigen Klecks aufs Brot zu streichen. Allein schon der herrliche, intensive Duft sorgt für einen guten Start in den Tag. Willst auch Du in diesen Genuss kommen, dann schau Dir das Rezept an!
Inhaltsverzeichnis
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Darum wirst auch Du sie lieben
- Diese Heidelbeermarmelade wird püriert und enthält daher keine störenden Fruchtstücke.
- Die Konsistenz ist weich, aber nicht zu flüssig oder zu fest.
- Sie ist nicht zu süß, denn der Zuckeranteil ist reduziert.
- Die Zubereitung erfolgt ganz klassisch und ist einfach sowie gelingsicher.
Sehr gut schmeckt sie auch zu einem frisch gebackenen Kipferl. Diese Kombination erinnert mich dann immer an ein Wiener Kaffeehaus. Nun ja, der Unterschied ist wohl, dass man dort eher Marillenmarmelade serviert bekommen würde. Aber wen störts?!
Die wichtigsten Zutaten
Damit die Heidelbeermarmelade gelingt, brauchst Du unter anderem folgende Zutaten:
- Heidelbeeren: Soweit verfügbar verwende ich frische Blaubeeren aus dem Garten oder besorge tiefgekühlte Ware im Supermarkt. Wichtig ist jedenfalls, dass die Früchte reif sind und in Ordnung sind. Denn insbesondere schimmelige und matschige Exemplare müssen aussortiert werden.
- 2:1 Gelierzucker: Da die Beeren gut gelieren ist dieser vollkommen ausreichend. Außerdem kommt durch den geringeren Zuckeranteil das Fruchtaroma wesentlich besser zur Geltung. Die 3:1 Variante mag ich persönlich nicht, weil die Lagerfähigkeit (maximal ein halbes Jahr) mir hier einfach zu kurz ist.
- Zitronensaft: Er ist ein fixer Bestandteil aller meiner Marmeladen und Gelees, da er den Geschmack verbessert und die Farbe stabilisiert.
So wird es gemacht
Die Herstellung der Heidelbeermarmelade ist wirklich sehr einfach, da die Früchte keine störenden Kerne enthalten und daher direkt verarbeitet werden können. Das spart einiges an Zeit, wie Du der Rezeptkarte entnehmen kannst. Doch wie bleibt sie möglichst lange haltbar? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
Kurz unter Dampf einkochen oder mit Rum abdecken?
Ich persönlich bevorzuge die Variante mit dem Dampf, da der Fruchtaufstrich geschmacklich nicht verändert wird. Allerdings braucht man dafür einen Dampfgarer oder einen Einkochautomaten. Beim Abdecken mit Rum hingegen muss man nur warten bis sich eine dünne Haut gebildet hat, welche vor dem Verschließen mit etwas Alkohol abgedeckt wird. Auch wenn es nur wenig ist, merkt man diesen später beim Essen. Dafür gibt es aber keine Probleme mit Schimmel.
Die Grundregeln für selbst gemachte Konserven sind sowieso einzuhalten, auch wenn das vielleicht ein bisschen altmodisch klingen mag. Aber sie machen durchaus Sinn.
Heidelbeermarmelade püriert
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Zutaten
- 500 g Heidelbeeren
- 250 g Gelierzucker 2:1
- 1 Schuss Zitronensaft
- 1 Schuss Rum optional, Strohrum 60%
Zubereitung
- Heidelbeeren waschen, trocken tupfen und falls notwendig von den Stängeln befreien.
- Die Früchte gemeinsam mit einem Schuss Zitronensaft in einen Topf geben.
- Nun so lange köcheln bis sich die Beeren leicht mit dem Kochlöffel zerdrücken lassen und anschließend mit dem Stabmixer pürieren verarbeiten.
- Den Gelierzucker hinzufügen.
- Die Mischung 4 Minuten lang sprudelnd kochen lassen, dann die Gelierprobe mit dem Kochlöffel machen.
- Die Heidelbeermarmelade in die vorbereiteten Weck-Gläser zu je 160 ml abfüllen.
- Nun den Fruchtaufstrich im Dampfgarer bei 100°C für 15 Minuten einkochen oder alternativ vor dem Verschließen mit Rum abdecken.
Haltbarkeit und Lagerung
Der Fruchtaufstrich ist locker ein Jahr lang haltbar. Wichtig ist allerdings, dass der Deckel beim Öffnen hörbar ploppt. Am Besten werden die Gläser zudem an einem dunklen, kühlen Ort gelagert. Bei mir ist das der Keller.
Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts für pürierte Heidelbeermarmelade!
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Kathrin