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Anzuchtkasten mit Beleuchtung selber bauen

Möchte man frühzeitig im Jahr Gemüse aussäen, kommt man um einen Anzuchtkasten mit Beleuchtung bzw. eine Growbox nicht herum. Allerdings muss man dafür nicht unbedingt viel Geld ausgeben, denn man kann das super selber bauen. In diesem Beitrag verrate ich Dir, wie Du mit Hilfe von Holz, IKEA-Samla-Deckeln und LED-Lampen eine perfekt ausgeleuchtete Pflanzenbox bauen kannst. Falls Du aber nicht so gerne bastelst, kannst Du noch immer auf fertige Produkte aus dem Handel zurückgreifen. Aber dazu später mehr. Jetzt verrate ich Dir erst einmal die Anleitung und erkläre Dir, warum Licht für Jungpflanzen so wichtig ist.

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Gartenblog Topfgartenwelt Anzucht Aussaat Grow-Box: Tomaten Kokosquelltabs Sämlinge

Im Jänner geht es los

Der Jahresbeginn ist genau richtig, um Heizmatte und Mini-Treibhaus auszupacken und die Kokosquelltabs herzurichten. Denn Physalis (Andenbeeren), Paprika und Auberginen haben eine lange Kinderstube. Auch Basilikum wächst sehr langsam. Sie alle benötigen mehrere Wochen bis aus zarten Keimlingen einigermaßen ansehnliche Pflänzchen geworden sind, die man, sofern es das Wetter zulässt, ab Mitte Mai auspflanzen kann. Doch genau das ist der Knackpunkt, je früher man mit mit der Aussaat beginnen muss, desto übler sind die natürlichen Lichtverhältnisse auf der Fensterbank. Das Risiko um diese Jahreszeit ist daher sehr hoch, dass die Sämlinge ausschießen und im schlimmsten Fall zu schwach für eine weitere Kultur sind.

Meine persönliche Lösung für dieses Problem ist der selbst gebaute Anzuchtkasten mit Licht für Gemüsepflanzen. Wir haben ihn mit LED-Lampen ausgestattet, welche die Sämlinge von Anfang mit ausreichend Licht versorgen und ihnen damit optimale Bedingungen zum Wachsen bieten. So habe ich im Frühsommer gesunde, kräftige Gemüsepflanzen, die in ihrer Qualität jenen aus der Gärtnerei um nichts nachstehen.

Was bedeutet vergeilen bei Pflanzen?

Vergeilen bedeutet, dass Sämlinge auf der Suche nach Licht extrem in die Länge wachsen. Du erkennst dieses Phänomen an überproportional langen, lapprigen Stielen. Das schwächt die Pflanzen natürlich sehr. Dieser Umstand schwächt die Pflanzen häufig stark, so dass sie in den meisten Fällen entsorgt werden müssen. Manchmal kann man sie noch retten, indem Du beim Umpflanzen, die langen Stiele bis zu den Keimblättern in der Erde vergräbst. Wenn alles gut geht, bilden sich am Stiel neue Wurzeln und die Pflanze kräftigt sich wieder.

Pflanzen in einem Anzuchtkasten wachsen besser und vergeilen nicht. Diese jungen Tomaten und Paprika in ihren kleinen Töpfen genießen das Kunstlicht.
Die in der Grobox gewachsenen Tomatenpflanzen sehen sehr gesund und vital aus. Die Blattabstände sind kurz.

Anleitung: Anzuchtkasten mit Licht selber bauen 

Die Grow-Box hat mir mein Mann schon vor einigen Jahren gezimmert. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich gerade das Gärtnern als Hobby entdeckt hatte und die ganzen Fensterbänke mit Tomatensämlingen vollgestellt hatte. Das Ergebnis war extrem enttäuschend, denn mangels Licht und alten, zugigen Fenstern sind die meisten Pflanzen kaputt gewesen, bevor sich das erste echte Blattpaar gebildet hatte. Doch mein Partner hatte ein Herz und war bereit mich bei der Umsetzung dieser genialen Konstruktion zu unterstützen.

Das brauchst Du:

  • 1 Ikea-Samla-Deckel in der Größe 64 cm x 85 cm.
  • 5 LED-Röhren in kaltweiß, ca. 60 cm lang, 10 Watt mit Kabel und Stecker
  • 1 Holzbrett als Bodenplatte in den Maßen 80 cm x 61,5 cm, die Stärke sollte in etwa 1,5 cm betragen.
  • 2 Bretter für die lange Seite zu 80 cm x 30 cm x 1,5 cm
  • 2 Bretter für die kurze Seite zu 65 cm x 30 cm x 1,5 cm
  • 5 Leisten aus Sperrholz zu 61 cm x 5 cm
  • Schrauben
  • weiße Farbe
  • Verlängerungskabel bzw. Verteiler mit 5 Steckplätzen
  • 1 Zeitschaltuhr

So wird es gemacht:

Der Zusammenbau ist total einfach. Die Bretter für die Wände werden mit Schrauben an die Bodenplatte angeschraubt und seitlich auch miteinander verbunden. Anschließend haben wir die Innenseite der Anzuchtkiste mit weißer Farbe lackiert, damit später das Licht gut reflektiert wird. Im nächsten Schritt hat mein Mann jeweils vier Schrauben in einer Höhe von etwa 28 cm (ab der Bodenplatte) in einem solchen Abstand zueinander links und rechts auf der lange Seite montiert, dass sie als Auflieger für die Sperrholzleisten dienen. So lassen sie sich die Lichtleisten bequem aushängen, wenn man sich um die Pflanzen kümmern muss.

Die LED Lampen haben wir mittels Kabelbinder auf den Sperrholzleisten fixiert. Außen an der Seite montierten wir ein Verlängerungskabel mit 5 Steckplätzen. Den Stecker dieses Verlängerungskabels schlossen wir an eine Zeitschaltuhr an. Fertig!

Ich habe von den Anzuchtkisten zwei Stück im Keller stehen und sie leisten nun mehr seit über 15 Jahren gute Dienste.

Diese Tomatensämlinge haben gerade das erste Blattpaar gebildet und werden jetzt umgetopft bevor sie wieder zurück in den Anzuchtkasten mit Licht kommen.

Warum ist kaltweiß für die Pflanzenanzucht optimal?

Kurz und knapp, das verwendete Leuchtmittel entscheidet maßgeblich über den Erfolg. Die Lichtfarbe kaltweiß entspricht in etwa 3.300 bis 5.300 Kelvin. Dieses Spektrum enthält einen hohen Blauanteil. Genau dieser ist für Sämlinge wichtig, damit sie sich kompakt und kräftig entwickeln. Er sorgt auch dafür, dass die Abstände zwischen den einzelnen Blattpaaren kurz bleiben und die Pflanzen nicht vergeilen. Zudem regt die blaue Lichtfarbe die Bildung neuer Blätter an. Zusammengefasst kann man sagen, kaltweiß ist vergleichbar mit der Frühlingssonne.

Welchen Vorteil bilden LEDs gegenüber Leuchtstoffröhren?

LED Lampen werden im Gegensatz zu den Leuchtstoffröhren nicht so heiß, dadurch bleibt es im Anzuchtkasten mit Licht kühler. Dies wirkt sich in weiterer Folge auch positiv auf die Jungpflanzen aus. Auch benötigen sie weniger Strom. Ich bin zudem der Meinung, dass die Lichtausbeute bei modernen Lampen wesentlich besser ist.

Welche Beleuchtungsdauer benötige ich für Jungpflanzen?

Ich habe meine Zeitschaltuhr so eingestellt, dass sie 16 Stunden leuchtet und 8 Stunden lang Dunkelheit herrscht. Dadurch bekommen die Pflanzen einen für sie ihre Entwicklung optimalen Tag-Nachtrhythmus. Dieser Rhythmus ist ideal für Aubergerinen, Tomaten, Paprika, Physalis und anderes beliebtes Fruchtgemüse.

Generell ist meist eine Beleuchtung der Pflanzen von Jänner bis Anfang April bzw. Mitte April notwendig. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange es im Frühling dauert, bis es die ersten Tage gibt, an welchem man die Jungpflanzen bedenkenlos während des Tages ins Freie stellen kann. Aber ich hatte auch schon Jahre, wo ich die Pflanzen bis in den Mai hinein unter Kunstlicht hatte, weil das Wetter überhaupt nicht mitspielte.

Gibt es Besonderheiten bei der Entwicklung der Pflanzen unter Kunstlicht?

Ja, mir ist aufgefallen, dass die Pflanzen dazu neigen ein bisschen in die Breite zu wachsen. Das ist per se nicht negativ und beeinflusst auch die weitere Entwicklung nicht, aber es fällt einfach auf. Meiner Meinung nach, tritt dieses Phänomen unter LED Lampen eher auf als bei Leuchtstoffröhren. Vielleicht liegt es aber auch ganz einfach daran, dass alle Blätter gleich viel Licht bekommen und es keine “Lieblingsrichtung” gibt, weil das Licht z.B. nur von einer Seite kommt oder der Wind immer aus einer bestimmten Richtung bläst.

In einer blauen Wanne sind einige Tomaten- und Paprikapflanzen zu sehen, die im Anzuchtkasten gewachsen sind. Sie sind sattgrün und nicht ausgeschossen.

Alternative Systeme im Handel

Wer sich die nicht die Arbeit antun und einen Anzuchtkasten selber basteln will, kann auch auf ein fertiges System mit höhenverstellbaren Pflanzenlampen zurückgreifen. Diese werden meist als Indoor-Garden-Systeme vertrieben und reichen in den ersten Wochen locker aus, um die Sämlinge mit ausreichend Licht zu versorgen. Vielfach verfügen sie auch über eine integrierte Timer-Funktion (wichtig!), die automatisch für einen passenden Hell- / Dunkelrhythmus sorgt. Aber keines der Modelle bietet so viel Platz wie die Marke Eigenbau. Aber sie reichen aus, wenn Du nur wenige Pflanzen aufziehen möchtest.

Sind auch Energiesparlampen und LED-Glühbirnen eine Möglichkeit?

Nun ja, wenn man die Leuchtmittel in der richtigen Lichtfarbe auch vor Ort zu kaufen bekommt, würde ich sagen, keine schlechte Idee. Zur Not funktionieren auch sie. Ich habe beides schon ausprobiert, vor allem als meine zwei Anzuchtkisten aus allen Nähten platzten, weil ich zu viel ausgesät hatte. Allerdings brauchen mehrere solche Lampen viel Platz.

Was tun, wenn die Jungpflanzen zu groß für die Growbox werden?

Am nachfolgenden Bild links oben siehst Du einen Beleuchtungsrahmen, welchen mir ebenfalls mein Mann gebaut hat. Ich verwende ihn zum überbrücken der Zeit, wo manche Pflanzen schon recht groß sind, aber aufgrund des Wetters noch nicht nach draußen können. Das Gestell ist in etwa 70 cm hoch und umfasst zwei LED-Röhren. Vielleicht ist es eine weitere Inspiration für Dich!

Hier sieht man den Anzuchtkasten von oben. Die Kiste mit den eingehängten Lichtleisten bietet optimale Bedingungen für Sämlinge und Jungpflanzen.

Pflanzen trotz Kunstlicht an das UV-Licht der Sonne gewöhnen

Auch wenn ich die Pflanzen mit Kunstlicht im Anzuchtkasten groß ziehe, eines bleibt mir deswegen nicht erspart, nämlich sie im Frühling an das UV-Licht der Sonne zu gewöhnen. Dafür stelle ich die Setzlinge an milden Tagen ins Freie. Am Anfang wähle ich dafür schattige Plätze, ist es bewölkt stelle ich sie an einer beliebigen Stelle im Garten auf. Warum der ganze Aufwand? Nun ja, das beantworte ich Dir sogleich im nachfolgenden Absatz.

Sonnenbrand bei Tomaten- und Paprikapflanzen

Sonnenbrand zeigt insbesondere durch weiße, silbrige, ausgebleichte Stellen auf den Blättern. Das betroffene Blattgewebe stirbt nach kurzer Zeit ab. Dies bedeutet natürlich Stress für die Pflanze, da sie die Blätter für die Photosynthese dringend braucht. Ist er besonders stark ausgeprägt, zu einer Wachstumsverzögerung oder gar zum Absterben führen.

Deutlich erkennbarer Sonnenbrand auf einem Tomatenblatt. Das abgestorbene Gewebe erscheint silbrig.

Mein Fazit zu Pflanzenzucht unter Kunstlicht

Wie schon gesagt, die Idee für eine solche Growbox mit Licht kam mir schon vor einigen Jahren. Zu diesem Zeitpunkt wohnten wir sogar noch in Graz und die Aussaatbedingungen waren wirklich übel. Inzwischen haben wir zwei kleine Kinder und allein schon deswegen möchte ich die Fensterbänke nicht mit Anzuchtschalen – abgesehen von einem Kresseigel – vollstellen und darauf hoffen, dass nichts herunterfällt, weil das eine riesige Sauerei im Wohnraum geben würde. Besitzern von Haustieren geht es bestimmt ähnlich. Die Growbox kann im Keller stehen und stört niemanden. Perfekt, oder?

Außerdem erfüllen sie ihren Zweck mehr als gut, das künstliche Licht sorgt dafür, dass die Sämlinge und Jungpflanzen nicht vergeilen, sondern sich so entwickeln, wie es sich gehört. Sie sind kräftig, sattgrün und robust.

Gutes Gelingen bei der Umsetzung der Bauanleitung für den Anzuchtkasten mit Licht!

Wenn ich Dich inspirieren konnte, würde ich mich riesig darüber freuen, wenn Du Dir diesen Artikel auf Pinterest merkst! Dafür musst Du einfach nur auf den Merken-Button oder das P über den Bildern klicken. Ganz toll wäre natürlich auch eine Rückmeldung in Form eines Kommentars!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

22 Kommentare zu „Anzuchtkasten mit Beleuchtung selber bauen“

  1. Liebe Kathrin,
    danke für diesen tollen und informativen Post! Ich bin noch gar nicht zu etwas gekommen, die Tage vergehen so schnell, und soviel anderes ist zu tun ….dieses JAhr werde ich mir wohl ein paar vorgezogene Pflänzchen kaufen müssen …
    Deinen beitrag habe ich mir aber agbespeichert und werde sicher für das nächste JAhr einiges ändern, in Bezug auf Licht für die Sämlinge und so ;O)
    Vielen Dank nochmal für wieder so wertvolle Tips!
    Deine Pflänzchen sehen so schön und gesund aus, weiterhin ganz viel Freude und Erfolg!
    Hab einen wunderschönen Tag und ein herrliches Frühlingswochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

    Antworten
  2. Hallo Kathrin,ja meine Pflanzerl wachsen und gedeihen am Fensterbankerl.die einen glauben daran die einen nicht ,nur ich halte mich heuer das erstemal an die Mondphasen und es funktioniert.von Gemüse über Kräuter bis hin zu Blumen.sogar der Majoran wächst schon mit dem ich ja nie Glück im Kräuterbeet habe. Vielleicht wächst ja der selbstgezogenen besser als der gekaufte 🙂
    Ich finde deinen Beitrag sehr informativ und den vielen Tipps.
    Herzlichst Anna

    Antworten
  3. Liebe Kathrin,
    toller Artikel, der richtig Lust auf Gemüseanbau macht!
    Bisher habe ich nur Kräuter angebaut, aber jetzt möchte ich es auch mit kleinem Gemüse ausprobieren.
    Vielen Dank für den informativen und anregenden Beitrag!
    Liebe Grüße
    Dani

    Antworten
  4. Guten Morgen!
    Ein sehr interessanter Post! Bei uns im Garten gab es ja bisher nur jede Menge Obst, im letzten Jahr viele Kräuter und einige Erdäpfel. Das soll sich aber unbedingt noch ändern. Mehr Gemüse muss her – wenn auch wahrscheinlich direkt im Freien angebaut, nicht vorgezogen.
    Liebe Grüße
    Verena

    Antworten
  5. Ha, auf den ersten Blick sehe ich, dass ich genau das gleiche grüne Schauferl habe wie du. Das ist echt das beste und ich weiß nicht mehr, wo ich es herhabe. Toll, dass du so einen geschickten Mann hast. Hab ich auch zum Glück 🙂
    Ich säe nur mehr selten aus und wenn dann direkt ins Beet, z.b. Zucchini, Kürbis, Fisolen kommen direkt dorthin, wo sie wachsen sollen. Salat und Tomaten kaufe ich beim regionalen Gärtner als Jungpflanzen. Schädlinge hatte ich noch nie. Hier im Osten Österreichs beginnt die Saison aber auch schon früher. Nach der ersten Aprilwoche gab es hier bei mir noch nie Frost, also das ist für mich der Zeitpunkt wo es direkt draußen los geht. Auch wenn ich sehr viel Platz habe, mehr als meine zwei Hochbeete bepflanze ich nicht. Das reicht für uns drei.
    Sehr gerne hätte ich Rhabarber im Garten, habe ich schon zwei Mal an verschiedenen Stellen probiert, ist aber wieder verschwunden. Dem werde ich nochmal eine Chance geben.
    LG Petra

    Antworten
  6. Hallo Kathrin,
    zum Glück greifst Du die Grow Box nochmal auf – ich kannte sie noch nicht. Eine super Idee und die Leuchtstoffröhren könnten die Antwort auf meine Probleme sein. Genau wie Du es beschreibst habe ich dieses Jahr schon wertvolle Tagliliensämlinge entsorgen müssen. Nur diffuses Winterlicht, da klappte es nicht. Dein Mann ist so geschickt – ein Kompliment von dieser Stelle an ihn.
    Danke Dir für die wirklich gute Anregung!
    Wir sähen Kräuter direkt im Beet aus, warten damit aber bis zu warmen Tagen.
    Herzliche Glückwünsche an die Gewinnerinnen – das sind ganz tolle Preise!
    Liebe Grüße und hab ein schönes Gartenwochenende
    Renee

    Antworten
  7. Hallo Kathrin,
    wertvolle Tipps und Anregungen hast du uns gegeben, merci dafür. Du fragst:"Wie stehts bei euch?"Meine ersten Salatsetzlinge stehen bereits unter Folie und ich hoffe, an Ostern den ersten Salat ernten zu können. Da wir im wärmsten Ort Deutschlands, in Ihringen am Kaiserstuhl, leben sind wir im wahrsten Sinne des Wortes "von der Sonne verwöhnt" und können ziemlich zeitig mit der Gärtnerei im Freien anfangen.
    Dir gute Zuchterfolge,
    viel Sonne und Wärme und ein schönes Wochenende
    wünscht dir Edith, die Naturwanderin

    Antworten
  8. Das klingt alles sehr professionell, wenn ich ein wenig mehr Platz hätte, würde ich auch viel mehr ausprobieren. Bei mir gibt es aber weder Raum auf Fensterbänken, Garagen, Gewächshäusern o.ä. und der Garten ist auch nur winzig. Da ich aber trotzdem nicht ganz auf kleine Naschereien verzichten möchte, habe ich bisher die Jungpflänzchen immer gekauft und bisher auch weitgehend Glück damit gehabt.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende

    Antworten
  9. Dankeschön, liebe Kathrin!
    Sehr informativ dein Post!
    Ich hab zwar schon immer Kürbisse und Zucchini selber gezogen.
    aber diesmal das ertemal Tomaten – bin gespannt. 🙂
    Ganz viele liebe Frühlingsgrüße
    sendet dir die Urte

    Antworten
  10. Liebe Kathrin,
    ich ziehe jedes Jahr selbst vor, aber nicht immer mit gleich großem Erfolg. Daher war es manchmal nötig, junge Gemüsepflänzchen zuzukaufen. Heuer schaut es recht gut aus und ich hoffe, dass alle Pflänzchen im Mai in den Garten übersiedeln können. Mal sehen… Ich habe 2 Frühbeetaufsätze und dort konnte ich schon Salat und Spinat ernten 🙂 Außerdem sind die ersten Spinatsamen im Hochbeet aufgegangen und auch Brocoletto beginnt zu wachsen – die Gartensaison hat also definitiv begonnen.
    Für nächstes Jah möchte ich mir aber auf jeden Fall eine Beleuchtung für das Vorziehen zulegen und habe mir gleich deinen Beitrag vorgemerkt.
    Liebe Grüße
    Marie

    Antworten
  11. Hallo Kathrin,
    ich habe Tomaten im Zimmergewächshaus ausgesät. Eine Grow-Box habe ich leider nicht. Für Paprika und Chilis ist das bestimmt besonders sinnvoll, weil die so lange bis zur Blüte brauchen.
    VG
    Elke

    Antworten
  12. Hallo,
    dann hat das sogar einen Namen ;-). Wir haben eine rustikale Holzaufhängung mit noch isolierten Stromkabeln, dadurch kann man die Leuchtstoffröhren höher hängen, wenn die Pflanzen höher werden. Rundherum haben wir Styroporplatten gestellt (bündig), alles befindet sich im Technikraum, dort hat es auch ohne Lampen schon 20°C. Die Leuchtstoffröhren sind 865er, die klappen angeblich am besten, wenn man keine Blüten, sondern Blätter will (die Informationen dazu stammen aus nicht ganz legalen Kulturen, lassen sich aber problemlos auf Chilis umlegen). Die Frage, welche Leuchtstoffröhre, ist in vielen Internetforen ein großes Thema, wir sind mit der genannten sehr zufrieden und verwenden zwei davon nebeneinander in der Fassung einer alten Deckenleuchte aus einer Werkstatt.

    LG Katrin

    Antworten
  13. Hallo liebe Kathrin,
    super Post! So 'ne Grow Box wird mein Lieblingsmann mir auch bauen dürfen, es ist, wie du auch schreibst, im Januar/Februar einfach zu wenig Licht da, als daß die kleinen Pflänzchen ordentlich in die Gänge kommen.
    Mit Ungeziefer in gekauften Gemüsepflanzen hatte ich bisher zwar noch keine Probleme, aber ich ziehe die Pflanzen schon lieber selber, als sie zu kaufen…
    Vielen Dank für den informativen Post und ein schönes Wochenende!
    LG Andrea

    Antworten
  14. Hallo Kathrin, ich glaub' es nicht, dass ich das Buch gewonnen habe.
    Damit habe ich nun gar nicht gerechnet, vielen Dank.
    Im übrigen bewundere ich es sehr, dass Du Dein Gemüse selbst so erfolgreich heranziehst. Da weiß man, was man auf dem Teller hat. Es war immer mein Traum, ein Gewächshaus zu haben. Auf dem dafür vorgesehenen Platz stehen heute in Reih' und Glied fünf Regentonnen mit je 520 l Inhalt. Das erschien mir irgendwann doch wichtiger als das Gewächshaus. Also ist es ein Traum geblieben.
    Meine Adresse schicke ich Dir per E-Mail. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Edith

    Antworten
  15. Liebe Kathrin,
    ein sehr schöner und informativer Post. Man kriegt gleich Lust selber Pflänzchen vorzuziehen. Ich kaufe schon vorgezogene Gemüsepflänzen in der Gärtnerei. Wir brauchen nicht viel davon, und die Arbeit lohnt sich für uns nicht. Ich bewundere, wie toll Du das machst! Man braucht einen grünen Daumen, um gesunde und starke junge Gemüsepflanzen aus den Samen zu ziehen.
    Viele liebe Grüße
    Loretta

    Antworten
  16. Was für ein toller Post, liebe Kathrin. Leider kann ich Deine Tipps erst im nächsten Jahr berücksichtigen. In diesem Jahr haben wir, wie Du weißt, andere Pläne.. grins schief! Ich wünsche Dir ein wunderbares Frühlingswochenende. Genieß' die feinen Sonnenstrahlen! Herzlichst, Nicole

    Antworten
  17. Hallo Kathrin, durch den Kommentar bei Renee wurde ich auf Dich beziehungsweise Deinen Blog aufmerksam. Interessant und detailliert beschrieben! Gerade vor etwa einer Stunde kam ich aus der Gärtnerei nach Hause. Was mit nur einmal durchgehen und gucken abgehandelt werden wollte. 😉

    Ja, da sind gute Tipps rund um den Garten überhaupt und einzelne Pflanzen gefragt!
    Sonnige Grüßle von Heidrun

    Antworten
  18. Liebe Kathrin,
    da hast du ja eine tolle Anlage. So etwas hätte ich früher gut gebrauchen können. Nun säe nur wenig Blumensamen in Töpfchen an (habe ich heute gemacht). Sonst warte ich noch ein wenig und der Samen kommt ins Hochbeet. Viel Erfolg und reiche Ernte wünscht dir
    Ursula

    Antworten
  19. Ich muß Dich bewundern, liebe Kathrin, wie Du das alles mit dem Gemüse machst! Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich auch vieles selbst im Haus vorgezogen. Irgendwann verblieb das dann und im jetzigen Haus gedeihen keine Keimlinge. Aber ich bin auch zu selten da.
    Vielleicht später mal wieder, wenn die Bedingungen andere sind.

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!
    Sara

    Antworten
  20. Liebe Kathrin,

    ich gedulde mich noch ein wenig und beginne mit der Anzucht in der Wohnung erst Anfang/Mitte April. Davor ist es drinnen noch zu dunkel, und in Verbindung mit der warmen Zimmertemperatur vergeilen die Sämlinge nur, bevor ich sie Mitte Mai ins Freiland setzen kann. Ich hab jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass man sich nicht stressen muss, weil die Pflänzchen das draußen dann leicht wieder aufholen. 🙂 (Zusätzliche Pflanzenlampen hab ich mir noch nie angetan.)

    Heuer hab ich aber am Balkon erstmals ein Hochbeet mit Frühbeetaufsatz, vielleicht kann ich die Keimlinge dann auch schon vor Mitte Mai dort abhärten und hab sie nicht so lange in der Wohnung stehen. Ich werde dann auf kati-ist-draussen.at darüber berichten. 🙂

    Liebe Grüße, Kati

    Antworten
  21. Liebe Kathrin,
    wie immer ist Dein Post überaus informativ! Eine Grow-Box besitze ich nicht, ich versuche es auf althergebrachte Art und meist gelingt es…Man muss die Entwicklung seiner Sämlinge dann sehr im Auge behalten und den Platz (vor allem die Themperaturverhältnisse) dem jeweiligen Entwicklungsstand anpassen…will heißen: nach dem Auflaufen unbedingt kühler stellen, damit sie nicht vergeilen…!
    Alles Liebe
    Heidi

    Antworten

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