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Köstliche Pfirsichmarmelade selber machen und verfeinern

Diese Pfirsichmarmelade bringt Dir den Sommer auf den Frühstückstisch. Verfeinert mit Lavendel oder Thymian schickt sie Dich kulinarisch noch dazu in die Provence, denn diese beiden Gewürze sind typisch für diese Region in Frankreich. Wir mögen sie total gerne und ich koche sie fast jedes Jahr ein. Für uns ist sie eine willkommene Abwechslung zu den klassischen Fruchtaufstrichen mit Erdbeeren. Damit auch Du sie nachkochen kannst, verrate ich Dir sehr gerne das Rezept in diesem Artikel.

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reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation | Weinbergpfirsichmarmelade - Foodblog Topfgartenwelt

Das macht sie so besonders

  • Die Pfirsischmarmelade schmeckt pur aber auch verfeinert mit Gewürzen oder Likör herrlich.
  • Sie ist eine tolle Möglichkeit, um die Sommerfrüchte zu konservieren und lange genießen zu können.
  • Besonders lecker schmeckt sie in Kombination mit einem frischen, knusprigen Baguette.
  • Die Herstellung ist einfach und unkompliziert.
  • Ein schön verpacktes Gläschen ist ein tolles Mitbringsel.

Die Marillen- oder auch die Nektarinenmarmelade sind dieser hier übrigens sehr ähnlich. Vielleicht hast Du ja Lust auch sie auszuprobieren? Ich kann es Dir nur empfehlen, denn auch sie sind richtig köstlich und eigenen sich auch sehr gut zum Füllen von Keksen und Torten.

In einer weißen Schale ist etwas Pfirsichmarmelade angerichtet. Ein goldener Löffel ist daran angelehnt. Davor wurden einige frische Lavendelzweige drapiert. Mit den Blüten wurde der Fruchtaufstrich verfeinert.

Die wichtigsten Zutaten

Damit der Fruchtaufstrich gelingt, sind nur wenige Zutaten notwendig, unter anderem brauchen wir:

  • Pfirsiche: Reife Früchte duften sehr aromatisch und das Fruchtfleisch gibt bei Druck leicht nach. Sind sie allerdings noch steinhart, sind sie weder süß noch geschmacklich überzeugend. Egal, für welche Sorte Du Dich entscheidest, das Obst muss umgehend verarbeitet werden. Bleibt es länger liegen, bekommen sie sofort braune, unschöne Druckstellen, die vor einer weiteren Verarbeitung großzügig entfernt werden müssen.
  • 2:1 Gelierzucker: Dieser ist in diesem Fall völlig ausreichend. Er süßt die Pfirsichmarmelade nicht zu stark, hat aber trotzdem eine ausreichende Gelierwirkung. Natürlich kannst Du auch einen 3:1 Gelierzucker verwenden, allerdings reduziert sich dann die Haltbarkeit der Konfitüre von mindestens einem Jahr auf maximal sechs Monate.
  • Zitronensaft: Ohne ihn würde die Fruchtmasse schnell oxidieren, das heißt, sich unansehnlich braun verfärben.

Möglichkeiten zum Verfeinern

  • Thymian: Fügt der Süße der Früchte eine leicht erdige, würzige Note hinzu.
  • Lavendel: Die getrockneten Blüten sind genau richtig, wenn man einen blumiges, leicht zitronenartiges Aroma haben möchte.
  • Minze: Sie ergänzt den Fruchtaufstrich um einen Hauch von kühler Frische.
  • Bourbon-Vanille: Sie ist ein Klassiker zum Verfeinern von Süßspeisen jeder Art und passt auch hier sehr gut.
  • Pfirsichlikör: Die Spirituose verstärkt den Pfirsichgeschmack noch mehr und ist genau das Richtige für alle, die gerne etwas Pfiff haben möchten.

Welcher Pfirsich ist der Beste?

Im Prinzip kannst Du dafür jede Sorte verwenden. Denn sowohl im Super- als auch am Wochenmarkt ist das Angebot sehr umfangreich. Ich persönlich stelle diese Marmelade allerdings am Liebsten mit den Weinbergpfirsichen aus dem eigenen Garten her, die ich aus einem Kern gezogen habe. Sie haben einen besonders köstlichen Geschmack und sind natürlich bio. Bei guten Wetterverhältnissen sind sie zwischen Ende August und Anfang September erntereif. Sie haben dann wunderschöne rote Wangerl, sind weich und lösen sich gut vom Baum.

In einer weißen Schale wurde etwas Pfirsichmarmelade für das Frühstück angerichtet. Daneben liegt eine aufgeschnittene Fruchthälfte.

So wird es gemacht

Bei der Herstellung der Pfirsichmarmelade habe ich mich natürlich an die Grundregeln des Einkochens gehalten. Mir ist das total wichtig, denn es lassen sich dadurch so viele Probleme in Bezug auf die Haltbarkeit im Vorfeld vermeiden. Doch was muss ich speziell hier bei der Herstellung beachten?

  • Im Grunde gibt es hier keine Besonderheiten, wichtig ist nur das der Stein vor dem Verarbeiten entfernt wird, da er giftige Blausäure enthält, die im Fruchtaufstrich nichts verloren hat.
  • Der Kern lässt sich sehr leicht lösen, wenn man die Früchte in der Mitte durchschneidet und die Hälften gegeneinander verdreht.
  • Die eher geringe Dosierung der Gewürze habe ich bewusst gewählt, da sie allesamt sehr intensiv schmecken und sonst sehr schnell das Pfirsicharoma in den Hintergrund geraten könnte.
  • Die Minze würde ich alleine oder lediglich gemeinsam mit Alkohol verwenden, aber alle anderen Gewürze lassen sich super miteinander kombinieren.

Alle weiteren Details findest Du in der Rezeptkarte!

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Pfirsichmarmelade optional mit Minze, Lavendel, Thymian oder Pfiff

reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation | Weinbergpfirsichmarmelade - Foodblog Topfgartenwelt

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Portionen und Zeit

6
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Einkochzeit 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde

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Zutaten

  • 500 g Pfirsich entsteint, alternativ Weinbergpfirsich
  • 250 g 2:1 Gelierzucker
  • 1 Schuss Zitronensaft

optionale Zutaten

  • 2 Teelöffel Lavendel getrocknet
  • 1 Teelöffel Thymian getrocknet
  • 1 Teelöffel Minze getrocknet, z.B. Pfefferminze
  • ½ Teelöffel Vanille Bourbon-Vanille
  • 15 ml Alkohol z.B. Pfirsichlikör oder Rum

Zubereitung

  • Entsteinte Pfirsiche mit einem guten Schuss Zitronensaft in einem großen Topf weich kochen.
  • Optional Minze oder Lavendel, Vanille und Thymian als auch Alkohol hinzugeben.
  • Die weich gekochten Früchte mit dem Stabmixer pürieren.
  • Den Gelierzucker hinzugeben und die Marmelade 4 Minuten lang sprudelnd kochen.
  • Die Gelierprobe machen. Diese ist bestanden, sobald die Marmelade am Kochlöffel nach kurzem Abkühlen stockt.
  • Die Pfirsichmarmelade in sterilisierte Gläser zu je 160 ml abfüllen, verschließen und bei 100°C unter Dampf für 15-20 Minuten im Dampfgarer oder Einkochautomaten einkochen. Alternativ die Konfitüre vor dem Verschließen mit einem Schuss Rum bedecken.
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Gericht: Fruchtaufstrich, Gelee, Konfitüre, Marmelade
Küche: Deutschland, Österreich, Schweiz
Diese Pfirsichmarmelade bringt den Sommer auf den Frühstückstisch und lässt sich ganz einfach herstellen. Sie schmeckt pur oder verfeinert mit Gewürzen sehr gut.

Haltbarkeit

Trotz aller Sorgfalt kann es passieren, dass trotzdem ein Glas vorzeitig verdirbt. Dies entweder weil sich das Vakuum gelöst hat oder sich bereits sichtbarer Schimmel gebildet hat. Wie dem auch sei, sollte zum Wohle der Gesundheit das Einkochgut auf jeden Fall entsorgt werden.

Hier wurde der Fruchtaufstrich mit Pfirsich von oben fotografiert. Die erfrischende, rote Farbe ist sehr gut zu erkennen. Daneben liegen einige Fruchtspalten.

Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts Pfirsichmarmelade!

Wenn Du die Konfitüre nachgekocht hast, freue ich mich über Feedback! Du kannst mir entweder hier am Blog ein Kommentar schreiben oder mir auf Insta eine Direktnachricht schicken!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

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