Reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel und Thymian als besondere Variation!

Diese reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation bringt Dir einen Hauch von Provence auf den Frühstückstisch. Denn insbesondere Lavendel aber auch Thymian gelten als typische Gewürze dieser Region in Frankreich. Die Konfitüre schmeckt allerdings auch dann hervorragend, wenn Du auf diese beiden Aromen verzichtest und lieber den puren Geschmack eines reifen Pfirsich genießen möchtest. Aber vielleicht bekommst Du jetzt doch Lust und möchtest Deine Pfirsichmarmelade mit etwas mischen.

Welcher Pfirsich ist der Beste?

Für die reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation kannst Du jede Pfirsichsorte verwenden, die Du gerne möchtest. Denn sowohl im Super- als auch am Wochenmarkt kann man köstliche Früchte kaufen. Ich persönlich stelle diese Marmelade allerdings am Liebsten mit den Weinbergpfirsichen aus dem eigenen Garten her.

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Der Weinbergpfirsich – ein wildes Früchtchen:

Echte Weinbergpfirsiche sind in der Tat wilde Früchten. Sie sind kernecht. Kernecht bedeutet, Du kannst im Herbst den Kern in die Erde stecken und im Frühling ein kleines Bäumchen begrüßen, welches im Laufe der kommenden Jahre Früchte in derselben Qualität produzieren wird, wie die Frucht aus welcher der Kern ursprünglich stammt. Denn Weinbergpfirsiche müssen nicht veredelt werden. Die Früchte sind allerdings meistens kleiner als jene von veredelten Sorten.

Wenn auch Du Weinbergpfirsiche aussäen möchtest, dann solltest Du Dich zwischen Mitte und Ende August am Wochenmarkt in Deiner Nähe umschauen, ob Du welche findest. Liegt in Deiner Nachbarschaft vielleicht sogar ein Weinbaugebiet, dann wirst Du ganz bestimmt schnell fündig werden.

Kannst Du dem Weinbergpfirsich einen optimalen Standort bieten – sonnig und geschützt vor Regen -, dann erfreut er Dich jedes Jahr aufs Neue mit einer üppigen Ernte. Wir können in guten Jahren meist an die 1,5 kg schmackhafte Weinbergpfirsiche ernten.

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Weinbergpfirsiche sind übrigens bei guten Wetterverhältnissen zwischen Ende August und Anfang September erntereif. Sie haben dann wunderschöne rote Wangerl, sind weich und lösen sich gut vom Baum. Hat man die wilden Früchtchen erst einmal geerntet, müssen sie umgehend verarbeitet werden. Bleiben die Weinbergpfirsiche länger liegen, bekommen sie sofort braune, unschöne Druckstellen, die vor einer weiteren Verarbeitung entfernt werden müssen.

Rezept: reine Pfirsichmarmelade

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Reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation!

Diese reine Pfirsichmarmelade optional verfeinert mit Lavendel, Vanille und Thymian schmeckt einfach fantastisch und passt perfekt zum spätsommerlichen Frühstückstisch.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Gericht: Fruchtaufstrich, Gelee, Konfitüre, Marmelade
Land & Region: Deutschland, Österreich, Schweiz
Portionen: 6 Portionen

Equipment

  • großer Topf
  • Stabmixer
  • 6 Einkochgläser zu je 160 ml

Zutaten

  • 500 g Pfirsich entsteint, alternativ Weinbergpfirsich
  • 250 g 2:1 Gelierzucker
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • 2 Teelöffel Lavendel getrocknet, optional
  • ½ Teelöffel Vanille Bourbon-Vanille, optional
  • 1 Teelöffel Thymian getrocknet, optional

Anleitungen

  • Entsteinte Pfirsiche mit einem guten Schuss Zitronensaft in einem großen Topf weich kochen.
  • Optional Lavendel (*), Vanille (*) und Thymian (*) hinzugeben.
  • Die weich gekochten Pfirsiche mit dem Stabmixer pürieren.
  • Den Gelierzucker hinzugeben und die Marmelade 4 Minuten lang sprudelnd kochen.
  • Die Gelierprobe machen. Diese ist bestanden, sobald die Marmelade am Kochlöffel nach kurzem Abkühlen stockt.
  • Die reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation in sterilisierte Gläser zu je 160 ml (*) abfüllen, verschließen und bei 100°C unter Dampf für 15-20 Minuten im Dampfgarer oder Einkochautomaten (*) einkochen. Alternativ die Marmelade vor dem Verschließen mit einem Schuss Rum bedecken.

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Reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation – Tipps zur Herstellung:

TIPP 1: Bei der Herstellung von Konfitüre sowie generell beim Einkochen muss sehr sauber gearbeitet werden. Denn andernfalls läufst Du sehr schnell Gefahr, dass das Einkochgut vorzeitig verdirbt. Als wahre Keimschleudern können sich vor allem Küchenhelfer aus Holz entpuppen. Sie können nämlich nicht im Geschirrspüler beim Temperaturen von mindestens 60°C gereinigt werden und daher Keimen einen wunderbaren Nährboden bieten. Aus diesem Grund ist es wesentlich besser beim Einwecken auf Küchenutensilien aus Kunststoff (*), Glas oder Edelstahl zurückzugreifen. Weitere wichtige Informationen zum Einkochen findest Du im Artikel Einwecken im Backofen.

TIPP 2: Die reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation geliert sehr gut bei der Verwendung eines 2:1 Gelierzuckers (*) (2 Teile Frucht, 1 Teil Zucker). Natürlich kannst Du auch einen 3:1 Gelierzucker verwenden, allerdings reduziert sich dann die Haltbarkeit der Konfitüre von mindestens einem Jahr auf maximal sechs Monate.

pure Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian | Weinbergpfirsichmarmelade - Foodblog Topfgartenwelt

TIPP 3: Ob und wie viel Lavendel, Vanille und Thymian Du unter die Konfitüre mischen möchtest, liegt ganz bei Dir. Ich persönlich finde aber, dass das folgende Verhältnis der Gewürze auf 1 kg Pfirsich am Besten schmeckt: 2 Teelöffel Lavendel (getrocknet), 1/2 Teelöffel Vanille, 1 Teelöffel Thymian (*) (getrocknet). Auf alle Fälle solltest Du aber echte Bourbonvanille (*) verwenden und nicht bloß Vanillearoma!

HINWEIS: Trotz aller Sorgfalt kann es passieren, dass trotzdem ein Glas reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian vorzeitig verdirbt. Dies entweder weil sich das Vakuum gelöst hat oder sich bereits sichtbarer Schimmel gebildet hat. Wie dem auch sei, sollte zum Wohle der Gesundheit das Einkochgut auf jeden Fall entsorgt werden.

Gutes Gelingen beim Nachkochen des Rezepts reine Pfirsichmarmelade mit Lavendel, Vanille und Thymian als besondere Variation.

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Bis bald und baba,
Kathrin

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