Letztens habe ich ein ganz ein neues Rezept ausprobiert und zwar diese leckere Himbeer-Kokos-Marmelade ohne Kerne. Mein Sohn und ich finden diesen Fruchtaufstrich ziemlich lecker, weil er er einen Hauch von Exotik mit sich bringt. Du solltest ihn unbedingt auch ausprobieren! Selbst im tiefsten Winter schafft er es uns an den Sommer zu erinnern. Schön, nicht wahr? Die Anleitung dazu gibt es in diesem Artikel.
Inhaltsverzeichnis
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Das ist das Besondere daran
- Die Himbeer-Kokos-Marmelade überzeugt mit einer feinen, sehr streichfähigen Konsistenz.
- Im Gegensatz zum klassischen Himbeergelee sorgt sie beim Essen für einen Überraschungsmoment, genauso wie jene Variante mit Zitrone.
- Da sie ohne Kerne zubereitet wird, eignet sie sich perfekt zum Füllen von Keksen.
Ich esse sie am Liebsten zu einem Stück Weißbrot, da ich den Kokosgeschmack zu Gebäck mit einem hohen Anteil mit Roggen nicht mag. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen. Wie siehst Du das?
Die wichtigsten Zutaten
Damit das Rezept gelingt, brauchst Du unter anderem die nachfolgenden Zutaten zu Hause haben:
- Himbeeren: Wenn möglich verwende ich frische Früchte aus dem Garten. Leider ist das nicht immer möglich, aber im Supermarkt wird auch super Tiefkühlware angeboten. Wichtig ist lediglich, das die Beeren reif, aber nicht überreif bzw. matschig sind, letzteres kann nämlich auch auf einen Befall mit der Kirschessigfliege hindeuten. Solche Exemplare sortiere ich stets aus.
- Kokosmilch: Sie führt zu einem deutlich streichfähigeren Ergebnis als die Verwendung von Kokosmus, ist aber dafür geschmacklich nicht so intensiv. Da sie den Fruchtgeschmack allerdings nur leicht untermalen sollte, passt es genau.
- Kokosflocken: Sie intensivieren das Aroma ein wenig und machen die Mischung authentischer.
- Zitronensaft: Er ist wichtig, damit die schöne rote Farbe möglichst lange erhalten bleibt.
- 2:1 Gelierzucker: Er ist in diesem Fall vollkommen ausreichend, sorgt genau für die richtige Konsistenz bei der Himbeer-Kokos-Marmelade. Der reduzierte Zuckeranteil ist ebenfalls zu begrüßen.
So wird es gemacht
Konfitüren aus Beeren haben stets das Problem, dass sie ohne die entsprechenden Vorarbeiten meistens sehr, sehr viele, lästige Kerne enthalten. Manche manche mag das nicht stören, für mich ist das ein absolutes No-Go. Um sie los zu werden, gibt es verschiedene Varianten, die ich Dir im Artikel Himbeer-Johannisbeer-Marmelade selber machen genauer beschrieben habe:
- Dampfentsaften: braucht einen speziellen Topf und lohnt sich nur bei großen Mengen
- Passieren mit der Flotten Lotte: Geht aber nicht ohne Beerenscheibe mit sehr kleinen Löchern
- flaches Sieb mit Spatel: Günstig in der Anschaffung und perfekt für kleine Mengen.
Ich habe mich hier für die dritte Methode entschieden, da ich für die Himbeer-Kokos-Marmelade nicht viele Früchte verarbeitet habe und sie ein tolles Püree liefert.
Davon abgesehen, achte ich bei der Verarbeitung stets auf die Küchenhygiene. Denn sie ist das A und O, dass das Einkochgut gelingt. Die genauen Arbeitsschritte habe ich Dir in der Rezeptkarte zusammengefasst.
Himbeer-Kokos-Marmelade ohne Kerne
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Zutaten
- 375 g Himbeeren entkernt, dafür sind in etwa 500-550 g rohe Himbeeren notwendig
- 125 g Kokosmilch gut durchgerührt
- 2-3 Kaffeelöffel Kokosflocken
- 1 Schuss Zitronensaft
- 250 g 2:1 Gelierzucker
Zubereitung
- Etwa 500 bis 550 g Himbeeren in einem Topf auf kleiner Flamme weich köcheln und mit dem Stabmixer pürieren.
- Das Fruchtpüree durch ein Passiersieb treiben, um die Kerne zu entfernen. 375 g abwiegen.
- Das Püree mit der Kokosmilch, einem Schuss Zitronensaft und dem Gelierzucker in einem Topf geben und aufkochen. 4 Minuten lang sprudelnd abkochen.
- Die Himbeer-Kokos-Marmelade in die zuvor sterilisierten Weck-Gläser abfüllen und verschließen. Für eine bessere Haltbarkeit die Gläser 15-20 Minuten lang unter Dampf bei 100°C im Dampfgarer oder Einkochautomaten einkochen. Alternativ kann die Marmelade mit einem Schuss Rum abgedeckt werden, sobald sich eine feine Haut gebildet hat.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Kokosprodukte enthalten einiges an Fett und dieses wird bekanntlich irgendwann ranzig. Aus diesem Grund bewahre ich den Fruchtaufstrich nicht länger als ein halbes Jahr lang auf. Je eher er verzehrt wird umso besser. Das ist auch der Grund warum ich hiervon nur kleine Mengen auf einmal herstelle. Eine dunkle und kühle Aufbewahrung ist zudem ein Muss.
Trotz aller Sorgfalt kann trotzdem passieren, dass ein Glas schlecht wird. Sitzt der Deckel plötzlich locker oder es hat sich bereits sichtbarer Schimmel gebildet, dann musst Du das Einkochgut entsorgen, auch wenn es schwer fällt. Aber kein Essen der Welt ist eine Lebensmittelvergiftung Wert.
Gutes Gelingen bei der Herstellung der Himbeer-Kokos-Marmelade ohne Kerne!
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Kathrin