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Braune Wanzen an Himbeeren effektiv bekämpfen

Eigentlich sind unsere Beerenstauden im Garten sehr robust und ein Garant für eine reichliche Ernte. Wäre da nicht seit Kurzem ein klitzekleines, aber stetig wachsendes Problem: zahlreiche Wanzen an Himbeeren, welche genüsslich alle reifen und unreifen Früchte anknabbern! Um dieses Übel noch zu komplementieren, unternehmen sie auch noch gerne Ausflüge zum Rhabarber. Aber welche Insekten sind das eigentlich und was kann man gegen sie tun? Sollte man sie überhaupt bekämpfen? Ich habe dazu ein wenig recherchiert:

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Wanzen an Himbeeren | Lederwanze bekämpfen |Wanzen fressen Himbeeren - Gartenblog Topfgartenwelt

Was ist da im Garten los?

Neben Blattläusen, Kirschessigfliege und Himbeerkäfer sind neuerdings Wanzen an Himbeeren ein Thema, vor allem dann wenn Dir Deine Ernte lieb und teuer ist. Denn mit den ersten grünen Blattaustrieben im Frühling sind auch diese Insekten da und sie vermehren sich in einem rasanten Tempo und hinterlassen ein Bild der Zerstörung. Der Traum von eigenem Himbeergelee oder leckerem Himbeereis ist dann schnell ausgeträumt, denn es bleibt einfach nichts über.

Auf diese Weise kommen die Tiere auf die Pflanzen

Die adulten Wanzenweibchen, welche überwintert haben, legen gut versteckt ihre Eigelege auf den Wirtspflanzen ab. Aus diesen entwickeln sich alsbald Nymphen, welche schlussendlich nach mehreren Häutungen selbst zu adulten Tieren werden. Spätestens ab dem Sommer tummeln sich so gut wie alle unterschiedlichen Entwicklungsstadien von ihnen auf den Beerenstauden. Und neben der Vermehrung verfolgen sie bloss eine weitere Tätigkeit: Fressen!

Die Insekten, mit welchen wir als Gärtner in erster Linie konfrontiert sind, gehören meist zur Familie der Baum- oder Randwanzen. Laut Wikipedia kommen etwa 70 verschiedene Arten dieser Familie in Mitteleuropa vor. Insbesondere sind hier die Lederwanze (Randwanze) als auch die Beerenwanze (Baumwanze) zu erwähnen. Schauen wir uns daher diese zwei einmal näher an:

Lederwanzen

Die Leder- oder Saumwanze, ist im Lateinischen als Coreus marginatus bekannt. Diese Art hat eine große Vorliebe für Beeren. Insbesondere Brom- und Himbeeren haben es ihr angetan und stehen bei Verfügbarkeit an erster Stelle auf dem Speiseplan. Dies kann ich entsprechend meinen eigenen Beobachtungen nur bestätigen. Denn in unserem Garten ist die Anzahl dieser Tiere in den letzten Jahren stetig gewachsen und sie breiten sich massiv auf andere Gewächse wie zum Beispiel Brombeeren oder Rhabarber aus.

Lebensraum

Da die Lederwanze feuchte Wiesen liebt, ist dies auch nicht verwunderlich, dass es ihr bei uns so gut gefällt – genauso wie dem Himbeerrost, mit welchen wir auch des Öfteren kämpfen. Wir wohnen nämlich mitten im Seemoos, einer ehemaligen See- und Moorlandschaft. Der Boden ist bei uns daher wie ein Schwamm und speichert die Feuchtigkeit oft über Wochen. Also ein wahres Paradies für dieses Tierchen.

Aussehen

Die Insekten erkennst Du deutlich an:

  • ihrer braunen Färbung und
  • dem ledrigen Erscheinungsbild.

Sie werden sie zwischen 10 und 16 mm lang und sind auf den ersten Blick sehr unscheinbare Zeitgenossen.

Nymphe der Lederwanze an einer gelben Himbeere.
Nymphe der Lederwanze
Eine Wanzennymphe sitzt auf einem Himbeerblatt.
weiteres Nympfenstadium
Lederwanze sitzt auf einem Himbeerblatt.
Eine sehr junge Lederwanze in Nahaufnahme.
adultes Tier

Lebensweise

Die ersten Tierchen sind meist ab Ende Juni, Anfang Juli auf den Pflanzen zu finden. Werden von den Larven der Lederwanze vor allem junge Blätter durch die Saugtätigkeit in Mitleidenschaft gezogen, bevorzugen adulte Tiere eher reife als auch unreife Früchte, die stellenweise ausgesaugt werden.

Beerenwanzen

Ihr lateinischer Name lautet Dolycoris baccarum und sie sind im Gegensatz zu den Lederwanzen richtige Prachtexemplare. In diesem Sinne hätte zumindest das Auge seine Freude, auch wenn das Gärtnerherz weint.

Aussehen

  • Körper und Fühler sind schwarz, aber zum Teil mit weißen Flecken versehen.
  • Das Rückenschild ist auffällig bunt und changiert von rötlich bis violett.
  • Beerenwanzen sind ca. 1 cm groß und damit größer als ihre Verwandten.

Vermehrung

Die Weibchen legen mehrere Eipakete von jeweils etwa 25 Stück im Frühsommer auf der Futterpflanze ab. Aus den Eiern entwickeln sich bei entsprechend warmer Witterung innerhalb von ca. 50 Tagen adulte Tiere.

Lebensraum

Da jedoch Beerenwanzen ein völlig anderes Habitat bevorzugen als Lederwanzen, nämlich eine trockene und eher heiße Umgebung, treten sie bei uns im Garten eher selten auf. Sie leben überwiegend in Wiesen, Lichtungen oder Gärten, die diese, für sie geeigneten Bedingungen am Besten bieten. Grundsätzlich trifft man sie aber häufig an. Ich selbst habe sie selbst erst ein- oder zweimal auf meinen Pflanzen entdeckt entdeckt. Aber gut, wir müssen auch nicht unbedingt jedes gefräßige Tierchen mit unbändigen Vermehrungstrieb in unserer grünen Oase beherbergen.

Dieses Schadbild verursachen Wanzen an Himbeeren

Schauen die Tierchen anfangs noch lustig aus, muss man alsbald feststellen, dass sie äußerst lästige Gesellen sind. Saugen sie zu Beginn nur an den Blättern ihrer Wirtspflanzen, bevorzugen sie später deren Früchte. So kommt es gar nicht selten vor, dass sich mehrere Insekten auf eine einzige Himbeere stürzen und diese nach und nach leer saugen.

Zurück bleiben angeknabberte, teilweise grausig aussehende Fruchtkörper. Doch damit nicht genug. Sind aber bei den Beeren erst einmal einzelne Perlen verletzt, dauert es oftmals nicht lange, bis sich Schadpilze breit machen, die auch noch intakten Exemplaren gefährlich werden können. Aber ganz abgesehen von den Pilzen, möchte ich so etwas nicht mehr essen.

Leer gesogene Stellen und Löcher und sind ein typisches Schadbild von Wanzen.
Schadbild

Aber auch die Saugtätigkeit an den Blättern hinterlässt unschöne Spuren und deformiertes Blattwerk. Neben zahlreichen Löchern, finden sich manchmal an den Saugstellen rote (Lederwanze) bzw. gelbe Flecken (Beerenwanze).

Abwehrsekret

Wie viele andere Wanzengattungen verfügen beide Arten über ein übelriechendes Abwehrsekret. Die Lederwanze verspritzt diese Flüssigkeit vornämlich bei Gefahr, wenn sie in die Enge getrieben wird und nicht anders aus kann. Aus meiner bisherigen Beobachtung kann ich Dir aber sagen, dass sie sich bei Gefahr eher fallen lassen, sich tot stellen und das Sekret einsparen. Aufgrund ihrer Tarnfarbe sind sie dann auch kaum zu finden. Nutzt sie aber tatsächlich ihr Sekret und kommt dieses in Kontakt mit den Früchten, dann sind diese wegen des scheußlichen Geschmacks zu entsorgen. Dem Menschen selbst kann sie damit nicht gefährlich werden, aber die Flüssigkeit ist stark genug, um die Haut braun zu verfärben.

Hingegen sondert die Beerenwanze bereits beim Aussaugen ihrer Nahrung einen Speichel ab, welcher die Früchte vollkommen ungenießbar macht. Sie gilt daher auch als bedeutender Schädling in der Landwirtschaft, insbesondere in Südeuropa.

Aber am Ende ist es egal, welche Arten von Wanzen an Himbeeren knabbern und saugen, über kurz oder lang stellen sie alle eine Gefahr für die Ernte dar. Zumindest bei uns im Garten ist es so, dass die erste Partie an reifen Himbeeren fast zur Gänze den Lederwanzen zum Opfer fällt. Denn gibt es erst einmal schadhafte Stellen, vergammeln sie sehr rasch und es werden auch andere Insekten angelockt.

Diese Haus- und Spritzmittel können helfen

Kämpfst auch Du mit einem starken Befall von Wanzen an Himbeeren im Garten, stehen Dir folgende Haus- und Spritzmittel zur Bekämpfung zur Verfügung:

Einfache Maßnahmen

  • Absammeln und töten: Dies ist ein erster, gangbarer Weg um die Population zu verringern. Auch wenn diese Vorgehensweise an und für sich recht effektiv ist, ist sie aber die reinste Sisyphusarbeit. Denn um wirklich Erfolg zu haben, müsstest Du so gut wie alle Tiere und Eigelegte finden. Im Blätterwald von Beerensträuchern ist dies aber praktisch fast unmöglich.
  • Abspritzen: Das Abspritzen der Sträucher mit einem scharfen Wasserstrahl funktioniert wunderbar und ist auch noch wirkungsvoller als das manuelle Absammeln. Allerdings solltest Du die auf den Boden gefallenen Wanzen unbedingt einsammeln und abtöten, um zu verhindern, dass sie wieder auf ihre Futterpflanze zurückkehren. Andernfalls geht das fröhliche Saugen nach kurzer Unterbrechung munter weiter. Da die Tiere aber gut getarnt sind, sind sie am Boden nur schwer zu finden.
  • Einnetzen der Pflanzen: Um Wanzen an Himbeeren während der Gartensaison Einhalt zu gebieten, ist es sinnvoll die Pflanzen nach dem Absammeln oder Abspritzen mit einem speziellen, feinmaschingen Insektenschutznetz einzunetzen. Allerdings musst Du bei dieser Maßnahme beachten, dass Du zwar die Übeltäter aussperrst, aber auch im selben Zuge auch Bestäuber, wie Bienen oder Hummeln, nicht zu den Blüten kommen. Daher empfehle ich Dir, die Stauden erst nach dem Abblühen einzunetzen. Dies funktioniert bei Brombeeren hervorragend, da die Hauptblüte weitgehend zur gleichen Zeit statt findet. Problematischer ist es bei Himbeeren, die über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder neue Blüten entwickeln.
  • natürliche Fressfeinde fördern: Beide Arten haben als natürliche Feinde unter anderem Vögel. Aber auch Frösche und Kröten haben diese Insekten auf ihrem Speiseplan. Amphibien hätten wir zwar genug in der Nachbarschaft, aber bislang haben sie allesamt den für sie gedeckten Tisch verschmäht. Kurz gesagt, Wanzen an Himbeeren führen in meinem Garten ein sehr sicheres, unbehelligtes Leben.

Weitergehende Maßnahmen

  • Bekämpfung mit Spritzmitteln: Wenn alle angeführten Bekämpfungsmethoden versagen, kannst Du natürlich auch auf bewährte, chemische Mittel zurück greifen. In erster Linie eignen sich Spritzmittel zur Bekämpfung von saugenden Schädlingen. Versuchen kannst Du es zudem auch mit Pflanzenschutzmitteln auf Neem-Basis. Diese führen ebenfalls dazu, dass die Tiere ihre Fraßtätigkeit einstellen und absterben. Um allerdings wirklich Erfolg zu haben, ist es wichtig, die Anwendungen regelmäßig zu wiederholen.

Ob Du in Deinem Garten nun Chemie oder Hausmittel verwendest, bleibt Dir überlassen. Ich wollte Dir nur einige Möglichkeiten aufzeigen, die helfen können das Problem in den Griff zu bekommen.

Fazit

Wanzen an Himbeeren können definitiv zu einem großen Problem im Hausgarten werden, insbesondere dann wenn die Witterung und geeignete Lebensbedingungen die Vermehrung begünstigen. Ich habe das Gefühl, dass sich bei uns die Situation in den letzten Jahren um einiges verschlimmert hat. Woran es liegt, kann ich allerdings nicht genau sagen. Aber fest steht, dass ich von Jahr zu Jahr weniger Früchte ernten kann. Aus diesem Grund werden wir die Pflanzen an einen sonnigeren, weniger feuchten Standort umpflanzen. Ich bin gespannt, ob das hilft und der Befallsdruck dadurch weniger wird. Wünschenswert wäre es.

Viel Erfolg bei der Bekämpfung von Wanzen an Himbeeren!

Wofür hast Du Dich entschieden? Hat es geholfen die Plagegeister los zu werden? Tauschen wir uns darüber auf Instagram aus oder hinterlasse mir hier ein Kommentar!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

24 Kommentare zu „Braune Wanzen an Himbeeren effektiv bekämpfen“

  1. Hallo Kathrin
    Ich denke, dass es Angesichts des Arten,- und Insektensterbens sich die grundsätzliche Frage stellt, ob wir einfach so weitermachen können mit töten und vergiften, wegschneiden und saubermachen, mähen und mulchen . In unseren heimischen Gärten finden Insekten Nischen und Pflanzen , um irgendwie zu überleben. Ist Ihnen besonders dieses Jahr noch nicht aufgefallen, dass die Insekten im Garten mit Blick auf die letzten Jahre nochmal rapide weniger geworden sind? Wo sind die Hummeln, Schmetterlinge , Marienkäfer Feuerwanzen und Co ….. und die dazugehörigen Vögel? Wir richten die Welt zugrunde um ein paar Himbeeren mehr essen zu können?
    Wir könnten teilen und uns in einem lebendigen und lebensfreundlichen Garten an der Natur erfreuen, die für wirklich alle Lebewesen da ist.
    Herzliche Grüsse, Silke

    Antworten
    • Liebe Silke, Du kannst gerne Deine gesamte Ernte mit den Wanzen teilen 🙂 Wir haben einen sehr naturnahen Garten mit vielen Bienen, Schmetterlingen und Hummeln. Aber aufgrund der vielen Katzen in der Nachbarschaft kaum noch Vögel.

      LG Kathrin

      Antworten
    • Ich kann mich wahrlich über zu wenige Insekten in meinem Garten auch nicht beklagen. Ich schließe mich meiner Vorrednerin an: teile doch du deine Himbeeren mit allem Gekreuch und Gefleuch, wie du möchtest. Spätestens, wenn es kein Obst und Gemüse mehr im Supermarkt gibt, wegen der gestiegenen Energiekosten, und der Bauch Hunger meldet, überlegst auch du, wie du deinen Ertrag retten kannst …

      Antworten
    • Wir haben einen sehr naturnahen Garten wo es nur so brummt , kreucht und fleucht….
      Aber wenn man so gut wie die ganze Himbeerhecke voll mit diesen Viechern hat fragt man sich für wen , hab heute schon überlegt alle Beeren rauszureissen ( seit ca. 2 Jahren fast keine Himbeeren zu gebrauchen )

      Antworten
      • Hallo Monika, die Wanzen sind wirklich extrem lästig und sehr hartnäckig. Ich kann Dir nur zustimmen, in den letzten Jahren sind die Tiere mehr geworden.

        LG Kathrin

        Antworten
  2. Ich gehe täglich Himbeeren pflücken, mit dabei habe ich zwei Behälter, einen für die Himbeeren und in einem habe ich etwas Wasser mit Spülmittel! Die Wanzen fallen in das Bad und sind nach wenigen Sekunden tot! Etwas Geschicklichkeit und Konsequenz ist beim Einsammeln nötig! Ist aber die einzige Chance genießbare Früchte ohne Gifteinsatz zu ernten!

    Antworten
  3. Ich verstehe dich auf eine Art und Weise. Ich kann auch keine Tiere töten. Ich habe aber genug Tiere in meinem Stadt Garten, Schmetterlinge, Vögel, Raupen, Holzbiene, Hornisse, Bienen, Eidechsen aber niemand frisst die Wanzen. Nicht mal die Eier mögen sie wenn man es den Vögeln hin legt. Meine Geduld ist auch bald am Ende. Und ja wir vernichten alles das stimmt deswegen würd ich mich gerne einen natürlichen Feind wünschen der die mit Vorliebe frisst. Den hab ich aber noch nicht gefunden.

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  4. Hallo Katrin.Das Abspritzen mit dem Wasserstrahl Ist super.Klappt auch gut.Einsammeln geht auch.Aber dann?? Abtöten??Wie machst du das? Wünsche ein weitgehend Schädlingsfreies Jahr 2023.(hoffentlich) Liebe Grüße Johanna

    Antworten
    • Hallo Johanna, wenn Du die Wanzen dezimieren möchtest, hilft nichts anderes als abtöten. Du kannst die eingesammelten Tiere zum Beispiel zertreten. Wenn Du sie leben lässt, klettern sie früher oder später zurück auf die Pflanze. Wenn Du sie wo anders aussetzt, verschleppst Du lediglich das Problem.

      LG Kathrin

      Antworten
  5. All die genannten Probleme habe ich auch an meinen Himbeeren,hauptsächlich an den späteren Sorten.Bekomme die Bekämpfung nicht in den Griff.In diesem Jahr ist es besonders schlimm.Manchmal ist eine Himbeere regelrecht eingenommen von den Wanzen,selbst Beeren waschen bringt nichts.Sie sind oft ungenießbar.Ich würde sie am liebsten alle rausreissen.Was bleibt uns dann aber noch an eigenem Obst? Wenn ich Bio-Obst ernten möchte, kann ich nicht mit der Keule draufhauen.Kirschen mit Maden,Äpfel und Pflaumen ebenfalls jetzt auch noch die Beeren.Warum sind aber die Früchte aus dem Supermarkt Schädlingsfrei? Selbst Bio wird mehrmals im Jahr gegen Schädlinge behandelt und das treibt die Preise in die Höhe.

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    • Liebe Monika, wenn der Befall überhand nimmt, hilft es manchmal nichts als einen Kompromiss einzugehen. Ich versuche auch so naturnah wie möglich zu gärtnern, aber leider geht es nicht immer. Tut man überhaupt nichts, dann fressen alles die Schädlinge auf.

      LG Kathrin

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  6. Hallo ihr Lieben alle,

    ich kann euch nur beipflichten, die Insekten werden zahlreicher, insbesondere die Wanzen (3 Sorten) an den Himbeeren. Die Insektenwelt ist auf dem Vormarsch (Wespen, Läuse aller Arten, Ameisen, Heuschrecken, alles infolge des Klimawandels; auch in einem Naturgarten.
    Trotzdem braucht die Vogelwelt eine ganzjährige Fütterung und ich bedaure sehr den Rückgang der verschiedenen Arten.
    Ich danke Kathrin für die hilfreichen Tipps, besonders das Abstrahlen mit Wasser ist prima.

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  7. Es gab mal eine Zeit da konnte man Himbeeren- frisch vom Strauch geerntet- mit vollem Genuss essen und das ohne waschen. In diesem Jahr ist mir der Appetit vergangen, denn an den schönsten Himbeeren hängen bis zu drei Wanzen und vergnügen sich bzw. genießen die Ernte und ich ärgere mich.
    Müssen wohl hilflos zuschauen wie sich die Wanzen vergnügen, denn eine sinnvolle Lösung gibt es wohl nicht.
    Trotzdem guten Appetit für die Erfolgreichen

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    • Hallo Paul,

      vielen Dank für Deine Rückmeldung. Ja, die Wanzen sind in den letzten Jahren wirklich deutlich mehr geworden. Einige Vorschläge, was man machen kann, habe ich ja im Beitrag gemacht, aber es ist halt alles zeitaufwändig.

      LG Kathrin

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    • Liebe Manuela, ich habe leider noch nichts gefunden, was wirklich dauerhaft hilft, damit diese Viecher weniger werden. Die sind richtig lästig, nicht wahr?

      LG Kathrin

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