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Schnelles Kürbisbrot mit Trockenhefe wie vom Bäcker, lecker und fluffig

Dieses schnelle Kürbisbrot mit Trockenhefe schmeckt wie vom Bäcker. Es hat eine leicht süße Note und ist einem Brioche sehr ähnlich. Ich würde fast sagen, es ist eigentlich ein Kürbisbrioche. Meine Variante dieses trendigen Gebäcks ist nicht nur lecker und fluffig, sondern lässt sich auch wirklich einfach zubereiten. Meine Familie ist von diesem Rezept begeistert und hat schon öfters gemeint, dass dieses Brot ein Highlight am Frühstückstisch ist. Das will wirklich etwas heißen, denn allzu große Fans von diesem Gemüse sind meine Kinder nicht.

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schnelles Kürbisbrot mit Trockenhefe wie vom Bäcker - Foodblog Topfgartenwelt

Was macht dieses Kürbisbrot so besonders?

Mein Rezept enthält einen hohen Anteil an Kürbisfleisch. Dadurch ist es sehr saftig und der ansonsten eher zarte Kürbisgeschmack rückt nicht so sehr in den Hintergrund.

Ich komme aus Österreich, genau genommen aus der Steiermark und hier gibt es alle möglichen Produkte aus Kürbis. Überhaupt in der Südsteiermark ist dieses Gemüse aus der Küche nicht wegzudenken. Dunkle Brote und Weckerl mit Kürbiskernen und / oder Kürbiskernöl sind hier daher keine Seltenheit, aber sie enthalten eigentlich nie Kürbispüree. Denn die verwendeten Kerne als auch das daraus gepresste Öl stammen vom steirischen Ölkürbis und von diesem wird das Fruchtfleisch eigentlich nicht verzehrt. 

Die Zutaten

Für das süße Kürbisbrot sind eigentlich nicht so viele Zutaten notwendig. Das macht die Zubereitung auch so einfach. Denn das Meiste hast auch Du bestimmt zu Hause. Aber schauen wir uns kurz die wichtigsten Inhaltsstoffe an.

  • Kürbispüree: Es spielt in diesem Rezept die Hauptrolle und sorgt für Farbe und Geschmack.
  • Trockenhefe: Eine Packung davon kannst Du mit einem halben Würfel frischer Germ ersetzen. Letztere habe ich aber selten daheim und meistens bleibt mir dann etwas übrig, so dass ich sie inzwischen kaum noch kaufe.
  • Kurkuma: Das exotische Gewürz sorgt für eine wahre Farbexplosion. Denn nur mit dem Kürbispüree alleine würde das Brot nicht so aussehen. Für ein intensives Gelb, wie wir es von Bildern in Kochbüchern und Zeitschriften kennen, müssen wir nachhelfen. Aber es darf keinesfalls zu viel davon genommen werden, denn das Gewürz hat einen starken Eigengeschmack. Du kannst als Alternative auch Safran verwenden, doch dieser ist wesentlich teurer und nicht immer zu bekommen.
  • Milch: Sie macht den Teig weicher als Wasser. Grundsätzlich stimmt die Mengenangabe, aber Kürbisse enthalten auch innerhalb derselben Sorte unterschiedlich viel Feuchtigkeit. Es kann daher sein, dass Du ein wenig mehr Milch in den Teig geben musst, als in der Anleitung angegeben.

Welcher Kürbis passt am Besten zum Backen?

Ich nehme zum Backen – auch bei Kuchen – am Liebsten einen Hokkaido- oder Butternut-Kürbis. Ersteren musst Du aufgrund seiner weichen Schale nicht unbedingt schälen. Letzterer muss zwar geschält werden, enthält aber weniger Kerne und ist meiner Meinung nach aromatischer. Auch hat er den Vorteil, dass er, im Gegensatz zum Hokkaido, so gut wie nie grüne Farbeinschlüsse hat. Diese verursachen nämlich eine schreckliche, unappetitliche Färbung des Gebäcks. Mir ist das schon einmal passiert und glaube mir, die Optik spielt beim Essen eine verdammt große Rolle. Die Sorte Butternuss ist daher auch mein großer Favorit beim Kürbisanbau im Garten.

Ein süßes Kürbisbrot mit Trockenhefe wurde zum Auskühlen auf einem Gitter platziert. Im Hintergrund sind kleine Zierkürbisse zu sehen.

Die Zubereitung

In einigen Rezepten wird für das Brot ein roher Kürbis verwendet, da er ohnedies beim Backen weich wird. Nun ja, möchte man meinen. Wenn Du schon einmal einen verarbeitet hast, wirst Du wissen, dass Kürbisfleisch ziemlich hart ist und recht lange so wie viel Wasser braucht, um weich zu werden. Willst Du es roh verwenden, musst Du es raspeln.

Kürbispüree hingegen lässt sich sehr einfach weiterverarbeiten und die Herstellung ist total easy. Du kannst Dich hier zwischen zwei Varianten entscheiden:

  • Du kochst die geforderte Kürbismenge mit etwas Wasser (ca. 40 bis 60 ml) in einem Topf mit Deckel bei mittlerer Hitze weich und pürierst diese anschließend mit dem Stabmixer.
  • Wenn Du über einen Steamer verfügst, kannst Du die benötigte Kürbismenge auch so lange dampfgaren bis sie weich ist. Dies dauert in etwa 20 Minuten bei 100°C. Anschließend verarbeitest Du den Kürbis ebenfalls mit dem Stabmixer zu Püree.

Das Kürbispüree sollte auf jeden Fall auskühlen bevor es mit den übrigen Zutaten vermischt wird. Andernfalls kann es sonst passieren, dass das Ei gerinnt.

Dieses schnelle Kürbisbrot wurde in Scheiben aufgeschnitten. Die wunderschöne gelbe Farbe ist daher deutlich zu sehen.

Kleinstmengen abwiegen

Für Gewürze und Salz sind oft nur Kleinstmengen notwendig. Diese wiege ich mit Hilfe einer Löffelwaage ab. Zur Not kannst Du auch mit Prisen und Messerspitzen arbeiten, aber das ist etwas ungenau und führt oft zu unterschiedlichen Ergebnissen. Man erwischt mal zu viel, mal zu wenig. Das Arbeiten mit einer Waage ist präziser.

Die richtige Backform

Ich backe das Kürbisbrot mit Trockenhefe immer in einer Toastbrot-Backform. Dadurch bekommt es eine schöne Form und der eher weiche Teig hat keine Chance in die Breite zu gehen.

Das sorgt für eine glänzende Krume

Für einen schönen Glanz bestreiche ich den Teigling mit einer Mischung aus einem verquirlten Ei und einem Schuss Milch bevor ich die Backform mit dem Deckel verschließe.

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Portionen und Zeit

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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten

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Zutaten

  • 355 g Mehl Typ 700
  • 120 g Kürbispüree Hokkaido-Kürbis oder Butternut-Kürbis, dafür werden in etwa 150 g Kürbis in kleinen Stücken zum Garen benötigt
  • 45 g Milch bei Bedarf etwas mehr oder weniger
  • 40 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 g Kurkuma optional, damit die gelbe Farbe intensiver wird, entspricht in etwa einer Messerspitze
  • 4 g Salz

Zubereitung

  • Die Zutaten einwiegen. Die Kürbisstücke in einem Topf mit Deckel in etwas Wasser weich dämpfen und anschließend pürieren. Die benötigte Menge abwiegen.
  • Alle trockenen Zutaten in den Behälter der Küchenmaschine geben und gut durchmischen lassen.
  • Anschließend sämtliche Flüssigkeiten hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  • Die Toastbrot-Backform mit einem Backtrennspray ausfetten.
  • Den Teig für das Gebäck entweder in einer Hefeteigschüssel gehen lassen und anschließend in die Toastbrot-Backform einfüllen.
  • Das Kürbisbrot bei 160°C Heißluft für ca. 40 Minuten goldgelb backen.
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Gericht: Brot
Küche: Deutschland, Österreich, Schweiz
Dieses Rezept für ein schnelles Kürbisbrot mit Trockenhefe passt perfekt in den Herbst und Winter. Es wird mit Kürbispüree zubereitet und ist vergleichbar mit einer leichten Brioche-Masse, die aber sehr fluffig und saftig ist.

Noch ganz kurz: zwei Tipps

Ich will Dich nicht länger aufhalten, aber diese zwei Tipps solltest Du Dir noch durchlesen.

Dieses Kürbisbrot wurde von oben fotografiert. Es liegt auf einem Abkühlgitter und wartet darauf angeschnitten zu werden.

Lagerung und Haltbarkeit

Bei richtiger Lagerung in einer Brotdose hält sich das Kürbisbrot einige Tage lang frisch. Im Kühlschrank trocknet es allerdings schnell aus.

Serviervorschlag

Das Gebäck lässt sich super in Scheiben schneiden. Diese sind getoastet ein Traum und schmecken besonders super zum Frühstück mit Butter und einer Portion Kürbismarmelade. Wir haben es aber auch schon einmal am Nachmittag als kleinen Snack nach einem herbstlichen Spaziergang gegessen und das war auch sehr lecker.

Gutes Gelingen beim Rezept Kürbisbrot mit Trockenhefe!

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Bis bald und baba,
Kathrin

Autor: Kathrin | Topfgartenwelt

Profilbild Kathrin für Blog Topfgartenwelt

Ich bin passionierte Hobby-Bäckerin, Marmeladen-Köchin und Entwicklerin von gelingsicheren Eis-Rezepten. Die Rezeptentwicklung für Süßspeisen aller Art sowie für Gebäck und Pasta habe ich mir eigenständig mit Hilfe einschlägiger Fachliteratur beigebracht. Inzwischen habe ich darin bereits mehr als 5 Jahre Erfahrung. Familie, Freunde sowie Leser meines Blogs sind von meinen Kreationen begeistert. Darüber hinaus bin ich Gärtnerin aus Leidenschaft. Inzwischen betreue ich nun schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich meinen eigenen Garten. Gemeinsam mit meiner Familie erkunde ich in meiner Freizeit das Salzburger Land. Manchmal zieht es mich über die Grenzen von Österreich hinaus. Hier gibt es mehr über mich.

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